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Ein legendäres Triathlon-Wochenende liegt hinter uns. Unsere Athleten und Athletinnen haben auf den grossen Bühnen des Ausdauersports alles gegeben – von der magischen Stimmung beim Kult-Rennen in Roth bis zum harten Kampf beim Ironman Switzerland in Thun. Zudem war MY sport auch abseits der Rennstrecke an vorderster Front vertreten.

Der Mythos Challenge Roth: Gänsehaut und Meilensteine

Die Challenge Roth gilt völlig zurecht als das Mekka des europäischen Triathlons. Der Kultstatus dieses Rennens ist weltweit einzigartig: Hunderttausende begeisterte Fans verwandeln die Strecke in ein Tollhaus. Besonders der legendäre Solarer Berg, an dem die Zuschauer die Athleten in einer engen Gasse den Berg hinaufpeitschen, sorgt für pure Gänsehaut.

In diesem Jahr war das Rennen zusätzlich von einem Neoprenverbot geprägt, was das Schwimmen für viele zu einer besonderen Herausforderung machte.

Reto Frei zeigte sich dank der Vorbereitung mit MY sport bestens gerüstet für diesen langen Tag. Nach einem soliden Schwimmen genoss er die schnelle Velostrecke, auf der er sogar die spätere Siegerin Alanis Siffert und weitere Profi-Frauen live in Action bestaunen konnte. Auf der Laufstrecke lieferte Reto eine Premiere ab: Er brachte den Marathon erstmals komplett ohne Gehpausen durch. Nach einem emotionalen Zieleinlauf, abgerundet durch eine eindrückliche Lasershow, zog er glücklich nach 11:44:13 Stunden ein positives Fazit: Ein extrem langer Tag vom Start um 03:30 Uhr bis zur Bettzeit um 02:30 Uhr, aber jede Sekunde wert.

Gabi Boo kämpfte sich ebenfalls stark durch die Herausforderungen des Tages. Das Neoprenverbot im kühlen Wasser setzte ihr als Fliegengewicht anfangs mit Krämpfen zu, weshalb die erste Velorunde im Zeichen des Aufwärmens stand. Auf der Laufstrecke stabilisierte sich die Muskulatur. Ein absolutes Highlight: Den ersten Becher Wasser auf der Laufstrecke erhielt Gabi von Triathlon-Legende Anne Haug höchstpersönlich. Trotz des harten Finales mit leichten Anstiegen und Kopfsteinpflaster trugen die vielen Fans Gabi bis in das grandiose Stadion im Ziel, das sie nach hervorragenden 12:26:37 Stunden erreichte.

Ironman Switzerland Thun: Hitze und Härte am Thunersee

Parallel dazu fand in der Schweiz das Heimrennen in Thun statt. Der Ironman Switzerland verlangte den Startern vor der Kulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau alles ab. Für MY sport waren Benjamin Ferrand und Philip James auf der Langdistanz am Start und zeigten grossen Kampfgeist.

Benjamin Ferrand zeigte ein äusserst konstantes und starkes Rennen. Nach dem Schwimmen in 1:21:39 Stunden drückte er auf dem Velo aufs Tempo und bewältigte die anspruchsvolle Radstrecke in 5:55:05 Stunden. Den abschliessenden Marathon spulte er in soliden 3:54:15 Stunden ab. Mit einer Gesamtzeit von 11:23:06 Stunden sicherte er sich den starken 72. Rang in seiner Altersklasse.

Philip James biss sich ebenfalls erfolgreich durch den langen Tag. Er legte mit einer Schwimmzeit von 1:16:29 Stunden vor und meisterte die Velostrecke in 6:28:39 Stunden. Auf den vier Laufrunden am Thunersee bewies er Stehvermögen, finishte den Marathon in 5:32:08 Stunden und überquerte die Ziellinie nach insgesamt 13:30:41 Stunden auf dem 87. Platz seiner Kategorie.

Einsatz im Hintergrund: Danke, Ninia!

Ein grosser Dank geht an diesem Wochenende auch an Ninia Melcher. Sie war am Sempacher Triathlon als Head-Schiedsrichterin im Einsatz. Ohne den unermüdlichen und kompetenten Einsatz der Offiziellen im Hintergrund wären faire und sichere Wettkämpfe im Breitensport überhaupt nicht möglich. Danke für dein Engagement, Ninia!

Das vergangene Wochenende brachte für das MY sport Team grossartige Resultate auf nationalem und internationalem Boden. Sowohl beim Heimrennen in Zürich als auch bei der anspruchsvollen Challenge Kaiserwinkl-Walchsee in Österreich zeigten unsere Athleten und Athletinnen vollen Einsatz. Sie belohnten sich mit hervorragenden Platzierungen.

Zc3 Zürich City Triathlon

Beim Zurich City Triathlon (ZC3) standen zwei unserer Teammitglieder am Start. Sie nutzten die schnellen Strecken rund um das Zürcher Seebecken optimal aus.

Auf der Sprintdistanz lieferte Fred Herrmann ein extrem konstantes und schnelles Rennen ab. Nach einer soliden Schwimmzeit von 15:20 Minuten legte er auf dem Rad mit einer Zeit von 28:44 Minuten ordentlich nach. Den abschliessenden Lauf absolvierte er in starken 22:47 Minuten, was ihm eine hervorragende Gesamtzeit von 1:12:18 Stunden einbrachte. In der hart umkämpften Kategorie M45-54 sicherte er sich damit den hervorragenden 14. Rang.

Ebenso beeindruckend war der Auftritt von Penne Stockinger, die sich der Herausforderung auf der Olympischen Distanz stellte. Sie bewältigte die Strecke in einer Gesamtzeit von 3:02:21 Stunden. Nach dem Schwimmen (32:55 Minuten) und dem Radsplit (1:09:12 Stunden) mobilisierte sie beim abschliessenden Lauf nochmals alle Kräfte. Danach finishte sie diesen nach 1:11:42 Stunden. Diese starke und ausdauernde Leistung wurde mit dem grossartigen 4. Platz in der Kategorie W55-64 belohnt. Somit verpasste sie das Podest nur haarscharf.

MY sport Erfolge: Zurich City Triathlon und Challenge Walchsee

Challenge Kaiserwinkl-Walchsee

Auch auf der Mitteldistanz gab es am Wochenende Grund zum Feiern. Katharina Roer vertrat unsere Farben bei der traditionsreichen Challenge Kaiserwinkl-Walchsee in den österreichischen Alpen. Die anspruchsvolle Strecke verlangte über die Distanzen von 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen alles ab.

Katharina trotzt der Hitze vor Ort und zeigte von Beginn an ein fokussiertes Rennen. Nach dem Schwimmen im Walchsee wechselte sie nach 34:13 Minuten aufs Rad. Auf der hügeligen Radstrecke fuhr sie wie der Teufel, erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h und absolvierte die 90 km in schnellen 2:36:33 Stunden. Auf der Laufstrecke ging es danach etwas zäher voran als erhofft. Doch Katharina biss sich durch und überquerte die Ziellinie nach einem Laufsplit von 1:49:37 Stunden.

Mit einer exzellenten Gesamtzeit von 5:08:05 Stunden sicherte sich Katharina den herausragenden 4. Rang in ihrer Kategorie Women 40-44 years. Auch wenn der vierte Platz im ersten Moment etwas undankbar ist, stimmte der erste Formtest auf dem Weg zu den Hauptrennen absolut positiv. Zudem hat der Kaiserschmarrn im Ziel die verpasste Podestplatzierung ohnehin direkt wieder wettgemacht. Im Gesamtfeld aller Teilnehmenden landete sie auf dem starken 337. Platz.

Herzliche Gratulation an alle Finisher zu diesen tollen Ergebnissen – das gesamte Team ist stolz auf eure Leistungen.

Das vergangene Wochenende hielt für das Team von MY sport die gesamte Bandbreite des Ausdauersports bereit. Während ein Teil der Equipe beim Heimspiel am Obersee die Intensität einer Triathlon-Mitteldistanz suchte, verschoben andere auf den Schweizer Landstrassen die Grenzen des Machbaren im Ultracycling.

Bestzeiten und erfolgreiche Premieren beim Ironman 70.3 Rapperswil-Jona

Der Ironman 70.3 Rapperswil-Jona bot auch in diesem Jahr eine anspruchsvolle Kulisse. Die wechselhaften Bedingungen mit windigen Abschnitten auf der Radstrecke verlangten von den Athleten und Athletinnen eine saubere Renneinteilung. Daher war eine kluge Taktik entscheidend, um auf der abschliessenden Laufstrecke entlang des Seeufers das Tempo hochzuhalten.

Frédéric Herrmann zeigte ein extrem konstantes Rennen. Nach einer soliden Schwimmzeit von 37:58 Minuten spielte er seine Stärke auf dem Velo voll aus. Er absolvierte die Radstrecke folglich in schnellen 2:44:26 Stunden. Mit einem kontrollierten Halbmarathon von 1:50:10 Stunden überquerte er die Ziellinie nach insgesamt 5:21:24 Stunden. Dadurch konnte er sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. Zudem belohnte er sich mit einer neuen persönlichen Bestzeit.

Ebenfalls eine starke Leistung zeigte Philip James. Er verliess das Wasser nach schnellen 34:54 Minuten. Nach einem harten Radsplit von 3:06:22 Stunden und einem Lauf von 2:07:12 Stunden finishte er schliesslich mit einer Gesamtzeit von 5:58:37 Stunden.

Besonders im Fokus standen jedoch die beiden Rookies des Teams. Gian-Marco Meier und Marcel Hübner stellten sich in Rapperswil ihrer ersten halben Ironman-Distanz. Beide teilten sich die Kräfte auf den harten Höhenmetern der Radstrecke optimal ein. Aus diesem Grund meisterten sie ihr Debüt äusserst souverän.

Gian-Marco Meier beendete sein erstes 70.3-Rennen nach 37:14 Minuten im Wasser und 3:12:55 Stunden auf dem Velo. Nach einem Lauf von 2:22:06 Stunden erreichte er das Ziel in einer hervorragenden Gesamtzeit von 6:26:12 Stunden. Marcel Hübner komplettierte den Erfolg der Vereinsdebütanten ebenfalls erfolgreich. Nach einer Schwimmzeit von 47:47 Minuten und einer Radzeit von 3:39:53 Stunden finishte er den abschliessenden Lauf in 2:48:14 Stunden. Das bedeutete am Ende eine Gesamtzeit von 7:28:25 Stunden. Beide haben ihren Einstieg in die Mitteldistanz somit mit Bravour gemeistert.

Mentale Grenzerfahrung beim Audax Suisse 600 km Brevet

Ein Ultracycling-Brevet von Audax Suisse entzieht sich jedem Vergleich mit einem klassischen Radmarathon. Bei der 600-Kilometer-Distanz geht es nicht um Platzierungen, sondern um das reine Durchhalten, die autonome Navigation und das permanente Verschieben der eigenen Belastungsgrenzen im Kampf gegen die Müdigkeit. Trix Wüthrich und Alex Gröbli standen für MY sport am Start dieser extremen Langstreckenprüfung.

Die Topografie und die Nachtphase machten die Fahrt zu einer mentalen Zerreissprobe. Trix Wüthrich fasste die Herausforderung nach dem Finish treffend zusammen: «Es ist eine 600 Kilometer lange Achterbahn der Gefühle. Zwischen ‚Yeah, wie geil‘ und ‚Warum tue ich mir das eigentlich an‘ liegen manchmal nur fünf Minuten.»

Genau dieses permanente Auf und Ab der Emotionen gehört bei den Brevets fest zum Programm. Wenn der Körper nach Schlaf verlangt und die Sicht in der Dunkelheit schwindet, entscheidet sich das Rennen im Kopf. Alex Gröbli und Trix Wüthrich meisterten die enorme Distanz mit grosser Routine, mentaler Härte. Nach weit über 24 Stunden im Sattel und minimalen Pausen erreichten beide erfolgreich das Ziel und bewiesen eindrücklich, was mit der richtigen Vorbereitung und eisernem Willen möglich ist.

Weitere Informationen und Berichte zu den Langstrecken-Formaten findest du direkt unter Audax Suisse.

Der IRONMAN 70.3 Mallorca in Alcúdia gilt traditionell als einer der stimmungsvollsten Wettkämpfe im europäischen Kalender. Für besondere Spannung sorgte der mögliche WM-Slot für Alexander Gröbli. Auch in diesem Jahr bot die grösste Baleareninsel eine Kulisse, die keine Wünsche offen liess. Bei strahlendem Sonnenschein und idealen äusseren Bedingungen starteten unsere Athleten Alexander Gröbli und David Weber in ein Rennen, das von der ersten Minute an durch eine elektrische Atmosphäre an der Playa de Muro geprägt war.

Spektakuläre Bikestrecke im Hinterland

Ein Highlight beim IRONMAN 70.3 Mallorca ist zweifellos die Radstrecke. Nach dem Schwimmen im klaren Wasser der Bucht von Alcúdia führte der Weg die Teilnehmer direkt in das malerische Hinterland. Die Strecke durch das Tramuntana-Gebirge verlangte den Startern einiges ab, belohnte sie jedoch mit spektakulären Ausblicken und perfekt asphaltierten Strassen. Besonders die Abfahrten erfordern volle Konzentration, während die Anstiege die Ausdauer der Athleten auf die Probe stellten. Unsere beiden MY sport Starter konnten hier ihre Stärken voll ausspielen und wertvolle Zeit auf die Konkurrenz gutmachen.

Alexander Gröbli sichert sich das WM-Ticket

Für Alexander Gröbli hätte der Tag beim IRONMAN 70.3 Mallorca kaum besser laufen können. In der Kategorie M50-54 zeigte er eine beeindruckende Konstanz. Mit einer Zielzeit von 4:46:43 sicherte er sich den hervorragenden 8. Platz von insgesamt 208 Startern in seiner Altersklasse. In der Gesamtwertung aller 2’701 Teilnehmenden landete er auf dem 92. Rang. Das wichtigste Resultat des Tages war jedoch die Bestätigung seiner Form: Alexander qualifizierte sich mit dieser Leistung direkt für die Weltmeisterschaft. Wir sind stolz, einen weiteren MY sport Athleten auf der grossen Weltbühne des Triathlons vertreten zu sehen.

David Weber mit starkem Finish in Alcúdia

Auch David Weber lieferte beim IRONMAN 70.3 Mallorca eine sehr solide Leistung ab. In der stark besetzten Altersklasse M35-39 überquerte er die Ziellinie nach 5:09:35. Damit belegte er den 53. Rang von 363 Athleten in seiner Gruppe. Besonders auf der Laufstrecke entlang der Strandpromenade, die von Tausenden Zuschauern gesäumt war, konnte er das Tempo hochhalten und sich im vorderen Drittel des Gesamtfeldes (308. Rang von 2’702) platzieren.

Wir gratulieren beiden Athleten herzlich zu diesen tollen Ergebnissen beim Saisonauftakt auf Mallorca.

Bereit für den Zürichsee? Dein Openwater Schwimmtraining am Mythenquai

Das Schwimmen im offenen Gewässer ist für viele Triathleten die grösste Hürde am Wettkampftag. Fehlende Orientierung, Wellengang oder das Schwimmen in der Gruppe können Stress verursachen. Wenn du dich auf den Ironman 70.3 Rapperswil, den Züri-Triathlon oder den Ironman Thun vorbereitest, legen wir hier den Grundstein für einen entspannten Wettkampf.

Deine Vorteile im begleiteten Training

Anstatt alleine deine Bahnen zu ziehen, trainierst du in einer kontrollierten Gruppe. Das gibt dir nicht nur Sicherheit, sondern simuliert die reale Wettkampfsituation. Unser erfahrener Coach Willi Franc begleitet dich während der gesamten Stunde auf dem Stand-up-Paddle. So hast du jederzeit eine Bezugsperson in unmittelbarer Nähe, die den Überblick behält und dir Sicherheit vermittelt.

  • Sicherheit gewinnen: Lerne, wie du auch bei unruhigem Wasser die Ruhe bewahrst.
  • Orientierung trainieren: Wir zeigen dir, wie du effizient navigierst, ohne wertvolle Energie zu verlieren.
  • Gruppendynamik: Gewöhne dich an das Mitschwimmen in einer Gruppe von bis zu 10 Athleten.

Die Eckdaten

Das Training findet ab dem 18. Mai wöchentlich statt. Wir treffen uns im Strandbad Mythenquai in Zürich. Falls die Tore des Bades geschlossen bleiben, verschieben wir den Treffpunkt an die öffentliche Bootseinwasserungsstelle beim Kran.

Um die Qualität und Sicherheit zu gewährleisten, ist die Teilnehmerzahl auf maximal 10 Personen begrenzt. Die Kosten belaufen sich auf 30.- CHF pro Training (exklusive Eintritt in das Strandbad). Da wir auf eine Mindestteilnehmerzahl angewiesen sind, informieren wir dich jeweils am Freitagabend über die Durchführung. Bei sehr schlechter Witterung erfolgt eine kurzfristige Absage per Montagmittag.

Wichtig für deine Sichtbarkeit und Sicherheit: Das Training findet zwingend im Neoprenanzug (bis Wassertemperatur 21.9 °C) und mit einer farbigen Badekappe statt.
(Hinweis: Gemäss den offiziellen Wettkampfregeln von Swiss Triathlon ist der Neoprenanzug bei Wassertemperaturen bis 21,9 °C erlaubt (bzw. bei sehr tiefen Temperaturen unter 16 °C obligatorisch).

Zur Anmeldung

Einzeltraining am Greifensee

Falls du eine noch intensivere Betreuung wünschst, bietet Willi Franc private Einzeltrainings am Greifensee an. Du wirst dabei exklusiv vom SUP aus begleitet, um gezielt an deiner Wasserlage und Orientierung zu feilen.

  • Kosten: 190.- CHF
  • Anfrage: Bitte sende uns eine E-Mail für die Terminvereinbarung.

Sichere dir jetzt deinen Platz online und starte bestens vorbereitet in deine Saison.

Das vergangene Wochenende verlangte unseren Athleten und Athletinnen einiges ab. Während in Zürich die Läufer gegen den Nieselregen kämpften, spulten unsere Radfahrer beim Audax Brevet hunderte Kilometer in der Dunkelheit ab.

Zürich Marathon: Konstante Leistungen trotz Nässe

Beim Halbmarathon in Zürich herrschte klassisches Ausdauerwetter: kühl und nieselig. Davon liessen sich die MY sport Starter nicht bremsen. Paulo Isidro erreichte das Ziel nach 1:28:38 (70. AK), dicht gefolgt von Claudio Schmid, der mit 1:28:47 (181. AK) ebenfalls eine starke Zeit ablieferte. Jael Singer beendete das Rennen in 1:37:22 (115. AK) und Sabrina Pörtig komplettierte das Team-Ergebnis mit einer Zeit von 1:56:22 (73. AK).

Den Sieg über die volle Marathondistanz sicherte sich bei den Männern der Äthiopier Tadesse Abraham, der trotz der nassen Strasse ein extrem hohes Tempo vorgab und das Rennen für sich entschied.

Zürich Marathon 2026 Ergebnisse

Audax Brevet 400: Die lange Nacht

Beatrice Wüthrich und Alex Gröbli stellten sich einer besonderen Herausforderung: dem Audax Brevet 400. Der Start erfolgte um 20:00 Uhr bei ungemütlichem Wetter, was bedeutete, dass die grösste Distanz in der Kälte der Nacht zurückgelegt werden musste. Beatrice bereitet sich aktuell auf das Ultra-Event «Three Peaks» (Wien–Nizza, self-supported) vor. Für sie war es ein mentaler Härtetest. Nach den ersten leichten Stunden und der darauffolgenden Stille der Nacht brachte erst der Sonnenaufgang die nötige Energie zurück. Ihr Fazit nach 421 Kilometern: Weiter. Immer weiter.

Walliseller Triathlon: Schneller Formtest

In Wallisellen fiel der offizielle Startschuss in die Schweizer Triathlonsaison. Der Modus mit Schwimmen im Hallenbad und anschliessend schnellen Wechseln ist ideal, um die Abläufe unter Wettkampfbedingungen zu testen. Harald Barthel nutzte diese Gelegenheit für seinen ersten Einsatz des Jahres und finishte mit einer Zeit von 1:03:26 auf dem 147. Rang.

Coach Dan Aeschlimann zeigt sich sehr zufrieden mit den Leistungen seiner Athleten und Athletinnen an diesem Wochenende. Trotz der widrigen Wetterbedingungen wurde hart gekämpft – die Basis für die kommenden Monate und die grossen Ziele im Sommer steht.

Ab Anfang März weht ein frischer Wind bei MY sport. Wir verlassen unseren langjährigen Standort in Urdorf und zügeln direkt in die Stadt Zürich. Unser neues Zuhause für professionelles Bikefitting und Leistungsdiagnostik Zürich befindet sich neu bei unserem Partner med&motion an der Albisriederstrasse 253, 8047 Zürich.

Dieser Schritt markiert eine wichtige strategische Weiterentwicklung für uns. Durch die räumliche Nähe zu med&motion rücken Physiotherapie, medizinisches Training und unsere sportwissenschaftlichen Analysen noch enger zusammen. Du profitierst direkt von diesen wertvollen Synergien: Die Wege sind kurz, und die Fachkompetenzen beider Teams ergänzen sich ideal, um dich bei deinen sportlichen Zielen im Ausdauersport zu unterstützen.

Unser Angebot am neuen Standort

In unserem neuen Labor bieten wir dir weiterhin das volle Spektrum unserer Dienstleistungen an. Beim Bikefitting und Leistungsdiagnostik Zürich setzen wir auf modernste Technik, um deine Sitzposition zu optimieren und deine Trainingsbereiche exakt zu bestimmen. Egal ob du dich auf einen Triathlon vorbereitest, deine Zeit beim Radmarathon verbessern willst oder schmerzfrei im Sattel sitzen möchtest – die neue Infrastruktur bietet den perfekten Rahmen dafür.

Erreichbarkeit und Komfort

Der neue Standort in Zürich-Albisrieden ist hervorragend erschlossen. Falls du mit dem Auto anreist, stehen dir kostenpflichtige Parkplätze direkt vor Ort zur Verfügung, was den Transport deines Equipments für das Bikefitting erheblich erleichtert. Auch mit dem öffentlichen Verkehr sind wir bestens erreichbar. Wir freuen uns darauf, dich in den neuen, hellen und modernen Räumlichkeiten begrüssen zu dürfen.

Danke Velo Lade Urdorf

Ein grosses Dankeschön geht an dieser Stelle an das Team vom Velo Lade Urdorf. Wir blicken auf eine erfolgreiche Zeit zurück und schätzen die gute Nachbarschaft sowie die unkomplizierte Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren sehr. Nun schlagen wir ein neues Kapitel auf, um das Thema Bikefitting und Leistungsdiagnostik Zürich auf das nächste Level zu heben. Wir sehen uns ab März an der Albisriederstrasse!

Bikefitting und Leistungsdiagnostik Zürich

Vom Stillstand zum Ironman: Wie Daniel in zwei Jahren zum 10:18-Finisher wurde

Wenn nichts mehr geht

Im Oktober 2022 steht Daniel sportlich am Tiefpunkt. Die Leistungsdiagnostik zeigt klare Grenzen: GA1-Pace 10:00 min/km, Schwelle 7:00 min/km, 15 km/h nur knapp über zwei Minuten haltbar. Kein Schwimmtraining, kaum Rad, die Motivation ist am Boden.

Die Werte sind das Ergebnis mehrerer Faktoren. Zum einen war Daniel zu diesem Zeitpunkt unterernährt – sein Hormonhaushalt und Stoffwechsel befanden sich im sprichwörtlichen Notlauf. Zum anderen hatte er zuvor keinen Ausdauersport betrieben, obwohl er sein Leben lang Leistungssport gemacht hatte – unter anderem in der Bundesliga im American Football. Kraft, Schnelligkeit und Explosivität waren vorhanden, Ausdauer jedoch kaum.

Doch genau hier beginnt seine Reise – mit dem Ziel, wieder Freude an Bewegung zu finden, die Basis neu aufzubauen und langfristig Fortschritt zu erleben.

Ursachen erkennen, Grundlagen aufbauen

Gemeinsam mit MY sport Coach Dan Aeschlimann wird analysiert, warum das Laufen stagniert.
Die Erkenntnis: Daniels Körper musste zunächst zurück in ein Gleichgewicht gebracht werden. Ernährung, Regeneration und eine strukturierte Belastungssteuerung bilden die Basis. Erst danach folgt der gezielte Aufbau von Technik und Ausdauer.
Nach wenigen Monaten wird der Fortschritt sichtbar, nach einem Jahr liegt Daniels VO2max bereits bei rund 50 ml/min/kg – ein klarer Beweis, dass individuell abgestimmtes Training und die richtige Steuerung entscheidend sind.

Schwimmen und Radfahren als Gamechanger

2023 wagt Daniel den nächsten Schritt: Er steigt aufs Rad und springt ins Wasser. Anfangs sind selbst flache Strecken eine Herausforderung, Anstiege kaum machbar. Beim Schwimmen schafft er im Dezember gerade einmal 25 Meter, bevor die Kraft ausgeht.
Doch mit klarer Technikarbeit, Geduld und regelmässigem Training entsteht eine stabile Basis. Schritt für Schritt wachsen Ausdauer und Vertrauen – der entscheidende Wendepunkt.

Ausdauerleistung auf neuem Level

Ein Jahr später, 2024, ist die Entwicklung beeindruckend. Daniels Grundlage auf dem Rad liegt nun bei 200 Watt – einst seine Schwelle. Heute fährt er an der Schwelle mit rund 260 Watt.
Beim Laufen hält er 75 Minuten in der Pace, die er 2022 nur zwei Minuten durchgehalten hätte. Auch im Wasser zeigt sich, was konsequente Arbeit bewirkt: sauberer Stil, bessere Wasserlage, längere Distanzen.

Ironman-Finish in 10:18 Stunden

Dann der grosse Tag: Daniels erster Ironman. Das Schwimmen läuft stabil, auf dem Rad überzeugt er mit 4:59 Stunden, der Marathon gelingt in 3:38 Stunden. Nach 10:18 Stunden erreicht er das Ziel – stark in allen Disziplinen, fokussiert bis zum Schluss.
Was vor zwei Jahren unmöglich schien, ist Realität geworden.

Was Daniels Weg zeigt

Daniels Entwicklung steht exemplarisch für die Arbeit bei MY sport: kein Standardplan, sondern massgeschneidertes Coaching mit Fokus auf nachhaltige Entwicklung.
Vom Nichtschwimmer und Gelegenheitsläufer zum Ironman-Finisher in zwei Jahren – möglich durch Kontinuität, Vertrauen und Geduld.

Du willst deinen eigenen Weg vom Einsteiger zum Finisher gehen?

Dann vereinbare jetzt dein kostenloses Erstgespräch mit unseren Coaches. Gemeinsam finden wir heraus, welches Coaching zu dir passt und wie du deine Ziele erreichen kannst.

Unser individuelles Coaching bietet dir gezielte Betreuung fürs Schwimmen, Radfahren und Laufen – abgestimmt auf dein Niveau und deine Lebenssituation. Ob du gerade erst beginnst oder dich gezielt auf deinen nächsten Ironman vorbereiten willst: Wir begleiten dich Schritt für Schritt auf dem Weg zu deinem persönlichen Erfolg.

Patrick Cometta plant Saisonabschluss in Frankreich und Italien

Patrick Cometta hat nach dem Ironman Thun eine wohlverdiente Auszeit genommen. Zwei Wochen lang stand Regeneration im Vordergrund, denn die intensive Belastung des Rennens hatte ihre Spuren hinterlassen und der Körper brauchte Ruhe. Diese Phase half ihm, neue Energie zu sammeln und sich mental wie körperlich zu erholen.

Nun ist er wieder zurück im Training und richtet den Blick nach vorne. Sein Saisonabschluss führt ihn gleich zu zwei internationalen Wettkämpfen. Am 11. Oktober wird er in Vieux Bouceau an der französischen Atlantikküste an den Start gehen. Nur zwei Wochen später wartet mit dem Forte Village Triathlon in Sardinien ein weiteres Highlight.

Die Trainingsentwicklung stimmt zuversichtlich: Während Schwimmen und Radfahren bereits wieder auf einem hohen Niveau sind, befindet sich der Laufbereich noch im gezielten Aufbau. Cometta nutzt die verbleibenden Wochen, um hier weitere Fortschritte zu erzielen und bestens vorbereitet an die Startlinie zu gehen.

Mit diesen beiden Rennen schliesst Patrick Cometta eine Saison ab, die von grossen Herausforderungen und starken Leistungen geprägt war. Die Erfahrungen aus Thun und die zurückgewonnene Frische nach der Pause sollen ihm nun den nötigen Schub für den erfolgreichen Saisonabschluss geben.

Patrick Cometta Saisonabschluss

Training zwischen Beruf, Weiterbildung und Leidenschaft

Katharina Roer startet im Oktober an der Ironman WM Hawaii 2025 Seit April trainiert sie mit Coach Dan Aeschlimann und schätzt vor allem die klare Struktur und die individuelle Anpassung an ihren Alltag. Im Durchschnitt absolviert sie etwa 12 Trainingsstunden pro Woche. In der letzten Phase unmittelbar vor Hawaii erhöht sich das Pensum auf rund 16 Stunden. Trotz Vollzeitjob und Weiterbildung gelingt es ihr, diszipliniert zu bleiben und kaum Einheiten auszulassen. Kilometer zählt sie dabei nicht – wichtiger ist ihr, von Woche zu Woche fokussiert zu arbeiten und gesund zu bleiben.

Vorbereitung speziell für Hawaii

Die Vorbereitung auf Hawaii unterscheidet sich für Katharina nur in kleinen Details von anderen Ironman-Rennen. Besonders achtet sie darauf, alle Einheiten konsequent umzusetzen und ihr Immunsystem zu schützen. Auf der Radstrecke von Kona warten lange, stetige Anstiege und die oft starken Winde auf dem Queen K Highway – genau dafür hat sie gezielt trainiert. Bergfahrten in Aeroposition gehörten deshalb fest in ihr Programm. Auch Hitze spielte in ihrem Training eine wichtige Rolle: immer wieder absolvierte sie Koppeltrainings zur Mittagszeit, um den Körper an hohe Temperaturen zu gewöhnen. Auf künstliche Methoden wie Sauna oder Hitzekammer verzichtete sie bewusst.

Ein besonderer Ort mit einzigartiger Stimmung

Katharina war bereits vor drei Jahren auf Hawaii und beschreibt die Stimmung als einzigartig. Dort gilt: den Tag nehmen wie er ist, das Tempo aus dem Alltag herausnehmen. Dieses Jahr freut sie sich besonders, nochmals bei einer reinen Frauen-WM starten zu dürfen. Schon damals, als Frauen und Männer an zwei Tagen hintereinander antraten, konnte sie das Hawaii-Feeling gleich doppelt erleben.

WM Qualifikation und Vorfreude

Qualifiziert hat sich Katharina beim Ironman Italy in Cervia – einem Rennen, das ihr sehr am Herzen liegt. Nun blickt sie voller Dankbarkeit und Vorfreude auf den Start in Kona. Für sie ist es ein Privileg, ein letztes Mal Teil einer reinen Frauenweltmeisterschaft zu sein. Bald heisst es: Startschuss in Hawaii – wir drücken Katharina die Daumen für ein starkes Rennen!

Ironman WM Hawaii 2025