Ein legendäres Triathlon-Wochenende liegt hinter uns. Unsere Athleten und Athletinnen haben auf den grossen Bühnen des Ausdauersports alles gegeben – von der magischen Stimmung beim Kult-Rennen in Roth bis zum harten Kampf beim Ironman Switzerland in Thun. Zudem war MY sport auch abseits der Rennstrecke an vorderster Front vertreten.
Der Mythos Challenge Roth: Gänsehaut und Meilensteine
Die Challenge Roth gilt völlig zurecht als das Mekka des europäischen Triathlons. Der Kultstatus dieses Rennens ist weltweit einzigartig: Hunderttausende begeisterte Fans verwandeln die Strecke in ein Tollhaus. Besonders der legendäre Solarer Berg, an dem die Zuschauer die Athleten in einer engen Gasse den Berg hinaufpeitschen, sorgt für pure Gänsehaut.
In diesem Jahr war das Rennen zusätzlich von einem Neoprenverbot geprägt, was das Schwimmen für viele zu einer besonderen Herausforderung machte.
Reto Frei zeigte sich dank der Vorbereitung mit MY sport bestens gerüstet für diesen langen Tag. Nach einem soliden Schwimmen genoss er die schnelle Velostrecke, auf der er sogar die spätere Siegerin Alanis Siffert und weitere Profi-Frauen live in Action bestaunen konnte. Auf der Laufstrecke lieferte Reto eine Premiere ab: Er brachte den Marathon erstmals komplett ohne Gehpausen durch. Nach einem emotionalen Zieleinlauf, abgerundet durch eine eindrückliche Lasershow, zog er glücklich nach 11:44:13 Stunden ein positives Fazit: Ein extrem langer Tag vom Start um 03:30 Uhr bis zur Bettzeit um 02:30 Uhr, aber jede Sekunde wert.

Gabi Boo kämpfte sich ebenfalls stark durch die Herausforderungen des Tages. Das Neoprenverbot im kühlen Wasser setzte ihr als Fliegengewicht anfangs mit Krämpfen zu, weshalb die erste Velorunde im Zeichen des Aufwärmens stand. Auf der Laufstrecke stabilisierte sich die Muskulatur. Ein absolutes Highlight: Den ersten Becher Wasser auf der Laufstrecke erhielt Gabi von Triathlon-Legende Anne Haug höchstpersönlich. Trotz des harten Finales mit leichten Anstiegen und Kopfsteinpflaster trugen die vielen Fans Gabi bis in das grandiose Stadion im Ziel, das sie nach hervorragenden 12:26:37 Stunden erreichte.

Ironman Switzerland Thun: Hitze und Härte am Thunersee
Parallel dazu fand in der Schweiz das Heimrennen in Thun statt. Der Ironman Switzerland verlangte den Startern vor der Kulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau alles ab. Für MY sport waren Benjamin Ferrand und Philip James auf der Langdistanz am Start und zeigten grossen Kampfgeist.
Benjamin Ferrand zeigte ein äusserst konstantes und starkes Rennen. Nach dem Schwimmen in 1:21:39 Stunden drückte er auf dem Velo aufs Tempo und bewältigte die anspruchsvolle Radstrecke in 5:55:05 Stunden. Den abschliessenden Marathon spulte er in soliden 3:54:15 Stunden ab. Mit einer Gesamtzeit von 11:23:06 Stunden sicherte er sich den starken 72. Rang in seiner Altersklasse.
Philip James biss sich ebenfalls erfolgreich durch den langen Tag. Er legte mit einer Schwimmzeit von 1:16:29 Stunden vor und meisterte die Velostrecke in 6:28:39 Stunden. Auf den vier Laufrunden am Thunersee bewies er Stehvermögen, finishte den Marathon in 5:32:08 Stunden und überquerte die Ziellinie nach insgesamt 13:30:41 Stunden auf dem 87. Platz seiner Kategorie.
Einsatz im Hintergrund: Danke, Ninia!
Ein grosser Dank geht an diesem Wochenende auch an Ninia Melcher. Sie war am Sempacher Triathlon als Head-Schiedsrichterin im Einsatz. Ohne den unermüdlichen und kompetenten Einsatz der Offiziellen im Hintergrund wären faire und sichere Wettkämpfe im Breitensport überhaupt nicht möglich. Danke für dein Engagement, Ninia!














