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Outdoor-Saison: So steuerst du dein Training im Freien optimal

Die Outdoor-Saison ist in vollem Gange. Während das Training auf der Rolle hochpräzise abläuft, stellt die Strasse Athleten oft vor Herausforderungen bei der Intensitätskontrolle. Mit den richtigen Einstellungen und einem Fokus auf die Time in Zone (Zeit in der Zone) stellst du sicher, dass dein Training auch draussen den gewünschten Effekt erzielt.

1. Pacing im Freien: Zeit in Zone statt Intervall-Zwang

Outdoor-Einheiten lassen sich selten so exakt steuern wie ein ERG-Modus auf der Rolle. Im Freien zählt daher vor allem die Time in Zone (Zeit in der Zone).

Das Prinzip ‚Zeit aus Peaks‘

Oft finden sich in Trainingsplänen kurze Anteile in der anaeroben Schwelle oder Supra-Schwelle, selbst bei GA1-Fahrten. Das bedeutet nicht, dass diese Intervalle aktiv am Stück gefahren werden müssen. Diese Zonen resultieren oft aus kurzen Belastungsspitzen – etwa beim Anfahren an Ampeln oder beim Herausbeschleunigen aus Kurven.

Die Umsetzung: Du musst diese Werte nicht am Stück leisten. Durch das Gelände (Anstiege, Wind) landest du automatisch in diesen Bereichen. Wichtig ist, dass die Summe am Ende der Einheit die vorgegebenen Zeiten pro Zone nicht massiv überschreitet.

2. Monitoring: Intensität immer im Blick

Mit Geräten von Garmin oder Wahoo kannst du dir deine Intensitätszonen direkt auf dem Display anzeigen lassen. So behältst du jederzeit die Kontrolle über dein metabolisches Profil.r Wahoo ermöglichen es, die Zonen-Verteilung in Echtzeit anzuzeigen.

Einstellung am Beispiel Garmin:

Datenfelder einrichten:
Gehe zu Aktivitätsprofil -> Datenseiten -> Neu hinzufügen -> Wähle Zeit in Leistungsbereich 1 bis 4.

Synchronisation: Deine individuellen Werte für die Bereiche 1–4 werden bei korrekter Kopplung automatisch von deinem Trainingstool auf das Gerät übertragen.

Manueller Check: Die Zonen lassen sich in der Garmin Connect App unter Geräte-Einstellungen -> Benutzerprofil -> Leistungsbereiche einsehen.

Pro-Tipp für maximale Übersicht: Konzentriere dich auf die ersten vier Zonen. Du kannst die Zonen 5, 6 und 7 in der App auf extrem hohe Werte einstellen (z. B. >2000 Watt). Dadurch werden diese während der Fahrt im Monitoring ignoriert und du hast einen klaren Fokus auf die für die Ausdauer relevanten Bereichehen Vergleich deiner relevanten Zonen-Anteile.

So sieht es auf dem Garmin aus:

Outdoor-Training Steuerung

3. Watt vs. Puls vs. Gefühl

  • Auf dem Rad: Nutze primär deine Wattwerte. Der Puls reagiert oft zu träge oder bleibt durch die Kühlung im Freien niedriger als indoor. Verlass dich nicht allein auf den Puls, um ein Überpacen zu vermeiden. Ohne Wattmessung gilt das subjektive Empfinden (RPE).
  • Beim Laufen: Sobald es hügelig wird, verliert die Pace (min/km) ihre Aussagekraft. Nimm das Tempo bergauf deutlich raus. Bergab darf es etwas schneller sein, solange das Belastungsgefühl stabil bleibt.elastungsgefühl. Bergab darf es etwas schneller sein, solange die Intensität stabil bleibt.

4. Spontaner Wechsel auf die Rolle

Falls du eine geplante Outdoor-Einheit doch indoor absolvierst, beachte zwei Dinge:

  1. Wattwerte: Nutze deine spezifischen Indoor-Werte (meist etwas niedriger).
  2. Präzision: Auf der Rolle fährst du viel genauer. Da das ‚Gelände‘ wegfällt, achte darauf, nicht zu intensiv zu trainieren, um die Gesamtbelastung korrekt zu steuern.

5. Flexibilität: Freude vor Sklaventum

Ein Trainingsplan ist ein Guide, kein Gesetzbuch. Die Freude am Sport steht an erster Stelle:

  • Social Rides: Wenn es bei der Ausfahrt mit Freunden am Berg mal etwas intensiver wird – geniesse es!
  • Eigenkorrektur: War eine Einheit intensiver als geplant? Dann fahre das nächste Intervalltraining stattdessen einfach im lockeren GA1-Bereich.

Das Ziel: Am Ende muss die Wochenbilanz der Zonen stimmen. Das sichert den langfristigen Progress und schützt vor Übertraining.

Du möchtest mehr über die häufigsten Fehler bei der Trainingssteuerung erfahren? Oder schau dir dazu unser Webinar-Replay an oder lies weitere Details in unserem Blog.

Wer den Winter über konsequent auf der Rolle trainiert hat, startet oft mit einer beeindruckenden Form in die Saison. Die eigentliche Herausforderung wartet allerdings beim ersten Mal auf dem Asphalt: Das Pacing. Eine gut durchdachte Pacing-Strategie ist hierbei entscheidend. Während dich der Smart-Trainer im ERG-Modus starr auf Kurs hält, musst du draussen lernen, deinen ‚Motor‘ selbst zu steuern. Gerade bei Zielen wie dem Ötztaler Radmarathon, dem Alpenbrevet oder einem Ironman entscheidet das richtige Pacing über Erfolg oder Einbruch.

Die Basis: Kenne dein Ziel und dein System

Bevor du die erste Kurbelumdrehung machst, musst du zwei Fragen beantworten:

  1. Welches energetische System möchte ich heute trainieren?
  2. Auf welches Event bereite ich mich spezifisch vor?

Gutes Pacing beginnt im Kopf. Es bringt nichts, auf der Strasse wahllos Wattwerte zu jagen. Du musst verstehen, ob du gerade deine aerobe Basis festigst oder deine anaerobe Schwelle verschiebst.

Die ‚Hügel-Falle‘: Warum kurze Sprints dein Training ruinieren

Ein klassischer Fehler bei Outdoor-Sessions in hügeligem Gelände: Kurze Anstiege von 30 Sekunden bis drei Minuten werden ‚weggedrückt‘. Man verlässt den geplanten Schwellenbereich und landet sofort im hoch-anaeroben Bereich.

  • Stoffwechsel-Fehlsteuerung: Diese kurzen, intensiven Peaks (ab 20 Sekunden) entscheiden massgeblich darüber, wie sich dein Stoffwechsel adaptiert. Wenn du diese Spitzen zu oft setzt, bleibt dein anaerobes System dominant.
  • Das Problem: Bei einem Ironman oder einem Alpen-Event brauchst du ein hochoptimiertes aerobes System. Zu viele anaerobe Ausreisser triggern die falschen Anpassungen und machen dich für die Langstrecke weniger effizient. Du trainierst dann schlicht am Ziel vorbei.

Passfahrten: Ego-Kontrolle am Fusse des Berges

Gerade an Pässen wie beim Alpenbrevet zeigt sich oft das gleiche Bild: Die ersten Minuten im Aufstieg werden viel zu intensiv gefahren. Das Gefühl ist super, das Adrenalin hoch – doch nach 10 Minuten bricht die Leistung ein und die Trittfrequenz sinkt spürbar.

Training Tipps für den Pass:

  • Lass dich überholen: Es braucht Selbstbeherrschung, schon unten im Anstieg andere vorbeiziehen zu lassen. Bleib konsequent bei deinem Pacing-Plan.
  • Konstante Performance: Ein sauberes Pacing bedeutet, dass du den zweiten Teil des Passes mit demselben Druck fährst wie den ersten Teil.

Fun Fact: Fun Fact: Wenn du mit jemandem fährst, der eigentlich gleich stark ist, aber zu schnell startet, werdet ihr vermutlich zur selben Zeit oben ankommen. Die Zeit, die er am Anfang rausholt, verliert er gegen Ende meistens wieder.
Der entscheidende Unterschied: Du hast in der richtigen Intensität trainiert und dein aerobes System gestärkt. Dein Trainingspartner ist die ersten Minuten viel zu intensiv gefahren, hat Laktat akkumuliert und im zweiten Teil keine wirkliche Trainingsqualität mehr erzielt.

Monitoring: Die Gefahr der ‚Energievernichtung‘

Die eigentliche Weiterentwicklung findet nicht während der Belastung statt, sondern in der Erholung. Ein entscheidender Fehler bei 6 bis 12 Stunden Training pro Woche ist eine falsche Intensitätsverteilung. Zu viel Zeit in den hohen Zonen führt – kombiniert mit Alltagsstress – schnell in die Erschöpfungsfalle statt in den Aufbau.

Die 60-90 Minuten-Faustregel für maximale Performance

Um dich vor Überlastung zu schützen und deine Form gezielt zu optimieren, gilt folgende Regel:

Trainiere pro Woche maximal 60-90 Minuten akkumuliert über deiner anaeroben Schwelle. 

Diese Zeitvorgabe gilt für die Summe aus Radfahren und Laufen. Um deine Performance zu optimieren, sind gezielte Intervalle rund um die anaerobe Schwelle essenziell.

  • Dosierung: Zwei gezielte Einheiten pro Woche sind absolut ausreichend, um den nötigen Trainingsreiz zu setzen.
  • Aufteilung: Du kannst diese 60-90 Minuten flexibel aufteilen – zum Beispiel eine Einheit auf dem Rad und eine beim Laufen, oder sportartspezifisch gebündelt.
  • Präzision: Steuere deine Schwelle exakt an, aber vermeide die hoch-anaeroben Peaks darüber. Der Rest deiner Trainingszeit (bei 6 bis 12 Stunden Gesamtumfang) sollte konsequent im tiefen aeroben Bereich (GA1 / Medium) stattfinden.

Strategisch fahren statt blind treten: Die Kunst der Pacing-Kontrolle

Das Indoor-Training auf dem Velo liefert dir die PS, aber die Strasse lehrt dich, den Tankinhalt klug einzuteilen. Wer lernt, sein Ego am Hügel zu kontrollieren und die anaeroben Peaks zu vermeiden, wird am Wettkampftag die grössten Reserven haben. Es geht nicht darum, der Stärkste auf den ersten Kilometern zu sein, sondern die erarbeitete Fitness über die gesamte Distanz konstant und ökonomisch abzurufen. Wer diese Disziplin in seinen Trainingsalltag integriert, verwandelt rohes Potenzial in eine präzise steuerbare Leistungsfähigkeit, die dich sicher durch jedes sportliche Ziel bringt.

Webinar Review: Bereit für draussen – So gelingt der Einstieg in die Radsaison

Hier kannst du das Webinar anschauen, welches dir noch mehr Inputs zum Thema liefert.

Das vergangene Wochenende verlangte unseren Athleten und Athletinnen einiges ab. Während in Zürich die Läufer gegen den Nieselregen kämpften, spulten unsere Radfahrer beim Audax Brevet hunderte Kilometer in der Dunkelheit ab.

Zürich Marathon: Konstante Leistungen trotz Nässe

Beim Halbmarathon in Zürich herrschte klassisches Ausdauerwetter: kühl und nieselig. Davon liessen sich die MY sport Starter nicht bremsen. Paulo Isidro erreichte das Ziel nach 1:28:38 (70. AK), dicht gefolgt von Claudio Schmid, der mit 1:28:47 (181. AK) ebenfalls eine starke Zeit ablieferte. Jael Singer beendete das Rennen in 1:37:22 (115. AK) und Sabrina Pörtig komplettierte das Team-Ergebnis mit einer Zeit von 1:56:22 (73. AK).

Den Sieg über die volle Marathondistanz sicherte sich bei den Männern der Äthiopier Tadesse Abraham, der trotz der nassen Strasse ein extrem hohes Tempo vorgab und das Rennen für sich entschied.

Zürich Marathon 2026 Ergebnisse

Audax Brevet 400: Die lange Nacht

Beatrice Wüthrich und Alex Gröbli stellten sich einer besonderen Herausforderung: dem Audax Brevet 400. Der Start erfolgte um 20:00 Uhr bei ungemütlichem Wetter, was bedeutete, dass die grösste Distanz in der Kälte der Nacht zurückgelegt werden musste. Beatrice bereitet sich aktuell auf das Ultra-Event «Three Peaks» (Wien–Nizza, self-supported) vor. Für sie war es ein mentaler Härtetest. Nach den ersten leichten Stunden und der darauffolgenden Stille der Nacht brachte erst der Sonnenaufgang die nötige Energie zurück. Ihr Fazit nach 421 Kilometern: Weiter. Immer weiter.

Walliseller Triathlon: Schneller Formtest

In Wallisellen fiel der offizielle Startschuss in die Schweizer Triathlonsaison. Der Modus mit Schwimmen im Hallenbad und anschliessend schnellen Wechseln ist ideal, um die Abläufe unter Wettkampfbedingungen zu testen. Harald Barthel nutzte diese Gelegenheit für seinen ersten Einsatz des Jahres und finishte mit einer Zeit von 1:03:26 auf dem 147. Rang.

Coach Dan Aeschlimann zeigt sich sehr zufrieden mit den Leistungen seiner Athleten und Athletinnen an diesem Wochenende. Trotz der widrigen Wetterbedingungen wurde hart gekämpft – die Basis für die kommenden Monate und die grossen Ziele im Sommer steht.

Cycle week

Vom 28. – 31. Mai 2026 finden in Zürich die Cycle Week statt. MY sport wird mit diversen Angeboten dabei sein. Wir freuen uns, dich vor Ort zu treffen.

Bikefitting: Das Velo vom Profi einstellen – by MY SPORT

Beim Bikefitting wird dein Bike auf deine individuellen Bedürfnisse und Ergonomie angepasst. Wurden deine Hände schon mal Taub nach einer längeren Tour? Der Rücken oder der Nacken schmerzt? Oder du willst mit der richtigen Postion und Kraftübertragung effizienter unterwegs sein?
Jede und jeder ist herzlich eingeladen vorbeizukommen, zu sehen, was ein Bikefitter genau macht, sich Tipps vom Profi abzuholen. Das Fitting ist Öffentlich zugänglich und wird von Dan kommentiert und erklärt.

Termine
Freitag, 29. Mai16:30 bis 18:30
Samstag, 30. Mai14:00 bis 16:00

Ort
CYCLE WEEK CAMPUS – Brunau: FOCUSWATER meeting point, Stand B01 / Eingangshalle Saalsporthalle

Hier findest du mehr Infos

Richtige Ernährung beim Biken – by MY SPORT

Ernährung entscheidet über Erfolg oder Abbruch. Erfahre, wie du Energiezufuhr, Timing und Verträglichkeit optimierst, um Leistung, Fokus und Regeneration über viele Stunden zu sichern.

Termine
Donnerstag, 30. Mai11:00 bis 11:45

Treffpunkt
CYCLE WEEK CAMPUS – Brunau: FOCUSWATER meeting point, Stand B01

Hier findest du mehr Infos und den Link zur Anmeldung

Trainingsoptimierung und -planung – by MY SPORT

Auf was gilt es beim Training zu achten damit du einen erfolgreichen Trainingsaufbau hast? Diese und weitere Fragen rund um die Trainingsoptimierung werden in diesem Workshop beantwortet. Es geht ausserdem um verschiedenen Stoffwechselprozesse und welche Intensitäten wann zum Einsatz kommen, um die richtigen Reize zu setzten und dich zu verbessern.

Termin
Samstag, 30. Mai17:00 bis 18:00

Treffpunkt
CYCLE WEEK CAMPUS – Brunau: FOCUSWATER meeting point, Stand B01

Hier findest du mehr Infos und den Link zur Anmeldung

Termin: Donnerstag, 23. April 2026 – 19:00

Sobald die Tage länger werden, ist es Zeit, die Rolle gegen die Strasse zu tauschen.
Doch der Wechsel vom kontrollierten Indoortraining oder der winterlichen Pause auf den Asphalt ist mehr als nur ein Tapetenwechsel. Er markiert eine entscheidende Phase in deinem Trainingsjahr, in der oft die Weichen für die gesamte Saison gestellt werden. Wer jetzt zu impulsiv startet oder die Intensitäten falsch einschätzt, riskiert, dass die Formkurve stagniert, bevor die ersten echten Highlights überhaupt anstehen.

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Das Training auf der Strasse bringt neue Variablen mit sich, die auf der Rolle oft fehlen: Topografie, Wind und die Dynamik längerer Ausfahrten fordern den Körper auf eine andere Weise. Es geht nun darum, die im Winter gelegte Basis geschickt in spezifische Ausdauer und Kraft umzumünzen. Dabei stellt sich oft die Frage, wie man das Pensum steigert, ohne den Organismus zu überfordern oder in alte Fehlmuster zu verfallen.

In unserem Webinar nehmen wir genau diesen Übergang unter die Lupe. Wir beleuchten die unterschiedlichen Aspekte, die einen erfolgreichen Saisonstart ausmachen, und geben dir wertvolle Impulse für deine kommenden Trainingswochen. Es geht darum, ein Gespür für die richtige Belastung zu entwickeln und die Theorie der Trainingslehre in die Praxis auf der Strasse zu übertragen. Wir teilen unsere Erfahrungen aus der Coaching-Praxis, damit du deine Ausfahrten nicht nur mit mehr Freude, sondern vor allem mit dem nötigen System angehen kannst.

Nutze die Gelegenheit, dich aus erster Hand auf die kommenden Monate vorzubereiten. Wir unterstützen dich dabei, die typischen Hürden des Frühjahrs zu nehmen und dein Training auf das nächste Level zu heben.

Sichere dir jetzt deinen Platz für das Webinar und bereite dich auf deine Ziele vor.

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Wer im Ultracycling oder auf mehrtägigen Gravel-Touren unterwegs ist, weiss: Jedes Gramm zählt, aber die Handhabung muss unter Belastung perfekt funktionieren. Deshalb haben wir unser Sortiment erweitert und führen ab sofort die Highend-Produkte von CYCLITE.

Die Taschen setzen neue Massstäbe in Sachen Gewicht und Aerodynamik, ohne dabei Kompromisse bei der Stabilität einzugehen. Damit du nicht die Katze im Sack kaufen musst, bieten wir dir eine exklusive Testmöglichkeit direkt bei uns im Labor.

Testen statt Raten

Bikepacking-Taschen müssen nicht nur zum Rahmen passen, sondern auch zu deinem Fahrstil und deinem Gepäckvolumen. Im MY sport Labor hast du die Möglichkeit, die verschiedenen Modelle von CYCLITE physisch zu erleben:

  • Montage vor Ort: Bring dein Bike mit und wir schauen uns gemeinsam an, welche Taschenkombination an deinem Rahmen am besten funktioniert.
  • Haptik und Funktion: Überzeuge dich von der Materialqualität und den durchdachten Verschluss-Systemen, wie dem neuen Kompressionsventil der Handle Bar Roll.
  • Integration ins Bikefitting: Wenn du ohnehin für ein Bikefitting bei uns bist, prüfen wir direkt, wie sich die Taschen auf deine Sitzposition und die Aerodynamik auswirken.

Warum CYCLITE?

Das Team hinter CYCLITE verfolgt einen kompromisslosen Ansatz: Die Ausrüstung ist zu 100 Prozent wetterfest, extrem leicht und auf die Bedürfnisse von ambitionierten Athleten und Athletinnen zugeschnitten. Egal ob Handlebar Roll, Frame Bag oder die neue Nano-Serie für Puristen – jedes Teil ist darauf ausgelegt, dich schneller und effizienter ans Ziel zu bringen.

Highlights der Kollektion:

  • Handle Bar Roll Bag / 02: Jetzt mit integriertem Ventil für einfachere Kompression.
  • Frame Bags: In verschiedenen Grössen (Small bis Large) erhältlich, passend für fast jedes Rahmendreieck.
  • Nano Series: Minimale Taschen für das Nötigste, ideal für schnelle Trainingsfahrten oder Rennen.

Komm bei uns im Labor vorbei, nimm die Taschen in die Hand und lass dich beraten. Wir unterstützen dich dabei, dein Setup für das nächste Rennen oder den nächsten Trip zu perfektionieren.

CYCLITE Bikepacking Taschen testen

Wer kennt es nicht? Der Arbeitstag neigt sich dem Ende zu, doch auf dem Trainingsplan stehen noch zwei Stunden Grundlagetraining. Draussen wird es bereits dunkel, und der nächste grosse Event – sei es ein Ironman oder ein Ultracycling-Rennen – steht unmittelbar vor der Tür. Das Zeitmanagement wird zur grössten Hürde auf dem Weg zur persönlichen Bestzeit.

Dabei ist die physiologische Gleichung simpel: Je mehr Sauerstoff du durch dein System schleust, desto leistungsfähiger wird dein Motor. Um deine VO2max nachhaltig zu steigern, benötigst du Umfang und viele Radkilometer. Die Lösung für ambitionierte Athleten: Die Verschmelzung von Arbeitsplatz und Training.

Präzision statt Schweiss: Grundlage am Schreibtisch

Moderate Intensitäten im Grundlagenbereich (GA1) bieten die perfekte Chance für Multitasking. Bei tiefer Wattzahl und stabiler Atmung bleibt dein Gehirn voll leistungsfähig – und das Beste: Du gerätst nicht ins Schwitzen. Das macht es möglich, hochkonzentriert zu arbeiten, während die Beine Kilometer sammeln.

Das perfekte Setup: Minimalismus für maximale Leistung

Ein effizientes Training im Homeoffice erfordert kein High-Tech-Labor. Um die extra Stunde Radtraining ohne Reibungsverluste zu generieren, braucht es lediglich drei Kernkomponenten:

  1. Eine zeitgemässe Rolle: Ein leiser Smart-Trainer ist essenziell, damit du dich konzentrieren kannst und bei Telefonaten keine störenden Hintergrundgeräusche entstehen.
  2. Ein aktuelles Fahrrad: Dein gewohntes Equipment sorgt für die richtige Ergonomie und verhindert Verletzungen durch Fehlbelastungen.
  3. Ein höhenverstellbarer Schreibtisch: Dies ist das Herzstück deines Setups. Er ermöglicht es dir, den Laptop exakt über dem Lenker zu positionieren, sodass du in einer komfortablen Position tippen und lesen kannst.

Praxis-Guide: So integrierst du dein Training

  • Bereitschaft ist alles: Dein Setup muss fahrbereit im Office stehen. Die Hemmschwelle zum Aufsteigen muss minimal sein.
  • Administrative Aufgaben nutzen: Erledige Berichte, Recherchen oder das Lesen von Dokumenten konsequent auf der Rolle.
  • Meeting-Strategie: Nutze Online-Meetings für deine Grundlageneinheit. Dank der tiefen Wattzahl bleibt deine Stimme ruhig und professionell. Ein hochwertiges Headset mit Geräuschunterdrückung sorgt dafür, dass du für deine Kollegen glasklar klingst.

Warum die VO2max im Homeoffice trainieren?

Man kann das Ganze kritisch hinterfragen: Sollte Sport nicht der Ausgleich zum Alltag sein? Warum noch mehr Stunden auf dem Rollentrainer verbringen?

Die Antwort liegt in der Entwicklung des Ultracycling und Triathlons. Die Anforderungen steigen ständig. Wer heute vorne mitmischen will, muss neue Wege gehen und seine Zeit intelligenter nutzen. Training im Homeoffice ist kein Stressfaktor, sondern eine strategische Entscheidung. Es nimmt den Druck vom Feierabend: Wenn die Basisarbeit bereits während der Arbeitszeit erledigt wurde, bleibt am Abend mehr echte Qualität für die Familie oder hochintensive Intervalle.

Fazit

Effizientes Training im Homeoffice ist das Werkzeug moderner Ausdauerathleten. Indem du lernst, Einheiten mit tiefer Wattzahl in deinen Berufsalltag einzubauen, entwickelst du einen massiven Motor und gewinnst wertvolle Lebensqualität zurück. So hebst du dein VO2max auf das nächste Level, während andere noch im Stau stehen oder über Zeitmangel klagen.

VO2max im Homeoffice

Wir freuen uns, mit Kathrin Fuhrer eine absolute Expertin im Team von MY sport begrüssen zu dürfen, die den Spitzensport aus zwei völlig unterschiedlichen Perspektiven kennt. Die ehemalige Skirennfahrerin und aktuelle Elite-E-Cyclistin ergänzt unser Angebot in den Bereichen Individual Coaching, Personal Training, Leistungsdiagnostik und Ernährungsberatung.

Kathrin stellt sich vor

Im folgenden Kurzvideo stellt sich Kathrin persönlich vor und gibt dir einen ersten Einblick in ihre Motivation und ihre Rolle bei MY sport:

Von der Skipiste in den Pain Cave

Die sportliche Laufbahn von Kathrin Fuhrer ist geprägt von Vielseitigkeit und Erfolg auf höchstem Niveau. Zwischen 2004 und 2012 gehörte sie dem B-Kader von Swiss Ski an, feierte Top-Ergebnisse im Europacup und fuhr im Weltcup-Riesenslalom in die Punkteränge. Nach ihrer Karriere im Skisport fand sie den Weg in den Radsport, wo sie heute zur absoluten Weltspitze im E-Cycling gehört.

Ihre Erfolge auf der Plattform Zwift sind beeindruckend:

  • Zwift Games Champion 2024.
  • 3. Platz bei den Cycling E-Sport Weltmeisterschaften 2024 in Abu Dhabi.
  • Overall Win und Zwift World Series Champion 2024/2025.

Wie Kathrin in einem Interview mit SRF 3 erklärt, hat E-Cycling nichts mit klassischem Gaming zu tun. Das Training auf dem Smart-Trainer ist physisch extrem fordernd, und der Schweiss im ‚Pain Cave‘ ist absolut echt. Ob auf virtuellen Abbildungen der Alpe d’Huez oder in Welten wie Watopia – die physikalischen Dynamiken werden durch Algorithmen präzise abgebildet, was den Sport hocheffektiv macht.

Ganzheitliches Coaching für deine Bestleistung

Bei MY sport nutzt Kathrin ihre Erfahrung aus über 20 Jahren internationalem Spitzensport, um Athleten und Athletinnen professionell zu begleiten. Ihr Ansatz ist dabei konsequent ganzheitlich. Als Expertin für Ernährungsmedizin, Stoffwechsel und Darmgesundheit betrachtet sie die Leistungsfähigkeit nicht isoliert, sondern optimiert alle Faktoren, die für deinen Erfolg entscheidend sind.

Ihre Kernkompetenzen bei MY sport umfassen:

  • Individual Coaching & Personal Training: Massgeschneiderte Betreuung für deine sportlichen Ziele.
  • Leistungsdiagnostik: Einsatz moderner Tools wie INSCYD zur präzisen Steuerung deiner Trainingsbereiche.
  • Ernährungsberatung: Spezialisierung auf integrative Sporternährung und Stoffwechseloptimierung.

Durch ihre Erfahrung im Ultracycling – unter anderem bei der Betreuung von Projekten wie dem Race Across America (RAAM) – versteht sie zudem die komplexen Anforderungen an die Energieversorgung und die mentale Stärke bei extremen Belastungen.

Strategische Unterstützung für dein Training

Kathrin verbindet fundiertes Fachwissen mit langjähriger Führungserfahrung im Gesundheitsmanagement. Sie unterstützt dich dabei, deine sportliche Entwicklung mit einer klaren Strategie voranzutreiben. Egal, ob du deine Leistung auf der Strasse, im Wasser oder auf der Rolle verbessern willst – die Kombination aus physiologischer Diagnostik und professioneller Beratung bildet das Fundament für deinen Fortschritt.

Lerne Kathrin bei einem Beratungs-Check kennen

Bist du an einem Coaching interessiert? Wir bieten dir die Möglichkeit, Kathrin bei einem kostenlosen 15-minütigen Beratungs-Check persönlich kennenzulernen, um deine nächsten Schritte zu besprechen.

Hier geht es zur Anmeldung für den Kennenlerntermin

Kathrin Fuhrer MY sport Coaching

Vom Stillstand zum Ironman: Wie Daniel in zwei Jahren zum 10:18-Finisher wurde

Wenn nichts mehr geht

Im Oktober 2022 steht Daniel sportlich am Tiefpunkt. Die Leistungsdiagnostik zeigt klare Grenzen: GA1-Pace 10:00 min/km, Schwelle 7:00 min/km, 15 km/h nur knapp über zwei Minuten haltbar. Kein Schwimmtraining, kaum Rad, die Motivation ist am Boden.

Die Werte sind das Ergebnis mehrerer Faktoren. Zum einen war Daniel zu diesem Zeitpunkt unterernährt – sein Hormonhaushalt und Stoffwechsel befanden sich im sprichwörtlichen Notlauf. Zum anderen hatte er zuvor keinen Ausdauersport betrieben, obwohl er sein Leben lang Leistungssport gemacht hatte – unter anderem in der Bundesliga im American Football. Kraft, Schnelligkeit und Explosivität waren vorhanden, Ausdauer jedoch kaum.

Doch genau hier beginnt seine Reise – mit dem Ziel, wieder Freude an Bewegung zu finden, die Basis neu aufzubauen und langfristig Fortschritt zu erleben.

Ursachen erkennen, Grundlagen aufbauen

Gemeinsam mit MY sport Coach Dan Aeschlimann wird analysiert, warum das Laufen stagniert.
Die Erkenntnis: Daniels Körper musste zunächst zurück in ein Gleichgewicht gebracht werden. Ernährung, Regeneration und eine strukturierte Belastungssteuerung bilden die Basis. Erst danach folgt der gezielte Aufbau von Technik und Ausdauer.
Nach wenigen Monaten wird der Fortschritt sichtbar, nach einem Jahr liegt Daniels VO2max bereits bei rund 50 ml/min/kg – ein klarer Beweis, dass individuell abgestimmtes Training und die richtige Steuerung entscheidend sind.

Schwimmen und Radfahren als Gamechanger

2023 wagt Daniel den nächsten Schritt: Er steigt aufs Rad und springt ins Wasser. Anfangs sind selbst flache Strecken eine Herausforderung, Anstiege kaum machbar. Beim Schwimmen schafft er im Dezember gerade einmal 25 Meter, bevor die Kraft ausgeht.
Doch mit klarer Technikarbeit, Geduld und regelmässigem Training entsteht eine stabile Basis. Schritt für Schritt wachsen Ausdauer und Vertrauen – der entscheidende Wendepunkt.

Ausdauerleistung auf neuem Level

Ein Jahr später, 2024, ist die Entwicklung beeindruckend. Daniels Grundlage auf dem Rad liegt nun bei 200 Watt – einst seine Schwelle. Heute fährt er an der Schwelle mit rund 260 Watt.
Beim Laufen hält er 75 Minuten in der Pace, die er 2022 nur zwei Minuten durchgehalten hätte. Auch im Wasser zeigt sich, was konsequente Arbeit bewirkt: sauberer Stil, bessere Wasserlage, längere Distanzen.

Ironman-Finish in 10:18 Stunden

Dann der grosse Tag: Daniels erster Ironman. Das Schwimmen läuft stabil, auf dem Rad überzeugt er mit 4:59 Stunden, der Marathon gelingt in 3:38 Stunden. Nach 10:18 Stunden erreicht er das Ziel – stark in allen Disziplinen, fokussiert bis zum Schluss.
Was vor zwei Jahren unmöglich schien, ist Realität geworden.

Was Daniels Weg zeigt

Daniels Entwicklung steht exemplarisch für die Arbeit bei MY sport: kein Standardplan, sondern massgeschneidertes Coaching mit Fokus auf nachhaltige Entwicklung.
Vom Nichtschwimmer und Gelegenheitsläufer zum Ironman-Finisher in zwei Jahren – möglich durch Kontinuität, Vertrauen und Geduld.

Du willst deinen eigenen Weg vom Einsteiger zum Finisher gehen?

Dann vereinbare jetzt dein kostenloses Erstgespräch mit unseren Coaches. Gemeinsam finden wir heraus, welches Coaching zu dir passt und wie du deine Ziele erreichen kannst.

Unser individuelles Coaching bietet dir gezielte Betreuung fürs Schwimmen, Radfahren und Laufen – abgestimmt auf dein Niveau und deine Lebenssituation. Ob du gerade erst beginnst oder dich gezielt auf deinen nächsten Ironman vorbereiten willst: Wir begleiten dich Schritt für Schritt auf dem Weg zu deinem persönlichen Erfolg.

Es wird früh dunkel, die Temperaturen sinken, und doch kribbelt es bereits wieder in den Beinen. Die Saisonpause ist vorbei und der Blick richtet sich nach vorne. Doch wie gelingt der beste Einstieg in die neue Saison? Die Antwort steht oft im eigenen Wohnzimmer. Smart Training auf der Rolle ist längst keine reine Notlösung mehr für Schlechtwettertage, sondern das vielleicht mächtigste Werkzeug für deinen Formaufbau.

Präzision statt Zufall: Warum Watt nicht gleich Watt ist

Gerade für Radsportler und Triathleten, die ihre Leistung gezielt verbessern wollen, ist das Treffen der exakten Trainingszonen entscheidend. Es mag pingelig klingen, aber ob du 10 bis 15 Watt zu viel oder zu wenig drückst, entscheidet oft darüber, ob du den physiologisch richtigen Reiz setzt oder ’nur‘ Kalorien verbrennst. Draussen im Gelände ist diese Präzision durch Verkehr, Topografie oder Wind oft schwer zu halten.

Hier spielt das Smart Training seine grösste Stärke aus. Basierend auf einer sauberen Leistungsdiagnostik kannst du dein Training auf der Rolle millimetergenau steuern. Der Smart Trainer erlaubt es dir, ohne Ablenkung exakt in deinem vorgegebenen Bereich zu bleiben. Ob du nun eine saubere Grundlageneinheit (GA1) fährst, um den Fettstoffwechsel zu ökonomisieren, oder präzise an deiner Schwelle arbeitest, um den ‚Motor‘ zu vergrössern: Du setzt genau die richtigen Trigger für deinen Körper.

Zudem gilt auf der Rolle das Prinzip der ‚No Junk Miles‚. Da es keine Ampeln gibt und du nie bergab rollst, musst du permanent treten. Die Belastungsdichte ist deutlich höher. Erfahrungsgemäss sind 60 Minuten konzentriertes Wintertraining auf dem Rad (indoor) oft so effektiv wie 90 Minuten draussen. Du nutzt deine Zeit also maximal effizient – perfekt für alle, die Training, Job und Alltag unter einen Hut bringen müssen.

Die richtigen Tools und warum Diagnostik der Schlüssel ist

Heutzutage hast du unzählige Möglichkeiten, dein Smart Training über verschiedene Apps zu steuern. Es muss aber nicht immer ein teures Abo sein. Die einfachste und kostengünstigste Option bietet oft schon dein Equipment selbst: Wenn du ein Garmin-Gerät nutzt, kannst du über Garmin Connect deine Trainingsblöcke selbst erstellen, auf den Radcomputer laden und den Smart Trainer entsprechend steuern lassen.

Noch einfacher geht es, wenn du dir einen strukturierten Plan holst, beispielsweise über unseren Trainingsplan Selfcoaching. So bekommst du professionelle Vorgaben, die du direkt abfahren kannst.

Doch Vorsicht: Ein Plan ist nur so gut wie die Daten, auf denen er basiert. Viele Athleten orientieren sich rein an der FTP (Functional Threshold Power). Dieser Wert kann jedoch schwierig zu interpretieren sein und zeigt nur die halbe Wahrheit. Deshalb empfehle ich dir dringend, zuerst eine saubere Leistungsdiagnostik zu absolvieren, um deine individuellen Trainingszonen zu bestimmen.

Warum ist das so wichtig? Weil zwei Fahrer mit der gleichen FTP physiologisch völlig unterschiedlich funktionieren können:

  • Der ‚Hoch-Kapazitive‘: Hast du eine sehr hohe glykolytische Kapazität (Vlamax), ist deine Schwelle oft niedriger, weil du viele Kohlenhydrate verbrauchst. Dein Training muss ganz anders aussehen, um diese Kapazität zu senken und die Schwelle zu heben.
  • Der ‚Ökonom‘: Hast du bereits ein sehr ökonomisiertes Stoffwechselprofil, brauchst du andere Reize, um dich weiterzuentwickeln.

Nur wenn du weisst, wie dein Motor funktioniert, kannst du im Wintertraining auf dem Rad an den richtigen Stellschrauben drehen und deine Zeit effizient nutzen.

Fazit

Indoor-Training ist mehr als eine Notlösung für dunkle Tage. Es ist deine Chance, so präzise wie nie zuvor an deiner Form zu arbeiten. Mit der richtigen Diagnostik, smarten Tools und etwas Gamification vergeht die Zeit wie im Flug – und die Bestform im Frühling ist dir sicher.