Ein perfektes Sportwochenende mit Sonne, Spannung und starken Leistungen

Ironman Thun 2025 – Perfekte Bedingungen und starke Auftritte

Thun zeigte sich von seiner besten Seite. Mit 17,3 Grad war der See zwar kühl, dafür aber ruhig und klar. Das Wetter blieb den ganzen Tag über sonnig und nicht zu heiss, was insgesamt perfekte Rahmenbedingungen für den Ironman Thun 2025 bedeutete. Die frische Wassertemperatur forderte die Athleten allerdings heraus, denn bereits beim Schwimmen kam es zu Krämpfen und klammen Händen, die den weiteren Rennverlauf beeinflussten.

MY sport AK Athleten

Auch Reto Frei war bis zum Laufen sehr stark unterwegs, doch auf der Marathonstrecke machten seine Beine plötzlich dicht und er hatte das Gefühl, kaum mehr vom Fleck zu kommen. Trotzdem kämpfte er sich tapfer ins Ziel. 11:53:03, Rang 63.

Ironman Thun 2025

Gabi Boo musste schon im See gegen Krämpfe ankämpfen, kam mit klammen Händen auf das Rad und war gezwungen, vorsichtig zu fahren, um weitere Probleme zu vermeiden. Ihre grosse Stärke zeigte sie jedoch auf der Laufstrecke, wo sie den Marathon in einer beeindruckenden Konstanz absolvierte. Zielzeit 12:58:40, Platz 10.

Witold Fudali hatte sich das ambitionierte Ziel gesetzt, den Ironman unter 10 Stunden zu beenden. Dieses Ziel verpasste er knapp, doch mit einer Endzeit von 11:15:56 Stunden erreichte er den 57. Rang und unterstrich seine Ausdauer und seinen Willen.

Hugo Kopp war lange hervorragend unterwegs und zeigte sich stark bis in die Marathonphase. Auf den letzten beiden Runden musste er Tempo herausnehmen, kam jedoch als 17. mit 12:40:37 Stunden ins Ziel und war überglücklich mit seinem Resultat.

Am Ende erreichten alle MY sport Athleten das Ziel und bewiesen mit ihren Leistungen, dass sie sowohl in der Breite als auch in der Spitze stark aufgestellt sind. Die Mischung aus persönlichen Bestleistungen, kämpferischen Durchhaltewillen und Freude am Wettkampf machte den Ironman Thun 2025 zu einem echten Highlight der Saison.

Pro Athlet Cometta

Patrick Commetta, Pro Athlet von MY sport, lieferte ein starkes Rennen ab und erreichte den 13. Rang im Profifeld. Nach einem guten Start im Wasser konnte er sich lange in einer Gruppe halten, verlor dann jedoch den Anschluss. Auf dem Rad überzeugte er mit einer der besten Fahrzeiten des Tages und belegte dort Rang 9. Beim Laufen begann er stark, musste auf den letzten Runden jedoch etwas Tempo herausnehmen. Grund dafür waren eine dreiwöchige Laufpause sowie eine Magenverstimmung zwei Wochen vor dem Wettkampf. Mit seiner Gesamtzeit von 8:30:54 Stunden zeigte er dennoch eine Top-Leistung und sieht sich nach den erfolgreichen 70.3-Rennen klar auf dem richtigen Weg als Profi.

Triathlon Uster 2025 – Tradition wohin man blickt

Beim Triathlon Uster, einem festen Highlight im Zürcher Oberland, waren die Athleten erneut stark vertreten. Etyenne Schnurr schwamm bei der Seeüberquerung, schwimmen gehört zu ihrer Lieblingsdisziplin. Frédéric Herrmann (Jahrgang 1976) erreichte bei der Halbdistanz nach 5:15:50 Stunden das Ziel (Rang 18). Vor allem seine starke Radzeit (2:43:05) unterstrich seine gute Form. Harald Barthel (Jahrgang 1971) lieferte eine konstante Leistung mit 5:35:00 Stunden und einem soliden Lauf von 1:46:13 Stunden, er beendete das Rennen auf Platz 27.

Matterhorn – Ultraks – Trailrunning in neuer Dimension

Beim Matterhorn Ultraks erreichte das Event mit über 4 600 Angemeldeten einen neuen Teilnehmerrekord – die grösste Austragung in seiner Geschichte. Jael Singer gab ihr Trailrunning-Debüt mit der 9-km-Strecke über 1’150 Höhenmeter in 2:22:33 Stunden. Sie erreichte in ihrer Kategorie Women W20 den 18. Platz und landete insgesamt auf Rang 53 bei den Frauen – ein sensationeller Einstieg ins Trailrunnig.

Melissa Magliana und Harald Barthel zeigen starke Leistungen bei ihren Sommerwettkämpfen

Nach dem Ironman 70.3 wusste Melissa Magliana nicht genau, wie es sportlich weitergehen sollte. Trainer Dan Aeschlimann machte ihr den Vorschlag, zur Abwechslung einmal Trailrunning auszuprobieren – eine neue Disziplin für sie. Die Idee gefiel ihr auf Anhieb und so meldete sie sich für den Engadin Ultra Trail 2025 an.

Bei strahlendem Wetter und perfekten Bedingungen ging sie über die 23-Kilometer-Strecke an den Start – etwas mehr als ein Halbmarathon, was gut zu ihrem Trainingsumfang passte. Die Vorbereitung, unter anderem mit Trailruns nach Vorschlägen von Dan und dem strukturierten Training in Rapperswil, zahlte sich aus. Sie fühlte sich wohl, hatte Spass am Rennen und war begeistert von der neuen Erfahrung. Sie finishte mit einem super Ergebnis: 6. Rang AK. Es war mit Sicherheit nicht ihr letzter Trailrun – als Nächstes plant sie einen Start an einem Lauf auf der Lenzerheide Ende September.

Auch MY sport Athlet Harald Barthel blickt zufrieden auf seinen Wettkampf zurück. Beim Erlanger Triathlon überzeugte er mit einer starken Leistung: Das Schwimmen ohne Neoprenanzug lief hervorragend. Besonders das Gefühl, mit vielen Gleichgesinnten gleichzeitig zu starten, hat ihn motiviert. Auf dem Rad hatte er den Eindruck, mehr Energie als beim letzten Mal investiert zu haben, was sich durch die äußeren Bedingungen erklären lässt. Beim Laufen fand er dann in einen sehr guten Rhythmus mit einem Schnitt von 4:51 Minuten pro Kilometer. Auch die Ernährung funktionierte diesmal optimal – 100 Gramm auf dem Rad, 50 Gramm beim Laufen. Der Erfolg spricht für sich: Platz 3 in seiner Altersklasse und ein abgehakter Punkt auf seiner Bucket List.

Sein Fazit: ‚Ich bin mega happy! Vielen lieben Dank für die tolle Betreuung und Geduld in den letzten Jahren.‘

Engadin Ultra Trail 2025 und Erlanger Triathlon

Pro-Triathlet Patrick Cometta triumphiert bei der Mitteldistanz in Genf und bereitet sich trotz gesundheitlicher Herausforderungen intensiv auf den Ironman Thun vor.

Patrick Cometta meldet sich eindrucksvoll zurück. Nach dem Ironman Klagenfurt gönnte sich der Pro-Triathlet eine Erholungswoche in den Dolomiten. Die Pause tat gut. Gut regeneriert stieg er direkt wieder ins Training ein – mit Blick auf sein grosses Saisonziel: den Ironman Thun.

Nach drei Wochen fokussierter Vorbereitung wagte Cometta einen Formtest. Bei der Mitteldistanz in Genf zeigte er seine Klasse. Er kam als Erster aus dem Wasser und setzte sich gegen zwei weitere Profis aus der Westschweiz durch. Den Vorsprung verteidigte er auf dem Rad. Auf der Laufstrecke blieb er kontrolliert und entschlossen. In einem souveränen Finish sicherte er sich den Gesamtsieg in Genf – ein starkes Ausrufezeichen auf dem Weg zum Ironman Thun.

Patrick Cometta Ironman Thun

Doch die hohe Belastung hatte Folgen. Der Körper reagierte mit ersten Ermüdungserscheinungen. Knieprobleme zwangen ihn zu einer Laufpause. Stattdessen liegt der Trainingsfokus nun auf Schwimmen und Radfahren.

Patrick Commetta Ironman Thun

‚Es ist gerade eine Herausforderung, die richtige Balance zu finden‘, sagt Cometta. ‚Ich will den Körper fordern, aber nicht überfordern.‘ Der Countdown zum Ironman Thun läuft. Er hofft, die Beschwerden bald in den Griff zu bekommen.

Bleibe über den Trainingsalltag und die Renneinsätze unserer MY sport Athleten auf dem Laufenden: Weitere Athleten-News

Adi Vogel bezwingt das 3 Peaks Bike Race – 8 Tage von Wien nach Nizza

Das 3 Peaks Bike Race ist ein selbstversorgtes Ultra-Cycling-Rennen von Wien nach Nizza – eine Strecke, die drei alpine Schlüsselpunkte durchquert und hohe körperliche wie mentale Anforderungen stellt. Adi Vogel stellte sich der Herausforderung solo – und beendete das Abenteuer nach acht intensiven Tagen erfolgreich.

Der Start verlief vielversprechend, auch die Nächte waren gut nutzbar zur Regeneration. Regenphasen auf der Strecke forderten seine Motivation, besonders hart wurde es in der Schweiz, als sich Sherman’s Neck – eine schmerzhafte Überlastung des Nackens – bemerkbar machte. Die Folge: Anpassung der Fahrweise, verringerte Etappenlänge.

Ein Schlüsselmoment war der Colle delle Finestre, ein steiler Anstieg mit 8 bis 12 Prozent und Gravel-Abschnitten – im Dunkeln. Nach der Abfahrt fand Vogel spontan Unterschlupf in einem Wintergarten, wo ihn der Besitzer mit Kaffee und Gipfeli versorgte.

Nach 8 Tagen erreichte er Nizza – müde, aber glücklich. Eine starke mentale und physische Leistung, die für sich spricht.

Platz 5 für Katharina Röer in Luxembourg – starkes Rennen mit Luft nach obenettkämpfen

Beim Ironman 70.3 in Luxembourg bestätigt Katharina Roer ihre gute Form und sammelt wertvolle Erkenntnisse für die nächsten Rennen

Beim Ironman 70.3 Luxembourg erreichte Katharina Roer den fünften Platz in einem stark besetzten Feld. Ob dieses Resultat für den erhofften Slot reicht, bleibt noch offen – die sportliche Entwicklung ist jedoch deutlich erkennbar.

Auf dem Rad musste sich Roer am Anstieg bewusst zügeln, viele Athletinnen und Athleten überholten auf diesem Streckenabschnitt. Trotz Zurückhaltung zeigte sie sich mit ihrer Tagesform sehr zufrieden – die Beine fühlten sich über das gesamte Rennen hinweg stark an.

Der Wechsel in die Laufdisziplin gelang nahezu optimal: keine brennenden Oberschenkel, ein dynamischer Start in den Halbmarathon mit einem Tempo von etwa 4:40 Minuten pro Kilometer. In der zweiten Runde folgte ein leichter Einbruch, während die dritte Runde vor allem von mentaler Stärke geprägt war.

Auch die Verpflegung funktionierte reibungslos – ein Aspekt, der im Hinblick auf kommende Rennen weiter Sicherheit gibt. Insgesamt zieht Roer ein positives Fazit: Fortschritte sind klar erkennbar, das Fundament für den nächsten Leistungssprung ist gelegt.

Miguel Benito finisht die Tortour 500 km solo

Die Tortour 500 gilt als Klassiker im Ultracycling – 500 Kilometer mit über 6000 Höhenmetern nonstop durch die Schweiz. Miguel Benito startete in der Solokategorie und beendete das Rennen erfolgreich.

Mit Ausdauer, Struktur und mentaler Stärke bewältigte er die langen Stunden im Sattel, meisterte steile Anstiege und blieb auch nachts fokussiert. Eine Leistung, die zeigt, wie viel in ihm steckt – und wie konsequent er seine Ziele verfolgt.

Beatrice Wüthrich, Alex Gröbli und Michael Pfanner berichten von drei aussergewöhnlichen Wettkämpfen

Swissman Xtreme Triathlon

Beatrice Wüthrich hat sich mit dem Swissman Xtreme Triathlon den härtesten Wettkampf ihres Lebens ausgesucht – und jede Grenze ausgelotet. „Absolut mega cool“ nennt sie ihr Abenteuer, das sie nie vergessen wird. Vielleicht könnte Swissman 2025 noch abenteuerlicher werden.

Bereits um 2 Uhr morgens lagen 20 Grad und extreme Luftfeuchtigkeit in der Luft, beim Einrichten der Wechselzone herrschte tropisches Klima. Dann kam das Unwetter: Das Begleitboot Richtung Brissago musste umkehren, die Schwimmstrecke wurde verkürzt an Land entlang geführt.

Die ersten zwei Radstunden blieben trocken, doch vor Quinto entlud sich ein heftiger Gewitterregen mit Blitz und Donner. Auf den Gotthardpass kletterte sie im Sonnenschein, vor der Abfahrt kam starker Wind auf. Furka und Grimsel zeigten sich wechselhaft: trockene Anstiege, sintflutartige Regenfälle bei den Abfahrten.

Der Marathonstart war trocken, dann folgten Hagel und Regen. Trotzdem hielt sie alle Cut-Off-Zeiten ein. Nach Grindelwald warteten noch 10 Kilometer und 1.000 Höhenmeter. Es wurde kalt, der Rucksack war voll Winterausrüstung. Die letzten drei Kilometer kämpfte sie nur noch mit dem Kopf – in völliger Dunkelheit, mit Stirnlampe und brennenden Beinen.

„Es war eine Grenzerfahrung“, erzählt Beatrice. „Aber ans Aufgeben habe ich keine Sekunde gedacht.“ Nächstes Jahr will sie wieder starten – und dann auch die komplette Schwimmstrecke absolvieren, vielleicht sogar im spirit of Swissman 2025.

Swissman 2025

Alex Gröbli beim Ironman Les Sables d’Olonne

Alex Gröbli hat beim Ironman Les Sables d’Olonne in Frankreich gleich doppelt Grund zur Freude: Mit zwei persönlichen Bestzeiten im Schwimmen und Radfahren holte er sich die Qualifikation für die Ironman-Weltmeisterschaft in Nizza. Nach der erfolgreichen Quali für die 70.3-WM startet er nun bei zwei Weltmeisterschaften – ein Meilenstein in seiner Triathlon-Karriere.


Michael Pfanner beim Schlosstriathlon Moritzburg

Beim Schlosstriathlon in Moritzburg stellte sich Michael Pfanner der Langdistanz-Herausforderung: 3.8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Rad und ein Marathon im Schlosspark. Es könnte eine Inspiration für den Swissman 2025 sein. Nach einem konstanten Schwimmen und einer starken Radleistung wurde es auf der Laufstrecke zäh. Mit viel Durchhaltevermögen, Unterstützung seines Teams und unbändigem Willen finishte er erfolgreich sein Langdistanz-Abenteuer – ein Rennen, das in Erinnerung bleibt.

Starke Leistungen von Sandra Zaugg, Ninia Melcher und dem Laufcoach Oscar – Nachwuchstalent Lara Lopez punktet im Jugendtriathlon

Am vergangenen Wochenende, als auch die Ironman Ergebnisse Triathlon bekannt gegeben wurden, zeigten unsere MY sport Athletinnen und Athleten bei gleich mehreren Wettkämpfen grosse Klasse. Dies geschah trotz hohen Temperaturen und fordernden Bedingungen.

Beim Zc3 Triathlon überzeugte Laufcoach Oscar mit einem hervorragenden 4. Platz in der Altersklasse 45–54 auf der Olympischen Distanz. Er beendete den Wettkampf nach 2:09:37 Stunden. Auch im Sprint konnte sich Christoph Lanz stark behaupten. Er erreichte mit einer Zeit von 1:21:26 den 29. Rang. Besonders erfreulich: Oscars Tochter Lara Lopez lief im Jugendtriathlon U14 auf den 9. Platz (18:58) und zeigte einmal mehr ihr Talent. Die Wassertemperatur lag bei angenehmen 22 Grad. Diese Bedingungen sorgten zusammen mit der guten Stimmung an der Strecke für ein rundum gelungenes Event.

Zc3

Ein Highlight spielte sich in Südfrankreich ab. Beim Ironman 70.3 Nizza holte sich Sandra Zaugg, MY sport Elite Athletin, den 1. Platz in ihrer Altersklasse. Sie meisterte die anspruchsvolle Strecke in 6:09:04 Stunden, trotz der drückenden Hitze an der Côte d’Azur. Nizza gilt als perfekter Austragungsort für Ironman-Rennen. Es bietet eine spektakuläre Kulisse, fordernde Anstiege und ein motivierendes Publikum. Teamkollege Michael Böni finishte mit einer starken Zeit von 6:26:46.

Beim Ironman Frankfurt auf der Langdistanz stellte Ninia Melcher einmal mehr ihre Ausdauerqualitäten unter Beweis. Sie lieferte einen soliden Wettkampf, trotz der grossen Hitze in der Mainmetropole. Sie erreichte nach 13:58:03 Stunden das Ziel. Eine beeindruckende Leistung auf der Königsdisziplin des Triathlons.

Wir gratulieren allen MY sport Athletinnen und Athleten herzlich zu ihren Ergebnissen!

Ironman Ergebnisse Triathlon

Im Sommer pausieren unsere Gruppen­trainings. Nachstehend findest du die genauen Daten der Sommerpause.

Schwimmtrainings

Angemeldete Schwimmer:innen können in dieser Zeit in anderen Hallenbädern trainieren (unter Berücksichtigung der entsprechenden Revisionszeiten). Vom 21. Juli bis 10. August finden jedoch keine Schwimmtrainings statt.

  • Hallenbad City
    • Kein Training: 7. Juli bis 10. August
    • Letztes Training: 1. Juli
    • Trainingsstart: 11. August
    • Revision: 7. Juli bis 3. August
  • Hallenbad Oerlikon
    • Kein Training: 21. Juli bis 24. August
    • Letztes Training: 15. Juli
    • Trainingsstart: 26. August
    • Revision: 4. bis 24. August
  • Hallenbad Bläsi
    • Kein Training: 14. Juli bis 17. August
    • Letztes Training: 11. Juli
    • Trainingsstart: 20. August
    • Revision: 4. bis 17. August

Lauftrainings

  • Kein Training: 14. Juli bis 18. August
  • Letztes Training: 9. Juli
  • Trainingsstart: 20. August

Der Renntag begann früh für Patrick Cometta. Um 06:30 Uhr fiel der Startschuss in den Wörthersee – bei 22,1 Grad Wassertemperatur und somit knapp über der Grenze für das Neoprenverbot. Trotz anfänglicher Bedenken aufgrund der Kälte zeigte Cometta eine starke Schwimmleistung. Er positionierte sich zum ersten Mal in dieser Saison in einer leistungsstarken Gruppe und stieg als 14. Athlet aus dem Wasser – ein gelungener Auftakt.

Auch auf dem Rad entwickelte sich das Rennen anspruchsvoll. Die ersten Anstiege wurden in einer grossen Gruppe offensiv gefahren. Auf den flachen Abschnitten jedoch nahm das Tempo spürbar ab – niemand übernahm die Führungsarbeit, auch Cometta schonte seine Kräfte bewusst. Ein Begleitschiedsrichter überwachte die Einhaltung der Regeln im Feld. Bei Kilometer 140 setzte ein Konkurrent zum Angriff an. Cometta reagierte, ging mit – und lieferte insgesamt eine überzeugende Radleistung ab. Er erreichte als 13. die zweite Wechselzone.

Der anschliessende Marathon startete vielversprechend. Mit kontrollierter 3:50er Pace lief Cometta zunächst souverän. Doch bei Kilometer 15 änderte sich das Bild: Bauchkrämpfe, Schwindel und Dehydrierung machten ihm zunehmend zu schaffen. Beim Halbmarathon war er völlig entkräftet, musste eine Toilettenpause einlegen und suchte kurzzeitig das Erste-Hilfe-Zelt auf.

Ein Aufgeben stand jedoch nicht zur Debatte. Cometta entschied sich, weiterzukämpfen – inspiriert vom ‚Ironman Spirit‘ und dem Willen, sich selbst treu zu bleiben. Ab Kilometer 35 fand er schrittweise in einen Rhythmus zurück und erreichte nach 8 Stunden und 38 Minuten das Ziel – erschöpft, aber mit einer neuen persönlichen Bestzeit.

Auch wenn das erhoffte Top-Ergebnis ausser Reichweite blieb, überwiegt der Stolz über den Einsatz bis zum Schluss. Für Cometta geht es jetzt um Regeneration, Analyse – und den Blick nach vorn: auf den Saisonhöhepunkt in Thun.

Die Strecke rund um den Zürichsee forderte am Ironman 70.3 Rapperswil 2025 alles

Körperlich wie mental sind die Athleten und Athletinnen gefordert. Zahlreiche MY sport Athleten stellten sich der Herausforderung, unterstützt und begleitet von Coach Dan Aeschlimann, der sich mit dem Einsatz seines Teams sehr zufrieden zeigte.

Ironman 70.3 Rapperswil 2025

Laufcoach Oscar Lopez verpasste die Qualifikation für die WM um nur 10 Minuten – mit einer Zielzeit von 4:39:44 dennoch ein starker Auftritt. Tonino Tundo lieferte mit 5:05:41 einen überzeugenden Wettkampf ab und erreichte Platz 5 in seiner Alterskategorie – direkt gefolgt von Gavin Harte mit 5:05:53.

Sandra Zaugg musste sich durchbeissen – es lief nicht ganz wie erhofft, doch mit 5:27:45 und Platz 9 kämpfte sie sich in die Top 10. Fréderic Herrmann (5:29:33) und Hugo Kopp (5:32:14) zeigten solide Leistungen – Hugo stets souverän und mit einem Lächeln im Ziel.

Christoph Lanz war glücklich über seine Finisher-Medaille (5:38:35), ebenso Paul Isidro (5:41:02). Melissa Magliana erreichte mit 5:44:14 den 13. Platz in ihrer Alterskategorie und damit die Top 20.

Auch Harald Barthel (5:52:18) und Stefano Malvolti (6:06:22) finishten stark, während Daniel Dindo mit 6:46:03 seinen ersten 70.3 erfolgreich absolvierte. Heidi Liechti erreichte mit 6:51:08 sogar den 3. Platz in ihrer Altersklasse – herzliche Gratulation!

Ein besonderer Moment war der Zieleinlauf von Andreas Burkhard, der mit 6:51:55 seinen letzten Ironman finishte. Wie man ihn kennt, fand er auch während des Wettkampfs Zeit, sich bei den Supportern zu bedanken – ein emotionales Highlight.

Ironman 70.3 Rapperswil 2025

Coach Dan Aeschlimann zeigte sich stolz auf die Leistungen seiner Athleten: ‚Alle haben sich voll eingesetzt und stark abgeliefert – genau das zeichnet unsere Trainingsphilosophie aus.‘

Die Cycle Week 2025 war auch dieses Jahr eine wertvolle Plattform für Austausch, Fachwissen und praxisnahe Impulse. MY sport war mit drei thematischen Workshops vertreten und brachte fundiertes Know-how rund um den Radsport direkt ins Zentrum von Zürich, wodurch die Cycle Week 2025 wieder einmal zentrale Themen ins Licht rückte. Die Teilnahme an der Cycle Week 2025 war für viele ein Highlight.

Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in zentrale Themen wie Bikefitting, Trainingsoptimierung und Ernährung im Radsport, die ausführlich behandelt wurden. Ziel war es, konkreten Nutzen für den Trainingsalltag zu vermitteln – sei es durch bessere Sitzpositionen, angepasste Energiezufuhr oder effizientere Belastungssteuerung.

Wer nicht dabei sein konnte oder die Inhalte vertiefen möchte, findet weiterführende Informationen zu den Workshops, Hintergründe und Praxistipps auf unserer Website und in unseren Blogs.

Die nächste Gelegenheit für persönliche Beratung oder individuelle Analyse bietet sich bei uns im MY sport Labor – wir freuen uns auf den weiteren Austausch.

Cycle Week 2025