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Vom Stillstand zum Ironman: Wie Daniel in zwei Jahren zum 10:18-Finisher wurde

Wenn nichts mehr geht

Im Oktober 2022 steht Daniel sportlich am Tiefpunkt. Die Leistungsdiagnostik zeigt klare Grenzen: GA1-Pace 10:00 min/km, Schwelle 7:00 min/km, 15 km/h nur knapp über zwei Minuten haltbar. Kein Schwimmtraining, kaum Rad, die Motivation ist am Boden.

Die Werte sind das Ergebnis mehrerer Faktoren. Zum einen war Daniel zu diesem Zeitpunkt unterernährt – sein Hormonhaushalt und Stoffwechsel befanden sich im sprichwörtlichen Notlauf. Zum anderen hatte er zuvor keinen Ausdauersport betrieben, obwohl er sein Leben lang Leistungssport gemacht hatte – unter anderem in der Bundesliga im American Football. Kraft, Schnelligkeit und Explosivität waren vorhanden, Ausdauer jedoch kaum.

Doch genau hier beginnt seine Reise – mit dem Ziel, wieder Freude an Bewegung zu finden, die Basis neu aufzubauen und langfristig Fortschritt zu erleben.

Ursachen erkennen, Grundlagen aufbauen

Gemeinsam mit MY sport Coach Dan Aeschlimann wird analysiert, warum das Laufen stagniert.
Die Erkenntnis: Daniels Körper musste zunächst zurück in ein Gleichgewicht gebracht werden. Ernährung, Regeneration und eine strukturierte Belastungssteuerung bilden die Basis. Erst danach folgt der gezielte Aufbau von Technik und Ausdauer.
Nach wenigen Monaten wird der Fortschritt sichtbar, nach einem Jahr liegt Daniels VO2max bereits bei rund 50 ml/min/kg – ein klarer Beweis, dass individuell abgestimmtes Training und die richtige Steuerung entscheidend sind.

Schwimmen und Radfahren als Gamechanger

2023 wagt Daniel den nächsten Schritt: Er steigt aufs Rad und springt ins Wasser. Anfangs sind selbst flache Strecken eine Herausforderung, Anstiege kaum machbar. Beim Schwimmen schafft er im Dezember gerade einmal 25 Meter, bevor die Kraft ausgeht.
Doch mit klarer Technikarbeit, Geduld und regelmässigem Training entsteht eine stabile Basis. Schritt für Schritt wachsen Ausdauer und Vertrauen – der entscheidende Wendepunkt.

Ausdauerleistung auf neuem Level

Ein Jahr später, 2024, ist die Entwicklung beeindruckend. Daniels Grundlage auf dem Rad liegt nun bei 200 Watt – einst seine Schwelle. Heute fährt er an der Schwelle mit rund 260 Watt.
Beim Laufen hält er 75 Minuten in der Pace, die er 2022 nur zwei Minuten durchgehalten hätte. Auch im Wasser zeigt sich, was konsequente Arbeit bewirkt: sauberer Stil, bessere Wasserlage, längere Distanzen.

Ironman-Finish in 10:18 Stunden

Dann der grosse Tag: Daniels erster Ironman. Das Schwimmen läuft stabil, auf dem Rad überzeugt er mit 4:59 Stunden, der Marathon gelingt in 3:38 Stunden. Nach 10:18 Stunden erreicht er das Ziel – stark in allen Disziplinen, fokussiert bis zum Schluss.
Was vor zwei Jahren unmöglich schien, ist Realität geworden.

Was Daniels Weg zeigt

Daniels Entwicklung steht exemplarisch für die Arbeit bei MY sport: kein Standardplan, sondern massgeschneidertes Coaching mit Fokus auf nachhaltige Entwicklung.
Vom Nichtschwimmer und Gelegenheitsläufer zum Ironman-Finisher in zwei Jahren – möglich durch Kontinuität, Vertrauen und Geduld.

Du willst deinen eigenen Weg vom Einsteiger zum Finisher gehen?

Dann vereinbare jetzt dein kostenloses Erstgespräch mit unseren Coaches. Gemeinsam finden wir heraus, welches Coaching zu dir passt und wie du deine Ziele erreichen kannst.

Unser individuelles Coaching bietet dir gezielte Betreuung fürs Schwimmen, Radfahren und Laufen – abgestimmt auf dein Niveau und deine Lebenssituation. Ob du gerade erst beginnst oder dich gezielt auf deinen nächsten Ironman vorbereiten willst: Wir begleiten dich Schritt für Schritt auf dem Weg zu deinem persönlichen Erfolg.

Training verbessern – ohne Coach?

Viele Sportlerinnen und Sportler kennen das gleiche Gefühl: Man startet motiviert in eine neue Saison, hat grosse Ziele vor Augen und merkt nach einigen Wochen, dass der Alltag dazwischenfunkt. Beruf, Familie, Wetter, Müdigkeit, fehlende Struktur – all das kann ein Training schnell ins Wanken bringen. Genau aus diesem Grund haben wir Selfcoaching entwickelt: ein System, das sich deinem Leben anpasst, nicht umgekehrt.

Egal, ob du dich auf deinen ersten Halbmarathon vorbereitest, für ein Rad- oder Triathlon-Highlight trainierst oder mehrere Disziplinen miteinander kombinieren möchtest – Selfcoaching gibt dir die Freiheit, deinen Weg selbst zu gestalten. Gleichzeitig wirst du nicht allein gelassen. Ein Coach begleitet dich einmal pro Monat im persönlichen 15-Minuten-Call, beantwortet Fragen, hilft dir bei Unsicherheiten und sorgt dafür, dass du weiterhin in die richtige Richtung trainierst.

Mit klaren Strukturen, individuellen Trainingsplänen und optionalen Modulen für Kraft, Athletik und Technik kannst du dein Training gezielt verbessern. Und das Beste daran: Du entscheidest, wann, wie oft und in welchem Tempo du trainierst – ohne starre Vorgaben und ohne Druck von aussen.

Selfcoaching ist für alle, die Verantwortung für ihr Training übernehmen wollen und trotzdem auf professionelle Unterstützung zählen möchten. Es ist ein Weg, der dich nicht nur fitter, sondern auch selbstbewusster macht.

Warum Selfcoaching?

In der Praxis erleben wir zwei Typen von Sportlerinnen und Sportlern:

  • Typ 1: ‚Ich brauche jemanden, der mir alles vorgibt.‘
  • Typ 2: ‚Ich will wissen, warum ich etwas tue – und es selbst steuern.‘

Für Typ 2 haben wir unser Selfcoaching entwickelt. Es basiert auf dem Wissen und der Struktur unseres erfolgreichen Individual-Coachings, ist aber so aufbereitet, dass du es selbst umsetzen kannst – unabhängig, planbar und kosteneffizient.

Was bekommst du mit dem Selfcoaching?

Das Selfcoaching ist kein 08/15-Trainingsplan zum Download. Es ist ein durchdachtes System, das dir ermöglicht, dein Training professionell zu strukturieren – wie im Einzelcoaching, nur eben selbstgesteuert.

Konkret enthält es:

  • Einen periodisierten, aufeinander aufbauenden Trainingsplan
  • Zugriff auf die bewährten Tools und Templates aus dem Individual-Coaching
  • Wissenschaftliche Erklärungen zur Planung und Trainingssteuerung
  • Einen monatlichen Austausch mit einem Coach, 15min.

Das Ziel: Du trainierst wie ein Profi, aber in deinem eigenen Rhythmus und Tempo.

Was unterscheidet es vom Individual-Coaching?

Das Selfcoaching ist keine abgespeckte Version des Coachings – es ist eine Alternative. Der Unterschied liegt nicht in der Qualität, sondern in der Rollenverteilung:

Individual-CoachingSelfcoaching
Coach übernimmt PlanungDu planst selbst auf Basis des Systems
Laufende Rückmeldungen durch CoachDu bewertest und steuerst selbst
Höherer Preis durch persönlichen AufwandEinmaliger Preis, langfristige Nutzung
Individuell angepasst durch externe SteuerungMaximale Flexibilität bei Trainingsanpassungen


Viele nutzen das Selfcoaching als Einstieg – oder als Übergang, wenn sie bereits wissen, wie sie mit den Trainingsprinzipien umgehen.ng hast und dein Wissen vertiefen willst.

Für wen ist Selfcoaching sinnvoll?

Selfcoaching eignet sich für dich, wenn du:

  • bereits Erfahrung im Ausdauertraining hast
  • deine Fortschritte verstehen und gezielt steuern willst
  • keine Lust auf starre Coaching-Strukturen hast
  • Wert auf Qualität und Klarheit legst
  • gerne eigenverantwortlich arbeitest, aber nicht planlos

Du bekommst damit das Beste aus beiden Welten: Coaching-Expertise und Selbstbestimmung.

Warum es sich lohnt

Gutes Training basiert auf Systematik, nicht auf Zufall. Genau das bekommst du mit dem Selfcoaching:
Eine klare Struktur, fundiertes Wissen und Tools, die du sofort umsetzen kannst.

Du trainierst nicht weniger professionell – nur selbstbestimmt.

Viele unserer Athletinnen und Athleten berichten, dass sie durch das Selfcoaching nicht nur körperlich, sondern auch mental stärker geworden sind: Weil sie ihre Trainings besser verstehen – und selbst steuern.

Du willst wissen, wie das konkret aussieht?

Hier geht’s zur Übersicht des Produkts und der verfügbaren Erweiterungen.

Jetzt Selfcoaching entdecken

Noch Fragen?

Wenn du dir nicht sicher bist, ob das Selfcoaching zu dir passt, melde dich gerne bei uns. Wir helfen dir herauszufinden, welches Coaching-Modell für deine Ziele geeignet ist.

MY sport Selfcoaching

Alex Gröbli, Rico Hasler und Sandra Zaugg finishen auf der anspruchsvollen Strecke


Ein letztes Mal in dieser Saison versammelte sich die Triathlon-Elite im sonnigen Marbella, um bei idealen Bedingungen um den Weltmeistertitel auf der Halbdistanz zu kämpfen. Die 70.3 Weltmeisterschaft Marbella 2025 ist ein beeindruckendes Ereignis, das 1.9 km Schwimmen, 90 km Radfahren mit rund 1’600 Höhenmetern und 21 km Laufen beinhaltete und den Athletinnen und Athleten alles abverlangte. Insgesamt starteten rund 5’500 Teilnehmende – eine organisatorische Meisterleistung des Veranstalters.

Tag X

Für Alex Gröbli war es bereits die vierte Teilnahme an einer Weltmeisterschaft über die Halbdistanz. Er zeigte ein konstantes Rennen und erreichte das Ziel in 4:59:58 Stunden. Was ihm Rang 58 von 342 in seiner Kategorie einbrachte. Auf dem technisch anspruchsvollen Radkurs fuhr er mit Leistungen zwischen 280 und 310 Watt. Bergab erreichte er Spitzengeschwindigkeiten von über 80 km/h. Auf der Laufstrecke konnte er sein Tempo bis ins Ziel halten und blieb knapp unter der Fünf-Stunden-Marke.

Rico Hasler absolvierte das Rennen in 5:03:04 Stunden und belegte damit Rang 253 von 493. Auch er meisterte den fordernden Kurs mit seinen langen Anstiegen und schnellen Abfahrten erfolgreich.

Sandra Zaugg kämpfte sich nach schwierigen Wochen durch das Rennen und erreichte das Ziel in 6:05:47 Stunden, was Rang 49 von 216 bedeutete. Die Radstrecke beschrieb sie als fordernd, aber eindrucksvoll, und die Laufstrecke als ‚knackig‘ mit grosser Stimmung entlang der Strecke.

Das Wetter in Marbella präsentierte sich von seiner besten Seite. Sonne, milde Temperaturen und ein begeistertes Publikum sorgten für eine besondere WM-Atmosphäre. Alle drei MY sport Athleten konnten ihre Rennen erfolgreich abschliessen und die Saison mit positiver Energie beenden.

70.3 Weltmeisterschaft Marbella 2025

Krafttraining ist kein Bodypump – worum es beim Athletiktraining für Ausdauersportler wirklich geht

Brauchen Ausdauersportler wirklich Krafttraining? Eine Frage, die noch immer viele Hobbyathleten beschäftigt – sei es im Triathlon, beim Radfahren oder Laufen. Die Antwort ist klar: Ja, aber nur, wenn richtig trainiert wird. Denn nicht alles, was nach Muskelarbeit aussieht, ist automatisch auch Krafttraining.

In diesem Blogartikel erfährst du, warum gezieltes Athletiktraining für Ausdauersportler wie Triathleten, Läufer und Radfahrer essenziell ist – und welche grundlegenden Unterschiede zwischen Kraft- und Ausdauertraining du kennen musst, um deine Leistung nachhaltig zu verbessern.

Ein weit verbreiteter Irrtum: Wenn du ein Gewicht oder einen Widerstand länger als 60 bis 75 Sekunden bewegst, trainierst du nicht Kraft, sondern Ausdauer. Bodypump-Kurse mit 4 Minuten Kniebeugen gehören also nicht ins Krafttraining, sondern in die Kategorie hochintensives Ausdauertraining.

Echter Kraftreiz entsteht erst dann, wenn du mit mindestens 50 % deines Maximalgewichts arbeitest. Wenn du dein genaues Maximalgewicht nicht kennst, hilft dir eine einfache Regel: Wenn du ein Gewicht unter voller Anstrengung länger als 90 Sekunden bewegen kannst, bist du definitiv im Ausdauerbereich.

Entscheidend ist also die richtige Wahl des Gewichts – nur so erreichst du den gewünschten Trainingsreiz. Dabei unterscheiden wir im Krafttraining für Ausdauersportler zwischen verschiedenen Trainingsformen:

  • Hypertrophietraining (10–15 Wiederholungen): Ziel ist Muskelaufbau, typischerweise im Bodybuilding.
  • IK-Training (intramuskuläre Koordination) oder Maximalkrafttraining (4–6 Wiederholungen): Fokus liegt auf der Kraftentwicklung ohne übermässige Muskelzunahme – ideal für Ausdauersportler.

Gerade für Triathleten, Radfahrer und Läufer ist das gezielte Training im IK- oder Max-Kraftbereich zentral. Auch wenn es anspruchsvoll ist, mit schweren Gewichten in niedrigen Wiederholungszahlen zu arbeiten, bringt genau diese Trainingsform den entscheidenden Unterschied in deiner Performance.

Was ist Athletiktraining und Krafttraining überhaupt?

Für dich als ambitionierter Hobbyathlet oder gesundheitsorientierter Mensch ab etwa 20 Jahren ist Krafttraining weit mehr als nur Muskelaufbau – es bildet die Grundlage für Stabilität, Bewegungskontrolle und Belastungstoleranz im Alltag wie auch im Sport. Besonders im Ausdauersport – sei es beim Laufen, Radfahren oder Triathlon – spielt Kraft eine entscheidende Rolle.

Athletiktraining umfasst dabei mehr als das klassische Hanteltraining. Es beinhaltet Übungen zur Verbesserung von Kraft, Koordination, Beweglichkeit und Rumpfstabilität – also all jenen Faktoren, die dich als Ausdauersportler effizient und verletzungsfrei bewegen lassen.

Ein Beispiel: Beim Joggen machst du etwa 180 Schritte pro Minute – das heisst, dein Körper muss 90 Mal pro Minute dein gesamtes Körpergewicht auf einem Bein stabilisieren. Ohne genügend muskuläre Stabilität entsteht eine hohe strukturelle Belastung auf deine Gelenke, Sehnen und Bänder.

Hier greift das Krafttraining für Läufer und Triathleten: Es stärkt deine funktionellen Fähigkeiten – also die Fähigkeit, Kraft gezielt und effizient in Bewegung umzusetzen. Gleichzeitig unterstützt es deine strukturelle Belastbarkeit. Das heisst, es hilft dir, Abnutzungserscheinungen vorzubeugen und länger gesund zu bleiben.

Zusammengefasst:

  • Krafttraining = Wie viel Widerstand dein Körper bewältigen kann
  • Athletiktraining = Funktionelle Ergänzung mit Fokus auf Stabilität, Mobilität und Koordination
  • Ziel = Mehr Effizienz in der Bewegung, weniger Verletzungsrisiko und bessere Leistung im Sport

Gerade für Ausdauersportler ist diese Kombination essenziell – nicht nur zur Leistungssteigerung, sondern auch für eine nachhaltige und gesunde Trainingskarriere.

Warum Ausdauersportler von Krafttraining profitieren

Wenn du diesen Blog liest, hast du wahrscheinlich bereits erkannt, dass Athletiktraining für Ausdauersportler weit mehr ist als ein nettes Zusatzprogramm. Es ist ein entscheidender Faktor, um langfristig gesund, leistungsfähig und erfolgreich zu bleiben – sei es im Triathlon, beim Laufen oder Radfahren.

Ein zentraler Vorteil: Krafttraining wirkt strukturellem Verschleiss entgegen. Während du durch dein Ausdauertraining deinen ‚Motor‘ verbesserst – sprich: deine VO₂max erhöhst – bleibt dein ‚Chassis‘, also dein Bewegungsapparat, oft zurück. Genau hier setzt gezieltes Krafttraining für Läufer, Radfahrer und Triathleten an: Es stärkt Muskulatur, Sehnen, Bänder und Gelenke – dein ganzes ‚Fahrwerk‘. Ohne diese strukturelle Stabilität wird auch der grösste Motor nicht effizient laufen.

Ein weiterer, oft unterschätzter Aspekt: Krafttraining ist aktives Anti-Aging. Mit zunehmendem Alter verlieren wir Muskelmasse und Kraft – das beginnt bereits ab dem 30. Lebensjahr. Wer dagegen steuert, erhält nicht nur seine sportliche Leistungsfähigkeit, sondern auch Lebensqualität im Alltag.

Darum empfehlen wir dir als Hobbyathlet oder ambitionierten Age-Grouper:
Zweimal pro Woche, 45–60 Minuten gezieltes Kraft- und Athletiktraining.

Dafür brauchst du nicht zwingend ein Fitnesscenter. Mit wenigen Hilfsmitteln – zum Beispiel einem Miniband, einer Langhantel oder Kettlebell – kannst du viele effektive Einheiten auch zu Hause absolvieren. In späteren Kapiteln zeigen wir dir, wie das geht.

Typische Fehler von Hobbyathleten – und wie du sie vermeidest

Auch wenn die Vorteile von Kraft- und Athletiktraining für Ausdauersportler längst wissenschaftlich belegt sind, scheitert die Umsetzung im Trainingsalltag oft an ganz praktischen Dingen. Viele Hobbyathleten – egal ob Läufer, Radfahrer oder Triathleten – machen dabei ähnliche Fehler. Die gute Nachricht: Mit ein wenig Bewusstsein lassen sich diese Stolpersteine einfach vermeiden.

1. Fehlende Regelmässigkeit

Der mit Abstand häufigste Fehler: fehlende Konsistenz. Das Krafttraining wird oft vernachlässigt oder kurzfristig durch eine zusätzliche Ausdauereinheit ersetzt. Die Folge: fehlender Reiz, keine Anpassung, kein Fortschritt. Nur mit einem regelmässigen Reiz – idealerweise zweimal pro Woche – kann sich deine Muskulatur sinnvoll entwickeln und dich im Ausdauertraining wirklich unterstützen.

2. Zu wenig Gewicht, zu viele Wiederholungen

Viele Athleten trainieren mit zu leichten Gewichten. Sie machen dann 20 oder mehr Wiederholungen und glauben, das sei Krafttraining. In Wahrheit handelt es sich dabei um intensives Ausdauertraining – der gewünschte Kraftreiz bleibt aus.

Wichtig: Du solltest mit so viel Gewicht arbeiten, dass du in einem Bereich von 4–12 Wiederholungen an deine muskuläre Grenze kommst – je nach Trainingsziel (IK oder Hypertrophie).

3. Immer dieselben Übungen – oder falsch ausgeführt

Ein weiterer Fehler: Es werden immer die gleichen Übungen gemacht – häufig unsauber ausgeführt oder nicht auf das persönliche Defizit abgestimmt. Besser wäre, regelmässig kleine Variationen einzubauen oder gezielt an Schwächen zu arbeiten.

Tipp: Lieber konsequent ein kleines, sinnvolles Übungsset durchziehen, als ständig neue Übungen auszuprobieren oder ganz auf das Training zu verzichten.

4. Zu viel Fokus auf den Core – oft mit Nebenwirkungen

Ein verbreiteter Irrtum ist, dass man als Ausdauersportler vor allem den Rumpf trainieren müsse. Das stimmt nur bedingt: Ein übertrainierter Core kann Verspannungen oder sogar Rückenschmerzen verursachen, besonders wenn nicht ausgeglichen trainiert wird. Besonders ältere Athleten profitieren von einem strukturierten, individuellen Programm, das auf persönliche Schwächen abgestimmt ist.

Empfehlung: Lass dir bei Unsicherheiten ein personalisiertes Kraftprogramm erstellen – zum Beispiel durch einen erfahrenen Coach oder Physiotherapeuten. So trainierst du gezielt und effizient.

Einstieg ins Athletik- und Krafttraining – so geht’s richtig

Der beste Zeitpunkt für den Einstieg ins Athletiktraining für Ausdauersportler ist nach der Saisonpause. Genau jetzt hast du die Chance, deine muskuläre Struktur gezielt aufzubauen, Bewegungsmuster zu verbessern und deinem Körper die Grundlagen zu geben, auf denen du die nächste Saison aufbauen kannst.

Phase 1: Angewöhnung (ca. 4 Wochen)

In den ersten vier Wochen steht das Erlernen der Übungen im Vordergrund. Es geht nicht um Maximalkraft, sondern um:

  • saubere Bewegungsausführung
  • Arbeiten über die vollständige Bewegungsamplitude
  • Verbesserung der inter- und intramuskulären Koordination

Tipp: Nutze die Pausen zwischen den Übungen nicht für das Handy, sondern für kurze Beweglichkeitseinheiten – z. B. mit Yoga-Flows oder spezifischen Mobility-Übungen. So bleibst du dynamisch und förderst deine Regeneration aktiv.

Phase 2: Hypertrophie (ca. 4–8 Wochen)

Wenn dein nächster Wettkampf noch etwas entfernt ist, kannst du im Anschluss gezielt Muskelmasse aufbauen. Diese Phase dient als Grundlage für spätere Kraftentwicklungen und verbessert deine strukturelle Belastbarkeit.
Ziel: 8–12 Wiederholungen mit moderat-hohem Gewicht – Muskelermüdung am Satzende.

Phase 3: IK- und Max-Krafttraining (ab Woche 9+)

Jetzt wird es sportartspezifisch. In dieser Phase geht es um maximale Kraftentwicklung ohne unnötigen Muskelzuwachs – ideal für Triathleten, Läufer und Radfahrer.

  • IK-Training: 4–6 Wiederholungen, Fokus auf saubere Technik und hohe Aktivierung
  • Split-Training: Bei ausreichend Trainingszeit kannst du gezielt einzelne Muskelgruppen ansprechen – z. B. vordere und hintere Oberschenkel separat

In den Wintermonaten (Januar bis März) ist diese Phase ideal, um deine Kraftbasis für die Saison zu legen.

Phase 4: Wettkampfnahe Anpassung (ab Frühling)

Sobald die Wettkampfsaison näher rückt, empfehlen wir den Wechsel auf ein sportartspezifisches Athletiktraining für Triathleten und Läufer. Jetzt liegt der Fokus auf:

  • Sprungkraft (z. B. Seilspringen, Plyometrie)
  • Stabilität (v. a. Fuss-, Knie- und Rumpfstabilität)
  • Bewegungskontrolle und Impaktresistenz beim Laufen

Ziel ist es, die strukturelle Belastbarkeit für Wettkämpfe zu erhalten – ohne übermässige Ermüdung durch zu intensive Krafteinheiten.

Saisonverlauf und Übergang

In der zweiten Saisonhälfte (z. B. August, September) kann das Krafttraining schrittweise reduziert werden. Es spricht nichts dagegen, Einheiten punktuell durch Yoga oder Mobility-Sessions zu ersetzen. Danach folgt die Saisonpause – und der nächste saubere Aufbau beginnt.

Wie sich Kraft- und Athletiktraining für Triathleten, Läufer und Radfahrer unterscheidet

Ein effektives Athletiktraining für Ausdauersportler ist niemals ‚one size fits all‘. Ob du vor allem läufst, Rad fährst oder im Triathlon unterwegs bist – dein Trainingsschwerpunkt sollte sich immer an der Belastungsform deiner Sportart orientieren.

Impact vs. Non-Impact – der wichtigste Unterschied

Der zentrale Unterschied: Impact.

  • Radfahren ist eine sogenannte Non-Impact-Sportart – dein Bewegungsapparat wird kaum durch Stösse oder Schläge belastet.
  • Laufen, Trailrunning und grosse Teile des Triathlons sind Impact-Sportarten – bei jedem Schritt wirken hohe Kräfte auf dein Skelett, deine Gelenke, Sehnen und Muskeln.

Was bedeutet das für dein Krafttraining?

Krafttraining für Radfahrer

Als Radfahrer, insbesondere als Ultracycler, profitierst du besonders von gezieltem Muskelaufbau, da du keine starke Gewichtslast auf deine Gelenke hast.
Fokus:

  • Maximalkraft in Bein- und Rumpfmuskulatur
  • Ausgleichstraining für Nacken, Schulter und Rücken
  • Prävention gegen Verspannungen bei langen Ausfahrten

Gerade Nackenmuskulatur und obere Rückenmuskulatur sind oft zu schwach – was bei langen Touren (z. B. 20+ Stunden) zu massiven Beschwerden führen kann. Mehr dazu findest du in unserem Blog zum Krafttraining für Ultracycler [Link einfügen].

Athletiktraining für Läufer und Triathleten

Beim Laufen steht die Strukturstabilität im Vordergrund: Fuss-, Knie- und Hüftgelenke müssen bei jedem Schritt ein Mehrfaches deines Körpergewichts abfedern.
Fokus:

  • Verletzungsprophylaxe durch gezielte Kräftigung der stabilisierenden Muskulatur
  • Fuss- und Sprunggelenksstabilität
  • Plyometrie, Seilspringen und Sprungübungen
  • Rumpfstabilität – aber mit Augenmass, um Überverspannung zu vermeiden

Gerade beim Trailrunning ist zusätzlich zur Kraft auch Koordination und Reaktivkraft entscheidend, um das Verletzungsrisiko im Gelände zu minimieren.

Gewicht und Muskelmasse – der richtige Mittelweg

  • Radfahrer und Triathleten profitieren oft von etwas mehr Muskulatur – 2–3 kg zusätzliche Muskelmasse können hier durchaus sinnvoll sein, um die Gesamtbelastung zu reduzieren und mehr Energiespeicher aufzubauen.
  • Läufer, insbesondere auf langen Strecken oder im Gelände, müssen dagegen mit jedem zusätzlichen Kilo mehr ‚tragen‘. Hier gilt: funktionelle Kraft ja, aber ohne überflüssigen Muskelzuwachs.

Fazit – warum jetzt der beste Zeitpunkt für den Einstieg ist

Egal, ob du dich gerade in der Wettkampfphase, Off-Season oder im Winteraufbau befindest – der beste Zeitpunkt für den Einstieg ins Athletiktraining für Ausdauersportler ist immer jetzt. Entscheidend ist nicht, wo du stehst, sondern dass du beginnst – und dann dranbleibst.

Wie bereits mehrfach erwähnt, ist die Konsistenz der Schlüsselfaktor: Zwei strukturierte Einheiten Kraft- oder Athletiktraining pro Woche reichen aus, um grosse Wirkung zu erzielen. Dabei musst du nicht immer ins Fitnesscenter – mit einem klugen Setup funktioniert das auch zu Hause.

Wenn du mal wenig Zeit hast, kannst du auch eine Laufeinheit durch Krafttraining ersetzen. Gerade im Laufsport wird häufig zu viel gelaufen und zu wenig stabilisiert – dabei ist es oft genau dieses strukturelle Defizit, das zu Verletzungen führt.

Achtung: Lieber eine Stunde weniger Laufen – dafür eine Stunde gezielt Krafttraining für Läufer.

Auch Yoga oder Mobility-Sessions können das Training sinnvoll ergänzen – vor allem in Phasen, in denen dein Körper mehr Regeneration braucht.

Und nicht zuletzt: Krafttraining ist dein persönliches Anti-Aging-Programm. Wer auch im Alter stark bleibt, bleibt beweglich, widerstandsfähig und leistungsfähig – im Sport wie im Alltag.

In unseren Self-Coaching-Trainingsplänen ist das Krafttraining bereits sinnvoll integriert. Schau dich gerne bei uns um und finde dein passendes Trainingsprogramm – abgestimmt auf dein Ziel, deinen Sport und deine verfügbaren Ressourcen.

Starke Leistung bei Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit – einmal mehr steht Sabina Fenner ganz oben auf dem Podest

Sabina Fenner hat beim Ironman 70.3 Salalah 2025 erneut eine herausragende Leistung gezeigt. Wie schon 2023 gewann sie souverän ihre Altersklasse F60–64. Dabei verbesserte sie ihre Zeit um mehr als 20 Minuten und sicherte sich in 5:40:15 Stunden den verdienten Sieg.

Die Bedingungen in Oman waren alles andere als einfach. Bereits am frühen Morgen stiegen die Temperaturen über 30 Grad, und die hohe Luftfeuchtigkeit machte den Wettkampf zusätzlich herausfordernd. Sabina liess sich davon nicht beeindrucken. Mit der Startnummer 1 – ein ganz besonderer Moment für jede Athletin – ging sie fokussiert ins Rennen. Sie schwamm kontrolliert durch das warme Wasser des Arabischen Meeres, fand auf der windanfälligen Radstrecke schnell ihren Rhythmus und zeigte auf dem abschliessenden Halbmarathon grosse mentale Stärke.

Ironman 70.3 Salalah

Ihre beeindruckende Leistung wurde gleich doppelt belohnt. Neben dem erneuten Sieg in ihrer Altersklasse sicherte sich Sabina auch den begehrten Slot für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft 2026. Damit setzt sie ihre Erfolgsgeschichte fort und beweist, dass Leidenschaft und Disziplin über Jahre hinweg Früchte tragen.

Sabina Fenner steht sinnbildlich für Ausdauer, Erfahrung und den Willen, sich immer wieder zu verbessern. Ihr zweiter Sieg in Serie in Salalah zeigt eindrücklich, wie stark sie unterwegs ist.

Starke Leistung von Gabi und Reto Frei an der Transviamala 2025

Anspruchsvolle Bedingungen und steile Trails prägten das Rennen Transviamala 2025 durch die wilde Viamala-Schlucht.

Bei idealem Herbstwetter mit kühlen Temperaturen am Start und sonnigen Passagen entlang der Strecke fand am Wochenende die Transviamala statt. Rund 1000 Läuferinnen und Läufer stellten sich der fordernden Strecke von Thusis nach Donat über 19 Kilometer mit +1000 Höhenmetern und -687 Metern Gefälle.

Für Gabi Boo und Reto Frei Boo von MY sport war der Lauf ein besonderes Erlebnis. Die Transviamala 2025 gilt als eine der schönsten, aber auch anspruchsvollsten Laufveranstaltungen der Schweiz. Kaum eine Passage erlaubt gleichmässiges Laufen – stattdessen wechseln sich steile Aufstiege, technisch herausfordernde Abstiege und schmale Trails ab.

Gabi Boo zeigte eine starke Leistung und meisterte die Strecke in 2 Stunden und 21 Minuten. Damit erreichte sie den 7. Rang in ihrer Altersklasse (von 26). Eine beeindruckende Platzierung auf einem Terrain, das konditionell wie technisch alles fordert. Auch Reto Frei (1:55:15, Rang 5. AK) bewältigte die anspruchsvolle Strecke mit konstanter Pace und sicherer Technik auf den steilen Abschnitten.

Die Transviamala überzeugte erneut mit ihrer spektakulären Kulisse, der eindrücklichen Schlucht und einer familiären Atmosphäre, welche die Veranstaltung zu einem Highlight im Herbstlaufkalender macht.


Transviamala 2025

Katharina trotzt Widrigkeiten beim Ironman Hawaii: Top-Radzeit und starker Finish

Kailua-Kona, Hawaii – Der Ironman World Championship auf Hawaii 2025 war ein historisches Ereignis: Es war das voraussichtlich letzte reine Frauenrennen auf der legendären Insel, bevor 2026 wieder Männer und Frauen gemeinsam starten sollen. Mit Spannung blicken die Athletinnen auf den Ironman Hawaii 2025. Mittendrin im Feld der weltbesten Triathletinnen: die MY SPORT Athletin Katharina Roer, die sich mit beeindruckendem Kampfgeist und einer Gesamtzeit von 11 Stunden und 47 Minuten erfolgreich über die Ziellinie kämpfte.

Optimale Vorbereitung und kühler Kopf

Die Vorzeichen für Katharina Roer standen gut: Eine Woche vor dem Wettkampf reiste sie an, die Vorbereitung unter Coach Dan Aeschlimann lief nach Plan, und die letzten Trainingseinheiten auf der Insel gaben ihr ein top vorbereitetes Gefühl. Mit dem nötigen Respekt vor der Hitzeschlacht, aber auch mit einem Plan B in petto, ging Roer an den Start. Auch die Verpflegungsstrategie beim Ironman Hawaii 2025 ging voll auf: Die ‚Special Needs‘-Säcke waren perfekt vorbereitet und die Wechselzone wurde von Roer sensationell schnell absolviert.

Gutes Schwimmen und eine phänomenale Radleistung

Die Schwimmstrecke (3.8 km) wurde von vielen als recht wellig empfunden, doch als gute Schwimmerin kam Roer gut damit zurecht. Ihre Taktik, relativ weit aussen zu starten und dann einzuziehen, zahlte sich aus. Am Wendepunkt nutzte sie den Wasserschatten einer Gruppe gleich schneller Frauen, um Energie zu sparen. Der Wettkampf Ironman Hawaii 2025 verlangte so einiges ab. Nach 1:12 Stunden stieg sie relativ entspannt aus dem Pazifik.

Auf der Radstrecke (180 km), ihrem grossen Trumpf an diesem Tag, hatte sie ‚unfassbar gute Beine‘. Sie musste sich bewusst zurücknehmen, um nicht zu überpacen und hielt die von Coach Dan vorgegebene Wattgrenze exzellent ein. Bis zum Wendepunkt in Hawi lief alles perfekt, der Wind war moderat, die Kühlung durch einen normalen Helm (statt Aero-Helm) funktionierte gut. Erst in der letzten Stunde auf dem Queen K Highway, als der Wind heftiger wurde, gestaltete sich die Fahrt etwas harzig. Dennoch lieferte Katharina Roer mit 5:47 Stunden eine Top-Radzeit ab und lag damit exakt im Soll ihres Coaches beim Ironman Hawaii 2025.

Dramatischer Marathon: Schmerz und Plan B

Der zweite Wechsel auf die Laufstrecke (42.195 km) gelang Roer perfekt. Doch dann der erste Schock: Schmerzen in der rechten Fusssohle. Unbeirrt nahm sie den Lauf in Angriff und konnte sich zunächst gut einlaufen. Ein zusätzlicher Motivationsschub gab ihr der Anblick ihres Mannes auf der Strecke. Doch am Palani Road, wo sie bewusst hochmarschierte, um nicht zu viel zu wollen, setzte kurz darauf ein Seitenstechen ein – eine Erfahrung, die sie seit Jahren nicht mehr gemacht hatte.

Sofort zog sie Plan B – das Finish unter 12 Stunden – anstelle des ursprünglich angestrebten Marathons unter 4 Stunden. Sie wechselte zwischen Gehen und Rennen, was das Seitenstechen verschwinden liess. Der Weg ins Energy Lab brachte jedoch neue, extreme Schmerzen: ein Stechen unter beiden Füssen, das fast unerträglich wurde. Doch Roer kämpfte weiter, Verpflegung im Gehen, dann wieder rennen. Sie biss sich durch, versuchte, alles zu geben und einen Fuss vor den anderen zu setzen, um beim Ironman Hawaii 2025 ins Ziel zu gelangen.

Gänsehaut-Moment im Ziel

Nach 11:47:32 Stunden erblickte Katharina Roer die langersehnte Ziellinie. Der Übertritt über die Finishline war ein Gänsehaut-Moment und eine immense Erleichterung. Der Ironman Hawaii 2025 war geschafft. Mit dieser Leistung sicherte sie sich den respektablen 96. Rang in der Altersklasse 40-44.

Trotz aller Widrigkeiten zieht Katharina Roer ein durchweg positives Fazit: Es war ein wunderschöner Wettkampf, auf den sie stolz ist. Besonders hervorzuheben ist die Atmosphäre des reinen Frauenrennens, das sie als sehr fair, kollegial und entspannter als gemischte Rennen empfand. Die Ungewissheit über das neue Qualifikationssystem und ob sie jemals wieder auf Hawaii starten wird, lässt sie wehmütig zurück. Nun ist sie gespannt, wohin die Reise als nächstes geht nach dem Ironman auf Hawaii im Jahr 2025.

Herzliche Gratulation zu dieser super Leistung!

Ironman Hawaii 2025

Patrick Cometta plant Saisonabschluss in Frankreich und Italien

Patrick Cometta hat nach dem Ironman Thun eine wohlverdiente Auszeit genommen. Zwei Wochen lang stand Regeneration im Vordergrund, denn die intensive Belastung des Rennens hatte ihre Spuren hinterlassen und der Körper brauchte Ruhe. Diese Phase half ihm, neue Energie zu sammeln und sich mental wie körperlich zu erholen.

Nun ist er wieder zurück im Training und richtet den Blick nach vorne. Sein Saisonabschluss führt ihn gleich zu zwei internationalen Wettkämpfen. Am 11. Oktober wird er in Vieux Bouceau an der französischen Atlantikküste an den Start gehen. Nur zwei Wochen später wartet mit dem Forte Village Triathlon in Sardinien ein weiteres Highlight.

Die Trainingsentwicklung stimmt zuversichtlich: Während Schwimmen und Radfahren bereits wieder auf einem hohen Niveau sind, befindet sich der Laufbereich noch im gezielten Aufbau. Cometta nutzt die verbleibenden Wochen, um hier weitere Fortschritte zu erzielen und bestens vorbereitet an die Startlinie zu gehen.

Mit diesen beiden Rennen schliesst Patrick Cometta eine Saison ab, die von grossen Herausforderungen und starken Leistungen geprägt war. Die Erfahrungen aus Thun und die zurückgewonnene Frische nach der Pause sollen ihm nun den nötigen Schub für den erfolgreichen Saisonabschluss geben.

Patrick Cometta Saisonabschluss

Top Platzierung für Melissa Magliano

Der FH Graubünden Trail Run Lenzerheide 2025 lockte auch in diesem Jahr zahlreiche Läuferinnen und Läufer in die Bündner Berge. Die abwechslungsreichen Strecken rund um Lenzerheide bieten alles, was das Trailrunner-Herz höherschlagen lässt: technisch fordernde Passagen, wunderschöne Natur und viele Höhenmeter.

Melissa Magliana entschied sich nach einer verletzungsbedingt schwierigen Vorbereitung kurzfristig für die kürzere Distanz von 10.5 km. Noch wenige Tage vor dem Rennen war nicht klar, ob ein Start überhaupt möglich sein würde. Dass sie dennoch an der Startlinie stand, zeigt ihren Ehrgeiz und ihre Freude am Sport.

Der Renntag war von Regen und kühlen Bedingungen geprägt, was den Wettkampf zusätzlich herausfordernd machte. Trotz des widrigen Wetters herrschte auf und neben der Strecke eine grossartige Stimmung. Melissa bewältigte die Strecke in 1:53:17,7 Stunden, was ihr den 5. Rang in der Altersklasse und den 16. Gesamtrang bei den Frauen einbrachte.

Besonders erfreulich war für sie, dass sie im Ziel ein deutlich besseres Resultat vorfand, als sie während des Laufes vermutet hatte. Die positive Überraschung war Motivation pur. Für Melissa war es ein stimmungsvoller Abschluss der Trailrunning-Saison, die ihr Lust auf mehr gemacht hat. Schon jetzt plant sie für 2026 längere Distanzen und weitere Herausforderungen im Trailrunning-Kalender.

Graubünden Trail Run Lenzerheide

Werde Coach für unsere Selfcoach-Athletinnen und -Athleten!

Du studierst Sportwissenschaft oder hast dein Studium kürzlich abgeschlossen?
Du möchtest praktische Erfahrung in der digitalen Trainingsplanung sammeln und mit einem erfahrenen Coach zusammenarbeiten?
Dann bist du bei uns genau richtig: Du begleitest online Athletinnen und Athleten, die mit unseren Selfcoaching-Plänen selbstständig trainieren.

Deine Rolle als Coach

  • Du betreust unsere Selfcoach-Athletinnen und -Athleten regelmässig
  • Du erstellst individuelle Trainingspläne und passt sie bei Bedarf an
  • Du entwickelst gemeinsam mit uns die Selfcoaching-Konzepte weiter
  • Du kommunizierst digital mit den Athletinnen und Athleten – per Mail, Chat oder Webinar
  • Du dokumentierst Trainings übersichtlich im Tool azum.com, damit alle stets den Überblick behalten

Dein Profil

  • Du studierst aktuell Sportwissenschaft oder hast dein Studium vor Kurzem abgeschlossen
  • Du interessierst dich für strukturierte Trainingsplanung und möchtest dein Wissen anwenden
  • Du verfügst über gute Kenntnisse in Ausdauerphysiologie und Trainingslehre
  • Du arbeitest selbständig und zuverlässig, bringst aber auch Teamgeist mit
  • Du begeisterst dich für Ausdauersport – egal ob du selber aktiv bist oder nicht
  • Du sprichst Deutsch und Englisch, damit du dich mit Athlet:innen gut austauschen kannst

Work-Style bei MY sport

  • Dein Pensum liegt zwischen 20 und 80 %, sodass du flexibel planen kannst
  • Du arbeitest 100 % remote – ganz egal, ob du in der Schweiz oder im Ausland wohnst
  • Du tauschst dich regelmässig mit Headcoach Dan und dem MY sport Team aus

Das bieten wir dir

  • Du arbeitest mit erfahrenen Coaches zusammen und profitierst vom Austausch
  • Du erhältst Zugang zu modernen Tools, klaren Prozessen und zeitgemässen Methoden
  • Du bekommst die Chance, echte Verantwortung zu übernehmen und deine Rolle mitzugestalten
  • Du wirst fair entlöhnt und kannst deine Arbeit flexibel einteilen
  • Du hast die Möglichkeit, dich langfristig bei MY sport weiterzuentwickeln

So geht’s weiter

Klingt spannend? Dann melde dich bei uns!
Schicke uns deine Bewerbung an kathi@my-sport.ch – Wir freuen uns, von dir zu hören

Coach für Selfcoach-Athleten