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Ab Anfang März weht ein frischer Wind bei MY sport. Wir verlassen unseren langjährigen Standort in Urdorf und zügeln direkt in die Stadt Zürich. Unser neues Zuhause für professionelles Bikefitting und Leistungsdiagnostik Zürich befindet sich neu bei unserem Partner med&motion an der Albisriederstrasse 253, 8047 Zürich.

Dieser Schritt markiert eine wichtige strategische Weiterentwicklung für uns. Durch die räumliche Nähe zu med&motion rücken Physiotherapie, medizinisches Training und unsere sportwissenschaftlichen Analysen noch enger zusammen. Du profitierst direkt von diesen wertvollen Synergien: Die Wege sind kurz, und die Fachkompetenzen beider Teams ergänzen sich ideal, um dich bei deinen sportlichen Zielen im Ausdauersport zu unterstützen.

Unser Angebot am neuen Standort

In unserem neuen Labor bieten wir dir weiterhin das volle Spektrum unserer Dienstleistungen an. Beim Bikefitting und Leistungsdiagnostik Zürich setzen wir auf modernste Technik, um deine Sitzposition zu optimieren und deine Trainingsbereiche exakt zu bestimmen. Egal ob du dich auf einen Triathlon vorbereitest, deine Zeit beim Radmarathon verbessern willst oder schmerzfrei im Sattel sitzen möchtest – die neue Infrastruktur bietet den perfekten Rahmen dafür.

Erreichbarkeit und Komfort

Der neue Standort in Zürich-Albisrieden ist hervorragend erschlossen. Falls du mit dem Auto anreist, stehen dir kostenpflichtige Parkplätze direkt vor Ort zur Verfügung, was den Transport deines Equipments für das Bikefitting erheblich erleichtert. Auch mit dem öffentlichen Verkehr sind wir bestens erreichbar. Wir freuen uns darauf, dich in den neuen, hellen und modernen Räumlichkeiten begrüssen zu dürfen.

Danke Velo Lade Urdorf

Ein grosses Dankeschön geht an dieser Stelle an das Team vom Velo Lade Urdorf. Wir blicken auf eine erfolgreiche Zeit zurück und schätzen die gute Nachbarschaft sowie die unkomplizierte Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren sehr. Nun schlagen wir ein neues Kapitel auf, um das Thema Bikefitting und Leistungsdiagnostik Zürich auf das nächste Level zu heben. Wir sehen uns ab März an der Albisriederstrasse!

Bikefitting und Leistungsdiagnostik Zürich


Belalp Hexe Tortour Vorbereitung: Roland im Speed-Modus

Die Belalp Hexe Tortour Vorbereitung von Roland aka Vochi zeigt eindrücklich, wie vielseitig das Training bei MY sport sein kann. Bei der 44. Austragung der legendären Belalp Hexenabfahrt im Wallis stand er zusammen mit rund 460 weiteren Rennfahrern am Start. Doch ein solches Rennen wird nicht erst am Starttag entschieden, sondern erfordert eine akribische Vorbereitung in den Tagen davor.

Professionelle Vorbereitung an der Belalp Hexe

Am Donnerstag und Freitag vor dem eigentlichen Rennen konzentrierte sich Roland voll auf die Gegebenheiten vor Ort. Das Testen unterschiedlicher Wachsgemische war essenziell, um auf dem wechselhaften Schnee das Maximum an Geschwindigkeit herauszuholen. Parallel dazu stand die Streckenbesichtigung im Fokus, um die schnellste Linie zu finden. Bei Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h an den Schlüsselstellen und weiten Sprüngen ist es überlebenswichtig, die Strecke in- und auswendig zu kennen. Solche Belastungen erfordern eine exzellente körperliche Verfassung, die Roland sich über Monate hinweg erarbeitet hat.

Gezieltes Krafttraining nach Plan

Ein entscheidender Faktor für die diesjährige Performance war die systematische Vorbereitung auf das Skirennen. Roland arbeitete zum ersten Mal mit einem spezifischen Trainingsplan von Dan, der den Fokus massiv auf den Kraftaufbau legte. Ziel war es, die Muskelmasse zu stärken und eine deutlich höhere Stabilität in der Rumpfmuskulatur zu erreichen. Diese Rumpfstabilität ist notwendig, um die Schläge bei hohem Tempo abzufangen und die Kontrolle über die Ski zu behalten. Wer die offizielle Seite der Belalp Hexe kennt, weiss, wie fordernd diese Abfahrt für die Oberschenkel und den Rücken ist.

Von der Piste auf die Rolle

Nach dem Schnee ist vor dem Asphalt. Roland befindet sich bereits wieder im Indoor-Training auf der Rolle, um die Ausdauerkomponente seiner Belalp Hexe Tortour Vorbereitung voranzutreiben. Auch hier vertraut er konsequent auf die Vorgaben von Dan. Das grosse Ziel im Sommer steht fest: Im August startet er an der Tortour, wo er die 500 Kilometer lange Strecke in einem Zweierteam bewältigen wird. Der Wechsel vom explosiven Abfahrtssport hin zur extremen Ausdauerleistung auf dem Rad zeigt, wie effektiv ein gesteuertes Training die verschiedenen Disziplinen miteinander verbindet.

Wir sind gespannt, wie es Roland aka Vochi bei der Tortour läuft.

Belalp Hexe Vorbereitung Tortour

Wir freuen uns, mit Kathrin Fuhrer eine absolute Expertin im Team von MY sport begrüssen zu dürfen, die den Spitzensport aus zwei völlig unterschiedlichen Perspektiven kennt. Die ehemalige Skirennfahrerin und aktuelle Elite-E-Cyclistin ergänzt unser Angebot in den Bereichen Individual Coaching, Personal Training, Leistungsdiagnostik und Ernährungsberatung.

Kathrin stellt sich vor

Im folgenden Kurzvideo stellt sich Kathrin persönlich vor und gibt dir einen ersten Einblick in ihre Motivation und ihre Rolle bei MY sport:

Von der Skipiste in den Pain Cave

Die sportliche Laufbahn von Kathrin Fuhrer ist geprägt von Vielseitigkeit und Erfolg auf höchstem Niveau. Zwischen 2004 und 2012 gehörte sie dem B-Kader von Swiss Ski an, feierte Top-Ergebnisse im Europacup und fuhr im Weltcup-Riesenslalom in die Punkteränge. Nach ihrer Karriere im Skisport fand sie den Weg in den Radsport, wo sie heute zur absoluten Weltspitze im E-Cycling gehört.

Ihre Erfolge auf der Plattform Zwift sind beeindruckend:

  • Zwift Games Champion 2024.
  • 3. Platz bei den Cycling E-Sport Weltmeisterschaften 2024 in Abu Dhabi.
  • Overall Win und Zwift World Series Champion 2024/2025.

Wie Kathrin in einem Interview mit SRF 3 erklärt, hat E-Cycling nichts mit klassischem Gaming zu tun. Das Training auf dem Smart-Trainer ist physisch extrem fordernd, und der Schweiss im ‚Pain Cave‘ ist absolut echt. Ob auf virtuellen Abbildungen der Alpe d’Huez oder in Welten wie Watopia – die physikalischen Dynamiken werden durch Algorithmen präzise abgebildet, was den Sport hocheffektiv macht.

Ganzheitliches Coaching für deine Bestleistung

Bei MY sport nutzt Kathrin ihre Erfahrung aus über 20 Jahren internationalem Spitzensport, um Athleten und Athletinnen professionell zu begleiten. Ihr Ansatz ist dabei konsequent ganzheitlich. Als Expertin für Ernährungsmedizin, Stoffwechsel und Darmgesundheit betrachtet sie die Leistungsfähigkeit nicht isoliert, sondern optimiert alle Faktoren, die für deinen Erfolg entscheidend sind.

Ihre Kernkompetenzen bei MY sport umfassen:

  • Individual Coaching & Personal Training: Massgeschneiderte Betreuung für deine sportlichen Ziele.
  • Leistungsdiagnostik: Einsatz moderner Tools wie INSCYD zur präzisen Steuerung deiner Trainingsbereiche.
  • Ernährungsberatung: Spezialisierung auf integrative Sporternährung und Stoffwechseloptimierung.

Durch ihre Erfahrung im Ultracycling – unter anderem bei der Betreuung von Projekten wie dem Race Across America (RAAM) – versteht sie zudem die komplexen Anforderungen an die Energieversorgung und die mentale Stärke bei extremen Belastungen.

Strategische Unterstützung für dein Training

Kathrin verbindet fundiertes Fachwissen mit langjähriger Führungserfahrung im Gesundheitsmanagement. Sie unterstützt dich dabei, deine sportliche Entwicklung mit einer klaren Strategie voranzutreiben. Egal, ob du deine Leistung auf der Strasse, im Wasser oder auf der Rolle verbessern willst – die Kombination aus physiologischer Diagnostik und professioneller Beratung bildet das Fundament für deinen Fortschritt.

Lerne Kathrin bei einem Beratungs-Check kennen

Bist du an einem Coaching interessiert? Wir bieten dir die Möglichkeit, Kathrin bei einem kostenlosen 15-minütigen Beratungs-Check persönlich kennenzulernen, um deine nächsten Schritte zu besprechen.

Hier geht es zur Anmeldung für den Kennenlerntermin

Kathrin Fuhrer MY sport Coaching

Vom Stillstand zum Ironman: Wie Daniel in zwei Jahren zum 10:18-Finisher wurde

Wenn nichts mehr geht

Im Oktober 2022 steht Daniel sportlich am Tiefpunkt. Die Leistungsdiagnostik zeigt klare Grenzen: GA1-Pace 10:00 min/km, Schwelle 7:00 min/km, 15 km/h nur knapp über zwei Minuten haltbar. Kein Schwimmtraining, kaum Rad, die Motivation ist am Boden.

Die Werte sind das Ergebnis mehrerer Faktoren. Zum einen war Daniel zu diesem Zeitpunkt unterernährt – sein Hormonhaushalt und Stoffwechsel befanden sich im sprichwörtlichen Notlauf. Zum anderen hatte er zuvor keinen Ausdauersport betrieben, obwohl er sein Leben lang Leistungssport gemacht hatte – unter anderem in der Bundesliga im American Football. Kraft, Schnelligkeit und Explosivität waren vorhanden, Ausdauer jedoch kaum.

Doch genau hier beginnt seine Reise – mit dem Ziel, wieder Freude an Bewegung zu finden, die Basis neu aufzubauen und langfristig Fortschritt zu erleben.

Ursachen erkennen, Grundlagen aufbauen

Gemeinsam mit MY sport Coach Dan Aeschlimann wird analysiert, warum das Laufen stagniert.
Die Erkenntnis: Daniels Körper musste zunächst zurück in ein Gleichgewicht gebracht werden. Ernährung, Regeneration und eine strukturierte Belastungssteuerung bilden die Basis. Erst danach folgt der gezielte Aufbau von Technik und Ausdauer.
Nach wenigen Monaten wird der Fortschritt sichtbar, nach einem Jahr liegt Daniels VO2max bereits bei rund 50 ml/min/kg – ein klarer Beweis, dass individuell abgestimmtes Training und die richtige Steuerung entscheidend sind.

Schwimmen und Radfahren als Gamechanger

2023 wagt Daniel den nächsten Schritt: Er steigt aufs Rad und springt ins Wasser. Anfangs sind selbst flache Strecken eine Herausforderung, Anstiege kaum machbar. Beim Schwimmen schafft er im Dezember gerade einmal 25 Meter, bevor die Kraft ausgeht.
Doch mit klarer Technikarbeit, Geduld und regelmässigem Training entsteht eine stabile Basis. Schritt für Schritt wachsen Ausdauer und Vertrauen – der entscheidende Wendepunkt.

Ausdauerleistung auf neuem Level

Ein Jahr später, 2024, ist die Entwicklung beeindruckend. Daniels Grundlage auf dem Rad liegt nun bei 200 Watt – einst seine Schwelle. Heute fährt er an der Schwelle mit rund 260 Watt.
Beim Laufen hält er 75 Minuten in der Pace, die er 2022 nur zwei Minuten durchgehalten hätte. Auch im Wasser zeigt sich, was konsequente Arbeit bewirkt: sauberer Stil, bessere Wasserlage, längere Distanzen.

Ironman-Finish in 10:18 Stunden

Dann der grosse Tag: Daniels erster Ironman. Das Schwimmen läuft stabil, auf dem Rad überzeugt er mit 4:59 Stunden, der Marathon gelingt in 3:38 Stunden. Nach 10:18 Stunden erreicht er das Ziel – stark in allen Disziplinen, fokussiert bis zum Schluss.
Was vor zwei Jahren unmöglich schien, ist Realität geworden.

Was Daniels Weg zeigt

Daniels Entwicklung steht exemplarisch für die Arbeit bei MY sport: kein Standardplan, sondern massgeschneidertes Coaching mit Fokus auf nachhaltige Entwicklung.
Vom Nichtschwimmer und Gelegenheitsläufer zum Ironman-Finisher in zwei Jahren – möglich durch Kontinuität, Vertrauen und Geduld.

Du willst deinen eigenen Weg vom Einsteiger zum Finisher gehen?

Dann vereinbare jetzt dein kostenloses Erstgespräch mit unseren Coaches. Gemeinsam finden wir heraus, welches Coaching zu dir passt und wie du deine Ziele erreichen kannst.

Unser individuelles Coaching bietet dir gezielte Betreuung fürs Schwimmen, Radfahren und Laufen – abgestimmt auf dein Niveau und deine Lebenssituation. Ob du gerade erst beginnst oder dich gezielt auf deinen nächsten Ironman vorbereiten willst: Wir begleiten dich Schritt für Schritt auf dem Weg zu deinem persönlichen Erfolg.

Es wird früh dunkel, die Temperaturen sinken, und doch kribbelt es bereits wieder in den Beinen. Die Saisonpause ist vorbei und der Blick richtet sich nach vorne. Doch wie gelingt der beste Einstieg in die neue Saison? Die Antwort steht oft im eigenen Wohnzimmer. Smart Training auf der Rolle ist längst keine reine Notlösung mehr für Schlechtwettertage, sondern das vielleicht mächtigste Werkzeug für deinen Formaufbau.

Präzision statt Zufall: Warum Watt nicht gleich Watt ist

Gerade für Radsportler und Triathleten, die ihre Leistung gezielt verbessern wollen, ist das Treffen der exakten Trainingszonen entscheidend. Es mag pingelig klingen, aber ob du 10 bis 15 Watt zu viel oder zu wenig drückst, entscheidet oft darüber, ob du den physiologisch richtigen Reiz setzt oder ’nur‘ Kalorien verbrennst. Draussen im Gelände ist diese Präzision durch Verkehr, Topografie oder Wind oft schwer zu halten.

Hier spielt das Smart Training seine grösste Stärke aus. Basierend auf einer sauberen Leistungsdiagnostik kannst du dein Training auf der Rolle millimetergenau steuern. Der Smart Trainer erlaubt es dir, ohne Ablenkung exakt in deinem vorgegebenen Bereich zu bleiben. Ob du nun eine saubere Grundlageneinheit (GA1) fährst, um den Fettstoffwechsel zu ökonomisieren, oder präzise an deiner Schwelle arbeitest, um den ‚Motor‘ zu vergrössern: Du setzt genau die richtigen Trigger für deinen Körper.

Zudem gilt auf der Rolle das Prinzip der ‚No Junk Miles‚. Da es keine Ampeln gibt und du nie bergab rollst, musst du permanent treten. Die Belastungsdichte ist deutlich höher. Erfahrungsgemäss sind 60 Minuten konzentriertes Wintertraining auf dem Rad (indoor) oft so effektiv wie 90 Minuten draussen. Du nutzt deine Zeit also maximal effizient – perfekt für alle, die Training, Job und Alltag unter einen Hut bringen müssen.

Die richtigen Tools und warum Diagnostik der Schlüssel ist

Heutzutage hast du unzählige Möglichkeiten, dein Smart Training über verschiedene Apps zu steuern. Es muss aber nicht immer ein teures Abo sein. Die einfachste und kostengünstigste Option bietet oft schon dein Equipment selbst: Wenn du ein Garmin-Gerät nutzt, kannst du über Garmin Connect deine Trainingsblöcke selbst erstellen, auf den Radcomputer laden und den Smart Trainer entsprechend steuern lassen.

Noch einfacher geht es, wenn du dir einen strukturierten Plan holst, beispielsweise über unseren Trainingsplan Selfcoaching. So bekommst du professionelle Vorgaben, die du direkt abfahren kannst.

Doch Vorsicht: Ein Plan ist nur so gut wie die Daten, auf denen er basiert. Viele Athleten orientieren sich rein an der FTP (Functional Threshold Power). Dieser Wert kann jedoch schwierig zu interpretieren sein und zeigt nur die halbe Wahrheit. Deshalb empfehle ich dir dringend, zuerst eine saubere Leistungsdiagnostik zu absolvieren, um deine individuellen Trainingszonen zu bestimmen.

Warum ist das so wichtig? Weil zwei Fahrer mit der gleichen FTP physiologisch völlig unterschiedlich funktionieren können:

  • Der ‚Hoch-Kapazitive‘: Hast du eine sehr hohe glykolytische Kapazität (Vlamax), ist deine Schwelle oft niedriger, weil du viele Kohlenhydrate verbrauchst. Dein Training muss ganz anders aussehen, um diese Kapazität zu senken und die Schwelle zu heben.
  • Der ‚Ökonom‘: Hast du bereits ein sehr ökonomisiertes Stoffwechselprofil, brauchst du andere Reize, um dich weiterzuentwickeln.

Nur wenn du weisst, wie dein Motor funktioniert, kannst du im Wintertraining auf dem Rad an den richtigen Stellschrauben drehen und deine Zeit effizient nutzen.

Fazit

Indoor-Training ist mehr als eine Notlösung für dunkle Tage. Es ist deine Chance, so präzise wie nie zuvor an deiner Form zu arbeiten. Mit der richtigen Diagnostik, smarten Tools und etwas Gamification vergeht die Zeit wie im Flug – und die Bestform im Frühling ist dir sicher.

Alex Gröbli, Rico Hasler und Sandra Zaugg finishen auf der anspruchsvollen Strecke


Ein letztes Mal in dieser Saison versammelte sich die Triathlon-Elite im sonnigen Marbella, um bei idealen Bedingungen um den Weltmeistertitel auf der Halbdistanz zu kämpfen. Die 70.3 Weltmeisterschaft Marbella 2025 ist ein beeindruckendes Ereignis, das 1.9 km Schwimmen, 90 km Radfahren mit rund 1’600 Höhenmetern und 21 km Laufen beinhaltete und den Athletinnen und Athleten alles abverlangte. Insgesamt starteten rund 5’500 Teilnehmende – eine organisatorische Meisterleistung des Veranstalters.

Tag X

Für Alex Gröbli war es bereits die vierte Teilnahme an einer Weltmeisterschaft über die Halbdistanz. Er zeigte ein konstantes Rennen und erreichte das Ziel in 4:59:58 Stunden. Was ihm Rang 58 von 342 in seiner Kategorie einbrachte. Auf dem technisch anspruchsvollen Radkurs fuhr er mit Leistungen zwischen 280 und 310 Watt. Bergab erreichte er Spitzengeschwindigkeiten von über 80 km/h. Auf der Laufstrecke konnte er sein Tempo bis ins Ziel halten und blieb knapp unter der Fünf-Stunden-Marke.

Rico Hasler absolvierte das Rennen in 5:03:04 Stunden und belegte damit Rang 253 von 493. Auch er meisterte den fordernden Kurs mit seinen langen Anstiegen und schnellen Abfahrten erfolgreich.

Sandra Zaugg kämpfte sich nach schwierigen Wochen durch das Rennen und erreichte das Ziel in 6:05:47 Stunden, was Rang 49 von 216 bedeutete. Die Radstrecke beschrieb sie als fordernd, aber eindrucksvoll, und die Laufstrecke als ‚knackig‘ mit grosser Stimmung entlang der Strecke.

Das Wetter in Marbella präsentierte sich von seiner besten Seite. Sonne, milde Temperaturen und ein begeistertes Publikum sorgten für eine besondere WM-Atmosphäre. Alle drei MY sport Athleten konnten ihre Rennen erfolgreich abschliessen und die Saison mit positiver Energie beenden.

70.3 Weltmeisterschaft Marbella 2025

Krafttraining ist kein Bodypump – worum es beim Athletiktraining für Ausdauersportler wirklich geht

Brauchen Ausdauersportler wirklich Krafttraining? Eine Frage, die noch immer viele Hobbyathleten beschäftigt – sei es im Triathlon, beim Radfahren oder Laufen. Die Antwort ist klar: Ja, aber nur, wenn richtig trainiert wird. Denn nicht alles, was nach Muskelarbeit aussieht, ist automatisch auch Krafttraining.

In diesem Blogartikel erfährst du, warum gezieltes Athletiktraining für Ausdauersportler wie Triathleten, Läufer und Radfahrer essenziell ist – und welche grundlegenden Unterschiede zwischen Kraft- und Ausdauertraining du kennen musst, um deine Leistung nachhaltig zu verbessern.

Ein weit verbreiteter Irrtum: Wenn du ein Gewicht oder einen Widerstand länger als 60 bis 75 Sekunden bewegst, trainierst du nicht Kraft, sondern Ausdauer. Bodypump-Kurse mit 4 Minuten Kniebeugen gehören also nicht ins Krafttraining, sondern in die Kategorie hochintensives Ausdauertraining.

Echter Kraftreiz entsteht erst dann, wenn du mit mindestens 50 % deines Maximalgewichts arbeitest. Wenn du dein genaues Maximalgewicht nicht kennst, hilft dir eine einfache Regel: Wenn du ein Gewicht unter voller Anstrengung länger als 90 Sekunden bewegen kannst, bist du definitiv im Ausdauerbereich.

Entscheidend ist also die richtige Wahl des Gewichts – nur so erreichst du den gewünschten Trainingsreiz. Dabei unterscheiden wir im Krafttraining für Ausdauersportler zwischen verschiedenen Trainingsformen:

  • Hypertrophietraining (10–15 Wiederholungen): Ziel ist Muskelaufbau, typischerweise im Bodybuilding.
  • IK-Training (intramuskuläre Koordination) oder Maximalkrafttraining (4–6 Wiederholungen): Fokus liegt auf der Kraftentwicklung ohne übermässige Muskelzunahme – ideal für Ausdauersportler.

Gerade für Triathleten, Radfahrer und Läufer ist das gezielte Training im IK- oder Max-Kraftbereich zentral. Auch wenn es anspruchsvoll ist, mit schweren Gewichten in niedrigen Wiederholungszahlen zu arbeiten, bringt genau diese Trainingsform den entscheidenden Unterschied in deiner Performance.

Was ist Athletiktraining und Krafttraining überhaupt?

Für dich als ambitionierter Hobbyathlet oder gesundheitsorientierter Mensch ab etwa 20 Jahren ist Krafttraining weit mehr als nur Muskelaufbau – es bildet die Grundlage für Stabilität, Bewegungskontrolle und Belastungstoleranz im Alltag wie auch im Sport. Besonders im Ausdauersport – sei es beim Laufen, Radfahren oder Triathlon – spielt Kraft eine entscheidende Rolle.

Athletiktraining umfasst dabei mehr als das klassische Hanteltraining. Es beinhaltet Übungen zur Verbesserung von Kraft, Koordination, Beweglichkeit und Rumpfstabilität – also all jenen Faktoren, die dich als Ausdauersportler effizient und verletzungsfrei bewegen lassen.

Ein Beispiel: Beim Joggen machst du etwa 180 Schritte pro Minute – das heisst, dein Körper muss 90 Mal pro Minute dein gesamtes Körpergewicht auf einem Bein stabilisieren. Ohne genügend muskuläre Stabilität entsteht eine hohe strukturelle Belastung auf deine Gelenke, Sehnen und Bänder.

Hier greift das Krafttraining für Läufer und Triathleten: Es stärkt deine funktionellen Fähigkeiten – also die Fähigkeit, Kraft gezielt und effizient in Bewegung umzusetzen. Gleichzeitig unterstützt es deine strukturelle Belastbarkeit. Das heisst, es hilft dir, Abnutzungserscheinungen vorzubeugen und länger gesund zu bleiben.

Zusammengefasst:

  • Krafttraining = Wie viel Widerstand dein Körper bewältigen kann
  • Athletiktraining = Funktionelle Ergänzung mit Fokus auf Stabilität, Mobilität und Koordination
  • Ziel = Mehr Effizienz in der Bewegung, weniger Verletzungsrisiko und bessere Leistung im Sport

Gerade für Ausdauersportler ist diese Kombination essenziell – nicht nur zur Leistungssteigerung, sondern auch für eine nachhaltige und gesunde Trainingskarriere.

Warum Ausdauersportler von Krafttraining profitieren

Wenn du diesen Blog liest, hast du wahrscheinlich bereits erkannt, dass Athletiktraining für Ausdauersportler weit mehr ist als ein nettes Zusatzprogramm. Es ist ein entscheidender Faktor, um langfristig gesund, leistungsfähig und erfolgreich zu bleiben – sei es im Triathlon, beim Laufen oder Radfahren.

Ein zentraler Vorteil: Krafttraining wirkt strukturellem Verschleiss entgegen. Während du durch dein Ausdauertraining deinen ‚Motor‘ verbesserst – sprich: deine VO₂max erhöhst – bleibt dein ‚Chassis‘, also dein Bewegungsapparat, oft zurück. Genau hier setzt gezieltes Krafttraining für Läufer, Radfahrer und Triathleten an: Es stärkt Muskulatur, Sehnen, Bänder und Gelenke – dein ganzes ‚Fahrwerk‘. Ohne diese strukturelle Stabilität wird auch der grösste Motor nicht effizient laufen.

Ein weiterer, oft unterschätzter Aspekt: Krafttraining ist aktives Anti-Aging. Mit zunehmendem Alter verlieren wir Muskelmasse und Kraft – das beginnt bereits ab dem 30. Lebensjahr. Wer dagegen steuert, erhält nicht nur seine sportliche Leistungsfähigkeit, sondern auch Lebensqualität im Alltag.

Darum empfehlen wir dir als Hobbyathlet oder ambitionierten Age-Grouper:
Zweimal pro Woche, 45–60 Minuten gezieltes Kraft- und Athletiktraining.

Dafür brauchst du nicht zwingend ein Fitnesscenter. Mit wenigen Hilfsmitteln – zum Beispiel einem Miniband, einer Langhantel oder Kettlebell – kannst du viele effektive Einheiten auch zu Hause absolvieren. In späteren Kapiteln zeigen wir dir, wie das geht.

Typische Fehler von Hobbyathleten – und wie du sie vermeidest

Auch wenn die Vorteile von Kraft- und Athletiktraining für Ausdauersportler längst wissenschaftlich belegt sind, scheitert die Umsetzung im Trainingsalltag oft an ganz praktischen Dingen. Viele Hobbyathleten – egal ob Läufer, Radfahrer oder Triathleten – machen dabei ähnliche Fehler. Die gute Nachricht: Mit ein wenig Bewusstsein lassen sich diese Stolpersteine einfach vermeiden.

1. Fehlende Regelmässigkeit

Der mit Abstand häufigste Fehler: fehlende Konsistenz. Das Krafttraining wird oft vernachlässigt oder kurzfristig durch eine zusätzliche Ausdauereinheit ersetzt. Die Folge: fehlender Reiz, keine Anpassung, kein Fortschritt. Nur mit einem regelmässigen Reiz – idealerweise zweimal pro Woche – kann sich deine Muskulatur sinnvoll entwickeln und dich im Ausdauertraining wirklich unterstützen.

2. Zu wenig Gewicht, zu viele Wiederholungen

Viele Athleten trainieren mit zu leichten Gewichten. Sie machen dann 20 oder mehr Wiederholungen und glauben, das sei Krafttraining. In Wahrheit handelt es sich dabei um intensives Ausdauertraining – der gewünschte Kraftreiz bleibt aus.

Wichtig: Du solltest mit so viel Gewicht arbeiten, dass du in einem Bereich von 4–12 Wiederholungen an deine muskuläre Grenze kommst – je nach Trainingsziel (IK oder Hypertrophie).

3. Immer dieselben Übungen – oder falsch ausgeführt

Ein weiterer Fehler: Es werden immer die gleichen Übungen gemacht – häufig unsauber ausgeführt oder nicht auf das persönliche Defizit abgestimmt. Besser wäre, regelmässig kleine Variationen einzubauen oder gezielt an Schwächen zu arbeiten.

Tipp: Lieber konsequent ein kleines, sinnvolles Übungsset durchziehen, als ständig neue Übungen auszuprobieren oder ganz auf das Training zu verzichten.

4. Zu viel Fokus auf den Core – oft mit Nebenwirkungen

Ein verbreiteter Irrtum ist, dass man als Ausdauersportler vor allem den Rumpf trainieren müsse. Das stimmt nur bedingt: Ein übertrainierter Core kann Verspannungen oder sogar Rückenschmerzen verursachen, besonders wenn nicht ausgeglichen trainiert wird. Besonders ältere Athleten profitieren von einem strukturierten, individuellen Programm, das auf persönliche Schwächen abgestimmt ist.

Empfehlung: Lass dir bei Unsicherheiten ein personalisiertes Kraftprogramm erstellen – zum Beispiel durch einen erfahrenen Coach oder Physiotherapeuten. So trainierst du gezielt und effizient.

Einstieg ins Athletik- und Krafttraining – so geht’s richtig

Der beste Zeitpunkt für den Einstieg ins Athletiktraining für Ausdauersportler ist nach der Saisonpause. Genau jetzt hast du die Chance, deine muskuläre Struktur gezielt aufzubauen, Bewegungsmuster zu verbessern und deinem Körper die Grundlagen zu geben, auf denen du die nächste Saison aufbauen kannst.

Phase 1: Angewöhnung (ca. 4 Wochen)

In den ersten vier Wochen steht das Erlernen der Übungen im Vordergrund. Es geht nicht um Maximalkraft, sondern um:

  • saubere Bewegungsausführung
  • Arbeiten über die vollständige Bewegungsamplitude
  • Verbesserung der inter- und intramuskulären Koordination

Tipp: Nutze die Pausen zwischen den Übungen nicht für das Handy, sondern für kurze Beweglichkeitseinheiten – z. B. mit Yoga-Flows oder spezifischen Mobility-Übungen. So bleibst du dynamisch und förderst deine Regeneration aktiv.

Phase 2: Hypertrophie (ca. 4–8 Wochen)

Wenn dein nächster Wettkampf noch etwas entfernt ist, kannst du im Anschluss gezielt Muskelmasse aufbauen. Diese Phase dient als Grundlage für spätere Kraftentwicklungen und verbessert deine strukturelle Belastbarkeit.
Ziel: 8–12 Wiederholungen mit moderat-hohem Gewicht – Muskelermüdung am Satzende.

Phase 3: IK- und Max-Krafttraining (ab Woche 9+)

Jetzt wird es sportartspezifisch. In dieser Phase geht es um maximale Kraftentwicklung ohne unnötigen Muskelzuwachs – ideal für Triathleten, Läufer und Radfahrer.

  • IK-Training: 4–6 Wiederholungen, Fokus auf saubere Technik und hohe Aktivierung
  • Split-Training: Bei ausreichend Trainingszeit kannst du gezielt einzelne Muskelgruppen ansprechen – z. B. vordere und hintere Oberschenkel separat

In den Wintermonaten (Januar bis März) ist diese Phase ideal, um deine Kraftbasis für die Saison zu legen.

Phase 4: Wettkampfnahe Anpassung (ab Frühling)

Sobald die Wettkampfsaison näher rückt, empfehlen wir den Wechsel auf ein sportartspezifisches Athletiktraining für Triathleten und Läufer. Jetzt liegt der Fokus auf:

  • Sprungkraft (z. B. Seilspringen, Plyometrie)
  • Stabilität (v. a. Fuss-, Knie- und Rumpfstabilität)
  • Bewegungskontrolle und Impaktresistenz beim Laufen

Ziel ist es, die strukturelle Belastbarkeit für Wettkämpfe zu erhalten – ohne übermässige Ermüdung durch zu intensive Krafteinheiten.

Saisonverlauf und Übergang

In der zweiten Saisonhälfte (z. B. August, September) kann das Krafttraining schrittweise reduziert werden. Es spricht nichts dagegen, Einheiten punktuell durch Yoga oder Mobility-Sessions zu ersetzen. Danach folgt die Saisonpause – und der nächste saubere Aufbau beginnt.

Wie sich Kraft- und Athletiktraining für Triathleten, Läufer und Radfahrer unterscheidet

Ein effektives Athletiktraining für Ausdauersportler ist niemals ‚one size fits all‘. Ob du vor allem läufst, Rad fährst oder im Triathlon unterwegs bist – dein Trainingsschwerpunkt sollte sich immer an der Belastungsform deiner Sportart orientieren.

Impact vs. Non-Impact – der wichtigste Unterschied

Der zentrale Unterschied: Impact.

  • Radfahren ist eine sogenannte Non-Impact-Sportart – dein Bewegungsapparat wird kaum durch Stösse oder Schläge belastet.
  • Laufen, Trailrunning und grosse Teile des Triathlons sind Impact-Sportarten – bei jedem Schritt wirken hohe Kräfte auf dein Skelett, deine Gelenke, Sehnen und Muskeln.

Was bedeutet das für dein Krafttraining?

Krafttraining für Radfahrer

Als Radfahrer, insbesondere als Ultracycler, profitierst du besonders von gezieltem Muskelaufbau, da du keine starke Gewichtslast auf deine Gelenke hast.
Fokus:

  • Maximalkraft in Bein- und Rumpfmuskulatur
  • Ausgleichstraining für Nacken, Schulter und Rücken
  • Prävention gegen Verspannungen bei langen Ausfahrten

Gerade Nackenmuskulatur und obere Rückenmuskulatur sind oft zu schwach – was bei langen Touren (z. B. 20+ Stunden) zu massiven Beschwerden führen kann. Mehr dazu findest du in unserem Blog zum Krafttraining für Ultracycler [Link einfügen].

Athletiktraining für Läufer und Triathleten

Beim Laufen steht die Strukturstabilität im Vordergrund: Fuss-, Knie- und Hüftgelenke müssen bei jedem Schritt ein Mehrfaches deines Körpergewichts abfedern.
Fokus:

  • Verletzungsprophylaxe durch gezielte Kräftigung der stabilisierenden Muskulatur
  • Fuss- und Sprunggelenksstabilität
  • Plyometrie, Seilspringen und Sprungübungen
  • Rumpfstabilität – aber mit Augenmass, um Überverspannung zu vermeiden

Gerade beim Trailrunning ist zusätzlich zur Kraft auch Koordination und Reaktivkraft entscheidend, um das Verletzungsrisiko im Gelände zu minimieren.

Gewicht und Muskelmasse – der richtige Mittelweg

  • Radfahrer und Triathleten profitieren oft von etwas mehr Muskulatur – 2–3 kg zusätzliche Muskelmasse können hier durchaus sinnvoll sein, um die Gesamtbelastung zu reduzieren und mehr Energiespeicher aufzubauen.
  • Läufer, insbesondere auf langen Strecken oder im Gelände, müssen dagegen mit jedem zusätzlichen Kilo mehr ‚tragen‘. Hier gilt: funktionelle Kraft ja, aber ohne überflüssigen Muskelzuwachs.

Fazit – warum jetzt der beste Zeitpunkt für den Einstieg ist

Egal, ob du dich gerade in der Wettkampfphase, Off-Season oder im Winteraufbau befindest – der beste Zeitpunkt für den Einstieg ins Athletiktraining für Ausdauersportler ist immer jetzt. Entscheidend ist nicht, wo du stehst, sondern dass du beginnst – und dann dranbleibst.

Wie bereits mehrfach erwähnt, ist die Konsistenz der Schlüsselfaktor: Zwei strukturierte Einheiten Kraft- oder Athletiktraining pro Woche reichen aus, um grosse Wirkung zu erzielen. Dabei musst du nicht immer ins Fitnesscenter – mit einem klugen Setup funktioniert das auch zu Hause.

Wenn du mal wenig Zeit hast, kannst du auch eine Laufeinheit durch Krafttraining ersetzen. Gerade im Laufsport wird häufig zu viel gelaufen und zu wenig stabilisiert – dabei ist es oft genau dieses strukturelle Defizit, das zu Verletzungen führt.

Achtung: Lieber eine Stunde weniger Laufen – dafür eine Stunde gezielt Krafttraining für Läufer.

Auch Yoga oder Mobility-Sessions können das Training sinnvoll ergänzen – vor allem in Phasen, in denen dein Körper mehr Regeneration braucht.

Und nicht zuletzt: Krafttraining ist dein persönliches Anti-Aging-Programm. Wer auch im Alter stark bleibt, bleibt beweglich, widerstandsfähig und leistungsfähig – im Sport wie im Alltag.

In unseren Self-Coaching-Trainingsplänen ist das Krafttraining bereits sinnvoll integriert. Schau dich gerne bei uns um und finde dein passendes Trainingsprogramm – abgestimmt auf dein Ziel, deinen Sport und deine verfügbaren Ressourcen.

Starke Leistung bei Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit – einmal mehr steht Sabina Fenner ganz oben auf dem Podest

Sabina Fenner hat beim Ironman 70.3 Salalah 2025 erneut eine herausragende Leistung gezeigt. Wie schon 2023 gewann sie souverän ihre Altersklasse F60–64. Dabei verbesserte sie ihre Zeit um mehr als 20 Minuten und sicherte sich in 5:40:15 Stunden den verdienten Sieg.

Die Bedingungen in Oman waren alles andere als einfach. Bereits am frühen Morgen stiegen die Temperaturen über 30 Grad, und die hohe Luftfeuchtigkeit machte den Wettkampf zusätzlich herausfordernd. Sabina liess sich davon nicht beeindrucken. Mit der Startnummer 1 – ein ganz besonderer Moment für jede Athletin – ging sie fokussiert ins Rennen. Sie schwamm kontrolliert durch das warme Wasser des Arabischen Meeres, fand auf der windanfälligen Radstrecke schnell ihren Rhythmus und zeigte auf dem abschliessenden Halbmarathon grosse mentale Stärke.

Ironman 70.3 Salalah

Ihre beeindruckende Leistung wurde gleich doppelt belohnt. Neben dem erneuten Sieg in ihrer Altersklasse sicherte sich Sabina auch den begehrten Slot für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft 2026. Damit setzt sie ihre Erfolgsgeschichte fort und beweist, dass Leidenschaft und Disziplin über Jahre hinweg Früchte tragen.

Sabina Fenner steht sinnbildlich für Ausdauer, Erfahrung und den Willen, sich immer wieder zu verbessern. Ihr zweiter Sieg in Serie in Salalah zeigt eindrücklich, wie stark sie unterwegs ist.

Starke Leistung von Gabi und Reto Frei an der Transviamala 2025

Anspruchsvolle Bedingungen und steile Trails prägten das Rennen Transviamala 2025 durch die wilde Viamala-Schlucht.

Bei idealem Herbstwetter mit kühlen Temperaturen am Start und sonnigen Passagen entlang der Strecke fand am Wochenende die Transviamala statt. Rund 1000 Läuferinnen und Läufer stellten sich der fordernden Strecke von Thusis nach Donat über 19 Kilometer mit +1000 Höhenmetern und -687 Metern Gefälle.

Für Gabi Boo und Reto Frei Boo von MY sport war der Lauf ein besonderes Erlebnis. Die Transviamala 2025 gilt als eine der schönsten, aber auch anspruchsvollsten Laufveranstaltungen der Schweiz. Kaum eine Passage erlaubt gleichmässiges Laufen – stattdessen wechseln sich steile Aufstiege, technisch herausfordernde Abstiege und schmale Trails ab.

Gabi Boo zeigte eine starke Leistung und meisterte die Strecke in 2 Stunden und 21 Minuten. Damit erreichte sie den 7. Rang in ihrer Altersklasse (von 26). Eine beeindruckende Platzierung auf einem Terrain, das konditionell wie technisch alles fordert. Auch Reto Frei (1:55:15, Rang 5. AK) bewältigte die anspruchsvolle Strecke mit konstanter Pace und sicherer Technik auf den steilen Abschnitten.

Die Transviamala überzeugte erneut mit ihrer spektakulären Kulisse, der eindrücklichen Schlucht und einer familiären Atmosphäre, welche die Veranstaltung zu einem Highlight im Herbstlaufkalender macht.


Transviamala 2025

Katharina trotzt Widrigkeiten beim Ironman Hawaii: Top-Radzeit und starker Finish

Kailua-Kona, Hawaii – Der Ironman World Championship auf Hawaii 2025 war ein historisches Ereignis: Es war das voraussichtlich letzte reine Frauenrennen auf der legendären Insel, bevor 2026 wieder Männer und Frauen gemeinsam starten sollen. Mit Spannung blicken die Athletinnen auf den Ironman Hawaii 2025. Mittendrin im Feld der weltbesten Triathletinnen: die MY SPORT Athletin Katharina Roer, die sich mit beeindruckendem Kampfgeist und einer Gesamtzeit von 11 Stunden und 47 Minuten erfolgreich über die Ziellinie kämpfte.

Optimale Vorbereitung und kühler Kopf

Die Vorzeichen für Katharina Roer standen gut: Eine Woche vor dem Wettkampf reiste sie an, die Vorbereitung unter Coach Dan Aeschlimann lief nach Plan, und die letzten Trainingseinheiten auf der Insel gaben ihr ein top vorbereitetes Gefühl. Mit dem nötigen Respekt vor der Hitzeschlacht, aber auch mit einem Plan B in petto, ging Roer an den Start. Auch die Verpflegungsstrategie beim Ironman Hawaii 2025 ging voll auf: Die ‚Special Needs‘-Säcke waren perfekt vorbereitet und die Wechselzone wurde von Roer sensationell schnell absolviert.

Gutes Schwimmen und eine phänomenale Radleistung

Die Schwimmstrecke (3.8 km) wurde von vielen als recht wellig empfunden, doch als gute Schwimmerin kam Roer gut damit zurecht. Ihre Taktik, relativ weit aussen zu starten und dann einzuziehen, zahlte sich aus. Am Wendepunkt nutzte sie den Wasserschatten einer Gruppe gleich schneller Frauen, um Energie zu sparen. Der Wettkampf Ironman Hawaii 2025 verlangte so einiges ab. Nach 1:12 Stunden stieg sie relativ entspannt aus dem Pazifik.

Auf der Radstrecke (180 km), ihrem grossen Trumpf an diesem Tag, hatte sie ‚unfassbar gute Beine‘. Sie musste sich bewusst zurücknehmen, um nicht zu überpacen und hielt die von Coach Dan vorgegebene Wattgrenze exzellent ein. Bis zum Wendepunkt in Hawi lief alles perfekt, der Wind war moderat, die Kühlung durch einen normalen Helm (statt Aero-Helm) funktionierte gut. Erst in der letzten Stunde auf dem Queen K Highway, als der Wind heftiger wurde, gestaltete sich die Fahrt etwas harzig. Dennoch lieferte Katharina Roer mit 5:47 Stunden eine Top-Radzeit ab und lag damit exakt im Soll ihres Coaches beim Ironman Hawaii 2025.

Dramatischer Marathon: Schmerz und Plan B

Der zweite Wechsel auf die Laufstrecke (42.195 km) gelang Roer perfekt. Doch dann der erste Schock: Schmerzen in der rechten Fusssohle. Unbeirrt nahm sie den Lauf in Angriff und konnte sich zunächst gut einlaufen. Ein zusätzlicher Motivationsschub gab ihr der Anblick ihres Mannes auf der Strecke. Doch am Palani Road, wo sie bewusst hochmarschierte, um nicht zu viel zu wollen, setzte kurz darauf ein Seitenstechen ein – eine Erfahrung, die sie seit Jahren nicht mehr gemacht hatte.

Sofort zog sie Plan B – das Finish unter 12 Stunden – anstelle des ursprünglich angestrebten Marathons unter 4 Stunden. Sie wechselte zwischen Gehen und Rennen, was das Seitenstechen verschwinden liess. Der Weg ins Energy Lab brachte jedoch neue, extreme Schmerzen: ein Stechen unter beiden Füssen, das fast unerträglich wurde. Doch Roer kämpfte weiter, Verpflegung im Gehen, dann wieder rennen. Sie biss sich durch, versuchte, alles zu geben und einen Fuss vor den anderen zu setzen, um beim Ironman Hawaii 2025 ins Ziel zu gelangen.

Gänsehaut-Moment im Ziel

Nach 11:47:32 Stunden erblickte Katharina Roer die langersehnte Ziellinie. Der Übertritt über die Finishline war ein Gänsehaut-Moment und eine immense Erleichterung. Der Ironman Hawaii 2025 war geschafft. Mit dieser Leistung sicherte sie sich den respektablen 96. Rang in der Altersklasse 40-44.

Trotz aller Widrigkeiten zieht Katharina Roer ein durchweg positives Fazit: Es war ein wunderschöner Wettkampf, auf den sie stolz ist. Besonders hervorzuheben ist die Atmosphäre des reinen Frauenrennens, das sie als sehr fair, kollegial und entspannter als gemischte Rennen empfand. Die Ungewissheit über das neue Qualifikationssystem und ob sie jemals wieder auf Hawaii starten wird, lässt sie wehmütig zurück. Nun ist sie gespannt, wohin die Reise als nächstes geht nach dem Ironman auf Hawaii im Jahr 2025.

Herzliche Gratulation zu dieser super Leistung!

Ironman Hawaii 2025