Die Sommermonate stehen vor der Tür und mit ihnen die Pause für unsere geleiteten Trainings. Dies bietet dir die perfekte Gelegenheit für Erholung, Ferien oder freie Trainings im eigenen Rhythmus. Damit du deine Einheiten optimal planen kannst, findest du hier die Übersicht der Sommerpausen an den einzelnen Standorten.
Hallenbad City (Montag)
Sommerpause: 6. Juli bis 3. August 2026
Erstes Training nach der Pause: Montag, 10. August 2026
Hallenbad Oerlikon (Dienstag)
Sommerpause: 30. Juni bis 1. September 2026
Erstes Training nach der Pause: Dienstag, 8. September 2026
Hallenbad Bläsi (Mittwoch)
Sommerpause: 22. Juli bis 12. August 2026
Erstes Training nach der Pause: Mittwoch, 19. August 2026
Hallenbad Bläsi (Freitag)
Sommerpause: 17. Juli bis 4. September 2026
Erstes Training nach der Pause: Freitag, 11. September 2026
Lauftraining (Mittwoch)
Sommerpause: 15. Juli bis 12. August 2026
Erstes Training nach der Pause: Mittwoch, 19. August 2026
Nutze die trainingsfreie Zeit, um neue Energie zu tanken oder deine Ausdauer eigenständig auf den Strassen und in den Seen zu testen. Wir wünschen dir einen schönen Sommer und freuen uns darauf, dich nach der Pause wieder voll motiviert im Training zu begrüssen.
Outdoor-Saison: So steuerst du dein Training im Freien optimal
Die Outdoor-Saison ist in vollem Gange. Während das Training auf der Rolle hochpräzise abläuft, stellt die Strasse Athleten oft vor Herausforderungen bei der Intensitätskontrolle. Mit den richtigen Einstellungen und einem Fokus auf die Time in Zone (Zeit in der Zone) stellst du sicher, dass dein Training auch draussen den gewünschten Effekt erzielt.
1. Pacing im Freien: Zeit in Zone statt Intervall-Zwang
Outdoor-Einheiten lassen sich selten so exakt steuern wie ein ERG-Modus auf der Rolle. Im Freien zählt daher vor allem die Time in Zone (Zeit in der Zone).
Das Prinzip ‚Zeit aus Peaks‘
Oft finden sich in Trainingsplänen kurze Anteile in der anaeroben Schwelle oder Supra-Schwelle, selbst bei GA1-Fahrten. Das bedeutet nicht, dass diese Intervalle aktiv am Stück gefahren werden müssen. Diese Zonen resultieren oft aus kurzen Belastungsspitzen – etwa beim Anfahren an Ampeln oder beim Herausbeschleunigen aus Kurven.
Die Umsetzung: Du musst diese Werte nicht am Stück leisten. Durch das Gelände (Anstiege, Wind) landest du automatisch in diesen Bereichen. Wichtig ist, dass die Summe am Ende der Einheit die vorgegebenen Zeiten pro Zone nicht massiv überschreitet.
2. Monitoring: Intensität immer im Blick
Mit Geräten von Garmin oder Wahoo kannst du dir deine Intensitätszonen direkt auf dem Display anzeigen lassen. So behältst du jederzeit die Kontrolle über dein metabolisches Profil.r Wahoo ermöglichen es, die Zonen-Verteilung in Echtzeit anzuzeigen.
Einstellung am Beispiel Garmin:
Datenfelder einrichten: Gehe zu Aktivitätsprofil -> Datenseiten -> Neu hinzufügen -> Wähle Zeit in Leistungsbereich 1 bis 4.
Synchronisation: Deine individuellen Werte für die Bereiche 1–4 werden bei korrekter Kopplung automatisch von deinem Trainingstool auf das Gerät übertragen.
Manueller Check: Die Zonen lassen sich in der Garmin Connect App unter Geräte-Einstellungen -> Benutzerprofil -> Leistungsbereiche einsehen.
Pro-Tipp für maximale Übersicht: Konzentriere dich auf die ersten vier Zonen. Du kannst die Zonen 5, 6 und 7 in der App auf extrem hohe Werte einstellen (z. B. >2000 Watt). Dadurch werden diese während der Fahrt im Monitoring ignoriert und du hast einen klaren Fokus auf die für die Ausdauer relevanten Bereichehen Vergleich deiner relevanten Zonen-Anteile.
So sieht es auf dem Garmin aus:
3. Watt vs. Puls vs. Gefühl
Auf dem Rad: Nutze primär deine Wattwerte. Der Puls reagiert oft zu träge oder bleibt durch die Kühlung im Freien niedriger als indoor. Verlass dich nicht allein auf den Puls, um ein Überpacen zu vermeiden. Ohne Wattmessung gilt das subjektive Empfinden (RPE).
Beim Laufen: Sobald es hügelig wird, verliert die Pace (min/km) ihre Aussagekraft. Nimm das Tempo bergauf deutlich raus. Bergab darf es etwas schneller sein, solange das Belastungsgefühl stabil bleibt.elastungsgefühl. Bergab darf es etwas schneller sein, solange die Intensität stabil bleibt.
4. Spontaner Wechsel auf die Rolle
Falls du eine geplante Outdoor-Einheit doch indoor absolvierst, beachte zwei Dinge:
Wattwerte: Nutze deine spezifischen Indoor-Werte (meist etwas niedriger).
Präzision: Auf der Rolle fährst du viel genauer. Da das ‚Gelände‘ wegfällt, achte darauf, nicht zu intensiv zu trainieren, um die Gesamtbelastung korrekt zu steuern.
5. Flexibilität: Freude vor Sklaventum
Ein Trainingsplan ist ein Guide, kein Gesetzbuch. Die Freude am Sport steht an erster Stelle:
Social Rides: Wenn es bei der Ausfahrt mit Freunden am Berg mal etwas intensiver wird – geniesse es!
Eigenkorrektur: War eine Einheit intensiver als geplant? Dann fahre das nächste Intervalltraining stattdessen einfach im lockeren GA1-Bereich.
Das Ziel: Am Ende muss die Wochenbilanz der Zonen stimmen. Das sichert den langfristigen Progress und schützt vor Übertraining.
Du möchtest mehr über die häufigsten Fehler bei der Trainingssteuerung erfahren? Oder schau dir dazu unser Webinar-Replay an oder lies weitere Details in unserem Blog.
Das vergangene Wochenende verlangte unseren Athleten und Athletinnen einiges ab. Während in Zürich die Läufer gegen den Nieselregen kämpften, spulten unsere Radfahrer beim Audax Brevet hunderte Kilometer in der Dunkelheit ab.
Zürich Marathon: Konstante Leistungen trotz Nässe
Beim Halbmarathon in Zürich herrschte klassisches Ausdauerwetter: kühl und nieselig. Davon liessen sich die MY sport Starter nicht bremsen. Paulo Isidro erreichte das Ziel nach 1:28:38 (70. AK), dicht gefolgt von Claudio Schmid, der mit 1:28:47 (181. AK) ebenfalls eine starke Zeit ablieferte. Jael Singer beendete das Rennen in 1:37:22 (115. AK) und Sabrina Pörtig komplettierte das Team-Ergebnis mit einer Zeit von 1:56:22 (73. AK).
Den Sieg über die volle Marathondistanz sicherte sich bei den Männern der Äthiopier Tadesse Abraham, der trotz der nassen Strasse ein extrem hohes Tempo vorgab und das Rennen für sich entschied.
Audax Brevet 400: Die lange Nacht
Beatrice Wüthrich und Alex Gröbli stellten sich einer besonderen Herausforderung: dem Audax Brevet 400. Der Start erfolgte um 20:00 Uhr bei ungemütlichem Wetter, was bedeutete, dass die grösste Distanz in der Kälte der Nacht zurückgelegt werden musste. Beatrice bereitet sich aktuell auf das Ultra-Event «Three Peaks» (Wien–Nizza, self-supported) vor. Für sie war es ein mentaler Härtetest. Nach den ersten leichten Stunden und der darauffolgenden Stille der Nacht brachte erst der Sonnenaufgang die nötige Energie zurück. Ihr Fazit nach 421 Kilometern: Weiter. Immer weiter.
Walliseller Triathlon: Schneller Formtest
In Wallisellen fiel der offizielle Startschuss in die Schweizer Triathlonsaison. Der Modus mit Schwimmen im Hallenbad und anschliessend schnellen Wechseln ist ideal, um die Abläufe unter Wettkampfbedingungen zu testen. Harald Barthel nutzte diese Gelegenheit für seinen ersten Einsatz des Jahres und finishte mit einer Zeit von 1:03:26 auf dem 147. Rang.
Coach Dan Aeschlimann zeigt sich sehr zufrieden mit den Leistungen seiner Athleten und Athletinnen an diesem Wochenende. Trotz der widrigen Wetterbedingungen wurde hart gekämpft – die Basis für die kommenden Monate und die grossen Ziele im Sommer steht.
https://mysport.ch/wp-content/uploads/2026/04/P4128206.jpeg9601280Kathi Menzigerhttps://mysport.ch/wp-content/uploads/2024/07/mysport_logos_aktuell_2024-300x300.pngKathi Menziger2026-04-13 15:15:442026-04-20 11:33:43Saisonauftakt bei nasskaltem Wetter
Belalp Hexe Tortour Vorbereitung: Roland im Speed-Modus
Die Belalp Hexe Tortour Vorbereitung von Roland aka Vochi zeigt eindrücklich, wie vielseitig das Training bei MY sport sein kann. Bei der 44. Austragung der legendären Belalp Hexenabfahrt im Wallis stand er zusammen mit rund 460 weiteren Rennfahrern am Start. Doch ein solches Rennen wird nicht erst am Starttag entschieden, sondern erfordert eine akribische Vorbereitung in den Tagen davor.
Professionelle Vorbereitung an der Belalp Hexe
Am Donnerstag und Freitag vor dem eigentlichen Rennen konzentrierte sich Roland voll auf die Gegebenheiten vor Ort. Das Testen unterschiedlicher Wachsgemische war essenziell, um auf dem wechselhaften Schnee das Maximum an Geschwindigkeit herauszuholen. Parallel dazu stand die Streckenbesichtigung im Fokus, um die schnellste Linie zu finden. Bei Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h an den Schlüsselstellen und weiten Sprüngen ist es überlebenswichtig, die Strecke in- und auswendig zu kennen. Solche Belastungen erfordern eine exzellente körperliche Verfassung, die Roland sich über Monate hinweg erarbeitet hat.
Gezieltes Krafttraining nach Plan
Ein entscheidender Faktor für die diesjährige Performance war die systematische Vorbereitung auf das Skirennen. Roland arbeitete zum ersten Mal mit einem spezifischen Trainingsplan von Dan, der den Fokus massiv auf den Kraftaufbau legte. Ziel war es, die Muskelmasse zu stärken und eine deutlich höhere Stabilität in der Rumpfmuskulatur zu erreichen. Diese Rumpfstabilität ist notwendig, um die Schläge bei hohem Tempo abzufangen und die Kontrolle über die Ski zu behalten. Wer die offizielle Seite der Belalp Hexe kennt, weiss, wie fordernd diese Abfahrt für die Oberschenkel und den Rücken ist.
Von der Piste auf die Rolle
Nach dem Schnee ist vor dem Asphalt. Roland befindet sich bereits wieder im Indoor-Training auf der Rolle, um die Ausdauerkomponente seiner Belalp Hexe Tortour Vorbereitung voranzutreiben. Auch hier vertraut er konsequent auf die Vorgaben von Dan. Das grosse Ziel im Sommer steht fest: Im August startet er an der Tortour, wo er die 500 Kilometer lange Strecke in einem Zweierteam bewältigen wird. Der Wechsel vom explosiven Abfahrtssport hin zur extremen Ausdauerleistung auf dem Rad zeigt, wie effektiv ein gesteuertes Training die verschiedenen Disziplinen miteinander verbindet.
Wir sind gespannt, wie es Roland aka Vochi bei der Tortour läuft.
https://mysport.ch/wp-content/uploads/2026/01/WhatsApp-Image-2026-01-17-at-23.57.57.jpeg16001200Kathi Menzigerhttps://mysport.ch/wp-content/uploads/2024/07/mysport_logos_aktuell_2024-300x300.pngKathi Menziger2026-01-20 12:14:232026-01-20 12:18:49Speed auf der Piste und Fokus auf die Tortour: Roland von Känel an der Belalp Hexe
Wir freuen uns, mit Kathrin Fuhrer eine absolute Expertin im Team von MY sport begrüssen zu dürfen, die den Spitzensport aus zwei völlig unterschiedlichen Perspektiven kennt. Die ehemalige Skirennfahrerin und aktuelle Elite-E-Cyclistin ergänzt unser Angebot in den Bereichen Individual Coaching, Personal Training, Leistungsdiagnostik und Ernährungsberatung.
Kathrin stellt sich vor
Im folgenden Kurzvideo stellt sich Kathrin persönlich vor und gibt dir einen ersten Einblick in ihre Motivation und ihre Rolle bei MY sport:
Von der Skipiste in den Pain Cave
Die sportliche Laufbahn von Kathrin Fuhrer ist geprägt von Vielseitigkeit und Erfolg auf höchstem Niveau. Zwischen 2004 und 2012 gehörte sie dem B-Kader von Swiss Ski an, feierte Top-Ergebnisse im Europacup und fuhr im Weltcup-Riesenslalom in die Punkteränge. Nach ihrer Karriere im Skisport fand sie den Weg in den Radsport, wo sie heute zur absoluten Weltspitze im E-Cycling gehört.
Ihre Erfolge auf der Plattform Zwift sind beeindruckend:
Zwift Games Champion 2024.
3. Platz bei den Cycling E-Sport Weltmeisterschaften 2024 in Abu Dhabi.
Overall Win und Zwift World Series Champion 2024/2025.
Wie Kathrin in einem Interview mit SRF 3 erklärt, hat E-Cycling nichts mit klassischem Gaming zu tun. Das Training auf dem Smart-Trainer ist physisch extrem fordernd, und der Schweiss im ‚Pain Cave‘ ist absolut echt. Ob auf virtuellen Abbildungen der Alpe d’Huez oder in Welten wie Watopia – die physikalischen Dynamiken werden durch Algorithmen präzise abgebildet, was den Sport hocheffektiv macht.
Ganzheitliches Coaching für deine Bestleistung
Bei MY sport nutzt Kathrin ihre Erfahrung aus über 20 Jahren internationalem Spitzensport, um Athleten und Athletinnen professionell zu begleiten. Ihr Ansatz ist dabei konsequent ganzheitlich. Als Expertin für Ernährungsmedizin, Stoffwechsel und Darmgesundheit betrachtet sie die Leistungsfähigkeit nicht isoliert, sondern optimiert alle Faktoren, die für deinen Erfolg entscheidend sind.
Ihre Kernkompetenzen bei MY sport umfassen:
Individual Coaching & Personal Training: Massgeschneiderte Betreuung für deine sportlichen Ziele.
Leistungsdiagnostik: Einsatz moderner Tools wie INSCYD zur präzisen Steuerung deiner Trainingsbereiche.
Ernährungsberatung: Spezialisierung auf integrative Sporternährung und Stoffwechseloptimierung.
Durch ihre Erfahrung im Ultracycling – unter anderem bei der Betreuung von Projekten wie dem Race Across America (RAAM) – versteht sie zudem die komplexen Anforderungen an die Energieversorgung und die mentale Stärke bei extremen Belastungen.
Strategische Unterstützung für dein Training
Kathrin verbindet fundiertes Fachwissen mit langjähriger Führungserfahrung im Gesundheitsmanagement. Sie unterstützt dich dabei, deine sportliche Entwicklung mit einer klaren Strategie voranzutreiben. Egal, ob du deine Leistung auf der Strasse, im Wasser oder auf der Rolle verbessern willst – die Kombination aus physiologischer Diagnostik und professioneller Beratung bildet das Fundament für deinen Fortschritt.
Lerne Kathrin bei einem Beratungs-Check kennen
Bist du an einem Coaching interessiert? Wir bieten dir die Möglichkeit, Kathrin bei einem kostenlosen 15-minütigen Beratungs-Check persönlich kennenzulernen, um deine nächsten Schritte zu besprechen.
https://mysport.ch/wp-content/uploads/2026/01/1Q9A1622-scaled.jpg25601707Kathi Menzigerhttps://mysport.ch/wp-content/uploads/2024/07/mysport_logos_aktuell_2024-300x300.pngKathi Menziger2026-01-18 15:40:002026-02-05 13:23:40Kathrin Fuhrer verstärkt das Coaching-Team von MY sport
Vom Stillstand zum Ironman: Wie Daniel in zwei Jahren zum 10:18-Finisher wurde
Wenn nichts mehr geht
Im Oktober 2022 steht Daniel sportlich am Tiefpunkt. Die Leistungsdiagnostik zeigt klare Grenzen: GA1-Pace 10:00 min/km, Schwelle 7:00 min/km, 15 km/h nur knapp über zwei Minuten haltbar. Kein Schwimmtraining, kaum Rad, die Motivation ist am Boden.
Die Werte sind das Ergebnis mehrerer Faktoren. Zum einen war Daniel zu diesem Zeitpunkt unterernährt – sein Hormonhaushalt und Stoffwechsel befanden sich im sprichwörtlichen Notlauf. Zum anderen hatte er zuvor keinen Ausdauersport betrieben, obwohl er sein Leben lang Leistungssport gemacht hatte – unter anderem in der Bundesliga im American Football. Kraft, Schnelligkeit und Explosivität waren vorhanden, Ausdauer jedoch kaum.
Doch genau hier beginnt seine Reise – mit dem Ziel, wieder Freude an Bewegung zu finden, die Basis neu aufzubauen und langfristig Fortschritt zu erleben.
Ursachen erkennen, Grundlagen aufbauen
Gemeinsam mit MY sport Coach Dan Aeschlimann wird analysiert, warum das Laufen stagniert. Die Erkenntnis: Daniels Körper musste zunächst zurück in ein Gleichgewicht gebracht werden. Ernährung, Regeneration und eine strukturierte Belastungssteuerung bilden die Basis. Erst danach folgt der gezielte Aufbau von Technik und Ausdauer. Nach wenigen Monaten wird der Fortschritt sichtbar, nach einem Jahr liegt Daniels VO2max bereits bei rund 50 ml/min/kg – ein klarer Beweis, dass individuell abgestimmtes Training und die richtige Steuerung entscheidend sind.
Schwimmen und Radfahren als Gamechanger
2023 wagt Daniel den nächsten Schritt: Er steigt aufs Rad und springt ins Wasser. Anfangs sind selbst flache Strecken eine Herausforderung, Anstiege kaum machbar. Beim Schwimmen schafft er im Dezember gerade einmal 25 Meter, bevor die Kraft ausgeht. Doch mit klarer Technikarbeit, Geduld und regelmässigem Training entsteht eine stabile Basis. Schritt für Schritt wachsen Ausdauer und Vertrauen – der entscheidende Wendepunkt.
Ausdauerleistung auf neuem Level
Ein Jahr später, 2024, ist die Entwicklung beeindruckend. Daniels Grundlage auf dem Rad liegt nun bei 200 Watt – einst seine Schwelle. Heute fährt er an der Schwelle mit rund 260 Watt. Beim Laufen hält er 75 Minuten in der Pace, die er 2022 nur zwei Minuten durchgehalten hätte. Auch im Wasser zeigt sich, was konsequente Arbeit bewirkt: sauberer Stil, bessere Wasserlage, längere Distanzen.
Ironman-Finish in 10:18 Stunden
Dann der grosse Tag: Daniels erster Ironman. Das Schwimmen läuft stabil, auf dem Rad überzeugt er mit 4:59 Stunden, der Marathon gelingt in 3:38 Stunden. Nach 10:18 Stunden erreicht er das Ziel – stark in allen Disziplinen, fokussiert bis zum Schluss. Was vor zwei Jahren unmöglich schien, ist Realität geworden.
Was Daniels Weg zeigt
Daniels Entwicklung steht exemplarisch für die Arbeit bei MY sport: kein Standardplan, sondern massgeschneidertes Coaching mit Fokus auf nachhaltige Entwicklung. Vom Nichtschwimmer und Gelegenheitsläufer zum Ironman-Finisher in zwei Jahren – möglich durch Kontinuität, Vertrauen und Geduld.
Du willst deinen eigenen Weg vom Einsteiger zum Finisher gehen?
Unser individuelles Coaching bietet dir gezielte Betreuung fürs Schwimmen, Radfahren und Laufen – abgestimmt auf dein Niveau und deine Lebenssituation. Ob du gerade erst beginnst oder dich gezielt auf deinen nächsten Ironman vorbereiten willst: Wir begleiten dich Schritt für Schritt auf dem Weg zu deinem persönlichen Erfolg.
https://mysport.ch/wp-content/uploads/2025/10/13938_20250920_182759_560091462_original-scaled.jpg17002560Kathi Menzigerhttps://mysport.ch/wp-content/uploads/2024/07/mysport_logos_aktuell_2024-300x300.pngKathi Menziger2025-12-01 15:11:002025-12-01 15:56:47Daniel Martins Weg zum ersten Ironman
Viele Sportlerinnen und Sportler kennen das gleiche Gefühl: Man startet motiviert in eine neue Saison, hat grosse Ziele vor Augen und merkt nach einigen Wochen, dass der Alltag dazwischenfunkt. Beruf, Familie, Wetter, Müdigkeit, fehlende Struktur – all das kann ein Training schnell ins Wanken bringen. Genau aus diesem Grund haben wir Selfcoaching entwickelt: ein System, das sich deinem Leben anpasst, nicht umgekehrt.
Egal, ob du dich auf deinen ersten Halbmarathon vorbereitest, für ein Rad- oder Triathlon-Highlight trainierst oder mehrere Disziplinen miteinander kombinieren möchtest – Selfcoaching gibt dir die Freiheit, deinen Weg selbst zu gestalten. Gleichzeitig wirst du nicht allein gelassen. Ein Coach begleitet dich einmal pro Monat im persönlichen 15-Minuten-Call, beantwortet Fragen, hilft dir bei Unsicherheiten und sorgt dafür, dass du weiterhin in die richtige Richtung trainierst.
Mit klaren Strukturen, individuellen Trainingsplänen und optionalen Modulen für Kraft, Athletik und Technik kannst du dein Training gezielt verbessern. Und das Beste daran: Du entscheidest, wann, wie oft und in welchem Tempo du trainierst – ohne starre Vorgaben und ohne Druck von aussen.
Selfcoaching ist für alle, die Verantwortung für ihr Training übernehmen wollen und trotzdem auf professionelle Unterstützung zählen möchten. Es ist ein Weg, der dich nicht nur fitter, sondern auch selbstbewusster macht.
Warum Selfcoaching?
In der Praxis erleben wir zwei Typen von Sportlerinnen und Sportlern:
Typ 1: ‚Ich brauche jemanden, der mir alles vorgibt.‘
Typ 2: ‚Ich will wissen, warum ich etwas tue – und es selbst steuern.‘
Für Typ 2 haben wir unser Selfcoaching entwickelt. Es basiert auf dem Wissen und der Struktur unseres erfolgreichen Individual-Coachings, ist aber so aufbereitet, dass du es selbst umsetzen kannst – unabhängig, planbar und kosteneffizient.
Was bekommst du mit dem Selfcoaching?
Das Selfcoaching ist kein 08/15-Trainingsplan zum Download. Es ist ein durchdachtes System, das dir ermöglicht, dein Training professionell zu strukturieren – wie im Einzelcoaching, nur eben selbstgesteuert.
Konkret enthält es:
Einen periodisierten, aufeinander aufbauenden Trainingsplan
Zugriff auf die bewährten Tools und Templates aus dem Individual-Coaching
Wissenschaftliche Erklärungen zur Planung und Trainingssteuerung
Einen monatlichen Austausch mit einem Coach, 15min.
Das Ziel: Du trainierst wie ein Profi, aber in deinem eigenen Rhythmus und Tempo.
Was unterscheidet es vom Individual-Coaching?
Das Selfcoaching ist keine abgespeckte Version des Coachings – es ist eine Alternative. Der Unterschied liegt nicht in der Qualität, sondern in der Rollenverteilung:
Individual-Coaching
Selfcoaching
Coach übernimmt Planung
Du planst selbst auf Basis des Systems
Laufende Rückmeldungen durch Coach
Du bewertest und steuerst selbst
Höherer Preis durch persönlichen Aufwand
Einmaliger Preis, langfristige Nutzung
Individuell angepasst durch externe Steuerung
Maximale Flexibilität bei Trainingsanpassungen
Viele nutzen das Selfcoaching als Einstieg – oder als Übergang, wenn sie bereits wissen, wie sie mit den Trainingsprinzipien umgehen.ng hast und dein Wissen vertiefen willst.
Für wen ist Selfcoaching sinnvoll?
Selfcoaching eignet sich für dich, wenn du:
bereits Erfahrung im Ausdauertraining hast
deine Fortschritte verstehen und gezielt steuern willst
keine Lust auf starre Coaching-Strukturen hast
Wert auf Qualität und Klarheit legst
gerne eigenverantwortlich arbeitest, aber nicht planlos
Du bekommst damit das Beste aus beiden Welten: Coaching-Expertise und Selbstbestimmung.
Warum es sich lohnt
Gutes Training basiert auf Systematik, nicht auf Zufall. Genau das bekommst du mit dem Selfcoaching: Eine klare Struktur, fundiertes Wissen und Tools, die du sofort umsetzen kannst.
Du trainierst nicht weniger professionell – nur selbstbestimmt.
Viele unserer Athletinnen und Athleten berichten, dass sie durch das Selfcoaching nicht nur körperlich, sondern auch mental stärker geworden sind: Weil sie ihre Trainings besser verstehen – und selbst steuern.
Du willst wissen, wie das konkret aussieht?
Hier geht’s zur Übersicht des Produkts und der verfügbaren Erweiterungen.
Wenn du dir nicht sicher bist, ob das Selfcoaching zu dir passt, melde dich gerne bei uns. Wir helfen dir herauszufinden, welches Coaching-Modell für deine Ziele geeignet ist.
Alex Gröbli, Rico Hasler und Sandra Zaugg finishen auf der anspruchsvollen Strecke
Ein letztes Mal in dieser Saison versammelte sich die Triathlon-Elite im sonnigen Marbella, um bei idealen Bedingungen um den Weltmeistertitel auf der Halbdistanz zu kämpfen. Die 70.3 Weltmeisterschaft Marbella 2025 ist ein beeindruckendes Ereignis, das 1.9 km Schwimmen, 90 km Radfahren mit rund 1’600 Höhenmetern und 21 km Laufen beinhaltete und den Athletinnen und Athleten alles abverlangte. Insgesamt starteten rund 5’500 Teilnehmende – eine organisatorische Meisterleistung des Veranstalters.
Tag X
Für Alex Gröbli war es bereits die vierte Teilnahme an einer Weltmeisterschaft über die Halbdistanz. Er zeigte ein konstantes Rennen und erreichte das Ziel in 4:59:58 Stunden. Was ihm Rang 58 von 342 in seiner Kategorie einbrachte. Auf dem technisch anspruchsvollen Radkurs fuhr er mit Leistungen zwischen 280 und 310 Watt. Bergab erreichte er Spitzengeschwindigkeiten von über 80 km/h. Auf der Laufstrecke konnte er sein Tempo bis ins Ziel halten und blieb knapp unter der Fünf-Stunden-Marke.
Rico Hasler absolvierte das Rennen in 5:03:04 Stunden und belegte damit Rang 253 von 493. Auch er meisterte den fordernden Kurs mit seinen langen Anstiegen und schnellen Abfahrten erfolgreich.
Sandra Zaugg kämpfte sich nach schwierigen Wochen durch das Rennen und erreichte das Ziel in 6:05:47 Stunden, was Rang 49 von 216 bedeutete. Die Radstrecke beschrieb sie als fordernd, aber eindrucksvoll, und die Laufstrecke als ‚knackig‘ mit grosser Stimmung entlang der Strecke.
Das Wetter in Marbella präsentierte sich von seiner besten Seite. Sonne, milde Temperaturen und ein begeistertes Publikum sorgten für eine besondere WM-Atmosphäre. Alle drei MY sport Athleten konnten ihre Rennen erfolgreich abschliessen und die Saison mit positiver Energie beenden.
Starke Leistung bei Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit – einmal mehr steht Sabina Fenner ganz oben auf dem Podest
Sabina Fenner hat beim Ironman 70.3 Salalah 2025 erneut eine herausragende Leistung gezeigt. Wie schon 2023 gewann sie souverän ihre Altersklasse F60–64. Dabei verbesserte sie ihre Zeit um mehr als 20 Minuten und sicherte sich in 5:40:15 Stunden den verdienten Sieg.
Die Bedingungen in Oman waren alles andere als einfach. Bereits am frühen Morgen stiegen die Temperaturen über 30 Grad, und die hohe Luftfeuchtigkeit machte den Wettkampf zusätzlich herausfordernd. Sabina liess sich davon nicht beeindrucken. Mit der Startnummer 1 – ein ganz besonderer Moment für jede Athletin – ging sie fokussiert ins Rennen. Sie schwamm kontrolliert durch das warme Wasser des Arabischen Meeres, fand auf der windanfälligen Radstrecke schnell ihren Rhythmus und zeigte auf dem abschliessenden Halbmarathon grosse mentale Stärke.
Ihre beeindruckende Leistung wurde gleich doppelt belohnt. Neben dem erneuten Sieg in ihrer Altersklasse sicherte sich Sabina auch den begehrten Slot für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft 2026. Damit setzt sie ihre Erfolgsgeschichte fort und beweist, dass Leidenschaft und Disziplin über Jahre hinweg Früchte tragen.
Sabina Fenner steht sinnbildlich für Ausdauer, Erfahrung und den Willen, sich immer wieder zu verbessern. Ihr zweiter Sieg in Serie in Salalah zeigt eindrücklich, wie stark sie unterwegs ist.
Starke Leistung von Gabi und Reto Frei an der Transviamala 2025
Anspruchsvolle Bedingungen und steile Trails prägten das Rennen Transviamala 2025 durch die wilde Viamala-Schlucht.
Bei idealem Herbstwetter mit kühlen Temperaturen am Start und sonnigen Passagen entlang der Strecke fand am Wochenende die Transviamala statt. Rund 1000 Läuferinnen und Läufer stellten sich der fordernden Strecke von Thusis nach Donat über 19 Kilometer mit +1000 Höhenmetern und -687 Metern Gefälle.
Für Gabi Boo und Reto Frei Boo von MY sport war der Lauf ein besonderes Erlebnis. Die Transviamala 2025 gilt als eine der schönsten, aber auch anspruchsvollsten Laufveranstaltungen der Schweiz. Kaum eine Passage erlaubt gleichmässiges Laufen – stattdessen wechseln sich steile Aufstiege, technisch herausfordernde Abstiege und schmale Trails ab.
Gabi Boo zeigte eine starke Leistung und meisterte die Strecke in 2 Stunden und 21 Minuten. Damit erreichte sie den 7. Rang in ihrer Altersklasse (von 26). Eine beeindruckende Platzierung auf einem Terrain, das konditionell wie technisch alles fordert. Auch Reto Frei (1:55:15, Rang 5. AK) bewältigte die anspruchsvolle Strecke mit konstanter Pace und sicherer Technik auf den steilen Abschnitten.
Die Transviamala überzeugte erneut mit ihrer spektakulären Kulisse, der eindrücklichen Schlucht und einer familiären Atmosphäre, welche die Veranstaltung zu einem Highlight im Herbstlaufkalender macht.