Platzierungen, Pässe, persönliche Grenzen – drei MY sport Athleten zeigen starke Ausdauerleistungen

3 Peaks Bike Race

Adi Vogel bezwingt das 3 Peaks Bike Race – 8 Tage von Wien nach Nizza

Das 3 Peaks Bike Race ist ein selbstversorgtes Ultra-Cycling-Rennen von Wien nach Nizza – eine Strecke, die drei alpine Schlüsselpunkte durchquert und hohe körperliche wie mentale Anforderungen stellt. Adi Vogel stellte sich der Herausforderung solo – und beendete das Abenteuer nach acht intensiven Tagen erfolgreich.

Der Start verlief vielversprechend, auch die Nächte waren gut nutzbar zur Regeneration. Regenphasen auf der Strecke forderten seine Motivation, besonders hart wurde es in der Schweiz, als sich Sherman’s Neck – eine schmerzhafte Überlastung des Nackens – bemerkbar machte. Die Folge: Anpassung der Fahrweise, verringerte Etappenlänge.

Ein Schlüsselmoment war der Colle delle Finestre, ein steiler Anstieg mit 8 bis 12 Prozent und Gravel-Abschnitten – im Dunkeln. Nach der Abfahrt fand Vogel spontan Unterschlupf in einem Wintergarten, wo ihn der Besitzer mit Kaffee und Gipfeli versorgte.

Nach 8 Tagen erreichte er Nizza – müde, aber glücklich. Eine starke mentale und physische Leistung, die für sich spricht.

Platz 5 für Katharina Röer in Luxembourg – starkes Rennen mit Luft nach obenettkämpfen

Beim Ironman 70.3 in Luxembourg bestätigt Katharina Roer ihre gute Form und sammelt wertvolle Erkenntnisse für die nächsten Rennen

Beim Ironman 70.3 Luxembourg erreichte Katharina Roer den fünften Platz in einem stark besetzten Feld. Ob dieses Resultat für den erhofften Slot reicht, bleibt noch offen – die sportliche Entwicklung ist jedoch deutlich erkennbar.

Auf dem Rad musste sich Roer am Anstieg bewusst zügeln, viele Athletinnen und Athleten überholten auf diesem Streckenabschnitt. Trotz Zurückhaltung zeigte sie sich mit ihrer Tagesform sehr zufrieden – die Beine fühlten sich über das gesamte Rennen hinweg stark an.

Der Wechsel in die Laufdisziplin gelang nahezu optimal: keine brennenden Oberschenkel, ein dynamischer Start in den Halbmarathon mit einem Tempo von etwa 4:40 Minuten pro Kilometer. In der zweiten Runde folgte ein leichter Einbruch, während die dritte Runde vor allem von mentaler Stärke geprägt war.

Auch die Verpflegung funktionierte reibungslos – ein Aspekt, der im Hinblick auf kommende Rennen weiter Sicherheit gibt. Insgesamt zieht Roer ein positives Fazit: Fortschritte sind klar erkennbar, das Fundament für den nächsten Leistungssprung ist gelegt.

Miguel Benito finisht die Tortour 500 km solo

Die Tortour 500 gilt als Klassiker im Ultracycling – 500 Kilometer mit über 6000 Höhenmetern nonstop durch die Schweiz. Miguel Benito startete in der Solokategorie und beendete das Rennen erfolgreich.

Mit Ausdauer, Struktur und mentaler Stärke bewältigte er die langen Stunden im Sattel, meisterte steile Anstiege und blieb auch nachts fokussiert. Eine Leistung, die zeigt, wie viel in ihm steckt – und wie konsequent er seine Ziele verfolgt.