Herausfordernde Bedingungen am Ironman 70.3 Rapperswil 2024
Beim Ironman 70.3 in Rapperswil stellten sich die MYsport Athleten am vergangenen Wochenende einer Vielzahl von Herausforderungen, darunter auch ungewöhnlich kühle Temperaturen im Wasser.
Das Schwimmen wurde aufgrund der Wassertemperaturen unter 14 Grad auf 750m verkürzt. Das kalte Wasser war für viele Teilnehmer eine grosse Herausforderung. Die Radstrecke war trocken und kühl, während die Laufbedingungen fast perfekt waren.
Bei den Pros am Start Patrick Cometta, aufgrund seiner Verletzung ist er nur geschwommen und radgefahren. Er ist zufrieden mit seinem Resultat und zuversichtlich, dass er bald mit dem Laufen anfangen kann.
MY sport Eliteathlet Alex Gröbli wurde Dritter Platz in seiner Altersklasse, Laufcoach Oscar Lopez erzielte eine beeindruckende Zeit. Ebenso war Eliteathlet Gavin Harte schnell unterwegs. und
Philipp Oester absolvierte seinen ersten Ironman mit einer hervorragenden Leistung.
Sandra Zaugg konzentrierte sich auf ihre Wattwerte beim Radfahren und sorgte dafür, dass sie angemessen für die Witterungsverhältnisse gekleidet war. Hugo Kopp nutzte den Wettkampf als Vorbereitung für den Ironman Thun 2025 und zeigte eine starke Leistung. Für Ulrike Hache war Rapperswil ein gelungener Testlauf als Vorbereitung auf den Ironman Thun im Juli. Auch Olli Marchand und Alain Röthlisberger lieferten gute Leistungen und waren mit ihrem Wettkampf zufrieden.
Die MY sport Schwimmerinnen Kathleen Frauchiger und Edina Jung vom standen auf dem Podium und belegten den dritten und zweiten Platz in ihrer Altersklasse.
Coach Dan Aeschlimann ist sehr zufrieden mit der Performance seiner Athleten.
Vielen Dank auch Ninia Melcher welche unser Team als Schiedsrichterin vertrat. Auch sie wurde vor grosse Herausforderungen gestellt. Ihr Statement zum Rennen:
‚Was für ein Tag… Viel Unruhe im Vorfeld aufgrund des vorhergesagten Wetters. Können wir schwimmen? Wenn ja, wie lange, wenn nein, welche Distanz? Am Ende gab es 750m schwimmen und danach die üblichen Distanzen auf Rad und Lauf. Die Challenge der kühlen Temperaturen blieb den Athleten treu, auch wir Schiri spürten auf dem Motorrad das kühle Wetter. Grundsätzlich versuchten alle Athleten dem Reglement bestmöglich zu folgen und grössere Sanktionen blieben aus.
Schlussendlich sind wir Schiris froh, passierten keine schlimmeren Unfälle. Gratulation an alle Athleten, welche am Start waren, ihr habt das super gemacht.‘
Resultate
Oscar Lopez 4:14:12, 12. AK 45-45
Alex Gröbli 4:24:15, 3. AK 50-54
Gavin Harte 4:30:02, 29. AK 45-49
Philipp Oester 5:00:22, 88. AK 45-49
Edina Jung 5:02:46, 2. AK 50-54
Daniel Martin 5:13:35, 120. AK 40-44
Sandra Zaugg 5:13:40, 7. AK 50-54
Hugo Kopp 5:20:37, 47. AK55-59
Nicola Elsener 5:22:37, 153. AK 35-39
Ulrike Hache 5:25:50, 23. AK 40-44
Kathleen Frauchiger 5:26:03, 3. AK 60-65
Andreas Burkhard 5:26:57, 146. AK 40-44
Olli Marchand 5:29:44, 101. AK 50-54
Alain Röthlisberger 5:36:22, AK 55-59
Mischa Kuriger 6:52:59, AK 50-54
Für Sabina Fenner ist die Teilnahme am Ironman 70.3 Mallorca ein Muss. Sie konnte diesen Wettkampf schon mehrmals erfolgreich finishen.
Für 2024 hatte sie ein klares Ziel vor Augen: die Weltmeisterschaft im Dezember in 70.3 Taupō (Neuseeland). Mit einer hervorragenden Leistung und den zweiten Platz konnte sie ihr Ziel souverän erreichen.
Die Wettkampfbedingungen waren perfekt. Aus Sabinas Sicht war der Start etwas zu früh und auch einen Tick zu warm. Aber das hat sie nicht daran gehindert eine top Leistung zu liefern. Lluc Downhill mit den Haarnadeln war sehr cool. Und auf der restlichen Strecke hiess es gegen den Wind.
Und on the top hat sie nun auch noch die Qual der Wahl, denn mit dem 2. Platz am Ironman 70.3 Mallorca hat sie auch einen Slot für die Ironman Weltmeisterschaft in Nizza geholt.
Wir sind gespannt wie der Entscheid ausfallen wird. So oder so ein neues Saisonziel ist gesetzt. Zielzeit 6:01:23 (Swim 34:43, Bike 3:10:03, Run 2:04:30) 166 von 491 by Gender.
Patrick Cometta Formtest 70.3 Mallorca 2024
70.3 Mallorca 2024 war für Patrick Cometta als zweiter Wettkampf der Saison geplant. Leider hat ihn eine Stressfraktur ausgebremst, diese ist noch nicht vollständig ausgeheilt. Laufen ist noch nicht möglich.
So war seine Flexibilität gefragt und er nutzte den Wettkampf für einen Formtest beim Schwimmen und Radfahren. Dieser ist aus seiner Sicht geglückt. Wir drücken Patrick die Daumen, dass er bald wieder an allen drei Disziplinen am Start ist!
70.3 Venice-Jesolo war der erste Wettkampf 2024 für Alex Gröbli, er berichtet wie es für ihn war:
‚Für das, dass ich vor knapp 10 Tagen gerade mal 1km weit laufen konnte (Kreuzbein Prellung mit ISG Blockade) und mir überlegte überhaupt hierher zu fahren, kann ich voll zufrieden sein mit dem Resultat.
Da mir 3 Wochen Lauftraining fehlten und ich befürchtete Schmerzen zu bekommen, war die Taktik, in den beiden anderen Disziplinen einfach noch etwas mehr Gas zu geben.
Schwimmen war ganz in Ordnung und eine PB um einige Sekunden. Das Wasser war 16.5 Grad frisch aber mit dem Neo ganz angenehm.
Auf dem Rad konnte ich gut abliefern und habe meine PB vom letzten Jahr nochmals um knapp 4 Minuten verbessert. Am Ende war es ein 41.7er Schnitt. Das neue Scheibenrad hat sich bewährt. Konnte auch ohne Probleme die Watt / Tempo durchziehen.
Der Lauf war die grosse Unbekannte. Zum grossen Glück bekam ich keine ernste Schmerzen im Kreuzbein/ISG. Davor hatte ich etwas Schiss. Bin auf dem 3. Platz in den Lauf gestartet und habe diesen in der ersten Hälfte noch wacker verteidigt. Ich musste mir dann aber eingestehen, dass die Form noch etwas zu wünschen lässt und ich die Performance vom letzten Jahr nicht abrufen kann.
Das neue Ziel war dann mindestens schneller als letztes Jahr zu sein, was mir auch gelang (ca. 1 Minute schneller). Letztes Jahr war ich mit dieser Zeit auf dem 1. Platz, dieses Jahr reichte es für den 7. Platz. Die Konkurrenz schläft nicht und ich freue mich schon, wenn ich wieder vollumfänglich in das Lauftraining einsteigen kann.‘
Für Michael Pfanner läuft es seit Saisonbeginn hervorragen. An der Duathlon European Championships, dem Powerman Alsdorf finishte er in den top ten beim Elite Race, Mitteldistanz. Wir drücken die Daumen, dass es weiterhin so rund läuft.
02:32:42
Innerhalb des Zürich Marathon 2024 gibt es das Format Z10-Zurich 10K. Am Start waren Oscar Lopez Arnal unser Laufcoach und Gavin Harte, MY sport Elite Athlet. Oscar ist super happy mit seinem ersten Podium für 10km. Mit 37:05 wurde er in seiner AK Dritter. Sein Kommentar: Ich werde nicht schneller, aber älter! Eine neue persönliche Bestzeit lief Gavin Harte. Er gehört nun zu den sub 40min/km und ist super happy über dieses Resultat. Den Laufplatz hat er sozusagen last minute geerbt und ist somit nicht auf der Rangliste zu finden. Da er nicht geplant hatte zu starten, hat er auch keine wettkampfspezifischen Trainings gemacht. So blickt er aber entspannt und voller Freude auf seine nächsten (geplanten) Wettkämpfe. Super Performance, herzliche Gratulation.
Ironman 70.3 Valencia 2024
Erste WM Qualifikation ist bereits geschafft.Witold Fudali hat sich am Ironman 70.3 Valencia für die WM 70.3 in Taupō (Neuseeland) qualifiziert. Er hat sich im MY sport Camp auf seinen Wettkampf Ironman 70.3 Valencia vorbereitet, letztes Wochenende war er inWallisellen in den top 10. In Valencia waren die Bedingungen deutlich besser als in Zürich. Witold hat sich in allen drei Disziplinen stark gefühlt und konnte den Wettkampf als 14er in seiner Agegroup finishen. 4:33:13! Wir wünschen Witold eine super Saison und gute Vorbereitung für die WM 2024.
Für Pro Athletin Laura Philipp lief leider nicht ganz alles nach Plan und sie musste sich mit dem undankbaren 4. Platz begnügen.
Mit der Anwendung von Sportuhren und Fahrradcomputern können Daten ganz einfach aufgezeichnet werden. Nutzt du alle Möglichkeiten?
Mit Sportuhren und Fahrradcomputer ist die Datenaufzeichnung während einem Training einfach. Im Anschluss kennst du sofort deine theoretische Erholungszeit; wie lange du aerob und anaerob trainiert hast, du siehst deine Trainingsstrecke und weisst in welchen Pulsfrequenzen du trainiert hast. Es sind viele Daten die so zusammen kommen.
In meinen Coachings stelle ich oft fest, dass viele Athleten die Anzeigen ihrer Sport-Computer nicht richtig nutzen, Displays und Datenfelder falsch oder gar nicht eingestellt sind. Im Blog geht es darum, wie du deinen Sport-Computer richtig nutzt und so das beste für dein Training rausholst.
Umgang mit Zwischenzeiten (Lap-Funktion)
Alle gängigen Sportuhren und Fahrrad-Computer haben Lap-Funktion. Es ist eine einfache Funktion, welche richtig angewendet, die Auswertung der Trainings wesentlich vereinfacht und somit effizient gestaltet. Grundsätzlich gilt: Beim Start eines Training den Startknopf drücken und erst bei Trainings-Ende den Stoppknopf drücken. Während des Trainings sollte nur der Lap Button verwendet werden. Bei vielen Sportuhren und Fahrrad-Computern ist bereits eine automatische Lap Funktion hinterlegt. Alle 1000m beim Laufen und alle 8km auf dem Rad wird eine Zwischenzeit gemessen. Diese erscheint dann als Runde (Lap) in der Auswertung.
Automatische Laps können in einem Wettkampf sinnvoll sein, beispielsweise wenn mehrere Runden auf dem Radkurs zu fahren sind oder du beim Laufen eine Pace nicht über- oder unterschreiten möchtest. So bist du nach jedem gelaufenen Kilometer informiert wie schnell du unterwegs bist.
Im Training macht es mehrheitlich Sinn diese Funktion auszuschalten und die Laps individuell zu setzten. Am Anfang braucht es etwas Übung aber schon nach 3-4 Trainings wirst du es im Griff haben. Es ist wichtig jeden Lap gezielt zu setzen, so dass du oder dein Coach die Trainingseinheit sinnvoll auswerten kann.
Beispiel für ein 60min Training auf der Laufbahn; je 10x400m schnell und 400m locker
Start Button und Trainingsstart, Einlaufen, Aufwärmen, Technik
Lap erste schnelle 400m
400m locker 400m, Lap
400m schnell, Lap
Weiter so bis Ende 400m locker, 10. Wiederholung und 20mal gelappt am Ende des Trainings.
Deine Intervalle werden mitgezählt. Bei der Auswertung siehst du deshalb genau wie sich deine Pace und Herzfrequenz, je Runde, entwickelt hat und kannst Rückschlüsse für das nächste Training ziehen.
Zu viele Laps
Ist ein Training beispielsweise je 10x30sec schnell und 30sec locker, macht es wenig Sinn während des Trainings jede Runde zu erfassen. Jedes Mal zu lapen würde am Ende zu viele Laps geben. Sinnvoller ist es hier den Lap beim Start der ersten 30sec zu setzen und mit den letzten lockeren 30sec diese Intervalle abzuschliessen. So kannst du dann im Anschluss mehre Blöcke miteinander vergleichen.
Display Einstellungen von Sportuhren und Fahrradcomputer
Die meisten Sportuhren und Fahrrad Computer, bieten die Möglichkeit beliebig viele Displays pro Sportart zu erfassen. Hier braucht es etwas Zeit um das richtige Setting einzustellen. Es gibt ein paar Settings wie z.B. Höhenprofile oder Virtuelle Partner, die bereits aktiv sind. Diese können bei Nichtgebrauch deaktiviert werden.
Damit du deine Trainings oder Wettkämpfe optimal umsetzen kannst, helfen dir die richtig eingestellten Displays, respektive Datenfelder. Beispiel: Bei Schwellen-Intervalle auf dem Rad brauchst du die Watt auf die Sekunde genau, in Kombination mit der aktuellen Rundenzeit und dem Watt-Durchschnitt der aktuellen Runde.
Das Display Einstellungen für Rad Intervalle könnte so aussehen:
Aktuelle Watt (1sec) = Datenfeld
Aktuelle Rundenzeit = Datenfeld
Trittfrequenz = Datenfeld
Durchschnitt Watt der aktuellen Runde = Datenfeld
Diese 4 Felder sind sicher die wichtigsten. Die Herzfrequenz ist dann eher erst in der nach Auswertung sinnvoll.
Pace oder Watt, Zeit oder Distanz, Durchschnitts- oder aktuelle Werte. Es gibt sehr viele Kombinationen. Ich stelle dir folgend ein paar sinnvolle Settings vor.
Display Einstellungen Sportuhren (Je nach Displaygrösse und Training) eher zum Laufen geeignet
Bahn-Intervall Lauftrainings
Trainingszeit
Aktuelle Rundenzeit (geht mit der Lap Funktion auf Null)
Distanz (bei längeren Intervallen)
Gelaufene Runden (zählt die Laps)
ggf. Puls
ggf. Pace
Longjog (Je nach Trainingsform läufst du auf Kilometer oder Zeit und je nach Gelände läufst du nach Puls oder Pace)
Trainingszeit aktuell
Distanz aber nur wenn das Training auf eine bestimmte Distanz geht.
Puls optimal, sinnvoll wenn es in die Hügel und Bergen geht.
Pace nur wenn es flach ist, sobald es hüglig oder bergig wird mach die Pace keinen Sinn mehr.
Watt wenn vorhanden
Laufkadenz
Puls Schnitt oder Pace Schnitt je nach Gelände und geplantem Reiz – eher optional
Aktuelle Rundenzeit oder aktuelle -Distanz, je nach Gelände und geplantem Reiz – eher optional
An den zwei Beispielen siehst du, dass bereits je 3-6 verscheiden Lauf Displays sinnvoll sind. Sie können je nach Trainingsinhalt genutzt werden.
Tipp: Arbeite auch mit Alarmen. Es ist wichtig die Uhr so einzustellen und zu kennen, dass du nicht alle 30 Sekunden darauf schauen musst. Lerne daraus und verbessere so dein subjektives Laufgefühl. Checke ab und zu die Uhr ob dein Gefühl stimmt. Eine hohe Schritt-Kadenz ist beim Laufen oft eine grosse Herausforderung. Nutze die Metronom-Funktion; du kannst den Takt den du laufen möchtest einstellen.
Display Einstellungen Fahrrad Computer (je nach Displaygrösse und Training)
Die Fahrrad Computer bieten mehr Platz als die Uhr. Nutze diesen Platz für die Einstellung deines Displays.
Rollentraining Indoor
Trainingszeit
Watt aktuell (1- 30sec Durchschnitt wählen je nach Training)
Rundenzeit aktuell
gefahrene Runden
Trittfrequenz
ggf. Puls
Outdoor Training
Trainingszeit
Watt (1-20sec Durchschnitt wählen), bei langen GA1 Runden kannst du gut mit 10-20sec Schnitt Watt arbeiten. Bei Intervall Trainings macht es Sinn die aktuellen Watt zu sehen damit du die Einheit optimal fahren kannst.
Rundenzeit aktuell
gefahrene Runden
Trittfrequenz
ggf. Puls
ggf. Puls Durchschnitt
ggf. aktuelle Höhenmeter für unbekannte Touren
ggf. gefahrene Kilometer
Beim Outdoor Training ist es sinnvoll mit mehreren Displays zu arbeiten. Z.B. ein Display wenn du dein Training startest: Watt-Schnitt, ggf. Uhrzeit usw. Werden Intervalle in das Training eingebaut z.B. 4x4min Schwelle, kannst du das Display wechseln und den Fokus auf die entsprechenden Werte legen. Eine Einstellung wie die Uhrzeit oder Sonnenuntergangszeit macht hier wenig Sinn.
https://mysport.ch/wp-content/uploads/2021/05/734E3B8F-739F-458C-83F1-387CEF2F06F9_1_105_c.jpeg7221087Dan Aeschlimannhttps://mysport.ch/wp-content/uploads/2024/07/mysport_logos_aktuell_2024-300x300.pngDan Aeschlimann2024-04-06 11:00:342024-08-09 17:47:20Display Einstellungen von Sportuhren und Fahrradcomputer
Die Saison ist definitiv vorbei. Patrick Cometta lässt uns an seinem Saisonrückblick 2023 teilhaben.
Der Saisonanfang war eher bescheiden. Patricks Start war nicht so gut eine Covid-Erkrankung hat ihn zuerst ausgebremst. Nach und nach ging es besser bis zum ersten Wettkampf. Leider holte er sich eine Hamstrings-Verletzung hiess es zurück auf Feld eins.
So war die Vorbereitungszeit für den Ironman Thun eher knapp. Mit dem Ergebnis war Patrick zufrieden, er hatte nur drei Wochen zur Verfügung.
Nach Thun ging es von Wettkampf zu Wettkampf besser. Thun war ein richtiger Boost und hat Comettas Selbstvertrauen in seine eigenen Fähigkeiten gestärkt. So hat er sich auf dem Velo auch ma getraut mitzufahren und nicht einfach stur auf dem vorgegeben Pacing zu bleiben und so ein Risiko einzugehen.
Das Saisonhighlight war der Inferno Triathlon, hier wurde er Zweiter overall.
Ebenfalls zufrieden ist er mit dem letzten Wettkampf Zell am See. Da musste er sich gegen ein starkes Feld behaupten, ebenfalls am Start war der Vizeweltmeister. Es gelang ihm bereits besser die Lücke nach vorn zu schliessen. Zell am See waär der vorletzte Wettkamp gewesen, den letzten musste er canceln weil Cometta krank war. Somit blickt Patrick auf ein etwas durchzogenes Jahr. Viele Learninngs, Rückschläge aber auch ein grosser Erfolg prägen sein erstes Jahr als Pro-Athlet.
Vorschau 2024
Die Saisonplanung steht noch nicht zu 100%. Sicher auf dem Plan steht Rapperswil 70.3 und als Highlight Challenge Roth. Angedacht ist auch Mallorca 70.3 und zwei Wochen vorher Valencia. Wir freuen uns Patrick auch im 2024 zu unterstützen und drücken die Daumen für eine top Saison.
Die Wettkampfsaison neigt sich langsam dem Ende entgegen. Unsere MY sport Athleten sind immer noch ‚on fire‘ und zeigen top Leistungen
Ironman WM Nizza
Elite Athlet Alex Gröbli hat sich dieses Jahr die für Ironman WM Nizza qualifiziert. Es ist eine Premiere, dass die Ironman WM in Europa stattfand. Neu starten die Frauen und Männer getrennt. Einmal, so wie dieses Jahr starten die Frauen in Hawaii und im folgenden Jahr die Männer. Geschwommen wird in Nizza in einer V-Form. Die Radstrecke ist sehr anspruchsvoll. Rund 2500hm und technisch anspruchsvolle Abfahrten. Im Anschluss eine absolut flache Laufstrecke bei heissen Temperaturen. Alex ist auf Platz 10. Er konnte sich gegen gegen 298 Konkurrenten durchsetzen: Swim 1:11:35, Bike 5:29:26, Run 3:30:38. Finishzeit 10:23:01
Triathlon Uster
Für Tonino Tundo war der Uster Triathlon äusserst erfolgreich. Nach vier Jahren Pause ist er im 2023 wieder erfolgreich in die Triathlonsaison eingestiegen. Mit einer hervorragenden Bilanz. Drei Starts und 2 Podestplätze. So auch in Uster wo er auf der Mitteldistanz den 2. Platz in seiner AK belegte: 4:56:08, TOP Resultat, herzliche Gratulation!
Ebenfalls am Start vom MY sport Team: Markus Gafner, 2:40:46, Christoph Matter 2:21:15, olympisch.
Jungfrau Marathon
In den Bergen am Start Felix Penner (6:14:34) und Michael Eser (4:59:12)
70.3 World Championship, Lahti Finland, Radklassiker Chur – Arosa, Challenge Davos
70.3 World Championship, Lahti Finland
Samstag und Sonntag war big day in Lahti. Sabina Fenner, Rico Hasler und Adriano Ettlin vom MY sport Team, haben sich für die WM 70.3 qualifiziert. Bei den Frauen wurde der Start wegen Nebel um eine halbe Stunde verschoben. Die Temperaturen waren eher kühl. Das Wasser 18 Grad. Die Radstrecke war eine Runde mit wenigen Höhenmetern. Das Laufen führte über zwei Runden zum Ziel. In Sabinas Agegroup waren 115 Athletinnen. Mit einer super Zeit, Sabina konnte es selber kaum glauben, von 5:43:55 wurde sie 12te! Herzliche Gratulation. Die Schweizerin Pro Athletin Daniela Ryf wurde im starken Frauen Feld neunte.
Am Sonntag war es für Rico Hasler und Adriano Ettlin soweit. Rico konnte einen TOP Wettkampf abliefern mit einer Zielzeit von 4:34:56! Auch Adriano gelang das WM Debüt mit einer Zeit von 5:46:49.
Gut gemacht, herzliche Gratulation.
Radklassiker Chur – Arosa
Für Daniel Maksimovic verlief das Rennen nicht ganz nach Plan. Starker Regen und Kälte war nur eine Herausforderung, langsamer Luftverlust im hinteren Pneu… Nichts desto trotz, aufgeben war keine Option und das Zeil hat er erreicht!
Congrats!
Engadin Bike Marathon
141km, 3898hm in 9:59:26, Stefan Steger zeigte eine super Leistung auf dem MTB.
Challenge Davos
Ninia Melcher war an der Challenge Davos als Schiedsrichterin unterwegs. Es sind jeweils lange Tage.. Herzlichen Dank für deinen Einsatz.
https://mysport.ch/wp-content/uploads/2023/08/IMG_7926-scaled-e1693226216721.jpg1240827Kathi Menzigerhttps://mysport.ch/wp-content/uploads/2024/07/mysport_logos_aktuell_2024-300x300.pngKathi Menziger2023-08-28 15:21:432024-08-09 16:42:5770.3 World Championship, Lahti Finland
Was für ein Tag am Ironman Thun 2023. Für alle Startenden war es eine grosse Herausforderung bis zur Finishline. Es war schon angekündigt, die grosse Hitze wird eine Herausforderung werden.
Schwimmen
Das Schwimmen am Ironman Thun 2023 konnte im angenehm kühlen Wasser mit Neopren geschwommen werden. Das Schwimmen war die erste Herausforderung, bereits beim Start war der Thunersee wellig. Als erster im Wasser Patrick Cometta in seiner ersten Saison als Pro. Für ihn ein spezieller Start, da er zusammen mit Jan van Berkel startete. Jan war sein Vorbild und war der Grund, dass Patrick Triathlet wurde. Für van Berkel war es der letzte Start als Profiathlet und ein super Abschluss, da er den Ironman gewann.
Patrick Cometta kam als 12. aus dem Wasser. Ebenfalls ein spezieller Tag war es für Ninia Melcher, MY sport Athletin, sie stand als Rookie am Start. 6:30 fiel der Startschuss und das Rennen begann…
Rad
Auf der Radstrecke gab es am Ironman Thun 2023 zwei grosse Herausforderungen. Die Hitze und der Wind. Die Strassen heizten sich auf und strahlten die Hitze von unten, von oben brannte gnadenlos die Sonne. Patrick Cometta war als 23. Pro in der Wechselzone (Radzeit 4:46:46) bereit für den Marathon.
Auch unser Agegrouper kämpften gegen den Wind und die Hitze. Philip James hatte zwei Platten und kein weiteres Material für einen dritten Platten. Sein Rad verlor nach dem 2. Platten konstant Luft. Und so musste Philipp jede zweite Stunde pumpen. Zum Glück hat er das Manual genau durchgelesen und wusste so, dass bei jeder Aid-Station eine Velopumpe war. Kurzzeitig wollte er aufgeben.
Magenprobleme war ebenfalls ein zusätzliches Hindernis aber kein Aufgabe-Grund.
So konnten alle MY sport Athleten und Athletinnen auf die Laufstrecke.
Laufen
Beim Laufen hiess es kühlen, durchbeissen und wieder kühlen. Drei Runden galt es zu absolvieren. Patrick Cometta legte einen soliden Lauf hin und konnte 6 Ränge gut machen. (Laufzeit 3:09:35). Tonino Tundo konnte beim Laufen einen soliden Vorsprung auf den Dritten aufbauen. Coach Dan Aeschlimann ist zufrieden. Alle seine Athleten und Athletinnen konnten das Rennen beenden. Für einige der härteste Wettkampf ever.
Am Start
Patrick Cometta 09:02:55, (19. PRO)
Rico Hasler 10:40:53 (20. AK 35-39)
Tonino Tundo 11:09:10 (2. AK 55-59)
Reto Frei 11:59:21 (51. AK 45-49)
Thomas Wohlfender 12:41:17 (62. AK 45-49)
Felix Penner 13:01:56 (71. AK 45-49)
Philip James 13:05:51 (62. AK 50-54)
Andreas Burkhard 13:31:37 (93. AK 35-39)
Hugo Kopp 13:24:21 (32 AK 55-59)
Gabriela Boo 14:00:30 (15. AK 45-49)
Ninia Melcher 15:45:03 (16. 35-39)
Ihr habt es alle TOP gemacht! Es war eine Freude euch an der Strecke anzufeuern. ‚YOU ARE AN IRONMAN‘! Herzliche Gratulation.
Andorra Epic Ivo Kistler gewinnt im Team mit Marc Schnyder
Andorra Epic, 4 Etappen, 220km, 7160 hoch und viel mehr runter…
Zusammen mit Marc Schnyder ist Ivo Kistler am Andorra Epic in der Kategorie Grandmaster am Start gewesen. Sie konnten alle 4 Etappen gewinnen und haben mit 14 Minuten Vorsprung das Gesamtklassement (18er Overall) gewonnen.
Die Vorentscheidung ist bereits in der ersten Etappe gefallen, welche sie mit 8 Minuten Vorsprung gewinnen konnten. Es war die einzige Etappe mit Start und Ziel in La Massana. Die beiden Abfahrten waren auf einer Kiesstrasse und auf einem Flowtrail, sprich der Triathlet Ivo verlor da fast keine Zeit.
Die weiteren Etappen starteten höher und endeten alle in La Massana und waren ein wahres Trail Paradies. Das OK hatte einen unglaublichen Job gemacht und trotz schwierigen Bedingungen (massive Regenfalle in der Woche vor dem Rennen) super Trails aus dem Hut gezaubert…alle Mountain Biker waren hell begeistert. Marc und Ivo konnten in den zum Teil knüppelharten Aufsteigen (einmal im Alpe Cermis Stil die Piste hoch) immer etwas Vorsprung herausfahren und diesen in den technisch sehr anspruchsvollen (Gelände und nasse Bedingungen) Abfahrten verteidigen und so auch die weiteren 3 Etappen mit +/- 2 Minuten Vorsprung gewinnen.
Ein super organisierter Event mit wirklich tollen Trails welche den Fahrern alles abverlangt haben…we really hat to conquer the Pyrenees!
Der Plan für den Ironman Kazakhstan bestand schon länger, genau drei Jahre. Der Plan von Alex Gröbli war sich die Qualifikation für Hawaii zu holen. Corona kam dazwischen, die Hawaii Qualifikation 2024 ist bereits gemacht. So stellte sich Alex einem neuen Ziel: WM Qualifikation Nizza 2023.
Wettkampf Ironman Kazakhstan
Das Schwimmen fand im trüben Gewässer statt. Alex Gröbli reihte sich weit vorne, etwas unter seiner Zeit, ein. Dies war perfekt, denn die Sicht, besonders auf dem Rückweg, war sehr schlecht. Entsprechend schwierig war die Orientierung. Bei einem dre Brückenpfeiler war das Wasser gar nur 30cm(!) tief. Einige Athleten sind an der Stelle gelaufen.
Auf dem Rad herrschte starker Wind. Mit konstanten Watt betrug die Geschwindigkeit 45km/h (Backwind) und 32km/h (Frontwind). Am End3e der 180km resultierte eine PB von 4:46.
Das Laufen ging über 6 Runden. Alex hatte schon einen grossen Vorsprung, was er zu jenem Zeitpunkt nicht wusste. Die Helfenden waren sehr hilfsbereit und super motiviert. Es war extrem heiss, aber genügend Eis, Wasser und Schwämme waren vorhanden. Die Hitze war nebst dem Wind die grosse Herausforderung am Ironman Kazakhstan.
1. Platz AK mit 51 Minute Vorsprung (9.45:24) und 7. Platz overall und die Qualifikation WM Nizza in der Tasche.
Super gemacht Alex, wir freuen uns auf weitere Top Wettkämpfe.
Ironman Mainova
Ebenfalls qualifiziert für die WM in Hawaii hat sich Etyene Schnurr mit einer Zeit von 12:09:32, Platz 8 AK.
Es war nicht der schnellst eWettkampf für Etyene, aber der Beste. Beim Schwimmen und Laufen holte sie sich PB. Auf dem Rad war es anspruchsvoll wegen dem Wind. Im Vorfeld hat Etyene die Ernährung konsequent trainiert. So war sie nach dem Rad bereit für den Marathon, den sie mit einem Pace von 6:09 lief. Wir freuen uns mit Etyene über die Qualifikation und drücken ihr für Oktober die Daumen!
Ebenfalls am Start in Frankfurt; Gavin Harte 11:00:51, Rang 64. Herzliche Gratulation zur top Leistung!
Chasing Cancellara Bern-Andermatt
Adi Vogel hatte noch eine Rechnung offen. Nachdem im 2022 der Event buchstäblich ins Wasser fiel und der Wettkampf wegen üblen Wetterbedingungen abgesagt werden musste, war es für Adi klar, 2023 second try. Die Wettervorhersage war nicht sehr gut, was Adi nicht demotivierte zu starten. Er hat die grosse Runde single mit bravour gemeistert. Rang 12 (10:55:16) 210km und rund 5400hm!
Herzliche Gratulation zu der top Leistung!