Das vergangene Wochenende verlangte unseren Athleten und Athletinnen einiges ab. Während in Zürich die Läufer gegen den Nieselregen kämpften, spulten unsere Radfahrer beim Audax Brevet hunderte Kilometer in der Dunkelheit ab.
Zürich Marathon: Konstante Leistungen trotz Nässe
Beim Halbmarathon in Zürich herrschte klassisches Ausdauerwetter: kühl und nieselig. Davon liessen sich die MY sport Starter nicht bremsen. Paulo Isidro erreichte das Ziel nach 1:28:38 (70. AK), dicht gefolgt von Claudio Schmid, der mit 1:28:47 (181. AK) ebenfalls eine starke Zeit ablieferte. Jael Singer beendete das Rennen in 1:37:22 (115. AK) und Sabrina Pörtig komplettierte das Team-Ergebnis mit einer Zeit von 1:56:22 (73. AK).
Den Sieg über die volle Marathondistanz sicherte sich bei den Männern der Äthiopier Tadesse Abraham, der trotz der nassen Strasse ein extrem hohes Tempo vorgab und das Rennen für sich entschied.
Audax Brevet 400: Die lange Nacht
Beatrice Wüthrich und Alex Gröbli stellten sich einer besonderen Herausforderung: dem Audax Brevet 400. Der Start erfolgte um 20:00 Uhr bei ungemütlichem Wetter, was bedeutete, dass die grösste Distanz in der Kälte der Nacht zurückgelegt werden musste. Beatrice bereitet sich aktuell auf das Ultra-Event «Three Peaks» (Wien–Nizza, self-supported) vor. Für sie war es ein mentaler Härtetest. Nach den ersten leichten Stunden und der darauffolgenden Stille der Nacht brachte erst der Sonnenaufgang die nötige Energie zurück. Ihr Fazit nach 421 Kilometern: Weiter. Immer weiter.
Walliseller Triathlon: Schneller Formtest
In Wallisellen fiel der offizielle Startschuss in die Schweizer Triathlonsaison. Der Modus mit Schwimmen im Hallenbad und anschliessend schnellen Wechseln ist ideal, um die Abläufe unter Wettkampfbedingungen zu testen. Harald Barthel nutzte diese Gelegenheit für seinen ersten Einsatz des Jahres und finishte mit einer Zeit von 1:03:26 auf dem 147. Rang.
Coach Dan Aeschlimann zeigt sich sehr zufrieden mit den Leistungen seiner Athleten und Athletinnen an diesem Wochenende. Trotz der widrigen Wetterbedingungen wurde hart gekämpft – die Basis für die kommenden Monate und die grossen Ziele im Sommer steht.
https://mysport.ch/wp-content/uploads/2026/04/P4128206.jpeg9601280Kathi Menzigerhttps://mysport.ch/wp-content/uploads/2024/07/mysport_logos_aktuell_2024-300x300.pngKathi Menziger2026-04-13 15:15:442026-04-20 11:33:43Saisonauftakt bei nasskaltem Wetter
Vom 28. – 31. Mai 2026 finden in Zürich die Cycle Week statt. MY sport wird mit diversen Angeboten dabei sein. Wir freuen uns, dich vor Ort zu treffen.
Bikefitting: Das Velo vom Profi einstellen – by MY SPORT
Beim Bikefitting wird dein Bike auf deine individuellen Bedürfnisse und Ergonomie angepasst. Wurden deine Hände schon mal Taub nach einer längeren Tour? Der Rücken oder der Nacken schmerzt? Oder du willst mit der richtigen Postion und Kraftübertragung effizienter unterwegs sein? Jede und jeder ist herzlich eingeladen vorbeizukommen, zu sehen, was ein Bikefitter genau macht, sich Tipps vom Profi abzuholen. Das Fitting ist Öffentlich zugänglich und wird von Dan kommentiert und erklärt.
Termine Freitag, 29. Mai⋅16:30 bis 18:30 Samstag, 30. Mai⋅14:00 bis 16:00
Ort CYCLE WEEK CAMPUS – Brunau: FOCUSWATER meeting point, Stand B01 / Eingangshalle Saalsporthalle
Ernährung entscheidet über Erfolg oder Abbruch. Erfahre, wie du Energiezufuhr, Timing und Verträglichkeit optimierst, um Leistung, Fokus und Regeneration über viele Stunden zu sichern.
Termine Donnerstag, 30. Mai⋅11:00 bis 11:45
Treffpunkt CYCLE WEEK CAMPUS – Brunau: FOCUSWATER meeting point, Stand B01
Auf was gilt es beim Training zu achten damit du einen erfolgreichen Trainingsaufbau hast? Diese und weitere Fragen rund um die Trainingsoptimierung werden in diesem Workshop beantwortet. Es geht ausserdem um verschiedenen Stoffwechselprozesse und welche Intensitäten wann zum Einsatz kommen, um die richtigen Reize zu setzten und dich zu verbessern.
Termin Samstag, 30. Mai⋅17:00 bis 18:00
Treffpunkt CYCLE WEEK CAMPUS – Brunau: FOCUSWATER meeting point, Stand B01
Sobald die Tage länger werden, ist es Zeit, die Rolle gegen die Strasse zu tauschen. Doch der Wechsel vom kontrollierten Indoortraining oder der winterlichen Pause auf den Asphalt ist mehr als nur ein Tapetenwechsel. Er markiert eine entscheidende Phase in deinem Trainingsjahr, in der oft die Weichen für die gesamte Saison gestellt werden. Wer jetzt zu impulsiv startet oder die Intensitäten falsch einschätzt, riskiert, dass die Formkurve stagniert, bevor die ersten echten Highlights überhaupt anstehen.
Das Training auf der Strasse bringt neue Variablen mit sich, die auf der Rolle oft fehlen: Topografie, Wind und die Dynamik längerer Ausfahrten fordern den Körper auf eine andere Weise. Es geht nun darum, die im Winter gelegte Basis geschickt in spezifische Ausdauer und Kraft umzumünzen. Dabei stellt sich oft die Frage, wie man das Pensum steigert, ohne den Organismus zu überfordern oder in alte Fehlmuster zu verfallen.
In unserem Webinar nehmen wir genau diesen Übergang unter die Lupe. Wir beleuchten die unterschiedlichen Aspekte, die einen erfolgreichen Saisonstart ausmachen, und geben dir wertvolle Impulse für deine kommenden Trainingswochen. Es geht darum, ein Gespür für die richtige Belastung zu entwickeln und die Theorie der Trainingslehre in die Praxis auf der Strasse zu übertragen. Wir teilen unsere Erfahrungen aus der Coaching-Praxis, damit du deine Ausfahrten nicht nur mit mehr Freude, sondern vor allem mit dem nötigen System angehen kannst.
Nutze die Gelegenheit, dich aus erster Hand auf die kommenden Monate vorzubereiten. Wir unterstützen dich dabei, die typischen Hürden des Frühjahrs zu nehmen und dein Training auf das nächste Level zu heben.
Sichere dir jetzt deinen Platz für das Webinar und bereite dich auf deine Ziele vor.
https://mysport.ch/wp-content/uploads/2026/03/Gemini_Generated_Image_udmzvfudmzvfudmz-scaled.png14292560Kathi Menzigerhttps://mysport.ch/wp-content/uploads/2024/07/mysport_logos_aktuell_2024-300x300.pngKathi Menziger2026-03-31 13:55:412026-03-31 14:13:07MY sport Webinar: So gelingt der Einstieg in deine Radsport-Saison
Zyklusbasiertes Training: Wie du deine Hormone als Performance-Boost nutzt
Frauen sind keine verkleinerten Kopien eines männlichen Standards. Was in der Sportwissenschaft jahrelang ignoriert wurde, rückt heute immer mehr in den Fokus: Der weibliche Zyklus ist kein Hindernis für die sportliche Leistung, sondern ein wertvolles Steuerungsinstrument. Wer versteht, wie die Hormone Östrogen und Progesteron den Stoffwechsel, die Kraft und die Regeneration beeinflussen, trainiert nicht nur gesünder, sondern auch effizienter.
In diesem Artikel und dem begleitenden Webinar zeigen wir dir, wie du den Schritt vom starren Trainingsplan hin zum zyklusbasierten Training schaffst und warum die Gesundheit deiner Periode der wichtigste Indikator für deine Formkurve ist.
Um den eigenen Körper im Training zu verstehen, müssen wir die hormonellen Phasen kennen. Der Zyklus beginnt mit dem ersten Tag der Menstruation und lässt sich grob in zwei Hauptphasen unterteilen, die durch den Eisprung getrennt werden.
1. Die biologische Landkarte: Mehr als nur ‚die Tage‘
Nach der Menstruation steigt der Östrogenspiegel kontinuierlich an. Östrogen wirkt anabol, das heisst muskelaufbauend. In dieser Phase bist du besonders belastbar.
Die Follikelphase (Tag 1 bis ca. 14) – Deine Power-Phase
Stoffwechsel: Dein Körper kann Kohlenhydrate effizienter verwerten.
Training: Der ideale Zeitpunkt für hochintensive Intervalle (HIT), Sprints und schwere Krafttrainingseinheiten.
Regeneration: Dein Körper steckt hohe Belastungen schneller weg.
Kurz vor und während des Eisprungs erreicht das Östrogen seinen Peak. Viele Athletinnen berichten hier von Bestwerten in Sachen Kraft und Energie.
Die Ovulation (Der Eisprung) – Das Leistungsmaximum
Vorsicht geboten: Studien deuten darauf hin, dass die Bänder und Sehnen unter hohem Östrogeneinfluss etwas instabiler sein können. Achte beim Velo-Sprint oder Trailrun besonders auf eine saubere Technik.
Die Lutealphase (Tag 15 bis ca. 28) – Ausdauer und Fokus
Nach dem Eisprung übernimmt Progesteron das Kommando. Dein Körper bereitet sich auf eine mögliche Schwangerschaft vor, was physiologische Veränderungen mit sich bringt:
Körpertemperatur: Diese steigt um ca. 0.5 °C an. Das macht das Training bei Hitze anstrengender.
Atmung: Progesteron stimuliert die Atmung; du kommst bei gleicher Belastung schneller aus der Puste.
Fokus: In dieser Phase rücken lange Grundlageneinheiten im GA1-Bereich in den Vordergrund. Dein Körper nutzt nun vermehrt Fett als Energiequelle. Zudem ist hier Regeneration extrem wichtig.
Die Theorie ist die Basis, doch wie sieht das Training bei mysport.ch konkret aus? Zyklusbasiertes Training bedeutet nicht, dass du in der zweiten Zyklushälfte nur noch Yoga machst. Es geht darum, die Intensitäten an dich und deinen Zyklus anzupassen und mit deinem Körper zu arbeiten.
2. Training in der Praxis: Wann Gas geben, wann dosieren?
Power-Wochen (Follikelphase)
In der ersten Hälfte deines Zyklus bist du hormonell gesehen am ehesten mit einem Mann vergleichbar. Nutze dies aus!
Intervalltraining: Jetzt ist der Zeitpunkt für VO2max-Intervalle auf dem Velo oder harte Einheiten beim Laufen.
Krafttraining: Dein Körper spricht hervorragend auf Reize an. Arbeite an deiner Maximalkraft.
Wettkämpfe: Viele Bestzeiten werden in der späten Follikelphase kurz vor dem Eisprung aufgestellt.
Strategische Anpassung (Lutealphase)
In der Phase nach dem Eisprung arbeitet dein Körper gegen einen höheren inneren Widerstand.
Grundlagenausdauer: Lange, lockere Einheiten (GA1) funktionieren jetzt meist besser als hochintensive Belastungen.
Technik-Fokus: Da die Koordination und das Körpergefühl durch Progesteron leicht beeinflusst werden können, ist dies eine gute Zeit für Technikübungen im Wasser oder auf dem Velo.
Kühlung: Da deine Körperkerntemperatur erhöht ist, achte bei Indoor-Trainings auf einen starken Ventilator und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Draussen kannst du mit Kühlwesten arbeiten oder dich den kühleren Tageszeiten orientieren.
Ein entscheidender Punkt für die Frauengesundheit im Sport ist die Energieverfügbarkeit. Wenn du hart trainierst, aber deinem Körper zu wenig Energie (Kalorien) zuführst, schaltet er in einen Sparmodus.
3. Die rote Flagge: Ernährung & das RED-S Syndrom
Was ist RED-S?
Das Relative Energiedefizit im Sport (RED-S) beschreibt einen Zustand, in dem die Energie nicht für Training plus Körperfunktionen ausreicht. Das erste System, das der Körper bei Frauen herunterfährt, ist das Fortpflanzungssystem.
Zyklusverlust: Das Ausbleiben der Periode (Amenorrhö) ist kein Zeichen von hartem Training, auf das man stolz sein sollte. Es ist ein Warnsignal für einen Energiemangel.
Knochengesundheit: Ohne Menstruation, nicht genügend Östrogen. Ohne Östrogen sinkt die Knochendichte massiv. Ermüdungsbrüche (Stressfrakturen) sind oft die Folge.
Leistungsknick: Wer chronisch zu wenig isst, verliert trotz Trainings an Leistung, regeneriert schlechter und ist anfälliger für Infekte.
Ernährung anpassen
In der Lutealphase ist dein Ruheumsatz leicht erhöht. Dein Körper baut zudem vermehrt Proteine ab. (Katabole Stoffwechsellage)
Tipp: Achte besonders in der zweiten Zyklushälfte auf eine ausreichende Proteinzufuhr und verzichte keinesfalls auf Kohlenhydrate vor intensiven Einheiten. Dein Körper braucht sie jetzt dringender denn je, da der Zugriff auf die Glykogenspeicher hormonell bedingt erschwert ist.
Die Wissenschaft liefert uns den Rahmen, aber jede Athletin ist individuell. Ein ‚Standard-Zyklus‘ von 28 Tagen existiert in der Realität selten. Zyklen können vor allem mit zunehmendem Alter länger und unregelmässiger werden. Deshalb ist das Monitoring der wichtigste Schritt, um zyklusbasiertes Training erfolgreich umzusetzen.
4. Tracking & Individualität: Werde zur Expertin deines Körpers
Zyklus-Tracking: Nutze Apps (Garmin, Whoop) oder ein klassisches Trainingstagebuch. Notiere nicht nur die Blutung, sondern auch Symptome wie Energielevel, Schlafqualität, Stimmung, Verdauung und Muskelkater.
Körpergefühl vs. Daten: Nach drei bis vier Monaten wirst du Muster erkennen. Vielleicht merkst du, dass du drei Tage vor der Periode besonders müde bist – das ist dein Signal, eine geplante Key-Session proaktiv zu verschieben.
Kommunikation: Wenn du mit einem Coach bei mysport.ch arbeitest, sprich das Thema unbedingt offen an. Ein professioneller Trainingsplan sollte flexibel genug sein, um auf deine hormonelle Verfassung Rücksicht zu nehmen.
5. Der Übergang: Performance ab 40
Im Ausdauersport bedeutet Fortschritt oft, sich an neue Gegebenheiten anzupassen. Wer im Triathlon oder Radsport auch nach dem 40. Lebensjahr Bestzeiten jagen will, muss seine hormonelle Resilienz stärken. In dieser Phase verändern sich die physiologischen Voraussetzungen für Ausdauer und Kraft grundlegend.
Hier ist die Definition der Phasen, die jede Athletin kennen sollte:
Prämenopause: Die Phase der regulären Fruchtbarkeit mit stabilen Zyklen. Das Training folgt dem klassischen Muster (Follikel-/Lutealphase).
Perimenopause: Der ‘hormonelle Wildwechsel’. Die Produktion von Progesteron und später Östrogen wird unregelmässig. Zyklen können kürzer werden oder ausbleiben. Triathlon-Check: Die Regenerationsfähigkeit schwankt stark – Daten wie HRV und Schlafqualität sind nun deine wichtigsten Pacemaker.
Menopause: Der Zeitpunkt, an dem die letzte Menstruation genau 12 Monate zurückliegt.
Postmenopause: Der Zeitraum nach der Menopause. Die Hormone pendeln sich auf einem niedrigen, aber stabilen Niveau ein. Die zyklischen Schwankungen fallen weg, was eine neue, verlässliche Konstanz in der Trainingsplanung ermöglicht.
Anpassung für dein Training
Knochendichte & Kraft: Mit sinkendem Östrogenspiegel steigt das Risiko für Osteoporose. Da Radfahren und Schwimmen keine ‚Impact-Sportarten‘ sind, fehlt der Reiz für die Knochenbildung. Die Lösung: Ergänze dein Training zwingend durch schweres Krafttraining und plyometrische Sprünge, um Ermüdungsbrüchen (z. B. am Schambein oder Becken) vorzubeugen.
Intensität statt endloser Kilometer: Lange GA1-Fahrten im ‚Niemandsland‘ der Intensität können in der Perimenopause zu chronisch erhöhtem Cortisol führen, was Muskelabbau begünstigt. Setze stattdessen auf kurze, knackige Sprints auf dem Rad oder V02max-Intervalle beim Laufen, um den Stoffwechsel aktiv zu halten.
Schwimmperformance & Thermoregulation: In der Perimenopause kann die Thermoregulation (Hitzewallungen) gestört sein. Das Schwimmtraining bietet hier einen Vorteil durch die Kühlung des Wassers, sollte aber durch gezielte Technikübungen ergänzt werden, da die neuronale Ansteuerung durch hormonelle Schwankungen leicht beeinflusst werden kann.
Protein-Timing im Koppeltraining: In der Postmenopause lässt die anabole (muskelaufbauende) Antwort des Körpers nach. Um nach einer harten Rad-Lauf-Einheit nicht in eine katabole (muskelabbauende) Stoffwechlslage zu rutschen, ist die Zufuhr von hochwertigem Protein (ca. 30g) innerhalb von 30-60 Minuten nach dem Training essenziell.
Fazit: Der Zyklus als dein fünftes Vitalzeichen
Zyklusbasiertes Training bedeutet nicht Komplexität um der Komplexität willen. Es bedeutet, mit deinem Körper zu arbeiten, statt gegen ihn anzukämpfen. Wenn deine Periode regelmässig kommt, ist das ein Zeichen für eine gute Energieversorgung und ein gesundes Hormonsystem – die absolute Basis für langfristige Leistungssteigerung im Ausdauersport.
Hör auf deinen Körper, ernähre ihn adäquat und nutze die hormonellen Wellen, um im Training neue Reize zu setzen. Deine Gesundheit ist dein grösstes Kapital für den nächsten Wettkampf.
Vertiefe dein Wissen im Webinar 26. März 2026
Theorie schafft Verständnis. Aber entscheidend ist die Umsetzung.
Wie periodisierst du konkret für deinen nächsten Ironman oder Radmarathon? Wie reagierst du, wenn deine HRV sinkt und dein Nervensystem nicht belastbar ist? Welche Ernährungsstrategie stabilisiert dich in der Lutealphase und verhindert Leistungseinbrüche?
Im Webinar gehen wir über die Grundlagen hinaus.
Du lernst:
– wie du deinen Trainingsplan praxisnah an deinen Zyklus anpasst – wie konkrete Einheiten je nach Phase aussehen können – was hormonelle Dysregulation wirklich bedeutet – wie du Training, Ernährung und Regeneration systemisch verbindest
Im Anschluss gibt es Zeit für deine individuellen Fragen.
https://mysport.ch/wp-content/uploads/2026/03/WhatsApp-Image-2026-02-24-at-20.04.50-e1773062638287.jpg13381350Dan Aeschlimannhttps://mysport.ch/wp-content/uploads/2024/07/mysport_logos_aktuell_2024-300x300.pngDan Aeschlimann2026-03-09 15:18:382026-03-10 18:24:28Warum dein Zyklus dein bester Trainingspartner ist von Kathrin Fuhrer
Ab Anfang März weht ein frischer Wind bei MY sport. Wir verlassen unseren langjährigen Standort in Urdorf und zügeln direkt in die Stadt Zürich. Unser neues Zuhause für professionelles Bikefitting und Leistungsdiagnostik Zürich befindet sich neu bei unserem Partner med&motion an der Albisriederstrasse 253, 8047 Zürich.
Dieser Schritt markiert eine wichtige strategische Weiterentwicklung für uns. Durch die räumliche Nähe zu med&motion rücken Physiotherapie, medizinisches Training und unsere sportwissenschaftlichen Analysen noch enger zusammen. Du profitierst direkt von diesen wertvollen Synergien: Die Wege sind kurz, und die Fachkompetenzen beider Teams ergänzen sich ideal, um dich bei deinen sportlichen Zielen im Ausdauersport zu unterstützen.
Unser Angebot am neuen Standort
In unserem neuen Labor bieten wir dir weiterhin das volle Spektrum unserer Dienstleistungen an. Beim Bikefitting undLeistungsdiagnostik Zürich setzen wir auf modernste Technik, um deine Sitzposition zu optimieren und deine Trainingsbereiche exakt zu bestimmen. Egal ob du dich auf einen Triathlon vorbereitest, deine Zeit beim Radmarathon verbessern willst oder schmerzfrei im Sattel sitzen möchtest – die neue Infrastruktur bietet den perfekten Rahmen dafür.
Erreichbarkeit und Komfort
Der neue Standort in Zürich-Albisrieden ist hervorragend erschlossen. Falls du mit dem Auto anreist, stehen dir kostenpflichtige Parkplätze direkt vor Ort zur Verfügung, was den Transport deines Equipments für das Bikefitting erheblich erleichtert. Auch mit dem öffentlichen Verkehr sind wir bestens erreichbar. Wir freuen uns darauf, dich in den neuen, hellen und modernen Räumlichkeiten begrüssen zu dürfen.
Danke Velo Lade Urdorf
Ein grosses Dankeschön geht an dieser Stelle an das Team vom Velo Lade Urdorf. Wir blicken auf eine erfolgreiche Zeit zurück und schätzen die gute Nachbarschaft sowie die unkomplizierte Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren sehr. Nun schlagen wir ein neues Kapitel auf, um das Thema Bikefitting und Leistungsdiagnostik Zürich auf das nächste Level zu heben. Wir sehen uns ab März an der Albisriederstrasse!
https://mysport.ch/wp-content/uploads/2026/02/Med-and-Motion-scaled.jpg15642560Kathi Menzigerhttps://mysport.ch/wp-content/uploads/2024/07/mysport_logos_aktuell_2024-300x300.pngKathi Menziger2026-02-05 14:55:222026-02-05 16:26:50Bikefitting und Leistungsdiagnostik Zürich: MY sport zieht um
Belalp Hexe Tortour Vorbereitung: Roland im Speed-Modus
Die Belalp Hexe Tortour Vorbereitung von Roland aka Vochi zeigt eindrücklich, wie vielseitig das Training bei MY sport sein kann. Bei der 44. Austragung der legendären Belalp Hexenabfahrt im Wallis stand er zusammen mit rund 460 weiteren Rennfahrern am Start. Doch ein solches Rennen wird nicht erst am Starttag entschieden, sondern erfordert eine akribische Vorbereitung in den Tagen davor.
Professionelle Vorbereitung an der Belalp Hexe
Am Donnerstag und Freitag vor dem eigentlichen Rennen konzentrierte sich Roland voll auf die Gegebenheiten vor Ort. Das Testen unterschiedlicher Wachsgemische war essenziell, um auf dem wechselhaften Schnee das Maximum an Geschwindigkeit herauszuholen. Parallel dazu stand die Streckenbesichtigung im Fokus, um die schnellste Linie zu finden. Bei Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h an den Schlüsselstellen und weiten Sprüngen ist es überlebenswichtig, die Strecke in- und auswendig zu kennen. Solche Belastungen erfordern eine exzellente körperliche Verfassung, die Roland sich über Monate hinweg erarbeitet hat.
Gezieltes Krafttraining nach Plan
Ein entscheidender Faktor für die diesjährige Performance war die systematische Vorbereitung auf das Skirennen. Roland arbeitete zum ersten Mal mit einem spezifischen Trainingsplan von Dan, der den Fokus massiv auf den Kraftaufbau legte. Ziel war es, die Muskelmasse zu stärken und eine deutlich höhere Stabilität in der Rumpfmuskulatur zu erreichen. Diese Rumpfstabilität ist notwendig, um die Schläge bei hohem Tempo abzufangen und die Kontrolle über die Ski zu behalten. Wer die offizielle Seite der Belalp Hexe kennt, weiss, wie fordernd diese Abfahrt für die Oberschenkel und den Rücken ist.
Von der Piste auf die Rolle
Nach dem Schnee ist vor dem Asphalt. Roland befindet sich bereits wieder im Indoor-Training auf der Rolle, um die Ausdauerkomponente seiner Belalp Hexe Tortour Vorbereitung voranzutreiben. Auch hier vertraut er konsequent auf die Vorgaben von Dan. Das grosse Ziel im Sommer steht fest: Im August startet er an der Tortour, wo er die 500 Kilometer lange Strecke in einem Zweierteam bewältigen wird. Der Wechsel vom explosiven Abfahrtssport hin zur extremen Ausdauerleistung auf dem Rad zeigt, wie effektiv ein gesteuertes Training die verschiedenen Disziplinen miteinander verbindet.
Wir sind gespannt, wie es Roland aka Vochi bei der Tortour läuft.
https://mysport.ch/wp-content/uploads/2026/01/WhatsApp-Image-2026-01-17-at-23.57.57.jpeg16001200Kathi Menzigerhttps://mysport.ch/wp-content/uploads/2024/07/mysport_logos_aktuell_2024-300x300.pngKathi Menziger2026-01-20 12:14:232026-01-20 12:18:49Speed auf der Piste und Fokus auf die Tortour: Roland von Känel an der Belalp Hexe
Wir freuen uns, mit Kathrin Fuhrer eine absolute Expertin im Team von MY sport begrüssen zu dürfen, die den Spitzensport aus zwei völlig unterschiedlichen Perspektiven kennt. Die ehemalige Skirennfahrerin und aktuelle Elite-E-Cyclistin ergänzt unser Angebot in den Bereichen Individual Coaching, Personal Training, Leistungsdiagnostik und Ernährungsberatung.
Kathrin stellt sich vor
Im folgenden Kurzvideo stellt sich Kathrin persönlich vor und gibt dir einen ersten Einblick in ihre Motivation und ihre Rolle bei MY sport:
Von der Skipiste in den Pain Cave
Die sportliche Laufbahn von Kathrin Fuhrer ist geprägt von Vielseitigkeit und Erfolg auf höchstem Niveau. Zwischen 2004 und 2012 gehörte sie dem B-Kader von Swiss Ski an, feierte Top-Ergebnisse im Europacup und fuhr im Weltcup-Riesenslalom in die Punkteränge. Nach ihrer Karriere im Skisport fand sie den Weg in den Radsport, wo sie heute zur absoluten Weltspitze im E-Cycling gehört.
Ihre Erfolge auf der Plattform Zwift sind beeindruckend:
Zwift Games Champion 2024.
3. Platz bei den Cycling E-Sport Weltmeisterschaften 2024 in Abu Dhabi.
Overall Win und Zwift World Series Champion 2024/2025.
Wie Kathrin in einem Interview mit SRF 3 erklärt, hat E-Cycling nichts mit klassischem Gaming zu tun. Das Training auf dem Smart-Trainer ist physisch extrem fordernd, und der Schweiss im ‚Pain Cave‘ ist absolut echt. Ob auf virtuellen Abbildungen der Alpe d’Huez oder in Welten wie Watopia – die physikalischen Dynamiken werden durch Algorithmen präzise abgebildet, was den Sport hocheffektiv macht.
Ganzheitliches Coaching für deine Bestleistung
Bei MY sport nutzt Kathrin ihre Erfahrung aus über 20 Jahren internationalem Spitzensport, um Athleten und Athletinnen professionell zu begleiten. Ihr Ansatz ist dabei konsequent ganzheitlich. Als Expertin für Ernährungsmedizin, Stoffwechsel und Darmgesundheit betrachtet sie die Leistungsfähigkeit nicht isoliert, sondern optimiert alle Faktoren, die für deinen Erfolg entscheidend sind.
Ihre Kernkompetenzen bei MY sport umfassen:
Individual Coaching & Personal Training: Massgeschneiderte Betreuung für deine sportlichen Ziele.
Leistungsdiagnostik: Einsatz moderner Tools wie INSCYD zur präzisen Steuerung deiner Trainingsbereiche.
Ernährungsberatung: Spezialisierung auf integrative Sporternährung und Stoffwechseloptimierung.
Durch ihre Erfahrung im Ultracycling – unter anderem bei der Betreuung von Projekten wie dem Race Across America (RAAM) – versteht sie zudem die komplexen Anforderungen an die Energieversorgung und die mentale Stärke bei extremen Belastungen.
Strategische Unterstützung für dein Training
Kathrin verbindet fundiertes Fachwissen mit langjähriger Führungserfahrung im Gesundheitsmanagement. Sie unterstützt dich dabei, deine sportliche Entwicklung mit einer klaren Strategie voranzutreiben. Egal, ob du deine Leistung auf der Strasse, im Wasser oder auf der Rolle verbessern willst – die Kombination aus physiologischer Diagnostik und professioneller Beratung bildet das Fundament für deinen Fortschritt.
Lerne Kathrin bei einem Beratungs-Check kennen
Bist du an einem Coaching interessiert? Wir bieten dir die Möglichkeit, Kathrin bei einem kostenlosen 15-minütigen Beratungs-Check persönlich kennenzulernen, um deine nächsten Schritte zu besprechen.
https://mysport.ch/wp-content/uploads/2026/01/1Q9A1622-scaled.jpg25601707Kathi Menzigerhttps://mysport.ch/wp-content/uploads/2024/07/mysport_logos_aktuell_2024-300x300.pngKathi Menziger2026-01-18 15:40:002026-02-05 13:23:40Kathrin Fuhrer verstärkt das Coaching-Team von MY sport
Vom Stillstand zum Ironman: Wie Daniel in zwei Jahren zum 10:18-Finisher wurde
Wenn nichts mehr geht
Im Oktober 2022 steht Daniel sportlich am Tiefpunkt. Die Leistungsdiagnostik zeigt klare Grenzen: GA1-Pace 10:00 min/km, Schwelle 7:00 min/km, 15 km/h nur knapp über zwei Minuten haltbar. Kein Schwimmtraining, kaum Rad, die Motivation ist am Boden.
Die Werte sind das Ergebnis mehrerer Faktoren. Zum einen war Daniel zu diesem Zeitpunkt unterernährt – sein Hormonhaushalt und Stoffwechsel befanden sich im sprichwörtlichen Notlauf. Zum anderen hatte er zuvor keinen Ausdauersport betrieben, obwohl er sein Leben lang Leistungssport gemacht hatte – unter anderem in der Bundesliga im American Football. Kraft, Schnelligkeit und Explosivität waren vorhanden, Ausdauer jedoch kaum.
Doch genau hier beginnt seine Reise – mit dem Ziel, wieder Freude an Bewegung zu finden, die Basis neu aufzubauen und langfristig Fortschritt zu erleben.
Ursachen erkennen, Grundlagen aufbauen
Gemeinsam mit MY sport Coach Dan Aeschlimann wird analysiert, warum das Laufen stagniert. Die Erkenntnis: Daniels Körper musste zunächst zurück in ein Gleichgewicht gebracht werden. Ernährung, Regeneration und eine strukturierte Belastungssteuerung bilden die Basis. Erst danach folgt der gezielte Aufbau von Technik und Ausdauer. Nach wenigen Monaten wird der Fortschritt sichtbar, nach einem Jahr liegt Daniels VO2max bereits bei rund 50 ml/min/kg – ein klarer Beweis, dass individuell abgestimmtes Training und die richtige Steuerung entscheidend sind.
Schwimmen und Radfahren als Gamechanger
2023 wagt Daniel den nächsten Schritt: Er steigt aufs Rad und springt ins Wasser. Anfangs sind selbst flache Strecken eine Herausforderung, Anstiege kaum machbar. Beim Schwimmen schafft er im Dezember gerade einmal 25 Meter, bevor die Kraft ausgeht. Doch mit klarer Technikarbeit, Geduld und regelmässigem Training entsteht eine stabile Basis. Schritt für Schritt wachsen Ausdauer und Vertrauen – der entscheidende Wendepunkt.
Ausdauerleistung auf neuem Level
Ein Jahr später, 2024, ist die Entwicklung beeindruckend. Daniels Grundlage auf dem Rad liegt nun bei 200 Watt – einst seine Schwelle. Heute fährt er an der Schwelle mit rund 260 Watt. Beim Laufen hält er 75 Minuten in der Pace, die er 2022 nur zwei Minuten durchgehalten hätte. Auch im Wasser zeigt sich, was konsequente Arbeit bewirkt: sauberer Stil, bessere Wasserlage, längere Distanzen.
Ironman-Finish in 10:18 Stunden
Dann der grosse Tag: Daniels erster Ironman. Das Schwimmen läuft stabil, auf dem Rad überzeugt er mit 4:59 Stunden, der Marathon gelingt in 3:38 Stunden. Nach 10:18 Stunden erreicht er das Ziel – stark in allen Disziplinen, fokussiert bis zum Schluss. Was vor zwei Jahren unmöglich schien, ist Realität geworden.
Was Daniels Weg zeigt
Daniels Entwicklung steht exemplarisch für die Arbeit bei MY sport: kein Standardplan, sondern massgeschneidertes Coaching mit Fokus auf nachhaltige Entwicklung. Vom Nichtschwimmer und Gelegenheitsläufer zum Ironman-Finisher in zwei Jahren – möglich durch Kontinuität, Vertrauen und Geduld.
Du willst deinen eigenen Weg vom Einsteiger zum Finisher gehen?
Unser individuelles Coaching bietet dir gezielte Betreuung fürs Schwimmen, Radfahren und Laufen – abgestimmt auf dein Niveau und deine Lebenssituation. Ob du gerade erst beginnst oder dich gezielt auf deinen nächsten Ironman vorbereiten willst: Wir begleiten dich Schritt für Schritt auf dem Weg zu deinem persönlichen Erfolg.
https://mysport.ch/wp-content/uploads/2025/10/13938_20250920_182759_560091462_original-scaled.jpg17002560Kathi Menzigerhttps://mysport.ch/wp-content/uploads/2024/07/mysport_logos_aktuell_2024-300x300.pngKathi Menziger2025-12-01 15:11:002025-12-01 15:56:47Daniel Martins Weg zum ersten Ironman
Es wird früh dunkel, die Temperaturen sinken, und doch kribbelt es bereits wieder in den Beinen. Die Saisonpause ist vorbei und der Blick richtet sich nach vorne. Doch wie gelingt der beste Einstieg in die neue Saison? Die Antwort steht oft im eigenen Wohnzimmer. Smart Training auf der Rolle ist längst keine reine Notlösung mehr für Schlechtwettertage, sondern das vielleicht mächtigste Werkzeug für deinen Formaufbau.
Präzision statt Zufall: Warum Watt nicht gleich Watt ist
Gerade für Radsportler und Triathleten, die ihre Leistung gezielt verbessern wollen, ist das Treffen der exakten Trainingszonen entscheidend. Es mag pingelig klingen, aber ob du 10 bis 15 Watt zu viel oder zu wenig drückst, entscheidet oft darüber, ob du den physiologisch richtigen Reiz setzt oder ’nur‘ Kalorien verbrennst. Draussen im Gelände ist diese Präzision durch Verkehr, Topografie oder Wind oft schwer zu halten.
Hier spielt das Smart Training seine grösste Stärke aus. Basierend auf einer sauberen Leistungsdiagnostik kannst du dein Training auf der Rolle millimetergenau steuern. Der Smart Trainer erlaubt es dir, ohne Ablenkung exakt in deinem vorgegebenen Bereich zu bleiben. Ob du nun eine saubere Grundlageneinheit (GA1) fährst, um den Fettstoffwechsel zu ökonomisieren, oder präzise an deiner Schwelle arbeitest, um den ‚Motor‘ zu vergrössern: Du setzt genau die richtigen Trigger für deinen Körper.
Zudem gilt auf der Rolle das Prinzip der ‚No Junk Miles‚. Da es keine Ampeln gibt und du nie bergab rollst, musst du permanent treten. Die Belastungsdichte ist deutlich höher. Erfahrungsgemäss sind 60 Minuten konzentriertes Wintertraining auf dem Rad (indoor) oft so effektiv wie 90 Minuten draussen. Du nutzt deine Zeit also maximal effizient – perfekt für alle, die Training, Job und Alltag unter einen Hut bringen müssen.
Die richtigen Tools und warum Diagnostik der Schlüssel ist
Heutzutage hast du unzählige Möglichkeiten, dein Smart Training über verschiedene Apps zu steuern. Es muss aber nicht immer ein teures Abo sein. Die einfachste und kostengünstigste Option bietet oft schon dein Equipment selbst: Wenn du ein Garmin-Gerät nutzt, kannst du über Garmin Connect deine Trainingsblöcke selbst erstellen, auf den Radcomputer laden und den Smart Trainer entsprechend steuern lassen.
Noch einfacher geht es, wenn du dir einen strukturierten Plan holst, beispielsweise über unseren Trainingsplan Selfcoaching. So bekommst du professionelle Vorgaben, die du direkt abfahren kannst.
Doch Vorsicht: Ein Plan ist nur so gut wie die Daten, auf denen er basiert. Viele Athleten orientieren sich rein an der FTP (Functional Threshold Power). Dieser Wert kann jedoch schwierig zu interpretieren sein und zeigt nur die halbe Wahrheit. Deshalb empfehle ich dir dringend, zuerst eine saubere Leistungsdiagnostik zu absolvieren, um deine individuellen Trainingszonen zu bestimmen.
Warum ist das so wichtig? Weil zwei Fahrer mit der gleichen FTP physiologisch völlig unterschiedlich funktionieren können:
Der ‚Hoch-Kapazitive‘: Hast du eine sehr hohe glykolytische Kapazität (Vlamax), ist deine Schwelle oft niedriger, weil du viele Kohlenhydrate verbrauchst. Dein Training muss ganz anders aussehen, um diese Kapazität zu senken und die Schwelle zu heben.
Der ‚Ökonom‘: Hast du bereits ein sehr ökonomisiertes Stoffwechselprofil, brauchst du andere Reize, um dich weiterzuentwickeln.
Nur wenn du weisst, wie dein Motor funktioniert, kannst du im Wintertraining auf dem Rad an den richtigen Stellschrauben drehen und deine Zeit effizient nutzen.
Fazit
Indoor-Training ist mehr als eine Notlösung für dunkle Tage. Es ist deine Chance, so präzise wie nie zuvor an deiner Form zu arbeiten. Mit der richtigen Diagnostik, smarten Tools und etwas Gamification vergeht die Zeit wie im Flug – und die Bestform im Frühling ist dir sicher.
https://mysport.ch/wp-content/uploads/2025/11/Gemini_Generated_Image_f0tjbsf0tjbsf0tj-scaled.png15032560Dan Aeschlimannhttps://mysport.ch/wp-content/uploads/2024/07/mysport_logos_aktuell_2024-300x300.pngDan Aeschlimann2025-11-29 14:32:262025-12-02 10:33:07Smart Training im Winter: Warum die Rolle dein effektivster Form-Booster ist
Alex Gröbli, Rico Hasler und Sandra Zaugg finishen auf der anspruchsvollen Strecke
Ein letztes Mal in dieser Saison versammelte sich die Triathlon-Elite im sonnigen Marbella, um bei idealen Bedingungen um den Weltmeistertitel auf der Halbdistanz zu kämpfen. Die 70.3 Weltmeisterschaft Marbella 2025 ist ein beeindruckendes Ereignis, das 1.9 km Schwimmen, 90 km Radfahren mit rund 1’600 Höhenmetern und 21 km Laufen beinhaltete und den Athletinnen und Athleten alles abverlangte. Insgesamt starteten rund 5’500 Teilnehmende – eine organisatorische Meisterleistung des Veranstalters.
Tag X
Für Alex Gröbli war es bereits die vierte Teilnahme an einer Weltmeisterschaft über die Halbdistanz. Er zeigte ein konstantes Rennen und erreichte das Ziel in 4:59:58 Stunden. Was ihm Rang 58 von 342 in seiner Kategorie einbrachte. Auf dem technisch anspruchsvollen Radkurs fuhr er mit Leistungen zwischen 280 und 310 Watt. Bergab erreichte er Spitzengeschwindigkeiten von über 80 km/h. Auf der Laufstrecke konnte er sein Tempo bis ins Ziel halten und blieb knapp unter der Fünf-Stunden-Marke.
Rico Hasler absolvierte das Rennen in 5:03:04 Stunden und belegte damit Rang 253 von 493. Auch er meisterte den fordernden Kurs mit seinen langen Anstiegen und schnellen Abfahrten erfolgreich.
Sandra Zaugg kämpfte sich nach schwierigen Wochen durch das Rennen und erreichte das Ziel in 6:05:47 Stunden, was Rang 49 von 216 bedeutete. Die Radstrecke beschrieb sie als fordernd, aber eindrucksvoll, und die Laufstrecke als ‚knackig‘ mit grosser Stimmung entlang der Strecke.
Das Wetter in Marbella präsentierte sich von seiner besten Seite. Sonne, milde Temperaturen und ein begeistertes Publikum sorgten für eine besondere WM-Atmosphäre. Alle drei MY sport Athleten konnten ihre Rennen erfolgreich abschliessen und die Saison mit positiver Energie beenden.