Ein legendäres Triathlon-Wochenende liegt hinter uns. Unsere Athleten und Athletinnen haben auf den grossen Bühnen des Ausdauersports alles gegeben – von der magischen Stimmung beim Kult-Rennen in Roth bis zum harten Kampf beim Ironman Switzerland in Thun. Zudem war MY sport auch abseits der Rennstrecke an vorderster Front vertreten.

Der Mythos Challenge Roth: Gänsehaut und Meilensteine

Die Challenge Roth gilt völlig zurecht als das Mekka des europäischen Triathlons. Der Kultstatus dieses Rennens ist weltweit einzigartig: Hunderttausende begeisterte Fans verwandeln die Strecke in ein Tollhaus. Besonders der legendäre Solarer Berg, an dem die Zuschauer die Athleten in einer engen Gasse den Berg hinaufpeitschen, sorgt für pure Gänsehaut.

In diesem Jahr war das Rennen zusätzlich von einem Neoprenverbot geprägt, was das Schwimmen für viele zu einer besonderen Herausforderung machte.

Reto Frei zeigte sich dank der Vorbereitung mit MY sport bestens gerüstet für diesen langen Tag. Nach einem soliden Schwimmen genoss er die schnelle Velostrecke, auf der er sogar die spätere Siegerin Alanis Siffert und weitere Profi-Frauen live in Action bestaunen konnte. Auf der Laufstrecke lieferte Reto eine Premiere ab: Er brachte den Marathon erstmals komplett ohne Gehpausen durch. Nach einem emotionalen Zieleinlauf, abgerundet durch eine eindrückliche Lasershow, zog er glücklich nach 11:44:13 Stunden ein positives Fazit: Ein extrem langer Tag vom Start um 03:30 Uhr bis zur Bettzeit um 02:30 Uhr, aber jede Sekunde wert.

Gabi Boo kämpfte sich ebenfalls stark durch die Herausforderungen des Tages. Das Neoprenverbot im kühlen Wasser setzte ihr als Fliegengewicht anfangs mit Krämpfen zu, weshalb die erste Velorunde im Zeichen des Aufwärmens stand. Auf der Laufstrecke stabilisierte sich die Muskulatur. Ein absolutes Highlight: Den ersten Becher Wasser auf der Laufstrecke erhielt Gabi von Triathlon-Legende Anne Haug höchstpersönlich. Trotz des harten Finales mit leichten Anstiegen und Kopfsteinpflaster trugen die vielen Fans Gabi bis in das grandiose Stadion im Ziel, das sie nach hervorragenden 12:26:37 Stunden erreichte.

Ironman Switzerland Thun: Hitze und Härte am Thunersee

Parallel dazu fand in der Schweiz das Heimrennen in Thun statt. Der Ironman Switzerland verlangte den Startern vor der Kulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau alles ab. Für MY sport waren Benjamin Ferrand und Philip James auf der Langdistanz am Start und zeigten grossen Kampfgeist.

Benjamin Ferrand zeigte ein äusserst konstantes und starkes Rennen. Nach dem Schwimmen in 1:21:39 Stunden drückte er auf dem Velo aufs Tempo und bewältigte die anspruchsvolle Radstrecke in 5:55:05 Stunden. Den abschliessenden Marathon spulte er in soliden 3:54:15 Stunden ab. Mit einer Gesamtzeit von 11:23:06 Stunden sicherte er sich den starken 72. Rang in seiner Altersklasse.

Philip James biss sich ebenfalls erfolgreich durch den langen Tag. Er legte mit einer Schwimmzeit von 1:16:29 Stunden vor und meisterte die Velostrecke in 6:28:39 Stunden. Auf den vier Laufrunden am Thunersee bewies er Stehvermögen, finishte den Marathon in 5:32:08 Stunden und überquerte die Ziellinie nach insgesamt 13:30:41 Stunden auf dem 87. Platz seiner Kategorie.

Einsatz im Hintergrund: Danke, Ninia!

Ein grosser Dank geht an diesem Wochenende auch an Ninia Melcher. Sie war am Sempacher Triathlon als Head-Schiedsrichterin im Einsatz. Ohne den unermüdlichen und kompetenten Einsatz der Offiziellen im Hintergrund wären faire und sichere Wettkämpfe im Breitensport überhaupt nicht möglich. Danke für dein Engagement, Ninia!

Das vergangene Wochenende brachte für das MY sport Team grossartige Resultate auf nationalem und internationalem Boden. Sowohl beim Heimrennen in Zürich als auch bei der anspruchsvollen Challenge Kaiserwinkl-Walchsee in Österreich zeigten unsere Athleten und Athletinnen vollen Einsatz. Sie belohnten sich mit hervorragenden Platzierungen.

Zc3 Zürich City Triathlon

Beim Zurich City Triathlon (ZC3) standen zwei unserer Teammitglieder am Start. Sie nutzten die schnellen Strecken rund um das Zürcher Seebecken optimal aus.

Auf der Sprintdistanz lieferte Fred Herrmann ein extrem konstantes und schnelles Rennen ab. Nach einer soliden Schwimmzeit von 15:20 Minuten legte er auf dem Rad mit einer Zeit von 28:44 Minuten ordentlich nach. Den abschliessenden Lauf absolvierte er in starken 22:47 Minuten, was ihm eine hervorragende Gesamtzeit von 1:12:18 Stunden einbrachte. In der hart umkämpften Kategorie M45-54 sicherte er sich damit den hervorragenden 14. Rang.

Ebenso beeindruckend war der Auftritt von Penne Stockinger, die sich der Herausforderung auf der Olympischen Distanz stellte. Sie bewältigte die Strecke in einer Gesamtzeit von 3:02:21 Stunden. Nach dem Schwimmen (32:55 Minuten) und dem Radsplit (1:09:12 Stunden) mobilisierte sie beim abschliessenden Lauf nochmals alle Kräfte. Danach finishte sie diesen nach 1:11:42 Stunden. Diese starke und ausdauernde Leistung wurde mit dem grossartigen 4. Platz in der Kategorie W55-64 belohnt. Somit verpasste sie das Podest nur haarscharf.

MY sport Erfolge: Zurich City Triathlon und Challenge Walchsee

Challenge Kaiserwinkl-Walchsee

Auch auf der Mitteldistanz gab es am Wochenende Grund zum Feiern. Katharina Roer vertrat unsere Farben bei der traditionsreichen Challenge Kaiserwinkl-Walchsee in den österreichischen Alpen. Die anspruchsvolle Strecke verlangte über die Distanzen von 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen alles ab.

Katharina trotzt der Hitze vor Ort und zeigte von Beginn an ein fokussiertes Rennen. Nach dem Schwimmen im Walchsee wechselte sie nach 34:13 Minuten aufs Rad. Auf der hügeligen Radstrecke fuhr sie wie der Teufel, erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h und absolvierte die 90 km in schnellen 2:36:33 Stunden. Auf der Laufstrecke ging es danach etwas zäher voran als erhofft. Doch Katharina biss sich durch und überquerte die Ziellinie nach einem Laufsplit von 1:49:37 Stunden.

Mit einer exzellenten Gesamtzeit von 5:08:05 Stunden sicherte sich Katharina den herausragenden 4. Rang in ihrer Kategorie Women 40-44 years. Auch wenn der vierte Platz im ersten Moment etwas undankbar ist, stimmte der erste Formtest auf dem Weg zu den Hauptrennen absolut positiv. Zudem hat der Kaiserschmarrn im Ziel die verpasste Podestplatzierung ohnehin direkt wieder wettgemacht. Im Gesamtfeld aller Teilnehmenden landete sie auf dem starken 337. Platz.

Herzliche Gratulation an alle Finisher zu diesen tollen Ergebnissen – das gesamte Team ist stolz auf eure Leistungen.

Die Sommermonate stehen vor der Tür und mit ihnen die Pause für unsere geleiteten Trainings. Dies bietet dir die perfekte Gelegenheit für Erholung, Ferien oder freie Trainings im eigenen Rhythmus. Damit du deine Einheiten optimal planen kannst, findest du hier die Übersicht der Sommerpausen an den einzelnen Standorten.

Hallenbad City (Montag)

  • Sommerpause: 6. Juli bis 3. August 2026
  • Erstes Training nach der Pause: Montag, 10. August 2026

Hallenbad Oerlikon (Dienstag)

  • Sommerpause: 30. Juni bis 1. September 2026
  • Erstes Training nach der Pause: Dienstag, 8. September 2026

Hallenbad Bläsi (Mittwoch)

  • Sommerpause: 22. Juli bis 12. August 2026
  • Erstes Training nach der Pause: Mittwoch, 19. August 2026

Hallenbad Bläsi (Freitag)

  • Sommerpause: 17. Juli bis 4. September 2026
  • Erstes Training nach der Pause: Freitag, 11. September 2026

Lauftraining (Mittwoch)

  • Sommerpause: 15. Juli bis 12. August 2026
  • Erstes Training nach der Pause: Mittwoch, 19. August 2026

Nutze die trainingsfreie Zeit, um neue Energie zu tanken oder deine Ausdauer eigenständig auf den Strassen und in den Seen zu testen. Wir wünschen dir einen schönen Sommer und freuen uns darauf, dich nach der Pause wieder voll motiviert im Training zu begrüssen.

Sommerpause Trainings 2026

Das vergangene Wochenende hielt für das Team von MY sport die gesamte Bandbreite des Ausdauersports bereit. Während ein Teil der Equipe beim Heimspiel am Obersee die Intensität einer Triathlon-Mitteldistanz suchte, verschoben andere auf den Schweizer Landstrassen die Grenzen des Machbaren im Ultracycling.

Bestzeiten und erfolgreiche Premieren beim Ironman 70.3 Rapperswil-Jona

Der Ironman 70.3 Rapperswil-Jona bot auch in diesem Jahr eine anspruchsvolle Kulisse. Die wechselhaften Bedingungen mit windigen Abschnitten auf der Radstrecke verlangten von den Athleten und Athletinnen eine saubere Renneinteilung. Daher war eine kluge Taktik entscheidend, um auf der abschliessenden Laufstrecke entlang des Seeufers das Tempo hochzuhalten.

Frédéric Herrmann zeigte ein extrem konstantes Rennen. Nach einer soliden Schwimmzeit von 37:58 Minuten spielte er seine Stärke auf dem Velo voll aus. Er absolvierte die Radstrecke folglich in schnellen 2:44:26 Stunden. Mit einem kontrollierten Halbmarathon von 1:50:10 Stunden überquerte er die Ziellinie nach insgesamt 5:21:24 Stunden. Dadurch konnte er sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. Zudem belohnte er sich mit einer neuen persönlichen Bestzeit.

Ebenfalls eine starke Leistung zeigte Philip James. Er verliess das Wasser nach schnellen 34:54 Minuten. Nach einem harten Radsplit von 3:06:22 Stunden und einem Lauf von 2:07:12 Stunden finishte er schliesslich mit einer Gesamtzeit von 5:58:37 Stunden.

Besonders im Fokus standen jedoch die beiden Rookies des Teams. Gian-Marco Meier und Marcel Hübner stellten sich in Rapperswil ihrer ersten halben Ironman-Distanz. Beide teilten sich die Kräfte auf den harten Höhenmetern der Radstrecke optimal ein. Aus diesem Grund meisterten sie ihr Debüt äusserst souverän.

Gian-Marco Meier beendete sein erstes 70.3-Rennen nach 37:14 Minuten im Wasser und 3:12:55 Stunden auf dem Velo. Nach einem Lauf von 2:22:06 Stunden erreichte er das Ziel in einer hervorragenden Gesamtzeit von 6:26:12 Stunden. Marcel Hübner komplettierte den Erfolg der Vereinsdebütanten ebenfalls erfolgreich. Nach einer Schwimmzeit von 47:47 Minuten und einer Radzeit von 3:39:53 Stunden finishte er den abschliessenden Lauf in 2:48:14 Stunden. Das bedeutete am Ende eine Gesamtzeit von 7:28:25 Stunden. Beide haben ihren Einstieg in die Mitteldistanz somit mit Bravour gemeistert.

Mentale Grenzerfahrung beim Audax Suisse 600 km Brevet

Ein Ultracycling-Brevet von Audax Suisse entzieht sich jedem Vergleich mit einem klassischen Radmarathon. Bei der 600-Kilometer-Distanz geht es nicht um Platzierungen, sondern um das reine Durchhalten, die autonome Navigation und das permanente Verschieben der eigenen Belastungsgrenzen im Kampf gegen die Müdigkeit. Trix Wüthrich und Alex Gröbli standen für MY sport am Start dieser extremen Langstreckenprüfung.

Die Topografie und die Nachtphase machten die Fahrt zu einer mentalen Zerreissprobe. Trix Wüthrich fasste die Herausforderung nach dem Finish treffend zusammen: «Es ist eine 600 Kilometer lange Achterbahn der Gefühle. Zwischen ‚Yeah, wie geil‘ und ‚Warum tue ich mir das eigentlich an‘ liegen manchmal nur fünf Minuten.»

Genau dieses permanente Auf und Ab der Emotionen gehört bei den Brevets fest zum Programm. Wenn der Körper nach Schlaf verlangt und die Sicht in der Dunkelheit schwindet, entscheidet sich das Rennen im Kopf. Alex Gröbli und Trix Wüthrich meisterten die enorme Distanz mit grosser Routine, mentaler Härte. Nach weit über 24 Stunden im Sattel und minimalen Pausen erreichten beide erfolgreich das Ziel und bewiesen eindrücklich, was mit der richtigen Vorbereitung und eisernem Willen möglich ist.

Weitere Informationen und Berichte zu den Langstrecken-Formaten findest du direkt unter Audax Suisse.

Der IRONMAN 70.3 Mallorca in Alcúdia gilt traditionell als einer der stimmungsvollsten Wettkämpfe im europäischen Kalender. Für besondere Spannung sorgte der mögliche WM-Slot für Alexander Gröbli. Auch in diesem Jahr bot die grösste Baleareninsel eine Kulisse, die keine Wünsche offen liess. Bei strahlendem Sonnenschein und idealen äusseren Bedingungen starteten unsere Athleten Alexander Gröbli und David Weber in ein Rennen, das von der ersten Minute an durch eine elektrische Atmosphäre an der Playa de Muro geprägt war.

Spektakuläre Bikestrecke im Hinterland

Ein Highlight beim IRONMAN 70.3 Mallorca ist zweifellos die Radstrecke. Nach dem Schwimmen im klaren Wasser der Bucht von Alcúdia führte der Weg die Teilnehmer direkt in das malerische Hinterland. Die Strecke durch das Tramuntana-Gebirge verlangte den Startern einiges ab, belohnte sie jedoch mit spektakulären Ausblicken und perfekt asphaltierten Strassen. Besonders die Abfahrten erfordern volle Konzentration, während die Anstiege die Ausdauer der Athleten auf die Probe stellten. Unsere beiden MY sport Starter konnten hier ihre Stärken voll ausspielen und wertvolle Zeit auf die Konkurrenz gutmachen.

Alexander Gröbli sichert sich das WM-Ticket

Für Alexander Gröbli hätte der Tag beim IRONMAN 70.3 Mallorca kaum besser laufen können. In der Kategorie M50-54 zeigte er eine beeindruckende Konstanz. Mit einer Zielzeit von 4:46:43 sicherte er sich den hervorragenden 8. Platz von insgesamt 208 Startern in seiner Altersklasse. In der Gesamtwertung aller 2’701 Teilnehmenden landete er auf dem 92. Rang. Das wichtigste Resultat des Tages war jedoch die Bestätigung seiner Form: Alexander qualifizierte sich mit dieser Leistung direkt für die Weltmeisterschaft. Wir sind stolz, einen weiteren MY sport Athleten auf der grossen Weltbühne des Triathlons vertreten zu sehen.

David Weber mit starkem Finish in Alcúdia

Auch David Weber lieferte beim IRONMAN 70.3 Mallorca eine sehr solide Leistung ab. In der stark besetzten Altersklasse M35-39 überquerte er die Ziellinie nach 5:09:35. Damit belegte er den 53. Rang von 363 Athleten in seiner Gruppe. Besonders auf der Laufstrecke entlang der Strandpromenade, die von Tausenden Zuschauern gesäumt war, konnte er das Tempo hochhalten und sich im vorderen Drittel des Gesamtfeldes (308. Rang von 2’702) platzieren.

Wir gratulieren beiden Athleten herzlich zu diesen tollen Ergebnissen beim Saisonauftakt auf Mallorca.

Outdoor-Saison: So steuerst du dein Training im Freien optimal

Die Outdoor-Saison ist in vollem Gange. Während das Training auf der Rolle hochpräzise abläuft, stellt die Strasse Athleten oft vor Herausforderungen bei der Intensitätskontrolle. Mit den richtigen Einstellungen und einem Fokus auf die Time in Zone (Zeit in der Zone) stellst du sicher, dass dein Training auch draussen den gewünschten Effekt erzielt.

1. Pacing im Freien: Zeit in Zone statt Intervall-Zwang

Outdoor-Einheiten lassen sich selten so exakt steuern wie ein ERG-Modus auf der Rolle. Im Freien zählt daher vor allem die Time in Zone (Zeit in der Zone).

Das Prinzip ‚Zeit aus Peaks‘

Oft finden sich in Trainingsplänen kurze Anteile in der anaeroben Schwelle oder Supra-Schwelle, selbst bei GA1-Fahrten. Das bedeutet nicht, dass diese Intervalle aktiv am Stück gefahren werden müssen. Diese Zonen resultieren oft aus kurzen Belastungsspitzen – etwa beim Anfahren an Ampeln oder beim Herausbeschleunigen aus Kurven.

Die Umsetzung: Du musst diese Werte nicht am Stück leisten. Durch das Gelände (Anstiege, Wind) landest du automatisch in diesen Bereichen. Wichtig ist, dass die Summe am Ende der Einheit die vorgegebenen Zeiten pro Zone nicht massiv überschreitet.

2. Monitoring: Intensität immer im Blick

Mit Geräten von Garmin oder Wahoo kannst du dir deine Intensitätszonen direkt auf dem Display anzeigen lassen. So behältst du jederzeit die Kontrolle über dein metabolisches Profil.r Wahoo ermöglichen es, die Zonen-Verteilung in Echtzeit anzuzeigen.

Einstellung am Beispiel Garmin:

Datenfelder einrichten:
Gehe zu Aktivitätsprofil -> Datenseiten -> Neu hinzufügen -> Wähle Zeit in Leistungsbereich 1 bis 4.

Synchronisation: Deine individuellen Werte für die Bereiche 1–4 werden bei korrekter Kopplung automatisch von deinem Trainingstool auf das Gerät übertragen.

Manueller Check: Die Zonen lassen sich in der Garmin Connect App unter Geräte-Einstellungen -> Benutzerprofil -> Leistungsbereiche einsehen.

Pro-Tipp für maximale Übersicht: Konzentriere dich auf die ersten vier Zonen. Du kannst die Zonen 5, 6 und 7 in der App auf extrem hohe Werte einstellen (z. B. >2000 Watt). Dadurch werden diese während der Fahrt im Monitoring ignoriert und du hast einen klaren Fokus auf die für die Ausdauer relevanten Bereichehen Vergleich deiner relevanten Zonen-Anteile.

So sieht es auf dem Garmin aus:

Outdoor-Training Steuerung

3. Watt vs. Puls vs. Gefühl

  • Auf dem Rad: Nutze primär deine Wattwerte. Der Puls reagiert oft zu träge oder bleibt durch die Kühlung im Freien niedriger als indoor. Verlass dich nicht allein auf den Puls, um ein Überpacen zu vermeiden. Ohne Wattmessung gilt das subjektive Empfinden (RPE).
  • Beim Laufen: Sobald es hügelig wird, verliert die Pace (min/km) ihre Aussagekraft. Nimm das Tempo bergauf deutlich raus. Bergab darf es etwas schneller sein, solange das Belastungsgefühl stabil bleibt.elastungsgefühl. Bergab darf es etwas schneller sein, solange die Intensität stabil bleibt.

4. Spontaner Wechsel auf die Rolle

Falls du eine geplante Outdoor-Einheit doch indoor absolvierst, beachte zwei Dinge:

  1. Wattwerte: Nutze deine spezifischen Indoor-Werte (meist etwas niedriger).
  2. Präzision: Auf der Rolle fährst du viel genauer. Da das ‚Gelände‘ wegfällt, achte darauf, nicht zu intensiv zu trainieren, um die Gesamtbelastung korrekt zu steuern.

5. Flexibilität: Freude vor Sklaventum

Ein Trainingsplan ist ein Guide, kein Gesetzbuch. Die Freude am Sport steht an erster Stelle:

  • Social Rides: Wenn es bei der Ausfahrt mit Freunden am Berg mal etwas intensiver wird – geniesse es!
  • Eigenkorrektur: War eine Einheit intensiver als geplant? Dann fahre das nächste Intervalltraining stattdessen einfach im lockeren GA1-Bereich.

Das Ziel: Am Ende muss die Wochenbilanz der Zonen stimmen. Das sichert den langfristigen Progress und schützt vor Übertraining.

Du möchtest mehr über die häufigsten Fehler bei der Trainingssteuerung erfahren? Oder schau dir dazu unser Webinar-Replay an oder lies weitere Details in unserem Blog.

Bereit für den Zürichsee? Dein Openwater Schwimmtraining am Mythenquai

Das Schwimmen im offenen Gewässer ist für viele Triathleten die grösste Hürde am Wettkampftag. Fehlende Orientierung, Wellengang oder das Schwimmen in der Gruppe können Stress verursachen. Wenn du dich auf den Ironman 70.3 Rapperswil, den Züri-Triathlon oder den Ironman Thun vorbereitest, legen wir hier den Grundstein für einen entspannten Wettkampf.

Deine Vorteile im begleiteten Training

Anstatt alleine deine Bahnen zu ziehen, trainierst du in einer kontrollierten Gruppe. Das gibt dir nicht nur Sicherheit, sondern simuliert die reale Wettkampfsituation. Unser erfahrener Coach Willi Franc begleitet dich während der gesamten Stunde auf dem Stand-up-Paddle. So hast du jederzeit eine Bezugsperson in unmittelbarer Nähe, die den Überblick behält und dir Sicherheit vermittelt.

  • Sicherheit gewinnen: Lerne, wie du auch bei unruhigem Wasser die Ruhe bewahrst.
  • Orientierung trainieren: Wir zeigen dir, wie du effizient navigierst, ohne wertvolle Energie zu verlieren.
  • Gruppendynamik: Gewöhne dich an das Mitschwimmen in einer Gruppe von bis zu 10 Athleten.

Die Eckdaten

Das Training findet ab dem 18. Mai wöchentlich statt. Wir treffen uns im Strandbad Mythenquai in Zürich. Falls die Tore des Bades geschlossen bleiben, verschieben wir den Treffpunkt an die öffentliche Bootseinwasserungsstelle beim Kran.

Um die Qualität und Sicherheit zu gewährleisten, ist die Teilnehmerzahl auf maximal 10 Personen begrenzt. Die Kosten belaufen sich auf 30.- CHF pro Training (exklusive Eintritt in das Strandbad). Da wir auf eine Mindestteilnehmerzahl angewiesen sind, informieren wir dich jeweils am Freitagabend über die Durchführung. Bei sehr schlechter Witterung erfolgt eine kurzfristige Absage per Montagmittag.

Wichtig für deine Sichtbarkeit und Sicherheit: Das Training findet zwingend im Neoprenanzug (bis Wassertemperatur 21.9 °C) und mit einer farbigen Badekappe statt.
(Hinweis: Gemäss den offiziellen Wettkampfregeln von Swiss Triathlon ist der Neoprenanzug bei Wassertemperaturen bis 21,9 °C erlaubt (bzw. bei sehr tiefen Temperaturen unter 16 °C obligatorisch).

Zur Anmeldung

Einzeltraining am Greifensee

Falls du eine noch intensivere Betreuung wünschst, bietet Willi Franc private Einzeltrainings am Greifensee an. Du wirst dabei exklusiv vom SUP aus begleitet, um gezielt an deiner Wasserlage und Orientierung zu feilen.

  • Kosten: 190.- CHF
  • Anfrage: Bitte sende uns eine E-Mail für die Terminvereinbarung.

Sichere dir jetzt deinen Platz online und starte bestens vorbereitet in deine Saison.

Das vergangene Wochenende verlangte unseren Athleten und Athletinnen einiges ab. Während in Zürich die Läufer gegen den Nieselregen kämpften, spulten unsere Radfahrer beim Audax Brevet hunderte Kilometer in der Dunkelheit ab.

Zürich Marathon: Konstante Leistungen trotz Nässe

Beim Halbmarathon in Zürich herrschte klassisches Ausdauerwetter: kühl und nieselig. Davon liessen sich die MY sport Starter nicht bremsen. Paulo Isidro erreichte das Ziel nach 1:28:38 (70. AK), dicht gefolgt von Claudio Schmid, der mit 1:28:47 (181. AK) ebenfalls eine starke Zeit ablieferte. Jael Singer beendete das Rennen in 1:37:22 (115. AK) und Sabrina Pörtig komplettierte das Team-Ergebnis mit einer Zeit von 1:56:22 (73. AK).

Den Sieg über die volle Marathondistanz sicherte sich bei den Männern der Äthiopier Tadesse Abraham, der trotz der nassen Strasse ein extrem hohes Tempo vorgab und das Rennen für sich entschied.

Zürich Marathon 2026 Ergebnisse

Audax Brevet 400: Die lange Nacht

Beatrice Wüthrich und Alex Gröbli stellten sich einer besonderen Herausforderung: dem Audax Brevet 400. Der Start erfolgte um 20:00 Uhr bei ungemütlichem Wetter, was bedeutete, dass die grösste Distanz in der Kälte der Nacht zurückgelegt werden musste. Beatrice bereitet sich aktuell auf das Ultra-Event «Three Peaks» (Wien–Nizza, self-supported) vor. Für sie war es ein mentaler Härtetest. Nach den ersten leichten Stunden und der darauffolgenden Stille der Nacht brachte erst der Sonnenaufgang die nötige Energie zurück. Ihr Fazit nach 421 Kilometern: Weiter. Immer weiter.

Walliseller Triathlon: Schneller Formtest

In Wallisellen fiel der offizielle Startschuss in die Schweizer Triathlonsaison. Der Modus mit Schwimmen im Hallenbad und anschliessend schnellen Wechseln ist ideal, um die Abläufe unter Wettkampfbedingungen zu testen. Harald Barthel nutzte diese Gelegenheit für seinen ersten Einsatz des Jahres und finishte mit einer Zeit von 1:03:26 auf dem 147. Rang.

Coach Dan Aeschlimann zeigt sich sehr zufrieden mit den Leistungen seiner Athleten und Athletinnen an diesem Wochenende. Trotz der widrigen Wetterbedingungen wurde hart gekämpft – die Basis für die kommenden Monate und die grossen Ziele im Sommer steht.

Cycle week

Vom 28. – 31. Mai 2026 finden in Zürich die Cycle Week statt. MY sport wird mit diversen Angeboten dabei sein. Wir freuen uns, dich vor Ort zu treffen.

Bikefitting: Das Velo vom Profi einstellen – by MY SPORT

Beim Bikefitting wird dein Bike auf deine individuellen Bedürfnisse und Ergonomie angepasst. Wurden deine Hände schon mal Taub nach einer längeren Tour? Der Rücken oder der Nacken schmerzt? Oder du willst mit der richtigen Postion und Kraftübertragung effizienter unterwegs sein?
Jede und jeder ist herzlich eingeladen vorbeizukommen, zu sehen, was ein Bikefitter genau macht, sich Tipps vom Profi abzuholen. Das Fitting ist Öffentlich zugänglich und wird von Dan kommentiert und erklärt.

Termine
Freitag, 29. Mai16:30 bis 18:30
Samstag, 30. Mai14:00 bis 16:00

Ort
CYCLE WEEK CAMPUS – Brunau: FOCUSWATER meeting point, Stand B01 / Eingangshalle Saalsporthalle

Hier findest du mehr Infos

Richtige Ernährung beim Biken – by MY SPORT

Ernährung entscheidet über Erfolg oder Abbruch. Erfahre, wie du Energiezufuhr, Timing und Verträglichkeit optimierst, um Leistung, Fokus und Regeneration über viele Stunden zu sichern.

Termine
Donnerstag, 30. Mai11:00 bis 11:45

Treffpunkt
CYCLE WEEK CAMPUS – Brunau: FOCUSWATER meeting point, Stand B01

Hier findest du mehr Infos und den Link zur Anmeldung

Trainingsoptimierung und -planung – by MY SPORT

Auf was gilt es beim Training zu achten damit du einen erfolgreichen Trainingsaufbau hast? Diese und weitere Fragen rund um die Trainingsoptimierung werden in diesem Workshop beantwortet. Es geht ausserdem um verschiedenen Stoffwechselprozesse und welche Intensitäten wann zum Einsatz kommen, um die richtigen Reize zu setzten und dich zu verbessern.

Termin
Samstag, 30. Mai17:00 bis 18:00

Treffpunkt
CYCLE WEEK CAMPUS – Brunau: FOCUSWATER meeting point, Stand B01

Hier findest du mehr Infos und den Link zur Anmeldung

Termin: Donnerstag, 23. April 2026 – 19:00

Sobald die Tage länger werden, ist es Zeit, die Rolle gegen die Strasse zu tauschen.
Doch der Wechsel vom kontrollierten Indoortraining oder der winterlichen Pause auf den Asphalt ist mehr als nur ein Tapetenwechsel. Er markiert eine entscheidende Phase in deinem Trainingsjahr, in der oft die Weichen für die gesamte Saison gestellt werden. Wer jetzt zu impulsiv startet oder die Intensitäten falsch einschätzt, riskiert, dass die Formkurve stagniert, bevor die ersten echten Highlights überhaupt anstehen.

Hier geht es zur Anmeldung

Das Training auf der Strasse bringt neue Variablen mit sich, die auf der Rolle oft fehlen: Topografie, Wind und die Dynamik längerer Ausfahrten fordern den Körper auf eine andere Weise. Es geht nun darum, die im Winter gelegte Basis geschickt in spezifische Ausdauer und Kraft umzumünzen. Dabei stellt sich oft die Frage, wie man das Pensum steigert, ohne den Organismus zu überfordern oder in alte Fehlmuster zu verfallen.

In unserem Webinar nehmen wir genau diesen Übergang unter die Lupe. Wir beleuchten die unterschiedlichen Aspekte, die einen erfolgreichen Saisonstart ausmachen, und geben dir wertvolle Impulse für deine kommenden Trainingswochen. Es geht darum, ein Gespür für die richtige Belastung zu entwickeln und die Theorie der Trainingslehre in die Praxis auf der Strasse zu übertragen. Wir teilen unsere Erfahrungen aus der Coaching-Praxis, damit du deine Ausfahrten nicht nur mit mehr Freude, sondern vor allem mit dem nötigen System angehen kannst.

Nutze die Gelegenheit, dich aus erster Hand auf die kommenden Monate vorzubereiten. Wir unterstützen dich dabei, die typischen Hürden des Frühjahrs zu nehmen und dein Training auf das nächste Level zu heben.

Sichere dir jetzt deinen Platz für das Webinar und bereite dich auf deine Ziele vor.

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