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Starke MY sport Auftritte an der 70.3 WM in Nizza

Ironman 70.3 WM Nizza MY sport

Am vergangenen Wochenende richtete sich die gesamte Ausdauerwelt nach Nizza. Bei angenehmen 26 Grad und bewölktem Himmel bot das Mittelmeer eine traumhafte Kulisse für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft. Bei den Profis drückten zwei Ausnahmeathleten dem Rennen ihren Stempel auf: Die US-Amerikanerin Taylor Knibb sicherte sich auf dem anspruchsvollen Kurs durch das Hinterland ihren vierten WM-Titel, während bei den Männern der Neuseeländer Hayden Wilde in einem packenden Duell zum Weltmeistertitel lief.

Mitten in diesem Weltklassefeld kämpften vier Athleten von MY sport um jede Sekunde und vertraten unsere Farben auf der Promenade des Anglais mit Bravour.

Alex Gröbli – Vom Ultracycling direkt auf die WM-Bühne

Erst vor Kurzem verlangte Alex seinem Körper alles ab und sicherte sich den Sieg an der Tortour über 1000 Kilometer unsupported. In Nizza bewies er einmal mehr seine enormen Ausdauerqualitäten. Nach einem soliden Auftakt im Wasser (38:19) schaltete Alex auf den 90 Kilometern im hügeligen Terrain mächtig auf Drehmoment um und fuhr starke 2:51:15. Mit einem konstanten Halbmarathon in 1:45:09 finishte er nach 5:24:48 auf dem 67. Rang seiner Altersklasse (AK 2169 overall).

Ironman 70.3 WM Nizza MY sport

Sabina Fenner – Wille schlägt Verletzungspech

Sabinas Weg nach Nizza glich einer Achterbahnfahrt. Ein Bänderriss Ende Mai und ein Rippenbruch Mitte August machten ihr einen dicken Strich durch die Vorbereitung. Im Juni und Juli konnte sie keinen einzigen Laufkilometer absolvieren und auch im August lag der Fokus auf der Heilung. Umso eindrücklicher ist ihre Leistung am Renntag: Nach 39:25 im Wasser und 3:44:42 auf dem Velo teilte sie sich die Kräfte perfekt ein und brachte den Halbmarathon in hervorragenden 1:57:13 durch. Mit einer Gesamtzeit von 6:35:20 sicherte sie sich den 21. Rang in der Kategorie F60-64.

 

Ironman 70.3 WM Nizza MY sport

 

Katharina Roer – Mentale Stärke bei der vierten WM

Für Katharina war Nizza bereits das vierte WM-Abenteuer (2x Kona, 2x Nizza). Das Rennen forderte sie mental stark heraus: Nach einem sauberen Schwimmen (37:23) und einer soliden Radleistung (3:27:09) konnte sie auf der Laufstrecke nicht das abrufen, was sie sich eigentlich vorgenommen hatte. Katharina bewies echten Sportsgeist, passte ihre Zwischenziele laufend an und saugte die einmalige Kulisse in Südfrankreich auf. Unterstützt von ihrem Partner Toni an der Strecke und ihrer Mama am Livestream überquerte sie die Ziellinie nach 6:10:13 als 133. in der F40-44.

 

Etyenne Schnurr – Durchgekämpft an der Côte d’Azur

Etyenne komplettierte unser Team an der Weltmeisterschaft. Auf der selektiven Strecke verlangte die Konkurrenz allen Beteiligten alles ab. Etyenne zeigte einen beherzten Wettkampf: 41:38 im Schwimmen, 4:05:37 auf dem Rad und 2:25:01 auf der Laufstrecke ergaben ein verdientes Finish nach 7:27:55 in der F50-54 (Rang 237).

Wir gratulieren Katharina, Sabina, Alex und Etyenne ganz herzlich zu diesen starken Leistungen an der Weltmeisterschaft. Ihr habt MY sport auf der grossen Bühne hervorragend vertreten.