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Wer kennt es nicht? Der Arbeitstag neigt sich dem Ende zu, doch auf dem Trainingsplan stehen noch zwei Stunden Grundlagetraining. Draussen wird es bereits dunkel, und der nächste grosse Event – sei es ein Ironman oder ein Ultracycling-Rennen – steht unmittelbar vor der Tür. Das Zeitmanagement wird zur grössten Hürde auf dem Weg zur persönlichen Bestzeit.

Dabei ist die physiologische Gleichung simpel: Je mehr Sauerstoff du durch dein System schleust, desto leistungsfähiger wird dein Motor. Um deine VO2max nachhaltig zu steigern, benötigst du Umfang und viele Radkilometer. Die Lösung für ambitionierte Athleten: Die Verschmelzung von Arbeitsplatz und Training.

Präzision statt Schweiss: Grundlage am Schreibtisch

Moderate Intensitäten im Grundlagenbereich (GA1) bieten die perfekte Chance für Multitasking. Bei tiefer Wattzahl und stabiler Atmung bleibt dein Gehirn voll leistungsfähig – und das Beste: Du gerätst nicht ins Schwitzen. Das macht es möglich, hochkonzentriert zu arbeiten, während die Beine Kilometer sammeln.

Das perfekte Setup: Minimalismus für maximale Leistung

Ein effizientes Training im Homeoffice erfordert kein High-Tech-Labor. Um die extra Stunde Radtraining ohne Reibungsverluste zu generieren, braucht es lediglich drei Kernkomponenten:

  1. Eine zeitgemässe Rolle: Ein leiser Smart-Trainer ist essenziell, damit du dich konzentrieren kannst und bei Telefonaten keine störenden Hintergrundgeräusche entstehen.
  2. Ein aktuelles Fahrrad: Dein gewohntes Equipment sorgt für die richtige Ergonomie und verhindert Verletzungen durch Fehlbelastungen.
  3. Ein höhenverstellbarer Schreibtisch: Dies ist das Herzstück deines Setups. Er ermöglicht es dir, den Laptop exakt über dem Lenker zu positionieren, sodass du in einer komfortablen Position tippen und lesen kannst.

Praxis-Guide: So integrierst du dein Training

  • Bereitschaft ist alles: Dein Setup muss fahrbereit im Office stehen. Die Hemmschwelle zum Aufsteigen muss minimal sein.
  • Administrative Aufgaben nutzen: Erledige Berichte, Recherchen oder das Lesen von Dokumenten konsequent auf der Rolle.
  • Meeting-Strategie: Nutze Online-Meetings für deine Grundlageneinheit. Dank der tiefen Wattzahl bleibt deine Stimme ruhig und professionell. Ein hochwertiges Headset mit Geräuschunterdrückung sorgt dafür, dass du für deine Kollegen glasklar klingst.

Warum die VO2max im Homeoffice trainieren?

Man kann das Ganze kritisch hinterfragen: Sollte Sport nicht der Ausgleich zum Alltag sein? Warum noch mehr Stunden auf dem Rollentrainer verbringen?

Die Antwort liegt in der Entwicklung des Ultracycling und Triathlons. Die Anforderungen steigen ständig. Wer heute vorne mitmischen will, muss neue Wege gehen und seine Zeit intelligenter nutzen. Training im Homeoffice ist kein Stressfaktor, sondern eine strategische Entscheidung. Es nimmt den Druck vom Feierabend: Wenn die Basisarbeit bereits während der Arbeitszeit erledigt wurde, bleibt am Abend mehr echte Qualität für die Familie oder hochintensive Intervalle.

Fazit

Effizientes Training im Homeoffice ist das Werkzeug moderner Ausdauerathleten. Indem du lernst, Einheiten mit tiefer Wattzahl in deinen Berufsalltag einzubauen, entwickelst du einen massiven Motor und gewinnst wertvolle Lebensqualität zurück. So hebst du dein VO2max auf das nächste Level, während andere noch im Stau stehen oder über Zeitmangel klagen.

VO2max im Homeoffice

Wir freuen uns, mit Kathrin Fuhrer eine absolute Expertin im Team von MY sport begrüssen zu dürfen, die den Spitzensport aus zwei völlig unterschiedlichen Perspektiven kennt. Die ehemalige Skirennfahrerin und aktuelle Elite-E-Cyclistin ergänzt unser Angebot in den Bereichen Individual Coaching, Personal Training, Leistungsdiagnostik und Ernährungsberatung.

Kathrin stellt sich vor

Im folgenden Kurzvideo stellt sich Kathrin persönlich vor und gibt dir einen ersten Einblick in ihre Motivation und ihre Rolle bei MY sport:

Von der Skipiste in den Pain Cave

Die sportliche Laufbahn von Kathrin Fuhrer ist geprägt von Vielseitigkeit und Erfolg auf höchstem Niveau. Zwischen 2004 und 2012 gehörte sie dem B-Kader von Swiss Ski an, feierte Top-Ergebnisse im Europacup und fuhr im Weltcup-Riesenslalom in die Punkteränge. Nach ihrer Karriere im Skisport fand sie den Weg in den Radsport, wo sie heute zur absoluten Weltspitze im E-Cycling gehört.

Ihre Erfolge auf der Plattform Zwift sind beeindruckend:

  • Zwift Games Champion 2024.
  • 3. Platz bei den Cycling E-Sport Weltmeisterschaften 2024 in Abu Dhabi.
  • Overall Win und Zwift World Series Champion 2024/2025.

Wie Kathrin in einem Interview mit SRF 3 erklärt, hat E-Cycling nichts mit klassischem Gaming zu tun. Das Training auf dem Smart-Trainer ist physisch extrem fordernd, und der Schweiss im ‚Pain Cave‘ ist absolut echt. Ob auf virtuellen Abbildungen der Alpe d’Huez oder in Welten wie Watopia – die physikalischen Dynamiken werden durch Algorithmen präzise abgebildet, was den Sport hocheffektiv macht.

Ganzheitliches Coaching für deine Bestleistung

Bei MY sport nutzt Kathrin ihre Erfahrung aus über 20 Jahren internationalem Spitzensport, um Athleten und Athletinnen professionell zu begleiten. Ihr Ansatz ist dabei konsequent ganzheitlich. Als Expertin für Ernährungsmedizin, Stoffwechsel und Darmgesundheit betrachtet sie die Leistungsfähigkeit nicht isoliert, sondern optimiert alle Faktoren, die für deinen Erfolg entscheidend sind.

Ihre Kernkompetenzen bei MY sport umfassen:

  • Individual Coaching & Personal Training: Massgeschneiderte Betreuung für deine sportlichen Ziele.
  • Leistungsdiagnostik: Einsatz moderner Tools wie INSCYD zur präzisen Steuerung deiner Trainingsbereiche.
  • Ernährungsberatung: Spezialisierung auf integrative Sporternährung und Stoffwechseloptimierung.

Durch ihre Erfahrung im Ultracycling – unter anderem bei der Betreuung von Projekten wie dem Race Across America (RAAM) – versteht sie zudem die komplexen Anforderungen an die Energieversorgung und die mentale Stärke bei extremen Belastungen.

Strategische Unterstützung für dein Training

Kathrin verbindet fundiertes Fachwissen mit langjähriger Führungserfahrung im Gesundheitsmanagement. Sie unterstützt dich dabei, deine sportliche Entwicklung mit einer klaren Strategie voranzutreiben. Egal, ob du deine Leistung auf der Strasse, im Wasser oder auf der Rolle verbessern willst – die Kombination aus physiologischer Diagnostik und professioneller Beratung bildet das Fundament für deinen Fortschritt.

Lerne Kathrin bei einem Beratungs-Check kennen

Bist du an einem Coaching interessiert? Wir bieten dir die Möglichkeit, Kathrin bei einem kostenlosen 15-minütigen Beratungs-Check persönlich kennenzulernen, um deine nächsten Schritte zu besprechen.

Hier geht es zur Anmeldung für den Kennenlerntermin

Kathrin Fuhrer MY sport Coaching

Vom Stillstand zum Ironman: Wie Daniel in zwei Jahren zum 10:18-Finisher wurde

Wenn nichts mehr geht

Im Oktober 2022 steht Daniel sportlich am Tiefpunkt. Die Leistungsdiagnostik zeigt klare Grenzen: GA1-Pace 10:00 min/km, Schwelle 7:00 min/km, 15 km/h nur knapp über zwei Minuten haltbar. Kein Schwimmtraining, kaum Rad, die Motivation ist am Boden.

Die Werte sind das Ergebnis mehrerer Faktoren. Zum einen war Daniel zu diesem Zeitpunkt unterernährt – sein Hormonhaushalt und Stoffwechsel befanden sich im sprichwörtlichen Notlauf. Zum anderen hatte er zuvor keinen Ausdauersport betrieben, obwohl er sein Leben lang Leistungssport gemacht hatte – unter anderem in der Bundesliga im American Football. Kraft, Schnelligkeit und Explosivität waren vorhanden, Ausdauer jedoch kaum.

Doch genau hier beginnt seine Reise – mit dem Ziel, wieder Freude an Bewegung zu finden, die Basis neu aufzubauen und langfristig Fortschritt zu erleben.

Ursachen erkennen, Grundlagen aufbauen

Gemeinsam mit MY sport Coach Dan Aeschlimann wird analysiert, warum das Laufen stagniert.
Die Erkenntnis: Daniels Körper musste zunächst zurück in ein Gleichgewicht gebracht werden. Ernährung, Regeneration und eine strukturierte Belastungssteuerung bilden die Basis. Erst danach folgt der gezielte Aufbau von Technik und Ausdauer.
Nach wenigen Monaten wird der Fortschritt sichtbar, nach einem Jahr liegt Daniels VO2max bereits bei rund 50 ml/min/kg – ein klarer Beweis, dass individuell abgestimmtes Training und die richtige Steuerung entscheidend sind.

Schwimmen und Radfahren als Gamechanger

2023 wagt Daniel den nächsten Schritt: Er steigt aufs Rad und springt ins Wasser. Anfangs sind selbst flache Strecken eine Herausforderung, Anstiege kaum machbar. Beim Schwimmen schafft er im Dezember gerade einmal 25 Meter, bevor die Kraft ausgeht.
Doch mit klarer Technikarbeit, Geduld und regelmässigem Training entsteht eine stabile Basis. Schritt für Schritt wachsen Ausdauer und Vertrauen – der entscheidende Wendepunkt.

Ausdauerleistung auf neuem Level

Ein Jahr später, 2024, ist die Entwicklung beeindruckend. Daniels Grundlage auf dem Rad liegt nun bei 200 Watt – einst seine Schwelle. Heute fährt er an der Schwelle mit rund 260 Watt.
Beim Laufen hält er 75 Minuten in der Pace, die er 2022 nur zwei Minuten durchgehalten hätte. Auch im Wasser zeigt sich, was konsequente Arbeit bewirkt: sauberer Stil, bessere Wasserlage, längere Distanzen.

Ironman-Finish in 10:18 Stunden

Dann der grosse Tag: Daniels erster Ironman. Das Schwimmen läuft stabil, auf dem Rad überzeugt er mit 4:59 Stunden, der Marathon gelingt in 3:38 Stunden. Nach 10:18 Stunden erreicht er das Ziel – stark in allen Disziplinen, fokussiert bis zum Schluss.
Was vor zwei Jahren unmöglich schien, ist Realität geworden.

Was Daniels Weg zeigt

Daniels Entwicklung steht exemplarisch für die Arbeit bei MY sport: kein Standardplan, sondern massgeschneidertes Coaching mit Fokus auf nachhaltige Entwicklung.
Vom Nichtschwimmer und Gelegenheitsläufer zum Ironman-Finisher in zwei Jahren – möglich durch Kontinuität, Vertrauen und Geduld.

Du willst deinen eigenen Weg vom Einsteiger zum Finisher gehen?

Dann vereinbare jetzt dein kostenloses Erstgespräch mit unseren Coaches. Gemeinsam finden wir heraus, welches Coaching zu dir passt und wie du deine Ziele erreichen kannst.

Unser individuelles Coaching bietet dir gezielte Betreuung fürs Schwimmen, Radfahren und Laufen – abgestimmt auf dein Niveau und deine Lebenssituation. Ob du gerade erst beginnst oder dich gezielt auf deinen nächsten Ironman vorbereiten willst: Wir begleiten dich Schritt für Schritt auf dem Weg zu deinem persönlichen Erfolg.

Es wird früh dunkel, die Temperaturen sinken, und doch kribbelt es bereits wieder in den Beinen. Die Saisonpause ist vorbei und der Blick richtet sich nach vorne. Doch wie gelingt der beste Einstieg in die neue Saison? Die Antwort steht oft im eigenen Wohnzimmer. Smart Training auf der Rolle ist längst keine reine Notlösung mehr für Schlechtwettertage, sondern das vielleicht mächtigste Werkzeug für deinen Formaufbau.

Präzision statt Zufall: Warum Watt nicht gleich Watt ist

Gerade für Radsportler und Triathleten, die ihre Leistung gezielt verbessern wollen, ist das Treffen der exakten Trainingszonen entscheidend. Es mag pingelig klingen, aber ob du 10 bis 15 Watt zu viel oder zu wenig drückst, entscheidet oft darüber, ob du den physiologisch richtigen Reiz setzt oder ’nur‘ Kalorien verbrennst. Draussen im Gelände ist diese Präzision durch Verkehr, Topografie oder Wind oft schwer zu halten.

Hier spielt das Smart Training seine grösste Stärke aus. Basierend auf einer sauberen Leistungsdiagnostik kannst du dein Training auf der Rolle millimetergenau steuern. Der Smart Trainer erlaubt es dir, ohne Ablenkung exakt in deinem vorgegebenen Bereich zu bleiben. Ob du nun eine saubere Grundlageneinheit (GA1) fährst, um den Fettstoffwechsel zu ökonomisieren, oder präzise an deiner Schwelle arbeitest, um den ‚Motor‘ zu vergrössern: Du setzt genau die richtigen Trigger für deinen Körper.

Zudem gilt auf der Rolle das Prinzip der ‚No Junk Miles‚. Da es keine Ampeln gibt und du nie bergab rollst, musst du permanent treten. Die Belastungsdichte ist deutlich höher. Erfahrungsgemäss sind 60 Minuten konzentriertes Wintertraining auf dem Rad (indoor) oft so effektiv wie 90 Minuten draussen. Du nutzt deine Zeit also maximal effizient – perfekt für alle, die Training, Job und Alltag unter einen Hut bringen müssen.

Die richtigen Tools und warum Diagnostik der Schlüssel ist

Heutzutage hast du unzählige Möglichkeiten, dein Smart Training über verschiedene Apps zu steuern. Es muss aber nicht immer ein teures Abo sein. Die einfachste und kostengünstigste Option bietet oft schon dein Equipment selbst: Wenn du ein Garmin-Gerät nutzt, kannst du über Garmin Connect deine Trainingsblöcke selbst erstellen, auf den Radcomputer laden und den Smart Trainer entsprechend steuern lassen.

Noch einfacher geht es, wenn du dir einen strukturierten Plan holst, beispielsweise über unseren Trainingsplan Selfcoaching. So bekommst du professionelle Vorgaben, die du direkt abfahren kannst.

Doch Vorsicht: Ein Plan ist nur so gut wie die Daten, auf denen er basiert. Viele Athleten orientieren sich rein an der FTP (Functional Threshold Power). Dieser Wert kann jedoch schwierig zu interpretieren sein und zeigt nur die halbe Wahrheit. Deshalb empfehle ich dir dringend, zuerst eine saubere Leistungsdiagnostik zu absolvieren, um deine individuellen Trainingszonen zu bestimmen.

Warum ist das so wichtig? Weil zwei Fahrer mit der gleichen FTP physiologisch völlig unterschiedlich funktionieren können:

  • Der ‚Hoch-Kapazitive‘: Hast du eine sehr hohe glykolytische Kapazität (Vlamax), ist deine Schwelle oft niedriger, weil du viele Kohlenhydrate verbrauchst. Dein Training muss ganz anders aussehen, um diese Kapazität zu senken und die Schwelle zu heben.
  • Der ‚Ökonom‘: Hast du bereits ein sehr ökonomisiertes Stoffwechselprofil, brauchst du andere Reize, um dich weiterzuentwickeln.

Nur wenn du weisst, wie dein Motor funktioniert, kannst du im Wintertraining auf dem Rad an den richtigen Stellschrauben drehen und deine Zeit effizient nutzen.

Fazit

Indoor-Training ist mehr als eine Notlösung für dunkle Tage. Es ist deine Chance, so präzise wie nie zuvor an deiner Form zu arbeiten. Mit der richtigen Diagnostik, smarten Tools und etwas Gamification vergeht die Zeit wie im Flug – und die Bestform im Frühling ist dir sicher.

Training verbessern – ohne Coach?

Viele Sportlerinnen und Sportler kennen das gleiche Gefühl: Man startet motiviert in eine neue Saison, hat grosse Ziele vor Augen und merkt nach einigen Wochen, dass der Alltag dazwischenfunkt. Beruf, Familie, Wetter, Müdigkeit, fehlende Struktur – all das kann ein Training schnell ins Wanken bringen. Genau aus diesem Grund haben wir Selfcoaching entwickelt: ein System, das sich deinem Leben anpasst, nicht umgekehrt.

Egal, ob du dich auf deinen ersten Halbmarathon vorbereitest, für ein Rad- oder Triathlon-Highlight trainierst oder mehrere Disziplinen miteinander kombinieren möchtest – Selfcoaching gibt dir die Freiheit, deinen Weg selbst zu gestalten. Gleichzeitig wirst du nicht allein gelassen. Ein Coach begleitet dich einmal pro Monat im persönlichen 15-Minuten-Call, beantwortet Fragen, hilft dir bei Unsicherheiten und sorgt dafür, dass du weiterhin in die richtige Richtung trainierst.

Mit klaren Strukturen, individuellen Trainingsplänen und optionalen Modulen für Kraft, Athletik und Technik kannst du dein Training gezielt verbessern. Und das Beste daran: Du entscheidest, wann, wie oft und in welchem Tempo du trainierst – ohne starre Vorgaben und ohne Druck von aussen.

Selfcoaching ist für alle, die Verantwortung für ihr Training übernehmen wollen und trotzdem auf professionelle Unterstützung zählen möchten. Es ist ein Weg, der dich nicht nur fitter, sondern auch selbstbewusster macht.

Warum Selfcoaching?

In der Praxis erleben wir zwei Typen von Sportlerinnen und Sportlern:

  • Typ 1: ‚Ich brauche jemanden, der mir alles vorgibt.‘
  • Typ 2: ‚Ich will wissen, warum ich etwas tue – und es selbst steuern.‘

Für Typ 2 haben wir unser Selfcoaching entwickelt. Es basiert auf dem Wissen und der Struktur unseres erfolgreichen Individual-Coachings, ist aber so aufbereitet, dass du es selbst umsetzen kannst – unabhängig, planbar und kosteneffizient.

Was bekommst du mit dem Selfcoaching?

Das Selfcoaching ist kein 08/15-Trainingsplan zum Download. Es ist ein durchdachtes System, das dir ermöglicht, dein Training professionell zu strukturieren – wie im Einzelcoaching, nur eben selbstgesteuert.

Konkret enthält es:

  • Einen periodisierten, aufeinander aufbauenden Trainingsplan
  • Zugriff auf die bewährten Tools und Templates aus dem Individual-Coaching
  • Wissenschaftliche Erklärungen zur Planung und Trainingssteuerung
  • Einen monatlichen Austausch mit einem Coach, 15min.

Das Ziel: Du trainierst wie ein Profi, aber in deinem eigenen Rhythmus und Tempo.

Was unterscheidet es vom Individual-Coaching?

Das Selfcoaching ist keine abgespeckte Version des Coachings – es ist eine Alternative. Der Unterschied liegt nicht in der Qualität, sondern in der Rollenverteilung:

Individual-CoachingSelfcoaching
Coach übernimmt PlanungDu planst selbst auf Basis des Systems
Laufende Rückmeldungen durch CoachDu bewertest und steuerst selbst
Höherer Preis durch persönlichen AufwandEinmaliger Preis, langfristige Nutzung
Individuell angepasst durch externe SteuerungMaximale Flexibilität bei Trainingsanpassungen


Viele nutzen das Selfcoaching als Einstieg – oder als Übergang, wenn sie bereits wissen, wie sie mit den Trainingsprinzipien umgehen.ng hast und dein Wissen vertiefen willst.

Für wen ist Selfcoaching sinnvoll?

Selfcoaching eignet sich für dich, wenn du:

  • bereits Erfahrung im Ausdauertraining hast
  • deine Fortschritte verstehen und gezielt steuern willst
  • keine Lust auf starre Coaching-Strukturen hast
  • Wert auf Qualität und Klarheit legst
  • gerne eigenverantwortlich arbeitest, aber nicht planlos

Du bekommst damit das Beste aus beiden Welten: Coaching-Expertise und Selbstbestimmung.

Warum es sich lohnt

Gutes Training basiert auf Systematik, nicht auf Zufall. Genau das bekommst du mit dem Selfcoaching:
Eine klare Struktur, fundiertes Wissen und Tools, die du sofort umsetzen kannst.

Du trainierst nicht weniger professionell – nur selbstbestimmt.

Viele unserer Athletinnen und Athleten berichten, dass sie durch das Selfcoaching nicht nur körperlich, sondern auch mental stärker geworden sind: Weil sie ihre Trainings besser verstehen – und selbst steuern.

Du willst wissen, wie das konkret aussieht?

Hier geht’s zur Übersicht des Produkts und der verfügbaren Erweiterungen.

Jetzt Selfcoaching entdecken

Noch Fragen?

Wenn du dir nicht sicher bist, ob das Selfcoaching zu dir passt, melde dich gerne bei uns. Wir helfen dir herauszufinden, welches Coaching-Modell für deine Ziele geeignet ist.

MY sport Selfcoaching

Patrick Cometta plant Saisonabschluss in Frankreich und Italien

Patrick Cometta hat nach dem Ironman Thun eine wohlverdiente Auszeit genommen. Zwei Wochen lang stand Regeneration im Vordergrund, denn die intensive Belastung des Rennens hatte ihre Spuren hinterlassen und der Körper brauchte Ruhe. Diese Phase half ihm, neue Energie zu sammeln und sich mental wie körperlich zu erholen.

Nun ist er wieder zurück im Training und richtet den Blick nach vorne. Sein Saisonabschluss führt ihn gleich zu zwei internationalen Wettkämpfen. Am 11. Oktober wird er in Vieux Bouceau an der französischen Atlantikküste an den Start gehen. Nur zwei Wochen später wartet mit dem Forte Village Triathlon in Sardinien ein weiteres Highlight.

Die Trainingsentwicklung stimmt zuversichtlich: Während Schwimmen und Radfahren bereits wieder auf einem hohen Niveau sind, befindet sich der Laufbereich noch im gezielten Aufbau. Cometta nutzt die verbleibenden Wochen, um hier weitere Fortschritte zu erzielen und bestens vorbereitet an die Startlinie zu gehen.

Mit diesen beiden Rennen schliesst Patrick Cometta eine Saison ab, die von grossen Herausforderungen und starken Leistungen geprägt war. Die Erfahrungen aus Thun und die zurückgewonnene Frische nach der Pause sollen ihm nun den nötigen Schub für den erfolgreichen Saisonabschluss geben.

Patrick Cometta Saisonabschluss

Training zwischen Beruf, Weiterbildung und Leidenschaft

Katharina Roer startet im Oktober an der Ironman WM Hawaii 2025 Seit April trainiert sie mit Coach Dan Aeschlimann und schätzt vor allem die klare Struktur und die individuelle Anpassung an ihren Alltag. Im Durchschnitt absolviert sie etwa 12 Trainingsstunden pro Woche. In der letzten Phase unmittelbar vor Hawaii erhöht sich das Pensum auf rund 16 Stunden. Trotz Vollzeitjob und Weiterbildung gelingt es ihr, diszipliniert zu bleiben und kaum Einheiten auszulassen. Kilometer zählt sie dabei nicht – wichtiger ist ihr, von Woche zu Woche fokussiert zu arbeiten und gesund zu bleiben.

Vorbereitung speziell für Hawaii

Die Vorbereitung auf Hawaii unterscheidet sich für Katharina nur in kleinen Details von anderen Ironman-Rennen. Besonders achtet sie darauf, alle Einheiten konsequent umzusetzen und ihr Immunsystem zu schützen. Auf der Radstrecke von Kona warten lange, stetige Anstiege und die oft starken Winde auf dem Queen K Highway – genau dafür hat sie gezielt trainiert. Bergfahrten in Aeroposition gehörten deshalb fest in ihr Programm. Auch Hitze spielte in ihrem Training eine wichtige Rolle: immer wieder absolvierte sie Koppeltrainings zur Mittagszeit, um den Körper an hohe Temperaturen zu gewöhnen. Auf künstliche Methoden wie Sauna oder Hitzekammer verzichtete sie bewusst.

Ein besonderer Ort mit einzigartiger Stimmung

Katharina war bereits vor drei Jahren auf Hawaii und beschreibt die Stimmung als einzigartig. Dort gilt: den Tag nehmen wie er ist, das Tempo aus dem Alltag herausnehmen. Dieses Jahr freut sie sich besonders, nochmals bei einer reinen Frauen-WM starten zu dürfen. Schon damals, als Frauen und Männer an zwei Tagen hintereinander antraten, konnte sie das Hawaii-Feeling gleich doppelt erleben.

WM Qualifikation und Vorfreude

Qualifiziert hat sich Katharina beim Ironman Italy in Cervia – einem Rennen, das ihr sehr am Herzen liegt. Nun blickt sie voller Dankbarkeit und Vorfreude auf den Start in Kona. Für sie ist es ein Privileg, ein letztes Mal Teil einer reinen Frauenweltmeisterschaft zu sein. Bald heisst es: Startschuss in Hawaii – wir drücken Katharina die Daumen für ein starkes Rennen!

Ironman WM Hawaii 2025

Oscar Lopez qualifiziert sich am Ironman 70.3 Belgrad für die WM 2026

Oscar Lopez, Laufcoach bei MY sport, überzeugte beim Ironman 70.3 in Belgrad mit einer Gesamtzeit von 4:29:45. Damit erreichte er den hervorragenden 5. Rang in der Kategorie M45-49 und sicherte sich das Ticket für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft 2026 in Nizza. Nach dem Wettkampf meinte er: ‚Dieses Mal standen die Sterne gut, um mich zu qualifizieren. Ich konnte in allen drei Disziplinen solide abliefern und bin sehr glücklich.‘

Ironman 70.3 Belgrad

Heisse Bedingungen prägen den Greifenseelauf

Der Greifenseelauf forderte den Teilnehmenden in diesem Jahr alles ab. Die grosse Hitze führte dazu, dass viele Läuferinnen und Läufer kollabierten oder das Rennen vorzeitig beenden mussten. Trotz der schwierigen Umstände zeigte Jael Singer eine starke Leistung. Sie absolvierte den Halbmarathon in 1:43:28, was einem Schnitt von 4:54 min pro Kilometer entspricht. Damit belegte sie den 48. Rang in der Altersklasse W20 und den 130. Platz von insgesamt 2512 Finishern.
Ebenfalls am Start mit einer top Zeit Gavin Harte 1:30:02 und Patrick Seiler 1:32:58!

Daniel Martin feiert erfolgreiches Ironman-Debüt in Italien

Beim Ironman Italy Emilia-Romagna in Cervia stellte sich Daniel Martin erstmals der Langdistanz. Mit einer Zielzeit von 10:18:58 meisterte er die 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und den abschliessenden Marathon in beeindruckender Manier. In der Kategorie M40-44 belegte er den 60. Rang und zeigte mit einem konstanten Lauftempo von 5:11 min pro Kilometer eine sehr starke Leistung. Sein gelungenes Debüt macht Lust auf weitere Einsätze über die Ironman-Distanz.

Starker 12. Rang trotz schwieriger Vorbereitung

Ironman Weltmeisterschaft Nizza 2026: Bei perfekten Bedingungen im Süden Frankreichs startete Alex Gröbli in sein zweites WM-Abenteuer. Nach Platz 10 im Jahr 2023 erreichte er diesmal den 12. Rang und zeigte einmal mehr seine Klasse auf höchstem Niveau. Zwar bedeutete dies zwei Plätze weiter hinten, doch mit einem Augenzwinkern erinnerte er daran, dass er inzwischen auch zwei Jahre älter sei.

Solides Schwimmen im warmen Mittelmeer

Das Schwimmen fand im 25 Grad warmen Mittelmeer ohne Neoprenanzug statt. Für einen kurzen Moment sorgte eine verlorene Schwimmbrille für Hektik, doch dank einer aufmerksamen Helferin konnte Alex mit seiner eigenen Brille ins Rennen gehen. Das Schwimmen verlief stabil, auch wenn eine Begegnung mit einer Qualle kurz vor dem Ende für ein schmerzhaftes Brennen sorgte.

Radfahren auf höchstem Niveau

Die Radstrecke in Nizza gilt als eine der schönsten, aber auch anspruchsvollsten im Ironman-Zirkus. Technische Passagen und schnelle Abfahrten fordern ständige Konzentration. Alex nutzte sein Vorjahresrennen als Referenz und konnte das Tempo von 2023 praktisch identisch bestätigen. Mit der sechstschnellsten Radzeit seiner Altersklasse setzte er ein starkes Ausrufezeichen. Das Scheibenrad erwies sich als Vorteil und das sonore Wummern gab zusätzlich Motivation.

Lauf mit Fragezeichen – und viel Herz

Die Vorbereitung auf den Marathon war nicht optimal. Nach Problemen mit einem Schienbeinkantensyndrom konnte Alex fünf Wochen lang nicht laufen und begann erst spät wieder vorsichtig auf dem Laufband. Lange Läufe waren tabu, was sich im letzten Teil des Rennens bemerkbar machte. Umso erfreulicher war es, dass er den Marathon stabil durchziehen konnte und mit seinem Resultat mehr als zufrieden war.

Blick nach vorn

Nach dieser intensiven Erfahrung stehen für Alex nun zwei bis drei Wochen Regeneration an, bevor er sich auf das nächste große Ziel vorbereitet: die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Marbella Anfang November.

Ironman Weltmeisterschaft Nizza 2026

Sabina Fenner stürmt aufs Podest am Jungfrau Marathon

Sabina Fenner glänzte am Jungfrau Marathon 2025 in Interlaken mit einer beeindruckenden Leistung. Über 42,195 Kilometer und rund 200 Höhenmeter auf den flacheren Abschnitten sowie fast 2000 Höhenmeter insgesamt erreichte die MY sport Elite-Athletin den sensationellen zweiten Rang in ihrer Altersklasse. Die Bedingungen waren nahezu ideal: Sonnenschein, angenehme 15 Grad beim Start und bis zu 22 Grad am Nachmittag sorgten für ein stimmungsvolles Berglauf-Erlebnis vor der eindrucksvollen Kulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau. Fenner bestätigte damit ihre Form, die sie bereits in den vergangenen Monaten mit starken Auftritten bewiesen hatte. Besonders in Erinnerung blieb ihre Teilnahme an der Ironman-Halbdistanz-WM in Neuseeland, wo sie über 113 Kilometer eine herausragende Leistung zeigte. In Interlaken bewies sie erneut Ausdauer, mentale Stärke und taktisches Geschick, womit sie ihre Position als eine der konstantesten Athletinnen im MY sport Team unterstrich.

Adi Vogel trotzt Blitz und Donner bei der Swiss Ultracycling Challenge

Auch auf dem Rad gab es für MY sport Grund zur Freude. Bei der Swiss Ultracycling Challenge 2025 stellte Adi Vogel seine Ausdauerfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis. Die Strecke führte über 1000 Kilometer und forderte mit 15’000 Höhenmetern nahezu alles von den Teilnehmenden. Startpunkt war Ulrichen, danach ging es über zahlreiche Checkpoints quer durch fast alle Kantone der Schweiz. Vogel liess sich selbst von extremen Wetterbedingungen nicht stoppen. Regen, Blitz, Donner und sogar Hagel am Glaubenbielen machten die Challenge zu einem Abenteuer, das über vier Tage höchste Konzentration verlangte. Trotz dieser widrigen Umstände blieb Vogel motiviert und entschlossen. Mit seinem unerschütterlichen Durchhaltewillen meisterte er die Belastungen von langen Nächten, wechselndem Terrain und steilen Pässen. Sein Resultat darf als grandiose Leistung bezeichnet werden und reiht sich in seine eindrucksvolle Serie an Ultradistanz-Erfahrungen ein.

Alpenbrevet 2025: MY sport Athleten bezwingen die Alpenpässe

Für weitere Höhepunkte sorgten die MY sport Athleten am Alpenbrevet 2025 in Andermatt. Das traditionsreiche Rad-Event lockte erneut hunderte Teilnehmende an und führte über legendäre Alpenpässe wie Grimsel, Furka und Susten. Mit dabei waren auch Paulo Isidro, Remo Hägni sowie zahlreiche Selfcoaching-Athleten, die gemeinsam die anspruchsvollen Strecken in Angriff nahmen. Gefragt waren nicht nur Kletterstärke, sondern auch Ausdauer und taktische Disziplin, um die zahlreichen Höhenmeter erfolgreich zu bewältigen. Das Team meisterte die Herausforderung eindrucksvoll, was zu einem rundum erfolgreichen Tag für alle Beteiligten führte. Die Resultate zeigen, wie stark und vielseitig die MY sport Community aufgestellt ist – von erfahrenen Spitzenathleten bis hin zu motivierten Selfcoaching-Teilnehmenden.