Das vergangene Wochenende hielt für das Team von MY sport die gesamte Bandbreite des Ausdauersports bereit. Während ein Teil der Equipe beim Heimspiel am Obersee die Intensität einer Triathlon-Mitteldistanz suchte, verschoben andere auf den Schweizer Landstrassen die Grenzen des Machbaren im Ultracycling.
Bestzeiten und erfolgreiche Premieren beim Ironman 70.3 Rapperswil-Jona
Der Ironman 70.3 Rapperswil-Jona bot auch in diesem Jahr eine anspruchsvolle Kulisse. Die wechselhaften Bedingungen mit windigen Abschnitten auf der Radstrecke verlangten von den Athleten und Athletinnen eine saubere Renneinteilung. Daher war eine kluge Taktik entscheidend, um auf der abschliessenden Laufstrecke entlang des Seeufers das Tempo hochzuhalten.
Frédéric Herrmann zeigte ein extrem konstantes Rennen. Nach einer soliden Schwimmzeit von 37:58 Minuten spielte er seine Stärke auf dem Velo voll aus. Er absolvierte die Radstrecke folglich in schnellen 2:44:26 Stunden. Mit einem kontrollierten Halbmarathon von 1:50:10 Stunden überquerte er die Ziellinie nach insgesamt 5:21:24 Stunden. Dadurch konnte er sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. Zudem belohnte er sich mit einer neuen persönlichen Bestzeit.
Ebenfalls eine starke Leistung zeigte Philip James. Er verliess das Wasser nach schnellen 34:54 Minuten. Nach einem harten Radsplit von 3:06:22 Stunden und einem Lauf von 2:07:12 Stunden finishte er schliesslich mit einer Gesamtzeit von 5:58:37 Stunden.
Besonders im Fokus standen jedoch die beiden Rookies des Teams. Gian-Marco Meier und Marcel Hübner stellten sich in Rapperswil ihrer ersten halben Ironman-Distanz. Beide teilten sich die Kräfte auf den harten Höhenmetern der Radstrecke optimal ein. Aus diesem Grund meisterten sie ihr Debüt äusserst souverän.
Gian-Marco Meier beendete sein erstes 70.3-Rennen nach 37:14 Minuten im Wasser und 3:12:55 Stunden auf dem Velo. Nach einem Lauf von 2:22:06 Stunden erreichte er das Ziel in einer hervorragenden Gesamtzeit von 6:26:12 Stunden. Marcel Hübner komplettierte den Erfolg der Vereinsdebütanten ebenfalls erfolgreich. Nach einer Schwimmzeit von 47:47 Minuten und einer Radzeit von 3:39:53 Stunden finishte er den abschliessenden Lauf in 2:48:14 Stunden. Das bedeutete am Ende eine Gesamtzeit von 7:28:25 Stunden. Beide haben ihren Einstieg in die Mitteldistanz somit mit Bravour gemeistert.
Mentale Grenzerfahrung beim Audax Suisse 600 km Brevet
Ein Ultracycling-Brevet von Audax Suisse entzieht sich jedem Vergleich mit einem klassischen Radmarathon. Bei der 600-Kilometer-Distanz geht es nicht um Platzierungen, sondern um das reine Durchhalten, die autonome Navigation und das permanente Verschieben der eigenen Belastungsgrenzen im Kampf gegen die Müdigkeit. Trix Wüthrich und Alex Gröbli standen für MY sport am Start dieser extremen Langstreckenprüfung.
Die Topografie und die Nachtphase machten die Fahrt zu einer mentalen Zerreissprobe. Trix Wüthrich fasste die Herausforderung nach dem Finish treffend zusammen: «Es ist eine 600 Kilometer lange Achterbahn der Gefühle. Zwischen ‚Yeah, wie geil‘ und ‚Warum tue ich mir das eigentlich an‘ liegen manchmal nur fünf Minuten.»
Genau dieses permanente Auf und Ab der Emotionen gehört bei den Brevets fest zum Programm. Wenn der Körper nach Schlaf verlangt und die Sicht in der Dunkelheit schwindet, entscheidet sich das Rennen im Kopf. Alex Gröbli und Trix Wüthrich meisterten die enorme Distanz mit grosser Routine, mentaler Härte. Nach weit über 24 Stunden im Sattel und minimalen Pausen erreichten beide erfolgreich das Ziel und bewiesen eindrücklich, was mit der richtigen Vorbereitung und eisernem Willen möglich ist.
Weitere Informationen und Berichte zu den Langstrecken-Formaten findest du direkt unter Audax Suisse.
https://mysport.ch/wp-content/uploads/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-08-um-16.23.17.png441520Kathi Menzigerhttps://mysport.ch/wp-content/uploads/2024/07/mysport_logos_aktuell_2024-300x300.pngKathi Menziger2026-06-08 17:12:292026-06-08 17:12:32Rennwochenende der Extreme: Von der Mitteldistanz in Rapperswil bis zum 600-Kilometer-Brevet
Der IRONMAN 70.3 Mallorca in Alcúdia gilt traditionell als einer der stimmungsvollsten Wettkämpfe im europäischen Kalender. Für besondere Spannung sorgte der mögliche WM-Slot für Alexander Gröbli. Auch in diesem Jahr bot die grösste Baleareninsel eine Kulisse, die keine Wünsche offen liess. Bei strahlendem Sonnenschein und idealen äusseren Bedingungen starteten unsere Athleten Alexander Gröbli und David Weber in ein Rennen, das von der ersten Minute an durch eine elektrische Atmosphäre an der Playa de Muro geprägt war.
Spektakuläre Bikestrecke im Hinterland
Ein Highlight beim IRONMAN 70.3 Mallorca ist zweifellos die Radstrecke. Nach dem Schwimmen im klaren Wasser der Bucht von Alcúdia führte der Weg die Teilnehmer direkt in das malerische Hinterland. Die Strecke durch das Tramuntana-Gebirge verlangte den Startern einiges ab, belohnte sie jedoch mit spektakulären Ausblicken und perfekt asphaltierten Strassen. Besonders die Abfahrten erfordern volle Konzentration, während die Anstiege die Ausdauer der Athleten auf die Probe stellten. Unsere beiden MY sport Starter konnten hier ihre Stärken voll ausspielen und wertvolle Zeit auf die Konkurrenz gutmachen.
Alexander Gröbli sichert sich das WM-Ticket
Für Alexander Gröbli hätte der Tag beim IRONMAN 70.3 Mallorca kaum besser laufen können. In der Kategorie M50-54 zeigte er eine beeindruckende Konstanz. Mit einer Zielzeit von 4:46:43 sicherte er sich den hervorragenden 8. Platz von insgesamt 208 Startern in seiner Altersklasse. In der Gesamtwertung aller 2’701 Teilnehmenden landete er auf dem 92. Rang. Das wichtigste Resultat des Tages war jedoch die Bestätigung seiner Form: Alexander qualifizierte sich mit dieser Leistung direkt für die Weltmeisterschaft. Wir sind stolz, einen weiteren MY sport Athleten auf der grossen Weltbühne des Triathlons vertreten zu sehen.
David Weber mit starkem Finish in Alcúdia
Auch David Weber lieferte beim IRONMAN 70.3 Mallorca eine sehr solide Leistung ab. In der stark besetzten Altersklasse M35-39 überquerte er die Ziellinie nach 5:09:35. Damit belegte er den 53. Rang von 363 Athleten in seiner Gruppe. Besonders auf der Laufstrecke entlang der Strandpromenade, die von Tausenden Zuschauern gesäumt war, konnte er das Tempo hochhalten und sich im vorderen Drittel des Gesamtfeldes (308. Rang von 2’702) platzieren.
Wir gratulieren beiden Athleten herzlich zu diesen tollen Ergebnissen beim Saisonauftakt auf Mallorca.
https://mysport.ch/wp-content/uploads/2026/05/9A03E874-726B-4330-9905-F039A78CD77D_1_105_c.jpg922852Kathi Menzigerhttps://mysport.ch/wp-content/uploads/2024/07/mysport_logos_aktuell_2024-300x300.pngKathi Menziger2026-05-12 11:40:422026-05-12 11:40:44Starke Leistungen beim Saisonauftakt auf Mallorca
Das vergangene Wochenende verlangte unseren Athleten und Athletinnen einiges ab. Während in Zürich die Läufer gegen den Nieselregen kämpften, spulten unsere Radfahrer beim Audax Brevet hunderte Kilometer in der Dunkelheit ab.
Zürich Marathon: Konstante Leistungen trotz Nässe
Beim Halbmarathon in Zürich herrschte klassisches Ausdauerwetter: kühl und nieselig. Davon liessen sich die MY sport Starter nicht bremsen. Paulo Isidro erreichte das Ziel nach 1:28:38 (70. AK), dicht gefolgt von Claudio Schmid, der mit 1:28:47 (181. AK) ebenfalls eine starke Zeit ablieferte. Jael Singer beendete das Rennen in 1:37:22 (115. AK) und Sabrina Pörtig komplettierte das Team-Ergebnis mit einer Zeit von 1:56:22 (73. AK).
Den Sieg über die volle Marathondistanz sicherte sich bei den Männern der Äthiopier Tadesse Abraham, der trotz der nassen Strasse ein extrem hohes Tempo vorgab und das Rennen für sich entschied.
Audax Brevet 400: Die lange Nacht
Beatrice Wüthrich und Alex Gröbli stellten sich einer besonderen Herausforderung: dem Audax Brevet 400. Der Start erfolgte um 20:00 Uhr bei ungemütlichem Wetter, was bedeutete, dass die grösste Distanz in der Kälte der Nacht zurückgelegt werden musste. Beatrice bereitet sich aktuell auf das Ultra-Event «Three Peaks» (Wien–Nizza, self-supported) vor. Für sie war es ein mentaler Härtetest. Nach den ersten leichten Stunden und der darauffolgenden Stille der Nacht brachte erst der Sonnenaufgang die nötige Energie zurück. Ihr Fazit nach 421 Kilometern: Weiter. Immer weiter.
Walliseller Triathlon: Schneller Formtest
In Wallisellen fiel der offizielle Startschuss in die Schweizer Triathlonsaison. Der Modus mit Schwimmen im Hallenbad und anschliessend schnellen Wechseln ist ideal, um die Abläufe unter Wettkampfbedingungen zu testen. Harald Barthel nutzte diese Gelegenheit für seinen ersten Einsatz des Jahres und finishte mit einer Zeit von 1:03:26 auf dem 147. Rang.
Coach Dan Aeschlimann zeigt sich sehr zufrieden mit den Leistungen seiner Athleten und Athletinnen an diesem Wochenende. Trotz der widrigen Wetterbedingungen wurde hart gekämpft – die Basis für die kommenden Monate und die grossen Ziele im Sommer steht.
https://mysport.ch/wp-content/uploads/2026/04/P4128206.jpeg9601280Kathi Menzigerhttps://mysport.ch/wp-content/uploads/2024/07/mysport_logos_aktuell_2024-300x300.pngKathi Menziger2026-04-13 15:15:442026-04-20 11:33:43Saisonauftakt bei nasskaltem Wetter
Ab Anfang März weht ein frischer Wind bei MY sport. Wir verlassen unseren langjährigen Standort in Urdorf und zügeln direkt in die Stadt Zürich. Unser neues Zuhause für professionelles Bikefitting und Leistungsdiagnostik Zürich befindet sich neu bei unserem Partner med&motion an der Albisriederstrasse 253, 8047 Zürich.
Dieser Schritt markiert eine wichtige strategische Weiterentwicklung für uns. Durch die räumliche Nähe zu med&motion rücken Physiotherapie, medizinisches Training und unsere sportwissenschaftlichen Analysen noch enger zusammen. Du profitierst direkt von diesen wertvollen Synergien: Die Wege sind kurz, und die Fachkompetenzen beider Teams ergänzen sich ideal, um dich bei deinen sportlichen Zielen im Ausdauersport zu unterstützen.
Unser Angebot am neuen Standort
In unserem neuen Labor bieten wir dir weiterhin das volle Spektrum unserer Dienstleistungen an. Beim Bikefitting undLeistungsdiagnostik Zürich setzen wir auf modernste Technik, um deine Sitzposition zu optimieren und deine Trainingsbereiche exakt zu bestimmen. Egal ob du dich auf einen Triathlon vorbereitest, deine Zeit beim Radmarathon verbessern willst oder schmerzfrei im Sattel sitzen möchtest – die neue Infrastruktur bietet den perfekten Rahmen dafür.
Erreichbarkeit und Komfort
Der neue Standort in Zürich-Albisrieden ist hervorragend erschlossen. Falls du mit dem Auto anreist, stehen dir kostenpflichtige Parkplätze direkt vor Ort zur Verfügung, was den Transport deines Equipments für das Bikefitting erheblich erleichtert. Auch mit dem öffentlichen Verkehr sind wir bestens erreichbar. Wir freuen uns darauf, dich in den neuen, hellen und modernen Räumlichkeiten begrüssen zu dürfen.
Danke Velo Lade Urdorf
Ein grosses Dankeschön geht an dieser Stelle an das Team vom Velo Lade Urdorf. Wir blicken auf eine erfolgreiche Zeit zurück und schätzen die gute Nachbarschaft sowie die unkomplizierte Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren sehr. Nun schlagen wir ein neues Kapitel auf, um das Thema Bikefitting und Leistungsdiagnostik Zürich auf das nächste Level zu heben. Wir sehen uns ab März an der Albisriederstrasse!
https://mysport.ch/wp-content/uploads/2026/02/Med-and-Motion-scaled.jpg15642560Kathi Menzigerhttps://mysport.ch/wp-content/uploads/2024/07/mysport_logos_aktuell_2024-300x300.pngKathi Menziger2026-02-05 14:55:222026-02-05 16:26:50Bikefitting und Leistungsdiagnostik Zürich: MY sport zieht um
Belalp Hexe Tortour Vorbereitung: Roland im Speed-Modus
Die Belalp Hexe Tortour Vorbereitung von Roland aka Vochi zeigt eindrücklich, wie vielseitig das Training bei MY sport sein kann. Bei der 44. Austragung der legendären Belalp Hexenabfahrt im Wallis stand er zusammen mit rund 460 weiteren Rennfahrern am Start. Doch ein solches Rennen wird nicht erst am Starttag entschieden, sondern erfordert eine akribische Vorbereitung in den Tagen davor.
Professionelle Vorbereitung an der Belalp Hexe
Am Donnerstag und Freitag vor dem eigentlichen Rennen konzentrierte sich Roland voll auf die Gegebenheiten vor Ort. Das Testen unterschiedlicher Wachsgemische war essenziell, um auf dem wechselhaften Schnee das Maximum an Geschwindigkeit herauszuholen. Parallel dazu stand die Streckenbesichtigung im Fokus, um die schnellste Linie zu finden. Bei Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h an den Schlüsselstellen und weiten Sprüngen ist es überlebenswichtig, die Strecke in- und auswendig zu kennen. Solche Belastungen erfordern eine exzellente körperliche Verfassung, die Roland sich über Monate hinweg erarbeitet hat.
Gezieltes Krafttraining nach Plan
Ein entscheidender Faktor für die diesjährige Performance war die systematische Vorbereitung auf das Skirennen. Roland arbeitete zum ersten Mal mit einem spezifischen Trainingsplan von Dan, der den Fokus massiv auf den Kraftaufbau legte. Ziel war es, die Muskelmasse zu stärken und eine deutlich höhere Stabilität in der Rumpfmuskulatur zu erreichen. Diese Rumpfstabilität ist notwendig, um die Schläge bei hohem Tempo abzufangen und die Kontrolle über die Ski zu behalten. Wer die offizielle Seite der Belalp Hexe kennt, weiss, wie fordernd diese Abfahrt für die Oberschenkel und den Rücken ist.
Von der Piste auf die Rolle
Nach dem Schnee ist vor dem Asphalt. Roland befindet sich bereits wieder im Indoor-Training auf der Rolle, um die Ausdauerkomponente seiner Belalp Hexe Tortour Vorbereitung voranzutreiben. Auch hier vertraut er konsequent auf die Vorgaben von Dan. Das grosse Ziel im Sommer steht fest: Im August startet er an der Tortour, wo er die 500 Kilometer lange Strecke in einem Zweierteam bewältigen wird. Der Wechsel vom explosiven Abfahrtssport hin zur extremen Ausdauerleistung auf dem Rad zeigt, wie effektiv ein gesteuertes Training die verschiedenen Disziplinen miteinander verbindet.
Wir sind gespannt, wie es Roland aka Vochi bei der Tortour läuft.
https://mysport.ch/wp-content/uploads/2026/01/WhatsApp-Image-2026-01-17-at-23.57.57.jpeg16001200Kathi Menzigerhttps://mysport.ch/wp-content/uploads/2024/07/mysport_logos_aktuell_2024-300x300.pngKathi Menziger2026-01-20 12:14:232026-01-20 12:18:49Speed auf der Piste und Fokus auf die Tortour: Roland von Känel an der Belalp Hexe
Wir freuen uns, mit Kathrin Fuhrer eine absolute Expertin im Team von MY sport begrüssen zu dürfen, die den Spitzensport aus zwei völlig unterschiedlichen Perspektiven kennt. Die ehemalige Skirennfahrerin und aktuelle Elite-E-Cyclistin ergänzt unser Angebot in den Bereichen Individual Coaching, Personal Training, Leistungsdiagnostik und Ernährungsberatung.
Kathrin stellt sich vor
Im folgenden Kurzvideo stellt sich Kathrin persönlich vor und gibt dir einen ersten Einblick in ihre Motivation und ihre Rolle bei MY sport:
Von der Skipiste in den Pain Cave
Die sportliche Laufbahn von Kathrin Fuhrer ist geprägt von Vielseitigkeit und Erfolg auf höchstem Niveau. Zwischen 2004 und 2012 gehörte sie dem B-Kader von Swiss Ski an, feierte Top-Ergebnisse im Europacup und fuhr im Weltcup-Riesenslalom in die Punkteränge. Nach ihrer Karriere im Skisport fand sie den Weg in den Radsport, wo sie heute zur absoluten Weltspitze im E-Cycling gehört.
Ihre Erfolge auf der Plattform Zwift sind beeindruckend:
Zwift Games Champion 2024.
3. Platz bei den Cycling E-Sport Weltmeisterschaften 2024 in Abu Dhabi.
Overall Win und Zwift World Series Champion 2024/2025.
Wie Kathrin in einem Interview mit SRF 3 erklärt, hat E-Cycling nichts mit klassischem Gaming zu tun. Das Training auf dem Smart-Trainer ist physisch extrem fordernd, und der Schweiss im ‚Pain Cave‘ ist absolut echt. Ob auf virtuellen Abbildungen der Alpe d’Huez oder in Welten wie Watopia – die physikalischen Dynamiken werden durch Algorithmen präzise abgebildet, was den Sport hocheffektiv macht.
Ganzheitliches Coaching für deine Bestleistung
Bei MY sport nutzt Kathrin ihre Erfahrung aus über 20 Jahren internationalem Spitzensport, um Athleten und Athletinnen professionell zu begleiten. Ihr Ansatz ist dabei konsequent ganzheitlich. Als Expertin für Ernährungsmedizin, Stoffwechsel und Darmgesundheit betrachtet sie die Leistungsfähigkeit nicht isoliert, sondern optimiert alle Faktoren, die für deinen Erfolg entscheidend sind.
Ihre Kernkompetenzen bei MY sport umfassen:
Individual Coaching & Personal Training: Massgeschneiderte Betreuung für deine sportlichen Ziele.
Leistungsdiagnostik: Einsatz moderner Tools wie INSCYD zur präzisen Steuerung deiner Trainingsbereiche.
Ernährungsberatung: Spezialisierung auf integrative Sporternährung und Stoffwechseloptimierung.
Durch ihre Erfahrung im Ultracycling – unter anderem bei der Betreuung von Projekten wie dem Race Across America (RAAM) – versteht sie zudem die komplexen Anforderungen an die Energieversorgung und die mentale Stärke bei extremen Belastungen.
Strategische Unterstützung für dein Training
Kathrin verbindet fundiertes Fachwissen mit langjähriger Führungserfahrung im Gesundheitsmanagement. Sie unterstützt dich dabei, deine sportliche Entwicklung mit einer klaren Strategie voranzutreiben. Egal, ob du deine Leistung auf der Strasse, im Wasser oder auf der Rolle verbessern willst – die Kombination aus physiologischer Diagnostik und professioneller Beratung bildet das Fundament für deinen Fortschritt.
Lerne Kathrin bei einem Beratungs-Check kennen
Bist du an einem Coaching interessiert? Wir bieten dir die Möglichkeit, Kathrin bei einem kostenlosen 15-minütigen Beratungs-Check persönlich kennenzulernen, um deine nächsten Schritte zu besprechen.
https://mysport.ch/wp-content/uploads/2026/01/1Q9A1622-scaled.jpg25601707Kathi Menzigerhttps://mysport.ch/wp-content/uploads/2024/07/mysport_logos_aktuell_2024-300x300.pngKathi Menziger2026-01-18 15:40:002026-02-05 13:23:40Kathrin Fuhrer verstärkt das Coaching-Team von MY sport
Vom Stillstand zum Ironman: Wie Daniel in zwei Jahren zum 10:18-Finisher wurde
Wenn nichts mehr geht
Im Oktober 2022 steht Daniel sportlich am Tiefpunkt. Die Leistungsdiagnostik zeigt klare Grenzen: GA1-Pace 10:00 min/km, Schwelle 7:00 min/km, 15 km/h nur knapp über zwei Minuten haltbar. Kein Schwimmtraining, kaum Rad, die Motivation ist am Boden.
Die Werte sind das Ergebnis mehrerer Faktoren. Zum einen war Daniel zu diesem Zeitpunkt unterernährt – sein Hormonhaushalt und Stoffwechsel befanden sich im sprichwörtlichen Notlauf. Zum anderen hatte er zuvor keinen Ausdauersport betrieben, obwohl er sein Leben lang Leistungssport gemacht hatte – unter anderem in der Bundesliga im American Football. Kraft, Schnelligkeit und Explosivität waren vorhanden, Ausdauer jedoch kaum.
Doch genau hier beginnt seine Reise – mit dem Ziel, wieder Freude an Bewegung zu finden, die Basis neu aufzubauen und langfristig Fortschritt zu erleben.
Ursachen erkennen, Grundlagen aufbauen
Gemeinsam mit MY sport Coach Dan Aeschlimann wird analysiert, warum das Laufen stagniert. Die Erkenntnis: Daniels Körper musste zunächst zurück in ein Gleichgewicht gebracht werden. Ernährung, Regeneration und eine strukturierte Belastungssteuerung bilden die Basis. Erst danach folgt der gezielte Aufbau von Technik und Ausdauer. Nach wenigen Monaten wird der Fortschritt sichtbar, nach einem Jahr liegt Daniels VO2max bereits bei rund 50 ml/min/kg – ein klarer Beweis, dass individuell abgestimmtes Training und die richtige Steuerung entscheidend sind.
Schwimmen und Radfahren als Gamechanger
2023 wagt Daniel den nächsten Schritt: Er steigt aufs Rad und springt ins Wasser. Anfangs sind selbst flache Strecken eine Herausforderung, Anstiege kaum machbar. Beim Schwimmen schafft er im Dezember gerade einmal 25 Meter, bevor die Kraft ausgeht. Doch mit klarer Technikarbeit, Geduld und regelmässigem Training entsteht eine stabile Basis. Schritt für Schritt wachsen Ausdauer und Vertrauen – der entscheidende Wendepunkt.
Ausdauerleistung auf neuem Level
Ein Jahr später, 2024, ist die Entwicklung beeindruckend. Daniels Grundlage auf dem Rad liegt nun bei 200 Watt – einst seine Schwelle. Heute fährt er an der Schwelle mit rund 260 Watt. Beim Laufen hält er 75 Minuten in der Pace, die er 2022 nur zwei Minuten durchgehalten hätte. Auch im Wasser zeigt sich, was konsequente Arbeit bewirkt: sauberer Stil, bessere Wasserlage, längere Distanzen.
Ironman-Finish in 10:18 Stunden
Dann der grosse Tag: Daniels erster Ironman. Das Schwimmen läuft stabil, auf dem Rad überzeugt er mit 4:59 Stunden, der Marathon gelingt in 3:38 Stunden. Nach 10:18 Stunden erreicht er das Ziel – stark in allen Disziplinen, fokussiert bis zum Schluss. Was vor zwei Jahren unmöglich schien, ist Realität geworden.
Was Daniels Weg zeigt
Daniels Entwicklung steht exemplarisch für die Arbeit bei MY sport: kein Standardplan, sondern massgeschneidertes Coaching mit Fokus auf nachhaltige Entwicklung. Vom Nichtschwimmer und Gelegenheitsläufer zum Ironman-Finisher in zwei Jahren – möglich durch Kontinuität, Vertrauen und Geduld.
Du willst deinen eigenen Weg vom Einsteiger zum Finisher gehen?
Unser individuelles Coaching bietet dir gezielte Betreuung fürs Schwimmen, Radfahren und Laufen – abgestimmt auf dein Niveau und deine Lebenssituation. Ob du gerade erst beginnst oder dich gezielt auf deinen nächsten Ironman vorbereiten willst: Wir begleiten dich Schritt für Schritt auf dem Weg zu deinem persönlichen Erfolg.
https://mysport.ch/wp-content/uploads/2025/10/13938_20250920_182759_560091462_original-scaled.jpg17002560Kathi Menzigerhttps://mysport.ch/wp-content/uploads/2024/07/mysport_logos_aktuell_2024-300x300.pngKathi Menziger2025-12-01 15:11:002025-12-01 15:56:47Daniel Martins Weg zum ersten Ironman
Viele Sportlerinnen und Sportler kennen das gleiche Gefühl: Man startet motiviert in eine neue Saison, hat grosse Ziele vor Augen und merkt nach einigen Wochen, dass der Alltag dazwischenfunkt. Beruf, Familie, Wetter, Müdigkeit, fehlende Struktur – all das kann ein Training schnell ins Wanken bringen. Genau aus diesem Grund haben wir Selfcoaching entwickelt: ein System, das sich deinem Leben anpasst, nicht umgekehrt.
Egal, ob du dich auf deinen ersten Halbmarathon vorbereitest, für ein Rad- oder Triathlon-Highlight trainierst oder mehrere Disziplinen miteinander kombinieren möchtest – Selfcoaching gibt dir die Freiheit, deinen Weg selbst zu gestalten. Gleichzeitig wirst du nicht allein gelassen. Ein Coach begleitet dich einmal pro Monat im persönlichen 15-Minuten-Call, beantwortet Fragen, hilft dir bei Unsicherheiten und sorgt dafür, dass du weiterhin in die richtige Richtung trainierst.
Mit klaren Strukturen, individuellen Trainingsplänen und optionalen Modulen für Kraft, Athletik und Technik kannst du dein Training gezielt verbessern. Und das Beste daran: Du entscheidest, wann, wie oft und in welchem Tempo du trainierst – ohne starre Vorgaben und ohne Druck von aussen.
Selfcoaching ist für alle, die Verantwortung für ihr Training übernehmen wollen und trotzdem auf professionelle Unterstützung zählen möchten. Es ist ein Weg, der dich nicht nur fitter, sondern auch selbstbewusster macht.
Warum Selfcoaching?
In der Praxis erleben wir zwei Typen von Sportlerinnen und Sportlern:
Typ 1: ‚Ich brauche jemanden, der mir alles vorgibt.‘
Typ 2: ‚Ich will wissen, warum ich etwas tue – und es selbst steuern.‘
Für Typ 2 haben wir unser Selfcoaching entwickelt. Es basiert auf dem Wissen und der Struktur unseres erfolgreichen Individual-Coachings, ist aber so aufbereitet, dass du es selbst umsetzen kannst – unabhängig, planbar und kosteneffizient.
Was bekommst du mit dem Selfcoaching?
Das Selfcoaching ist kein 08/15-Trainingsplan zum Download. Es ist ein durchdachtes System, das dir ermöglicht, dein Training professionell zu strukturieren – wie im Einzelcoaching, nur eben selbstgesteuert.
Konkret enthält es:
Einen periodisierten, aufeinander aufbauenden Trainingsplan
Zugriff auf die bewährten Tools und Templates aus dem Individual-Coaching
Wissenschaftliche Erklärungen zur Planung und Trainingssteuerung
Einen monatlichen Austausch mit einem Coach, 15min.
Das Ziel: Du trainierst wie ein Profi, aber in deinem eigenen Rhythmus und Tempo.
Was unterscheidet es vom Individual-Coaching?
Das Selfcoaching ist keine abgespeckte Version des Coachings – es ist eine Alternative. Der Unterschied liegt nicht in der Qualität, sondern in der Rollenverteilung:
Individual-Coaching
Selfcoaching
Coach übernimmt Planung
Du planst selbst auf Basis des Systems
Laufende Rückmeldungen durch Coach
Du bewertest und steuerst selbst
Höherer Preis durch persönlichen Aufwand
Einmaliger Preis, langfristige Nutzung
Individuell angepasst durch externe Steuerung
Maximale Flexibilität bei Trainingsanpassungen
Viele nutzen das Selfcoaching als Einstieg – oder als Übergang, wenn sie bereits wissen, wie sie mit den Trainingsprinzipien umgehen.ng hast und dein Wissen vertiefen willst.
Für wen ist Selfcoaching sinnvoll?
Selfcoaching eignet sich für dich, wenn du:
bereits Erfahrung im Ausdauertraining hast
deine Fortschritte verstehen und gezielt steuern willst
keine Lust auf starre Coaching-Strukturen hast
Wert auf Qualität und Klarheit legst
gerne eigenverantwortlich arbeitest, aber nicht planlos
Du bekommst damit das Beste aus beiden Welten: Coaching-Expertise und Selbstbestimmung.
Warum es sich lohnt
Gutes Training basiert auf Systematik, nicht auf Zufall. Genau das bekommst du mit dem Selfcoaching: Eine klare Struktur, fundiertes Wissen und Tools, die du sofort umsetzen kannst.
Du trainierst nicht weniger professionell – nur selbstbestimmt.
Viele unserer Athletinnen und Athleten berichten, dass sie durch das Selfcoaching nicht nur körperlich, sondern auch mental stärker geworden sind: Weil sie ihre Trainings besser verstehen – und selbst steuern.
Du willst wissen, wie das konkret aussieht?
Hier geht’s zur Übersicht des Produkts und der verfügbaren Erweiterungen.
Wenn du dir nicht sicher bist, ob das Selfcoaching zu dir passt, melde dich gerne bei uns. Wir helfen dir herauszufinden, welches Coaching-Modell für deine Ziele geeignet ist.
Alex Gröbli, Rico Hasler und Sandra Zaugg finishen auf der anspruchsvollen Strecke
Ein letztes Mal in dieser Saison versammelte sich die Triathlon-Elite im sonnigen Marbella, um bei idealen Bedingungen um den Weltmeistertitel auf der Halbdistanz zu kämpfen. Die 70.3 Weltmeisterschaft Marbella 2025 ist ein beeindruckendes Ereignis, das 1.9 km Schwimmen, 90 km Radfahren mit rund 1’600 Höhenmetern und 21 km Laufen beinhaltete und den Athletinnen und Athleten alles abverlangte. Insgesamt starteten rund 5’500 Teilnehmende – eine organisatorische Meisterleistung des Veranstalters.
Tag X
Für Alex Gröbli war es bereits die vierte Teilnahme an einer Weltmeisterschaft über die Halbdistanz. Er zeigte ein konstantes Rennen und erreichte das Ziel in 4:59:58 Stunden. Was ihm Rang 58 von 342 in seiner Kategorie einbrachte. Auf dem technisch anspruchsvollen Radkurs fuhr er mit Leistungen zwischen 280 und 310 Watt. Bergab erreichte er Spitzengeschwindigkeiten von über 80 km/h. Auf der Laufstrecke konnte er sein Tempo bis ins Ziel halten und blieb knapp unter der Fünf-Stunden-Marke.
Rico Hasler absolvierte das Rennen in 5:03:04 Stunden und belegte damit Rang 253 von 493. Auch er meisterte den fordernden Kurs mit seinen langen Anstiegen und schnellen Abfahrten erfolgreich.
Sandra Zaugg kämpfte sich nach schwierigen Wochen durch das Rennen und erreichte das Ziel in 6:05:47 Stunden, was Rang 49 von 216 bedeutete. Die Radstrecke beschrieb sie als fordernd, aber eindrucksvoll, und die Laufstrecke als ‚knackig‘ mit grosser Stimmung entlang der Strecke.
Das Wetter in Marbella präsentierte sich von seiner besten Seite. Sonne, milde Temperaturen und ein begeistertes Publikum sorgten für eine besondere WM-Atmosphäre. Alle drei MY sport Athleten konnten ihre Rennen erfolgreich abschliessen und die Saison mit positiver Energie beenden.
Krafttraining ist kein Bodypump – worum es beim Athletiktraining für Ausdauersportler wirklich geht
Brauchen Ausdauersportler wirklich Krafttraining? Eine Frage, die noch immer viele Hobbyathleten beschäftigt – sei es im Triathlon, beim Radfahren oder Laufen. Die Antwort ist klar: Ja, aber nur, wenn richtig trainiert wird. Denn nicht alles, was nach Muskelarbeit aussieht, ist automatisch auch Krafttraining.
In diesem Blogartikel erfährst du, warum gezieltes Athletiktraining für Ausdauersportler wie Triathleten, Läufer und Radfahrer essenziell ist – und welche grundlegenden Unterschiede zwischen Kraft- und Ausdauertraining du kennen musst, um deine Leistung nachhaltig zu verbessern.
Ein weit verbreiteter Irrtum: Wenn du ein Gewicht oder einen Widerstand länger als 60 bis 75 Sekunden bewegst, trainierst du nicht Kraft, sondern Ausdauer. Bodypump-Kurse mit 4 Minuten Kniebeugen gehören also nicht ins Krafttraining, sondern in die Kategorie hochintensives Ausdauertraining.
Echter Kraftreiz entsteht erst dann, wenn du mit mindestens 50 % deines Maximalgewichts arbeitest. Wenn du dein genaues Maximalgewicht nicht kennst, hilft dir eine einfache Regel: Wenn du ein Gewicht unter voller Anstrengung länger als 90 Sekunden bewegen kannst, bist du definitiv im Ausdauerbereich.
Entscheidend ist also die richtige Wahl des Gewichts – nur so erreichst du den gewünschten Trainingsreiz. Dabei unterscheiden wir im Krafttraining für Ausdauersportler zwischen verschiedenen Trainingsformen:
Hypertrophietraining (10–15 Wiederholungen): Ziel ist Muskelaufbau, typischerweise im Bodybuilding.
IK-Training (intramuskuläre Koordination) oder Maximalkrafttraining (4–6 Wiederholungen): Fokus liegt auf der Kraftentwicklung ohne übermässige Muskelzunahme – ideal für Ausdauersportler.
Gerade für Triathleten, Radfahrer und Läufer ist das gezielte Training im IK- oder Max-Kraftbereich zentral. Auch wenn es anspruchsvoll ist, mit schweren Gewichten in niedrigen Wiederholungszahlen zu arbeiten, bringt genau diese Trainingsform den entscheidenden Unterschied in deiner Performance.
Was ist Athletiktraining und Krafttraining überhaupt?
Für dich als ambitionierter Hobbyathlet oder gesundheitsorientierter Mensch ab etwa 20 Jahren ist Krafttraining weit mehr als nur Muskelaufbau – es bildet die Grundlage für Stabilität, Bewegungskontrolle und Belastungstoleranz im Alltag wie auch im Sport. Besonders im Ausdauersport – sei es beim Laufen, Radfahren oder Triathlon – spielt Kraft eine entscheidende Rolle.
Athletiktraining umfasst dabei mehr als das klassische Hanteltraining. Es beinhaltet Übungen zur Verbesserung von Kraft, Koordination, Beweglichkeit und Rumpfstabilität – also all jenen Faktoren, die dich als Ausdauersportler effizient und verletzungsfrei bewegen lassen.
Ein Beispiel: Beim Joggen machst du etwa 180 Schritte pro Minute – das heisst, dein Körper muss 90 Mal pro Minute dein gesamtes Körpergewicht auf einem Bein stabilisieren. Ohne genügend muskuläre Stabilität entsteht eine hohe strukturelle Belastung auf deine Gelenke, Sehnen und Bänder.
Hier greift das Krafttraining für Läufer und Triathleten: Es stärkt deine funktionellen Fähigkeiten – also die Fähigkeit, Kraft gezielt und effizient in Bewegung umzusetzen. Gleichzeitig unterstützt es deine strukturelle Belastbarkeit. Das heisst, es hilft dir, Abnutzungserscheinungen vorzubeugen und länger gesund zu bleiben.
Zusammengefasst:
Krafttraining = Wie viel Widerstand dein Körper bewältigen kann
Athletiktraining = Funktionelle Ergänzung mit Fokus auf Stabilität, Mobilität und Koordination
Ziel = Mehr Effizienz in der Bewegung, weniger Verletzungsrisiko und bessere Leistung im Sport
Gerade für Ausdauersportler ist diese Kombination essenziell – nicht nur zur Leistungssteigerung, sondern auch für eine nachhaltige und gesunde Trainingskarriere.
Warum Ausdauersportler von Krafttraining profitieren
Wenn du diesen Blog liest, hast du wahrscheinlich bereits erkannt, dass Athletiktraining für Ausdauersportler weit mehr ist als ein nettes Zusatzprogramm. Es ist ein entscheidender Faktor, um langfristig gesund, leistungsfähig und erfolgreich zu bleiben – sei es im Triathlon, beim Laufen oder Radfahren.
Ein zentraler Vorteil: Krafttraining wirkt strukturellem Verschleiss entgegen. Während du durch dein Ausdauertraining deinen ‚Motor‘ verbesserst – sprich: deine VO₂max erhöhst – bleibt dein ‚Chassis‘, also dein Bewegungsapparat, oft zurück. Genau hier setzt gezieltes Krafttraining für Läufer, Radfahrer und Triathleten an: Es stärkt Muskulatur, Sehnen, Bänder und Gelenke – dein ganzes ‚Fahrwerk‘. Ohne diese strukturelle Stabilität wird auch der grösste Motor nicht effizient laufen.
Ein weiterer, oft unterschätzter Aspekt: Krafttraining ist aktives Anti-Aging. Mit zunehmendem Alter verlieren wir Muskelmasse und Kraft – das beginnt bereits ab dem 30. Lebensjahr. Wer dagegen steuert, erhält nicht nur seine sportliche Leistungsfähigkeit, sondern auch Lebensqualität im Alltag.
Darum empfehlen wir dir als Hobbyathlet oder ambitionierten Age-Grouper: Zweimal pro Woche, 45–60 Minuten gezieltes Kraft- und Athletiktraining.
Dafür brauchst du nicht zwingend ein Fitnesscenter. Mit wenigen Hilfsmitteln – zum Beispiel einem Miniband, einer Langhantel oder Kettlebell – kannst du viele effektive Einheiten auch zu Hause absolvieren. In späteren Kapiteln zeigen wir dir, wie das geht.
Typische Fehler von Hobbyathleten – und wie du sie vermeidest
Auch wenn die Vorteile von Kraft- und Athletiktraining für Ausdauersportler längst wissenschaftlich belegt sind, scheitert die Umsetzung im Trainingsalltag oft an ganz praktischen Dingen. Viele Hobbyathleten – egal ob Läufer, Radfahrer oder Triathleten – machen dabei ähnliche Fehler. Die gute Nachricht: Mit ein wenig Bewusstsein lassen sich diese Stolpersteine einfach vermeiden.
1. Fehlende Regelmässigkeit
Der mit Abstand häufigste Fehler: fehlende Konsistenz. Das Krafttraining wird oft vernachlässigt oder kurzfristig durch eine zusätzliche Ausdauereinheit ersetzt. Die Folge: fehlender Reiz, keine Anpassung, kein Fortschritt. Nur mit einem regelmässigen Reiz – idealerweise zweimal pro Woche – kann sich deine Muskulatur sinnvoll entwickeln und dich im Ausdauertraining wirklich unterstützen.
2. Zu wenig Gewicht, zu viele Wiederholungen
Viele Athleten trainieren mit zu leichten Gewichten. Sie machen dann 20 oder mehr Wiederholungen und glauben, das sei Krafttraining. In Wahrheit handelt es sich dabei um intensives Ausdauertraining – der gewünschte Kraftreiz bleibt aus.
Wichtig: Du solltest mit so viel Gewicht arbeiten, dass du in einem Bereich von 4–12 Wiederholungen an deine muskuläre Grenze kommst – je nach Trainingsziel (IK oder Hypertrophie).
3. Immer dieselben Übungen – oder falsch ausgeführt
Ein weiterer Fehler: Es werden immer die gleichen Übungen gemacht – häufig unsauber ausgeführt oder nicht auf das persönliche Defizit abgestimmt. Besser wäre, regelmässig kleine Variationen einzubauen oder gezielt an Schwächen zu arbeiten.
Tipp: Lieber konsequent ein kleines, sinnvolles Übungsset durchziehen, als ständig neue Übungen auszuprobieren oder ganz auf das Training zu verzichten.
4. Zu viel Fokus auf den Core – oft mit Nebenwirkungen
Ein verbreiteter Irrtum ist, dass man als Ausdauersportler vor allem den Rumpf trainieren müsse. Das stimmt nur bedingt: Ein übertrainierter Core kann Verspannungen oder sogar Rückenschmerzen verursachen, besonders wenn nicht ausgeglichen trainiert wird. Besonders ältere Athleten profitieren von einem strukturierten, individuellen Programm, das auf persönliche Schwächen abgestimmt ist.
Empfehlung: Lass dir bei Unsicherheiten ein personalisiertes Kraftprogramm erstellen – zum Beispiel durch einen erfahrenen Coach oder Physiotherapeuten. So trainierst du gezielt und effizient.
Einstieg ins Athletik- und Krafttraining – so geht’s richtig
Der beste Zeitpunkt für den Einstieg ins Athletiktraining für Ausdauersportler ist nach der Saisonpause. Genau jetzt hast du die Chance, deine muskuläre Struktur gezielt aufzubauen, Bewegungsmuster zu verbessern und deinem Körper die Grundlagen zu geben, auf denen du die nächste Saison aufbauen kannst.
Phase 1: Angewöhnung (ca. 4 Wochen)
In den ersten vier Wochen steht das Erlernen der Übungen im Vordergrund. Es geht nicht um Maximalkraft, sondern um:
saubere Bewegungsausführung
Arbeiten über die vollständige Bewegungsamplitude
Verbesserung der inter- und intramuskulären Koordination
Tipp: Nutze die Pausen zwischen den Übungen nicht für das Handy, sondern für kurze Beweglichkeitseinheiten – z. B. mit Yoga-Flows oder spezifischen Mobility-Übungen. So bleibst du dynamisch und förderst deine Regeneration aktiv.
Phase 2: Hypertrophie (ca. 4–8 Wochen)
Wenn dein nächster Wettkampf noch etwas entfernt ist, kannst du im Anschluss gezielt Muskelmasse aufbauen. Diese Phase dient als Grundlage für spätere Kraftentwicklungen und verbessert deine strukturelle Belastbarkeit. Ziel: 8–12 Wiederholungen mit moderat-hohem Gewicht – Muskelermüdung am Satzende.
Phase 3: IK- und Max-Krafttraining (ab Woche 9+)
Jetzt wird es sportartspezifisch. In dieser Phase geht es um maximale Kraftentwicklung ohne unnötigen Muskelzuwachs – ideal für Triathleten, Läufer und Radfahrer.
IK-Training: 4–6 Wiederholungen, Fokus auf saubere Technik und hohe Aktivierung
Split-Training: Bei ausreichend Trainingszeit kannst du gezielt einzelne Muskelgruppen ansprechen – z. B. vordere und hintere Oberschenkel separat
In den Wintermonaten (Januar bis März) ist diese Phase ideal, um deine Kraftbasis für die Saison zu legen.
Phase 4: Wettkampfnahe Anpassung (ab Frühling)
Sobald die Wettkampfsaison näher rückt, empfehlen wir den Wechsel auf ein sportartspezifisches Athletiktraining für Triathleten und Läufer. Jetzt liegt der Fokus auf:
Sprungkraft (z. B. Seilspringen, Plyometrie)
Stabilität (v. a. Fuss-, Knie- und Rumpfstabilität)
Bewegungskontrolle und Impaktresistenz beim Laufen
Ziel ist es, die strukturelle Belastbarkeit für Wettkämpfe zu erhalten – ohne übermässige Ermüdung durch zu intensive Krafteinheiten.
Saisonverlauf und Übergang
In der zweiten Saisonhälfte (z. B. August, September) kann das Krafttraining schrittweise reduziert werden. Es spricht nichts dagegen, Einheiten punktuell durch Yoga oder Mobility-Sessions zu ersetzen. Danach folgt die Saisonpause – und der nächste saubere Aufbau beginnt.
Wie sich Kraft- und Athletiktraining für Triathleten, Läufer und Radfahrer unterscheidet
Ein effektives Athletiktraining für Ausdauersportler ist niemals ‚one size fits all‘. Ob du vor allem läufst, Rad fährst oder im Triathlon unterwegs bist – dein Trainingsschwerpunkt sollte sich immer an der Belastungsform deiner Sportart orientieren.
Impact vs. Non-Impact – der wichtigste Unterschied
Der zentrale Unterschied: Impact.
Radfahren ist eine sogenannte Non-Impact-Sportart – dein Bewegungsapparat wird kaum durch Stösse oder Schläge belastet.
Laufen, Trailrunning und grosse Teile des Triathlons sind Impact-Sportarten – bei jedem Schritt wirken hohe Kräfte auf dein Skelett, deine Gelenke, Sehnen und Muskeln.
Was bedeutet das für dein Krafttraining?
Krafttraining für Radfahrer
Als Radfahrer, insbesondere als Ultracycler, profitierst du besonders von gezieltem Muskelaufbau, da du keine starke Gewichtslast auf deine Gelenke hast. Fokus:
Maximalkraft in Bein- und Rumpfmuskulatur
Ausgleichstraining für Nacken, Schulter und Rücken
Prävention gegen Verspannungen bei langen Ausfahrten
Gerade Nackenmuskulatur und obere Rückenmuskulatur sind oft zu schwach – was bei langen Touren (z. B. 20+ Stunden) zu massiven Beschwerden führen kann. Mehr dazu findest du in unserem Blog zum Krafttraining für Ultracycler [Link einfügen].
Athletiktraining für Läufer und Triathleten
Beim Laufen steht die Strukturstabilität im Vordergrund: Fuss-, Knie- und Hüftgelenke müssen bei jedem Schritt ein Mehrfaches deines Körpergewichts abfedern. Fokus:
Verletzungsprophylaxe durch gezielte Kräftigung der stabilisierenden Muskulatur
Fuss- und Sprunggelenksstabilität
Plyometrie, Seilspringen und Sprungübungen
Rumpfstabilität – aber mit Augenmass, um Überverspannung zu vermeiden
Gerade beim Trailrunning ist zusätzlich zur Kraft auch Koordination und Reaktivkraft entscheidend, um das Verletzungsrisiko im Gelände zu minimieren.
Gewicht und Muskelmasse – der richtige Mittelweg
Radfahrer und Triathleten profitieren oft von etwas mehr Muskulatur – 2–3 kg zusätzliche Muskelmasse können hier durchaus sinnvoll sein, um die Gesamtbelastung zu reduzieren und mehr Energiespeicher aufzubauen.
Läufer, insbesondere auf langen Strecken oder im Gelände, müssen dagegen mit jedem zusätzlichen Kilo mehr ‚tragen‘. Hier gilt: funktionelle Kraft ja, aber ohne überflüssigen Muskelzuwachs.
Fazit – warum jetzt der beste Zeitpunkt für den Einstieg ist
Egal, ob du dich gerade in der Wettkampfphase, Off-Season oder im Winteraufbau befindest – der beste Zeitpunkt für den Einstieg ins Athletiktraining für Ausdauersportler ist immer jetzt. Entscheidend ist nicht, wo du stehst, sondern dass du beginnst – und dann dranbleibst.
Wie bereits mehrfach erwähnt, ist die Konsistenz der Schlüsselfaktor: Zwei strukturierte Einheiten Kraft- oder Athletiktraining pro Woche reichen aus, um grosse Wirkung zu erzielen. Dabei musst du nicht immer ins Fitnesscenter – mit einem klugen Setup funktioniert das auch zu Hause.
Wenn du mal wenig Zeit hast, kannst du auch eine Laufeinheit durch Krafttraining ersetzen. Gerade im Laufsport wird häufig zu viel gelaufen und zu wenig stabilisiert – dabei ist es oft genau dieses strukturelle Defizit, das zu Verletzungen führt.
Achtung: Lieber eine Stunde weniger Laufen – dafür eine Stunde gezielt Krafttraining für Läufer.
Auch Yoga oder Mobility-Sessionskönnen das Training sinnvoll ergänzen – vor allem in Phasen, in denen dein Körper mehr Regeneration braucht.
Und nicht zuletzt: Krafttraining ist dein persönliches Anti-Aging-Programm. Wer auch im Alter stark bleibt, bleibt beweglich, widerstandsfähig und leistungsfähig – im Sport wie im Alltag.
In unseren Self-Coaching-Trainingsplänen ist das Krafttraining bereits sinnvoll integriert. Schau dich gerne bei uns um und finde dein passendes Trainingsprogramm – abgestimmt auf dein Ziel, deinen Sport und deine verfügbaren Ressourcen.
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