Schlagwortarchiv für: wettkampf

Katharina trotzt Widrigkeiten beim Ironman Hawaii: Top-Radzeit und starker Finish

Kailua-Kona, Hawaii – Der Ironman World Championship auf Hawaii 2025 war ein historisches Ereignis: Es war das voraussichtlich letzte reine Frauenrennen auf der legendären Insel, bevor 2026 wieder Männer und Frauen gemeinsam starten sollen. Mit Spannung blicken die Athletinnen auf den Ironman Hawaii 2025. Mittendrin im Feld der weltbesten Triathletinnen: die MY SPORT Athletin Katharina Roer, die sich mit beeindruckendem Kampfgeist und einer Gesamtzeit von 11 Stunden und 47 Minuten erfolgreich über die Ziellinie kämpfte.

Optimale Vorbereitung und kühler Kopf

Die Vorzeichen für Katharina Roer standen gut: Eine Woche vor dem Wettkampf reiste sie an, die Vorbereitung unter Coach Dan Aeschlimann lief nach Plan, und die letzten Trainingseinheiten auf der Insel gaben ihr ein top vorbereitetes Gefühl. Mit dem nötigen Respekt vor der Hitzeschlacht, aber auch mit einem Plan B in petto, ging Roer an den Start. Auch die Verpflegungsstrategie beim Ironman Hawaii 2025 ging voll auf: Die ‚Special Needs‘-Säcke waren perfekt vorbereitet und die Wechselzone wurde von Roer sensationell schnell absolviert.

Gutes Schwimmen und eine phänomenale Radleistung

Die Schwimmstrecke (3.8 km) wurde von vielen als recht wellig empfunden, doch als gute Schwimmerin kam Roer gut damit zurecht. Ihre Taktik, relativ weit aussen zu starten und dann einzuziehen, zahlte sich aus. Am Wendepunkt nutzte sie den Wasserschatten einer Gruppe gleich schneller Frauen, um Energie zu sparen. Der Wettkampf Ironman Hawaii 2025 verlangte so einiges ab. Nach 1:12 Stunden stieg sie relativ entspannt aus dem Pazifik.

Auf der Radstrecke (180 km), ihrem grossen Trumpf an diesem Tag, hatte sie ‚unfassbar gute Beine‘. Sie musste sich bewusst zurücknehmen, um nicht zu überpacen und hielt die von Coach Dan vorgegebene Wattgrenze exzellent ein. Bis zum Wendepunkt in Hawi lief alles perfekt, der Wind war moderat, die Kühlung durch einen normalen Helm (statt Aero-Helm) funktionierte gut. Erst in der letzten Stunde auf dem Queen K Highway, als der Wind heftiger wurde, gestaltete sich die Fahrt etwas harzig. Dennoch lieferte Katharina Roer mit 5:47 Stunden eine Top-Radzeit ab und lag damit exakt im Soll ihres Coaches beim Ironman Hawaii 2025.

Dramatischer Marathon: Schmerz und Plan B

Der zweite Wechsel auf die Laufstrecke (42.195 km) gelang Roer perfekt. Doch dann der erste Schock: Schmerzen in der rechten Fusssohle. Unbeirrt nahm sie den Lauf in Angriff und konnte sich zunächst gut einlaufen. Ein zusätzlicher Motivationsschub gab ihr der Anblick ihres Mannes auf der Strecke. Doch am Palani Road, wo sie bewusst hochmarschierte, um nicht zu viel zu wollen, setzte kurz darauf ein Seitenstechen ein – eine Erfahrung, die sie seit Jahren nicht mehr gemacht hatte.

Sofort zog sie Plan B – das Finish unter 12 Stunden – anstelle des ursprünglich angestrebten Marathons unter 4 Stunden. Sie wechselte zwischen Gehen und Rennen, was das Seitenstechen verschwinden liess. Der Weg ins Energy Lab brachte jedoch neue, extreme Schmerzen: ein Stechen unter beiden Füssen, das fast unerträglich wurde. Doch Roer kämpfte weiter, Verpflegung im Gehen, dann wieder rennen. Sie biss sich durch, versuchte, alles zu geben und einen Fuss vor den anderen zu setzen, um beim Ironman Hawaii 2025 ins Ziel zu gelangen.

Gänsehaut-Moment im Ziel

Nach 11:47:32 Stunden erblickte Katharina Roer die langersehnte Ziellinie. Der Übertritt über die Finishline war ein Gänsehaut-Moment und eine immense Erleichterung. Der Ironman Hawaii 2025 war geschafft. Mit dieser Leistung sicherte sie sich den respektablen 96. Rang in der Altersklasse 40-44.

Trotz aller Widrigkeiten zieht Katharina Roer ein durchweg positives Fazit: Es war ein wunderschöner Wettkampf, auf den sie stolz ist. Besonders hervorzuheben ist die Atmosphäre des reinen Frauenrennens, das sie als sehr fair, kollegial und entspannter als gemischte Rennen empfand. Die Ungewissheit über das neue Qualifikationssystem und ob sie jemals wieder auf Hawaii starten wird, lässt sie wehmütig zurück. Nun ist sie gespannt, wohin die Reise als nächstes geht nach dem Ironman auf Hawaii im Jahr 2025.

Herzliche Gratulation zu dieser super Leistung!

Ironman Hawaii 2025

Patrick Cometta plant Saisonabschluss in Frankreich und Italien

Patrick Cometta hat nach dem Ironman Thun eine wohlverdiente Auszeit genommen. Zwei Wochen lang stand Regeneration im Vordergrund, denn die intensive Belastung des Rennens hatte ihre Spuren hinterlassen und der Körper brauchte Ruhe. Diese Phase half ihm, neue Energie zu sammeln und sich mental wie körperlich zu erholen.

Nun ist er wieder zurück im Training und richtet den Blick nach vorne. Sein Saisonabschluss führt ihn gleich zu zwei internationalen Wettkämpfen. Am 11. Oktober wird er in Vieux Bouceau an der französischen Atlantikküste an den Start gehen. Nur zwei Wochen später wartet mit dem Forte Village Triathlon in Sardinien ein weiteres Highlight.

Die Trainingsentwicklung stimmt zuversichtlich: Während Schwimmen und Radfahren bereits wieder auf einem hohen Niveau sind, befindet sich der Laufbereich noch im gezielten Aufbau. Cometta nutzt die verbleibenden Wochen, um hier weitere Fortschritte zu erzielen und bestens vorbereitet an die Startlinie zu gehen.

Mit diesen beiden Rennen schliesst Patrick Cometta eine Saison ab, die von grossen Herausforderungen und starken Leistungen geprägt war. Die Erfahrungen aus Thun und die zurückgewonnene Frische nach der Pause sollen ihm nun den nötigen Schub für den erfolgreichen Saisonabschluss geben.

Patrick Cometta Saisonabschluss

Top Platzierung für Melissa Magliano

Der FH Graubünden Trail Run Lenzerheide 2025 lockte auch in diesem Jahr zahlreiche Läuferinnen und Läufer in die Bündner Berge. Die abwechslungsreichen Strecken rund um Lenzerheide bieten alles, was das Trailrunner-Herz höherschlagen lässt: technisch fordernde Passagen, wunderschöne Natur und viele Höhenmeter.

Melissa Magliana entschied sich nach einer verletzungsbedingt schwierigen Vorbereitung kurzfristig für die kürzere Distanz von 10.5 km. Noch wenige Tage vor dem Rennen war nicht klar, ob ein Start überhaupt möglich sein würde. Dass sie dennoch an der Startlinie stand, zeigt ihren Ehrgeiz und ihre Freude am Sport.

Der Renntag war von Regen und kühlen Bedingungen geprägt, was den Wettkampf zusätzlich herausfordernd machte. Trotz des widrigen Wetters herrschte auf und neben der Strecke eine grossartige Stimmung. Melissa bewältigte die Strecke in 1:53:17,7 Stunden, was ihr den 5. Rang in der Altersklasse und den 16. Gesamtrang bei den Frauen einbrachte.

Besonders erfreulich war für sie, dass sie im Ziel ein deutlich besseres Resultat vorfand, als sie während des Laufes vermutet hatte. Die positive Überraschung war Motivation pur. Für Melissa war es ein stimmungsvoller Abschluss der Trailrunning-Saison, die ihr Lust auf mehr gemacht hat. Schon jetzt plant sie für 2026 längere Distanzen und weitere Herausforderungen im Trailrunning-Kalender.

Graubünden Trail Run Lenzerheide

Werde Coach für unsere Selfcoach-Athletinnen und -Athleten!

Du studierst Sportwissenschaft oder hast dein Studium kürzlich abgeschlossen?
Du möchtest praktische Erfahrung in der digitalen Trainingsplanung sammeln und mit einem erfahrenen Coach zusammenarbeiten?
Dann bist du bei uns genau richtig: Du begleitest online Athletinnen und Athleten, die mit unseren Selfcoaching-Plänen selbstständig trainieren.

Deine Rolle als Coach

  • Du betreust unsere Selfcoach-Athletinnen und -Athleten regelmässig
  • Du erstellst individuelle Trainingspläne und passt sie bei Bedarf an
  • Du entwickelst gemeinsam mit uns die Selfcoaching-Konzepte weiter
  • Du kommunizierst digital mit den Athletinnen und Athleten – per Mail, Chat oder Webinar
  • Du dokumentierst Trainings übersichtlich im Tool azum.com, damit alle stets den Überblick behalten

Dein Profil

  • Du studierst aktuell Sportwissenschaft oder hast dein Studium vor Kurzem abgeschlossen
  • Du interessierst dich für strukturierte Trainingsplanung und möchtest dein Wissen anwenden
  • Du verfügst über gute Kenntnisse in Ausdauerphysiologie und Trainingslehre
  • Du arbeitest selbständig und zuverlässig, bringst aber auch Teamgeist mit
  • Du begeisterst dich für Ausdauersport – egal ob du selber aktiv bist oder nicht
  • Du sprichst Deutsch und Englisch, damit du dich mit Athlet:innen gut austauschen kannst

Work-Style bei MY sport

  • Dein Pensum liegt zwischen 20 und 80 %, sodass du flexibel planen kannst
  • Du arbeitest 100 % remote – ganz egal, ob du in der Schweiz oder im Ausland wohnst
  • Du tauschst dich regelmässig mit Headcoach Dan und dem MY sport Team aus

Das bieten wir dir

  • Du arbeitest mit erfahrenen Coaches zusammen und profitierst vom Austausch
  • Du erhältst Zugang zu modernen Tools, klaren Prozessen und zeitgemässen Methoden
  • Du bekommst die Chance, echte Verantwortung zu übernehmen und deine Rolle mitzugestalten
  • Du wirst fair entlöhnt und kannst deine Arbeit flexibel einteilen
  • Du hast die Möglichkeit, dich langfristig bei MY sport weiterzuentwickeln

So geht’s weiter

Klingt spannend? Dann melde dich bei uns!
Schicke uns deine Bewerbung an kathi@my-sport.ch – Wir freuen uns, von dir zu hören

Coach für Selfcoach-Athleten

Training zwischen Beruf, Weiterbildung und Leidenschaft

Katharina Roer startet im Oktober an der Ironman WM Hawaii 2025 Seit April trainiert sie mit Coach Dan Aeschlimann und schätzt vor allem die klare Struktur und die individuelle Anpassung an ihren Alltag. Im Durchschnitt absolviert sie etwa 12 Trainingsstunden pro Woche. In der letzten Phase unmittelbar vor Hawaii erhöht sich das Pensum auf rund 16 Stunden. Trotz Vollzeitjob und Weiterbildung gelingt es ihr, diszipliniert zu bleiben und kaum Einheiten auszulassen. Kilometer zählt sie dabei nicht – wichtiger ist ihr, von Woche zu Woche fokussiert zu arbeiten und gesund zu bleiben.

Vorbereitung speziell für Hawaii

Die Vorbereitung auf Hawaii unterscheidet sich für Katharina nur in kleinen Details von anderen Ironman-Rennen. Besonders achtet sie darauf, alle Einheiten konsequent umzusetzen und ihr Immunsystem zu schützen. Auf der Radstrecke von Kona warten lange, stetige Anstiege und die oft starken Winde auf dem Queen K Highway – genau dafür hat sie gezielt trainiert. Bergfahrten in Aeroposition gehörten deshalb fest in ihr Programm. Auch Hitze spielte in ihrem Training eine wichtige Rolle: immer wieder absolvierte sie Koppeltrainings zur Mittagszeit, um den Körper an hohe Temperaturen zu gewöhnen. Auf künstliche Methoden wie Sauna oder Hitzekammer verzichtete sie bewusst.

Ein besonderer Ort mit einzigartiger Stimmung

Katharina war bereits vor drei Jahren auf Hawaii und beschreibt die Stimmung als einzigartig. Dort gilt: den Tag nehmen wie er ist, das Tempo aus dem Alltag herausnehmen. Dieses Jahr freut sie sich besonders, nochmals bei einer reinen Frauen-WM starten zu dürfen. Schon damals, als Frauen und Männer an zwei Tagen hintereinander antraten, konnte sie das Hawaii-Feeling gleich doppelt erleben.

WM Qualifikation und Vorfreude

Qualifiziert hat sich Katharina beim Ironman Italy in Cervia – einem Rennen, das ihr sehr am Herzen liegt. Nun blickt sie voller Dankbarkeit und Vorfreude auf den Start in Kona. Für sie ist es ein Privileg, ein letztes Mal Teil einer reinen Frauenweltmeisterschaft zu sein. Bald heisst es: Startschuss in Hawaii – wir drücken Katharina die Daumen für ein starkes Rennen!

Ironman WM Hawaii 2025

Oscar Lopez qualifiziert sich am Ironman 70.3 Belgrad für die WM 2026

Oscar Lopez, Laufcoach bei MY sport, überzeugte beim Ironman 70.3 in Belgrad mit einer Gesamtzeit von 4:29:45. Damit erreichte er den hervorragenden 5. Rang in der Kategorie M45-49 und sicherte sich das Ticket für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft 2026 in Nizza. Nach dem Wettkampf meinte er: ‚Dieses Mal standen die Sterne gut, um mich zu qualifizieren. Ich konnte in allen drei Disziplinen solide abliefern und bin sehr glücklich.‘

Ironman 70.3 Belgrad

Heisse Bedingungen prägen den Greifenseelauf

Der Greifenseelauf forderte den Teilnehmenden in diesem Jahr alles ab. Die grosse Hitze führte dazu, dass viele Läuferinnen und Läufer kollabierten oder das Rennen vorzeitig beenden mussten. Trotz der schwierigen Umstände zeigte Jael Singer eine starke Leistung. Sie absolvierte den Halbmarathon in 1:43:28, was einem Schnitt von 4:54 min pro Kilometer entspricht. Damit belegte sie den 48. Rang in der Altersklasse W20 und den 130. Platz von insgesamt 2512 Finishern.
Ebenfalls am Start mit einer top Zeit Gavin Harte 1:30:02 und Patrick Seiler 1:32:58!

Daniel Martin feiert erfolgreiches Ironman-Debüt in Italien

Beim Ironman Italy Emilia-Romagna in Cervia stellte sich Daniel Martin erstmals der Langdistanz. Mit einer Zielzeit von 10:18:58 meisterte er die 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und den abschliessenden Marathon in beeindruckender Manier. In der Kategorie M40-44 belegte er den 60. Rang und zeigte mit einem konstanten Lauftempo von 5:11 min pro Kilometer eine sehr starke Leistung. Sein gelungenes Debüt macht Lust auf weitere Einsätze über die Ironman-Distanz.

Starker 12. Rang trotz schwieriger Vorbereitung

Ironman Weltmeisterschaft Nizza 2026: Bei perfekten Bedingungen im Süden Frankreichs startete Alex Gröbli in sein zweites WM-Abenteuer. Nach Platz 10 im Jahr 2023 erreichte er diesmal den 12. Rang und zeigte einmal mehr seine Klasse auf höchstem Niveau. Zwar bedeutete dies zwei Plätze weiter hinten, doch mit einem Augenzwinkern erinnerte er daran, dass er inzwischen auch zwei Jahre älter sei.

Solides Schwimmen im warmen Mittelmeer

Das Schwimmen fand im 25 Grad warmen Mittelmeer ohne Neoprenanzug statt. Für einen kurzen Moment sorgte eine verlorene Schwimmbrille für Hektik, doch dank einer aufmerksamen Helferin konnte Alex mit seiner eigenen Brille ins Rennen gehen. Das Schwimmen verlief stabil, auch wenn eine Begegnung mit einer Qualle kurz vor dem Ende für ein schmerzhaftes Brennen sorgte.

Radfahren auf höchstem Niveau

Die Radstrecke in Nizza gilt als eine der schönsten, aber auch anspruchsvollsten im Ironman-Zirkus. Technische Passagen und schnelle Abfahrten fordern ständige Konzentration. Alex nutzte sein Vorjahresrennen als Referenz und konnte das Tempo von 2023 praktisch identisch bestätigen. Mit der sechstschnellsten Radzeit seiner Altersklasse setzte er ein starkes Ausrufezeichen. Das Scheibenrad erwies sich als Vorteil und das sonore Wummern gab zusätzlich Motivation.

Lauf mit Fragezeichen – und viel Herz

Die Vorbereitung auf den Marathon war nicht optimal. Nach Problemen mit einem Schienbeinkantensyndrom konnte Alex fünf Wochen lang nicht laufen und begann erst spät wieder vorsichtig auf dem Laufband. Lange Läufe waren tabu, was sich im letzten Teil des Rennens bemerkbar machte. Umso erfreulicher war es, dass er den Marathon stabil durchziehen konnte und mit seinem Resultat mehr als zufrieden war.

Blick nach vorn

Nach dieser intensiven Erfahrung stehen für Alex nun zwei bis drei Wochen Regeneration an, bevor er sich auf das nächste große Ziel vorbereitet: die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Marbella Anfang November.

Ironman Weltmeisterschaft Nizza 2026

Viele Ausdauersportler investieren viel Zeit und Energie in ihr Training. Trotzdem bleibt der gewünschte Fortschritt manchmal aus – oder er zerbricht kurz vor dem Wettkampf an kleinen, aber entscheidenden Details.

Leistungssteigerung im Ausdauersport ist kein Zufall. Sie entsteht durch ein System, das Training, Ernährung, mentale Stärke und Umfeld gleichermassen berücksichtigt. Genau hier setzt Sportcoaching an. Es verbindet alle relevanten Faktoren zu einem Prozess, der dir hilft, langfristig stärker, gesünder und erfolgreicher zu werden.

Video: Regelkreis im Sportcoaching

Ein zentrales Werkzeug dabei ist der Regelkreis im Sportcoaching. Er beschreibt den Prozess von Ist-Analyse über Zielsetzung, Planung, Umsetzung bis hin zum Monitoring. Dieses Modell hilft dir, deine Entwicklung strukturiert zu steuern und nachhaltig deine Ausdauerleistung zu steigern.

Im folgenden Video erhältst du in knapp neun Minuten eine präzise Erklärung dieses Regelkreises. Es zeigt dir, wie du deine Entwicklung systematisch steuern und deine Leistungsfähigkeit Schritt für Schritt verbessern kannst.

Die vier Säulen der Leistungssteigerung

Physis – Training und Technik

Deine körperliche Basis entscheidet, wie weit du kommst. Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Technik bilden die Grundlage für deine sportliche Entwicklung. Wer effizient läuft, Rad fährt oder schwimmt, spart Energie und kann die Leistung besser abrufen.

Ein Beispiel: Mit sauberer Technik in der Tretbewegung verbesserst du deine Ökonomie. Hier hilft dir das Modell runder Tritt. Auch die Wahl der passenden Trainingsmethoden – etwa 3- vs. 5-Zonen-Modell – macht einen grossen Unterschied. Ergänzt durch eine klare Trainingsstrategie und eine durchdachte Belastungssteuerung entwickelst du Schritt für Schritt mehr Power.

Ernährung – Energie und Balance

Ohne Energie keine Leistung. Ernährung ist weit mehr als nur Essen – sie ist dein Treibstoff im Alltag, im Training und im Wettkampf. Viele Athleten unterschätzen diesen Faktor und wundern sich über Einbrüche.

Besonders wichtig ist die Frage: Wie viele Kohlenhydrate bei welcher Leistung? Im Alltag unterstützen dich praktische Tipps für das richtige Essen, damit du konstant leistungsfähig bleibst. Und wenn es um lange Wettkämpfe geht, ist ein Ernährungsdrehbuch entscheidend, damit du an deinem Raceday nicht einbrichst.

Psyche – mentale Stärke entwickeln

Oft entscheidet nicht die Fitness, sondern der Kopf. Mentale Stärke ist der unsichtbare Faktor, der dich über die Ziellinie bringt.

Motivation kann aus dir selbst kommen oder von aussen. Wenn du wissen willst, wie du durch klare Zielsetzung mehr Drive bekommst, lies hier: Motivation von aussen mit der richtigen Zielsetzung. Routinen, mentale Tools und Erholungsphasen helfen dir, Nervosität zu überwinden und fokussiert zu bleiben. Rückschläge gehören dazu – doch Resilienz bedeutet, daraus Motivation zu schöpfen und stärker zurückzukommen.

Umfeld – Rahmenbedingungen gestalten

Selbst das beste Training bringt wenig, wenn das Umfeld nicht passt. Schuhe, Bike oder Kleidung sind keine Nebensachen, sondern Grundlagen. Mit schlechtem Material riskierst du Verletzungen oder Leistungseinbussen.

Auch dein soziales Umfeld spielt eine Schlüsselrolle: Familie und Freunde geben Rückhalt, ein strukturierter Alltag schafft Raum für dein Training. Berufliche Verpflichtungen müssen in deine Planung einfliessen, damit Training realistisch bleibt. Und auch die finanziellen Mittel sind Teil der Gleichung – was bist du bereit, für deine Gesundheit und deine Power zu investieren?

Leistungssteigerung im Ausdauersport

Sportcoaching: Dein Weg zur Leistungssteigerung

Die vier Säulen entfalten ihre Wirkung erst im Zusammenspiel. Vernachlässigst du eine davon, bricht das System ein. Genau hier setzt Sportcoaching an: Es sorgt dafür, dass Physis, Ernährung, Psyche und Umfeld bewusst gesteuert und in Balance gebracht werden. Anstatt planlos zu trainieren, folgst du einem strukturierten Prozess, der immer wieder überprüft und angepasst wird.

Das Herzstück ist der Regelkreis im Sportcoaching – ein dynamischer Ablauf, der dir hilft, deine Entwicklung nachhaltig zu steuern:

Ist-Analyse – Wo stehst du aktuell?
Am Anfang steht die Standortbestimmung. Dazu gehören eine Leistungsdiagnostik, Trainingsdaten aus Puls, Watt oder Pace, aber auch dein subjektives Empfinden. Erst wenn klar ist, wo du stehst, kannst du den nächsten Schritt planen.

Zielsetzung – Was willst du erreichen?
Ziele sind das Fundament deiner Motivation. Ob du einen Halbmarathon unter zwei Stunden laufen, deine Radleistung steigern oder einen Ironman finishen möchtest – kurz-, mittel- und langfristige Zielsetzungen geben deinem Training Richtung.

Planung – Struktur schafft Fortschritt
Hier werden Trainingsmethoden, Ernährungsstrategien und mentale Tools in einen konkreten Plan übersetzt. Periodisierung, Alltagsintegration und Regenerationsphasen sorgen dafür, dass Fortschritte messbar und realistisch bleiben.

Umsetzung – Training leben
Die beste Planung bringt wenig, wenn sie nicht in deinen Alltag passt. Im Sportcoaching geht es darum, Training, Beruf und Familie so zu verbinden, dass aus Theorie ein realistischer und nachhaltiger Trainingsprozess wird.

Monitoring – Erfolg kontrollieren und anpassen
Regelmässiges Feedback ist entscheidend. Trainingsergebnisse, Wohlbefinden oder Schlafqualität zeigen, ob die Strategie funktioniert. Schwächen werden erkannt, Anpassungen vorgenommen – so bleibst du auf Kurs.

Dieser Prozess ist keine gerade Linie, sondern ein Kreislauf. Nach jeder Runde beginnt er neu – angepasst an deine Fortschritte. Mit jeder Umdrehung steigst du auf ein höheres Level. So stellst du sicher, dass du deine Ausdauerleistung steigern kannst und dich kontinuierlich weiterentwickelst.

Leistungssteigerung im Ausdauersport

Fazit: Ganzheitliche Leistungssteigerung im Ausdauersport

Die Leistungssteigerung im Ausdauersport gelingt nur dann, wenn Physis, Ernährung, Psyche und Umfeld im Gleichgewicht sind. Vernachlässigst du eine Säule, bricht das ganze System zusammen. Mit professionellem Sportcoaching bringst du diese Bereiche in Einklang – sie verstärken sich gegenseitig und ermöglichen dir, dein Potenzial Schritt für Schritt zu entfalten.

Wenn du deine Ausdauerleistung nachhaltig steigern möchtest, lohnt es sich, den nächsten Schritt bewusst zu planen. Sportcoaching unterstützt dich dabei, Ziele klar zu definieren, Stärken auszubauen und Schwächen gezielt anzugehen – für eine Entwicklung, die Leistung und Freude am Sport verbindet.

Leistungssteigerung im Ausdauersport

Sabina Fenner stürmt aufs Podest am Jungfrau Marathon

Sabina Fenner glänzte am Jungfrau Marathon 2025 in Interlaken mit einer beeindruckenden Leistung. Über 42,195 Kilometer und rund 200 Höhenmeter auf den flacheren Abschnitten sowie fast 2000 Höhenmeter insgesamt erreichte die MY sport Elite-Athletin den sensationellen zweiten Rang in ihrer Altersklasse. Die Bedingungen waren nahezu ideal: Sonnenschein, angenehme 15 Grad beim Start und bis zu 22 Grad am Nachmittag sorgten für ein stimmungsvolles Berglauf-Erlebnis vor der eindrucksvollen Kulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau. Fenner bestätigte damit ihre Form, die sie bereits in den vergangenen Monaten mit starken Auftritten bewiesen hatte. Besonders in Erinnerung blieb ihre Teilnahme an der Ironman-Halbdistanz-WM in Neuseeland, wo sie über 113 Kilometer eine herausragende Leistung zeigte. In Interlaken bewies sie erneut Ausdauer, mentale Stärke und taktisches Geschick, womit sie ihre Position als eine der konstantesten Athletinnen im MY sport Team unterstrich.

Adi Vogel trotzt Blitz und Donner bei der Swiss Ultracycling Challenge

Auch auf dem Rad gab es für MY sport Grund zur Freude. Bei der Swiss Ultracycling Challenge 2025 stellte Adi Vogel seine Ausdauerfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis. Die Strecke führte über 1000 Kilometer und forderte mit 15’000 Höhenmetern nahezu alles von den Teilnehmenden. Startpunkt war Ulrichen, danach ging es über zahlreiche Checkpoints quer durch fast alle Kantone der Schweiz. Vogel liess sich selbst von extremen Wetterbedingungen nicht stoppen. Regen, Blitz, Donner und sogar Hagel am Glaubenbielen machten die Challenge zu einem Abenteuer, das über vier Tage höchste Konzentration verlangte. Trotz dieser widrigen Umstände blieb Vogel motiviert und entschlossen. Mit seinem unerschütterlichen Durchhaltewillen meisterte er die Belastungen von langen Nächten, wechselndem Terrain und steilen Pässen. Sein Resultat darf als grandiose Leistung bezeichnet werden und reiht sich in seine eindrucksvolle Serie an Ultradistanz-Erfahrungen ein.

Alpenbrevet 2025: MY sport Athleten bezwingen die Alpenpässe

Für weitere Höhepunkte sorgten die MY sport Athleten am Alpenbrevet 2025 in Andermatt. Das traditionsreiche Rad-Event lockte erneut hunderte Teilnehmende an und führte über legendäre Alpenpässe wie Grimsel, Furka und Susten. Mit dabei waren auch Paulo Isidro, Remo Hägni sowie zahlreiche Selfcoaching-Athleten, die gemeinsam die anspruchsvollen Strecken in Angriff nahmen. Gefragt waren nicht nur Kletterstärke, sondern auch Ausdauer und taktische Disziplin, um die zahlreichen Höhenmeter erfolgreich zu bewältigen. Das Team meisterte die Herausforderung eindrucksvoll, was zu einem rundum erfolgreichen Tag für alle Beteiligten führte. Die Resultate zeigen, wie stark und vielseitig die MY sport Community aufgestellt ist – von erfahrenen Spitzenathleten bis hin zu motivierten Selfcoaching-Teilnehmenden.

Ein perfektes Sportwochenende mit Sonne, Spannung und starken Leistungen

Ironman Thun 2025 – Perfekte Bedingungen und starke Auftritte

Thun zeigte sich von seiner besten Seite. Mit 17,3 Grad war der See zwar kühl, dafür aber ruhig und klar. Das Wetter blieb den ganzen Tag über sonnig und nicht zu heiss, was insgesamt perfekte Rahmenbedingungen für den Ironman Thun 2025 bedeutete. Die frische Wassertemperatur forderte die Athleten allerdings heraus, denn bereits beim Schwimmen kam es zu Krämpfen und klammen Händen, die den weiteren Rennverlauf beeinflussten.

MY sport AK Athleten

Auch Reto Frei war bis zum Laufen sehr stark unterwegs, doch auf der Marathonstrecke machten seine Beine plötzlich dicht und er hatte das Gefühl, kaum mehr vom Fleck zu kommen. Trotzdem kämpfte er sich tapfer ins Ziel. 11:53:03, Rang 63.

Ironman Thun 2025

Gabi Boo musste schon im See gegen Krämpfe ankämpfen, kam mit klammen Händen auf das Rad und war gezwungen, vorsichtig zu fahren, um weitere Probleme zu vermeiden. Ihre grosse Stärke zeigte sie jedoch auf der Laufstrecke, wo sie den Marathon in einer beeindruckenden Konstanz absolvierte. Zielzeit 12:58:40, Platz 10.

Witold Fudali hatte sich das ambitionierte Ziel gesetzt, den Ironman unter 10 Stunden zu beenden. Dieses Ziel verpasste er knapp, doch mit einer Endzeit von 11:15:56 Stunden erreichte er den 57. Rang und unterstrich seine Ausdauer und seinen Willen.

Hugo Kopp war lange hervorragend unterwegs und zeigte sich stark bis in die Marathonphase. Auf den letzten beiden Runden musste er Tempo herausnehmen, kam jedoch als 17. mit 12:40:37 Stunden ins Ziel und war überglücklich mit seinem Resultat.

Am Ende erreichten alle MY sport Athleten das Ziel und bewiesen mit ihren Leistungen, dass sie sowohl in der Breite als auch in der Spitze stark aufgestellt sind. Die Mischung aus persönlichen Bestleistungen, kämpferischen Durchhaltewillen und Freude am Wettkampf machte den Ironman Thun 2025 zu einem echten Highlight der Saison.

Pro Athlet Cometta

Patrick Commetta, Pro Athlet von MY sport, lieferte ein starkes Rennen ab und erreichte den 13. Rang im Profifeld. Nach einem guten Start im Wasser konnte er sich lange in einer Gruppe halten, verlor dann jedoch den Anschluss. Auf dem Rad überzeugte er mit einer der besten Fahrzeiten des Tages und belegte dort Rang 9. Beim Laufen begann er stark, musste auf den letzten Runden jedoch etwas Tempo herausnehmen. Grund dafür waren eine dreiwöchige Laufpause sowie eine Magenverstimmung zwei Wochen vor dem Wettkampf. Mit seiner Gesamtzeit von 8:30:54 Stunden zeigte er dennoch eine Top-Leistung und sieht sich nach den erfolgreichen 70.3-Rennen klar auf dem richtigen Weg als Profi.

Triathlon Uster 2025 – Tradition wohin man blickt

Beim Triathlon Uster, einem festen Highlight im Zürcher Oberland, waren die Athleten erneut stark vertreten. Etyenne Schnurr schwamm bei der Seeüberquerung, schwimmen gehört zu ihrer Lieblingsdisziplin. Frédéric Herrmann (Jahrgang 1976) erreichte bei der Halbdistanz nach 5:15:50 Stunden das Ziel (Rang 18). Vor allem seine starke Radzeit (2:43:05) unterstrich seine gute Form. Harald Barthel (Jahrgang 1971) lieferte eine konstante Leistung mit 5:35:00 Stunden und einem soliden Lauf von 1:46:13 Stunden, er beendete das Rennen auf Platz 27.

Matterhorn – Ultraks – Trailrunning in neuer Dimension

Beim Matterhorn Ultraks erreichte das Event mit über 4 600 Angemeldeten einen neuen Teilnehmerrekord – die grösste Austragung in seiner Geschichte. Jael Singer gab ihr Trailrunning-Debüt mit der 9-km-Strecke über 1’150 Höhenmeter in 2:22:33 Stunden. Sie erreichte in ihrer Kategorie Women W20 den 18. Platz und landete insgesamt auf Rang 53 bei den Frauen – ein sensationeller Einstieg ins Trailrunnig.