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Ironman Hawaii 2022 – der grosse Tag ist da. MY sport Elite Athlet Patrick Cometta ist bereit für den grossen Tag. Die WM wird zum ersten Mal an zwei Tagen durchgeführt. 2020 und 2021 fand die WM wegen der Covid Pandemie nicht statt. Da sich schon viele Athleten qualifiziert hatten, wurde entschieden das Rennen an zwei Tagen durchzuführen. Pro-Athletinnen, alle Agegrouperinnen und ein Teil der Agegrouper starten deshalb bereits am Donnerstag. Auch Patrick in der AK 25-29. Diese Kategorie startet als letzte. So wird das Profifeld und die jungen Männer auseinander gehalten. 

Die allerletzten Vorbereitungen für den Ironman Hawaii 2022

An der Länderparade war es brutal heiss und die Wartezeiten bis der Zug sich in Bewegung setzt ist lang. So verzichten einige Athletinnen und Athleten auf diesen Event. Kona ist sehr busy, noch mehr als zu ’normalen‘ Ironman Zeiten. Doch wie jedes Jahr ist die Stimmung sehr speziell. Es ist eine prickelnde und positive Stimmung. Alle sind etwas angespannt, meist fröhlich und geniessen die einmalige Atmosphäre. 
Die hohe Zahl der Athletinnen erfordert eine straffe Organisation. Für die Registration (Einlass nur für Athleten) und das Bike- Check-in sind die Zeiten festgelegt. Beim Check-in wird jede Athletin vom Speaker namentlich begrüsst und ihr Herkunftsland erwähnt. Nach dem Welcome Dinner und Show fand noch das obligatorische Race Briefing statt. 

Swim

Für Patrick Cometta war das Schwimmen eine Waschmaschine. Er musste extrem viele Athletinnen überholen, weil seine Agegroup als letzte startete. Das Schwimmen lief aber gut, es hatte nicht zu viele Wellen. Mit einer Zeit von 55:14 beendete Patrick die erste Disziplin. Bei den Pros schwamm Lucy Charles vorne weg (50:57).

Bike

Auf dem Bike fühlte sich Patrick gut. Bis zum Turn-Around in Hawii herrschte Gegenwind. Auf dem Rückweg hat sich der Wind leider gedreht und Patrick musste weiter gegen den Wind kämpfen. Nach 4:48:16 auf dem Rad folgte die letzte und härteste Disziplin. Einen Marathon laufen.

Ironman Hawaii 2022

Run

Das Laufen war brutal heiss. Es gab keinen Schatten und die Luftfeuchtigkeit kam erschwerend hinzu. Es gab am weniger Verpflegungsstationen als die letzten Jahre. Bis zum Energylab fühlte sich Patrick gut. Er war auf dem sechsten Rang. Leider hat es ihn im Anschluss ‚aufgestellt‘ und er verlor bis zum Zieleinlauf ein paar Ränge. Patrick lief den Marathon in 3:23:44. 
Patrick ist in seiner Agegroup auf Platz 14. Er hat den Ironman in einer Top Zeit von 9:14:00.

Für nächstes Jahr löst Patrick eine Profilizenz und wir hoffen, dass es dann wieder Aloha Hawaii heisst.
Herzliche Gratulation zu diesem top Ergebnis. Und wir sind gespannt auf nächsten Rennen.

Ironman Hawaii 2022

Chelsea Sodaro gewinnt als Aussenseiterin und Rookie das Rennen bei den Pro-Athletinnen.

Die Pechvögel am Ironman Hawaii 2022

Für MY sport Elite Athletin Sandra Zaugg war das Rennen schon vor dem Start vorbei. Leider wurde sie positiv auf Covid-19 getestet. Es war ein harter Schlag nach einem top Vorbereitungsjahr. Wir drücken Sandra die Daumen, dass sie ihren Slot aufs 2023 verschieben konnte. Ebenfalls Pech hatte die Favoritin und Azum – Botschafterin Laura Philipp, sie erhielt eine Zeitstrafe von fünf Minuten, wegen Windschatten-Fahren. Trotz diesem Penalty wurde Laura Vierte! Auch für Daniela Ryf  lief das Rennen nicht wie geplant. Zwar stieg sie als Erste vom Rad, wurde dann aber schon bei km1 von Lucy Charles überholt und fiel bis zur Ziellinie auf Rang 8 zurück.

 

London Marathon

Am London Marathon hat sich Sabina Fenner mit ihrer Teilnahme einen lang ersehnten Wunsch erfüllt. Bei strahlendem Wetter waren die 42km einfach nur Vollgas Party. Ein unvergleichliches Erlebnis. Nach genussvollen 04:41:33 erreichte Sabina Fenner das Ziel.

London Marathon

Ironman Barcelona 70.3

MY sport Athletin Ninia Melcher berichtet vom Ironman 70.3 Barcelona: ‚Meine dritte Mitteldistanz startete mit einem schönem Sonnenaufgang. Kurz vor acht Uhr ging es los. Im Wasser fühlten sich die ersten Meter mit der Strömung gut an, klar hier und da Tritte und Füsse aber es war kein Stress. An den Bojen herrschte ein ziemliches Gewusel. Die letzten 400m wurden hart, alles gegen die Strömung . Das war kräftezehrend.
Der Wechsel aufs Rad ist mir gut gelungen. Auf dem Rad war der Hinweg zum Wendepunkt recht anstrengend, denn es herrschte die ganze Zeit Gegenwind. Der Rückweg zur Wechselzone war mit Rückenwind jedoch wunderbar. Ich fühlte mich in dem Moment kurz als könnte ich fliegen. Die im Training eingeübte Verpflegung konnte ich perfekt umsetzen. Ebenso den Wechsel auf die Laufstrecke. Das Laufen war auch von Gegen- und Rückenwind geprägt. Wie schon auf dem Rad konnte ich mich perfekt verpflegen. Die letzten Meter auf dem roten Teppich im Zieleinlauf krönten diesen Wettkampf.

Mein Dank gilt an Alle die mich auf diesem Weg unterstützt haben. Vor allem ein riesiges Danke an meine Coaches Willi Franc und Dan Aeschlimann.‘

Ebenfalls in Barcelona auf der Langdistanz Lutz Velten (11:55:13)

Ankunft auf Hawaii – der grosse Tag rückt näher. Wie es Patrick Cometta geht, wollten wir aus der herbstlich kühlen Schweiz wissen.

Die Reise

Am 22. September ist das Velo verpackt, Patrick ist bereit für die Ankunft auf Hawaii. Der erste Teil der Reise ging nach San Francisco. Alles hat bestens geklappt und das Hotel war bereits um sechs Uhr Abends bezogen. Viel geschlafen hat Patrick in der Nacht nicht. Der Jetlag hat sich bemerkbar gemacht. Um sechs Uhr in der Früh ging es bereits weiter zum eigentlichen Ziel. Den ersten Tag der Ankunft nutzte Patrick fürs Einchecken im airbnb und um sein Wettkampfrad zusammen zu bauen. Am Abend sprang Patrick das erste Mal ins Meer, gedacht als Abkühlung. Das Meer ist jedoch so warm, dass es eigentlich keine Abkühlung war. Schön war es trotzdem. Die Lufttemperaturen sind mit 29 Grad nicht allzu heiss, wegen der hohen Luftfeuchtigkeit fühlt es sich allerdings sehr heiss an. In der Nacht kühlt es nur bis 24 Grad runter.

Ankunft Hawaii

Schon von Anfang an hat sich Patrick gut eingelebt. Schnell hat er am neuen Ort seinen Rhythmus gefunden. Schlafen, Essen ist wie von zuhause gewohnt, die Trainings muss er allerdings seit der Ankunft in Hawaii den örtlichen Gegebenheiten anpassen. Beim Training fühlt er sich noch nicht top. Ist aber zuversichtlich, dass es täglich besser geht.

Trainings Tipp von Patrick Cometta

Auf der Insel ist es im Moment noch relativ ruhig. Der grosse Ansturm steht noch bevor, täglich kommen mehr und mehr Athletinnen und Athleten auf der Insel an. Je mehr Leute auf der Insel sind, desto mehr muss man bei sich bleiben und sich nicht an anderen orientieren. Das heisst, beim eigenen Trainingsrhythmus bleiben. In den nächsten Tagen plant Patrick noch ein, zwei längere Einheiten. Danach fährt er dann das Trainingsvolumen herunter, um am Tag X aus dem Vollen zu schöpfen.

Ankunft Hawaii

Berlin Marathon

Der Herbst ist die perfekte Zeit für Lauf-Events. Am Berlin Marathon nahmen Fabiana Fenuta und Elite Athlet Gavin Harte teil. Bei perfekten Bedingungen konnte das Rennen stattfinden. Fast windstill und eine Temperatur von 13 Grad. Für Gavin endete das Rennen mit einer PB (3:12:58). Gavin hatte das Glück im Startblock C zu sein, so konnte er sich mühsames Überholen sparen und war zudem mit gleich schnellen Athleten unterwegs. Am Start hatte er noch Zweifel, ob er seine letzte PB verbessern kann, in der Vorbereitung fehlten ihm die paar Wochen mit höherem Trainingsvolumen. Er hatte sich jedoch gut gefühlt und hatte Hoffnung, dass es klappt mit dem PB. Es gelang ih rasch einen anständigen Rhythmus zu finden und konnte einige Kilometer mit einer gleich schnellen Läuferin laufen. Irgendwann verlor sie jedoch Tempo und so zog Gavin alleine weiter. Ab der hälfte war klar, dass eine neue Bestzeit möglich ist und Gavin konzentrierte sich das Tempo zu halten. Abgesehen von seiner Leistung ist Gavin auch sehr zufrieden mit seiner Ernährung, hier hat alles bestens geklappt, ohne Magenprobleme oder Krämpfe. Herzliche Gratulation zur neuen PB!

Marathon Berlin

First Marathon in the books. Fabiana Fenuta konnte ihren ersten Marathon in einer top Zeit von 03:42:56 erfolgreich finishen! Herzliche Gratulation zu dieser Leistung!

Eliud Kipchoge krönte die 48. Auflage des Berlin Marathon mit einem unglaublichen Weltrekord von 2:01:09 Stunden. Damit verbesserte der 37-jährige Kenianer seine eigene Bestzeit um genau eine halbe Minute

Ironman Emilia-Romagna

In Philip James Wettkampfplan 2022 war eigentlich nicht der Ironman Emilia-Romagna geplant. Der Ironman Thun war als Hauptwettkampf vorgesehen. Leider hatte er am Tag vor Thun Covid erwischt und konnte somit nicht starten. Im Juli hat er sich beim Windsurfen die Finne ins Bein gerammt, sodass er nicht soviel trainieren konnte. Als dann am Samstag der heftige Sturm kam und das Rennen am Samstag gestrichen worden ist, dachte er, dass nun dieses Jahr wohl ziemlich der Wurm drin ist. So ist er umso mehr happy, dass er doch noch ein Rennen als Abschluss machen konnte. Mit einem top Ergebnis von 11:18:06. Herzliche Gratulation zu dieser Leistung!
Ebenfalls amIronman Emilia-Romagna am Start auf der Halbdistanz Thomas Wohlfender. Die Radstrecke war eine Herausforderung: sehr hektisch und teilweise auch gefährlich mit den vielen Athleten auf der Strecke. Nach 5:20:37 konnte er den Wettkampf beenden. Coach Oscar Lopez finishte den 70.3 mit einer Zeit von 4:32:24, Rang 23 (M40-44)

Aargauer Triathlon

Nicola Elsener ist am Aarauer Triathlon im Team gestartet. Er ist die 5.3km mit einem Pace von 3:58 gelaufen. Er wurde mit seinem Team Fünfter.

Ironman Emilia-Romagna

 

Radklassiker Chur-Arosa

Daniel Schönenberger ist ein vielversprechendes Radtalent. Der junge Athlet konnte in seiner ersten Saison bei der Elite schon beachtliche Erfolge erzielen.
Am 11. September ist er beim 40. Radklassiker Chur-Arosa gestartet. Das Rennen startet in Chur und führt über 29,3 km und über 1200 hm nach Arosa. 
Das Wetter war perfekt für diesen Wettkampf. Trocken und sonnig. Die beachtliche durchschnittliche Leistung betrug 311W. Nach 1:03:41 siegte Daniel in seiner Kategorie U23. Dabei unterbot er seine Zeit aus dem Vorjahr um über 2 Minuten. Overall wurde er Dritter! Herzliche Gratulation, wir freuen uns mehr von unserem jungen Talent zu hören.

Jungfrau Marathon

Ebenfalls am Wochenende fand der legendäre Jungfrau Marathon statt. Eine top Leistung hat MY sport Athlet Michael Eser gezeigt. In seiner AK55 belegte er den etwas undankbaren vierten Platz, der Rückstand zum Drittplatzierten betrug lediglich 1min24! Michael war nach 4:22:09 im Ziel. 
Der vierte Rang war für Michael etwas enttäuschend. Er hatte schwere Beine, weil er wohl zu wenig erholt war. Sonst lief alles gut, vor allem die Nahrungsaufnahme und die Atmung waren sehr gut. Eser kann stolz sein auf seine Leistung! Herzliche Gratulation und gute Erholung.

 

 

Triathlon Locarno

Ein wunderbares Spätsommer Wochenende am Triathlon Locarno. Sandra Zaugg (olympische Distanz, 2:27.13) und Ivo Kistler (Mitteldistanz, 4:12.36) belegen beide den 2. Platz. Ebenfalls am Start Tonino Tundo auf dem Platz 11 (olympische Distanz, 2:30.53) Sandra und Ivo haben einen Slot für die WM im Herbst, Sandra in Hawaii und Ivo in St. George. Die Form der beiden stimmt.

Wie der Wettkampf der beiden MY sport Trophy Bike Elite Athleten aus ihrer Sicht war:

Sandra Zaugg

‚Angemeldet hatte ich mich nur weil Tonino Tundo startete. Ich hatte keine Lust nur zuzusehen. Tonino , der auch mein Coach ist, meinte, dass es ein guter Abschluss meines Trainingscamps auf Lanza sei.
Seit der Rückreise von Lanza war alles sehr stressig mit Arbeit, Anreise Tessin und noch andere Dinge zu erledigen. Am Morgen vor dem Race fühlte ich mich so gar nicht in Stimmung. Die Nacht war fürchterlich. Doch ich genoss den schönen Morgen und die Situation, dass ich für einmal keine Nervosität spürte. Auch die Info dass das Schwimmen ohne Neo war liess mich kalt.  
Und vor allem: endlich wieder ein Massenstart. Die vielen Arme und Beine in meinem Bauch, auf meinem Kopf und sonst wo brachten mich nicht aus meiner extremen Ruhe. Ich schwamm einfach ganz ruhig und kam mit einer für mich ohne Neo sehr guten Zeit aus dem Wasser. Als ich auf dem Rad war merkte ich schon dass meine Beine heute Lust hatten Rad zu fahren. Im direkten Zweikampf mit der schlussendlichen Gewinnerin fuhr ich das Maggia Tal hoch und wieder runter. Ich genoss den schönen Tag, die gute Stimmung und meine Hammerbeine in vollen Zügen. Einfach immer Vollgas, das kommende Laufen bewusst ausgeblendet. So stieg ich als Führende vom Rad. Dann wieder ein mässig schneller Wechsel (da habe ich noch viel Potenzial) und ab auf die Laufstrecke. Nicola Spirig lief an mir vorbei,  der Versuch mich bei ihr anzuhängen ist gescheitert :-). Die zweitplatzierte meiner AK lief an mir vorbei, diesmal konnte ich etwas länger erfolgreich dranbleiben. Aber schlussendlich fehlt mir einfach der Speed für die kürzeren Distanzen. 
Mit meinem zweiten Platz am Triathlon Locarno bin ich super happy, aber noch glücklicher macht mich der 10. Platz Overall. Und zufrieden bin ich auch mit meinen mentalen Strategien, welche ich gut anwenden konnte.
Es war ein wunderbarer Tag. Ich habe viele Triathlon Kolleginnen und Kollegen getroffen und konnte mich mit ihnen austauschen. Jetzt geht es noch einmal weiter mit  harten Trainingstagen und bald folgt das Abenteuer Hawaii.‘ Herzliche Gratulation und viel Glück auf big island!
 
Triathlon Locarno
 

Ivo Kistler

‚Für meine Road to Utah (St. George) habe ich back to back zwei Testwettkämpfe in Uster Triathlon (Sprint) und Triathlon Locarno (Medium) gemacht.
In Uster konnte ich die AK 45-54 gewinne (7er Overall) mit guten Leistungen auf dem Velo und beim Laufen (gemäss Strava 3.44er Schnitt), in Locarno konnte ich den zweiten Rang in meiner AK belegen (16er Overall).
Nach einem schlechten Schwimmen (ich muss  vor Utah meine ‚Pre Rappi‘ Schwimm Routine wieder einführen!) stieg ich als 36 aufs Velo, konnte aber schnell Zeit gut machen. Mein Plan war hart zu fahren um herauszufinden was möglich ist. Bis zum ersten Wendepunkt drückte ich 300 Watt und konnte meinen Rückstand auf die Spitze (Jan van Berkel) verringern und auf den 12. Rang vorfahren. Leider war ich ab da in einer Gruppe unterwegs. Ich hatte keine Chance auf dem eher einfacheren Gelände alleine weiterzufahren. Die Gruppe ist aber mehrheitlich fair gefahren und hat gut harmoniert. Ich habe versucht immer zwischen 10 und 20 Metern Abstand zu bleiben.
Als neunter ging ich auf schlussendlich auf die Laufstrecke, mit 1.23 Vorsprung auf Richard Stoffel. Die ersten Kilometer lief es mir super, ich lief unter einem 4er Schnitt und konnte Richi auf Distanz halten. In der 7 von 8 Runden begann ich deutlich langsamer zu werden und der Vorsprung sank schnell. 2 Km vor dem Ziel war es dann passiert, Richi passierte mich und bei mir war endgültig die Luft draussen. Gratulation an Richi. für die super Leistung am Triathlon Locarno!

Fazit: Im Schwimmen muss noch etwas gehen, auf dem Rad bin ich bereit und hoffe, dass die Radstrecke wirklich hart sein wird. Im Laufen muss ich noch lange Läufe machen, der Speed stimmt….und den Ernährungsplan umsetzten und nicht vergessen die Gels bereit zu legen fürs Laufen…‘ Herzliche Gratulation Ivo! wir hoffen, dass du die Zeit noch gut nutzen kannst die notwendigen Verbesserungen zu realisieren.

Powerman Zofingen

Am Sonntag wurde die Duathlon WM (Langdistanz) in Zofingen ausgetragen. Elite Athlet Michael Pfanner war einer der Teilnehmenden. Kurz nach Zieleinlauf gab er folgendes Statement ab: ‚Die Erlösung am Ende eines sehr langen Tages am Powerman Zofingen. Unfassbar kaputt, glücklich, hadernd aber doch dankbar, dass ich die Langdistanz-Weltmeisterschaften nach all den Hochs und Tiefs auf Rang 12 beenden konnte.‘
Herzliche Gratulation zu dieser Top Leistung!

Triathlon Uster

Triathlon Uster, der erste Wettkampf in der Region Zürich nach der Sommerpause fand am Sonntag statt. Das MY sport Team setzte den Fokus vor allem auf die Olympische Distanz. Markus Huber wurde in seiner AK 55-64 Dritter. Für Tonino Tundo war es ein erfolgreiches Comeback, nach längerer Wettkampf Abstinenz. Mit einem top Ergebnis auf dem 6. Rang ist sein Wiedereinstieg geglückt.
Ebenfalls am Start Tamara Tschopp, Patrick Seiler, Gavin Harte, Stefano Malvolti, Jürg Riser, Claudio Ghisu – herzliche Gratulation an alle Finisher!

Unser Dank gilt auch Ninia Melcher, sie war als Schiedsrichterin am Wettkampf. Wie es ist, auf der anderen Seite teilzunehmen:
‚Begonnen hat alles um 6Uhr mit einem Briefing. Danach ging es zur Moto-Crew, dort wurden die Töffs verteilt und uns Schiris ein Fahrer zugeteilt. 30-40 Minuten nach dem Schwimmstart ging es für mich dann hinten auf dem Töff los. Abstände kontrollieren, um Drafting zu verhindern, schauen das niemand andere blockierte usw. – alles in allem wurde sich mehrheitlich an die Regeln gehalten, aber wie überall gibt es leider auch Ausnahmen.Schwierig war es ab und an mit den anderen Verkehrsteilnehmern da die Strecke nicht komplett für Autos gesperrt war.
Wie schon bei meinen letzten 2 Einsätzen ist es schön als Schiri für den Sport etwas zurückgeben zu können, denn wenn ich als Athletin starte bin ich auch froh um einen fairen Wettkampf.‘

Uster Triathlon

Bergzeitfahren Buus

Daniel Schönenberger, 2002, gewinnt das Bergzeitfahren! Beim Elite-Amateur Rennen in Uzwil fährt auf Platz 19. Mit einer Zeit von 2:46:09 über 13 Runden, 104km.

IM 70.3 Zell am See

Christoph Matter konnte in Zell am See seine Mitteldistanz mit einer Sub 5 beenden! 4:57:31, Rang 42 in der AK 40-44. Herzliche Gratulation.

Nationalpark Bike Marathon

Philipp Brändle reiste ins Engadin. Murgänge, wegen ausgiebigen Regenfällen, wurden für das OK zu einer Herausforderung. Mit 45 minütiger Verspätung konnte das Rennen in Scuol starten. Nach 9:27:21, 141km, kam er als 68.er ins Ziel. Herzliche Gratulation!

 

 

Kona Hawaii rückt näher – wie sieht das Training für Hawaii aus? Wir blicken in Patrick Comettas Alltag. Von seinem Wettkampf in Thun hat sich Patrick erholt und ist gut ins Training gestartet.
Eine Woche Pause, das heisst Sport nach Lust und Laune. Die Sessions dauerten zwischen einer halben und einer Stunde, ganz easy Schwimmen, Aquafit, Velofahren.

Krafttraining

Nach der kurzen Pause wurde der Fokus auf die Kraft gelegt, die ersten vier, fünf Wochen standen drei Krafttrainings auf dem Trainingsplan. So konnte sich Patrick eine gute Basis setzen. Bis zu seinem Abflug am 22. September versucht er weiterhin zwei Athletik-Trainings pro Woche zu absolvieren.

Training für Hawaii

Lauftrainings

Nach dem Ironman Thun blieben die Laufschuhe eine Woche im Schrank. Im Training für Hawaii trainierte Patrick in der zweiten Woche zwei mal 20min. Eine gute Alternative waren die Aquafit-Trainings. In der folgenden Woche lief er ca. etwa 18km und steigerte dann weiter auf 39km pro Woche. Letzte Woche hat er den Umfang deutlich erhöht und merkt dies nun in den Beinen. Deshalb ersetzte er ein Training durch Aquafit. Die Strategie ist smart zu trainieren und dennoch den Körper zu pushen, auch wenn das Ziel gross ist, ist es wichtig auf die kleinen Signale des Körpers zu achten. Dafür sind die Wassertrainings perfekt, Schläge auf den Körper werden so vermieden.
Nächste Woche beginnt Patrick mit dem Aufbau der long runs. Dies ist für ihn jedoch nicht der Schlüssel zu Erfolg. Es geht auch mit wenigen long runs. Vor dem Ironman Thun war sein längster Lauf 24km. Vom Schwimmen und Velofahren hat er bereits eine gute Fitness.

Training für Hawaii

Schwimmen

Die Schwimmtrainings variieren. Mal sind es 4km in einer Stunde am Stück schwimmen, dann gibt es harte Einheiten wie beispielsweise 30x100m, diese Einheiten sind auch mental eine Herausforderung. Da heisst es im Klartext einfach dran bleiben. Für Patrick ist es auch eine gute Übung für die Lungen und die Fitness mit einem low Impact auf den Körper (keine Schläge wie beim Laufen).

Bike

Auf dem Velo ist das Volumen zur Zeit mittelhoch. Zwischen zehn und zwölf Stunden verbringt Cometta im Sattel. Er ist viel in den Bergen unterwegs. Einerseits hatte er die Nase voll vom Triathlonbike  und andererseits ist das Tri-Rad gerade im Service. Am Berg absolviert Patrick seine Kraftausdauer-Einheiten wie beispielsweise 3 mal 30min big gear am Berg. Doch nun verlagert sich der Fokus langsam Richtung rennspezifische Einheiten auf dem Tri-Rad in der Zeitfahr-Position.

Ernährung

Hier hat Patrick noch keinen speziellen Fokus gelegt. Seine Devise lautet: ‚Lieber zu viel essen als zu wenig‘, weil zu wenig zu gefährlich ist für das  Übertraining. Lieber ein halbes Kilo zu viel auf den Rippen als zu wenig. So hat man noch etwas übrig, im Falle einer Verletzung oder krankheitsbedingt. Patrick ernährt sich gesund und ausgewogen und schaut darauf seinen Kalorienbedarf zu decken.

Hitze

Der heisse Sommer kommt Patrick entgegen. So konnte er sich schon akklimatisieren. Für die nächsten Wochen sind diesbezüglich noch ein paar Einheiten geplant, z.B. Rollen-Trainings im Bad mit hohen Temperaturen und Luftfeuchtigkeit um Hawaii zu simulieren.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Cometta auf Kurs ist mit der Vorbereitung für Hawaii, es waren noch nicht die super harten Einheiten. Bis dato ging darum eine gute Basis zu setzen. In den nächsten fünf Wochen trainiert er wettkampfspezifisch um sich den letzten Schliff für Hawaii zu holen. Er ist zuversichtlich, dass ihm das gelingen wird. Jetzt heisst es Geduld haben und cool bleiben. Kranksein und Verletzungen vermeiden, in diesem Sinne ist weniger mehr. Wir drücken die Daumen für den Schlussspurt!

Swiss Alps 100, Trail Run über 100 Kilometer im Oberwallis, dieser Herausforderung hat sich MY sport Athlet Andrii Morhun gestellt. 

Es war ein Wochenende der Superlativen. Nicht nu für Andrii Morhun. Auch Adriano Ettlin und Christoph Matter waren erfolgreich unterwegs. Adriano konnte sich am Ironman 70.3 Astana mit einer Hammerleistung, vierter Platz AK (5:16:37) für die WM 70.3 Lahti im 2023 qualifizieren. Er musste diese Saison sein Training ein paar Monate unterbrechen, sein Formtest zeigt, dass er auf sehr gutem Weg ist für den Ironman in Barcelona im Oktober. Christoph wurde am Schaffhauser Triathlon auf der Kurzdistanz  hervorragender achter (2:17:40)!

Swiss Alps 100

Für dieses Abenteuer braucht es nicht nur eine top Trainingsvorbereitung, es braucht auch ein Betreuungsteam und wenn möglich einen Pacemaker. Andrii Morhun hat sich ein Jahr auf dieses Abenteuer vorbereitet. Der Startschuss fiel um 6:30, mit frischen Beinen sind die Athleten in Fiesch gestartet. Vor dem Start wurde bekannt gegeben, dass die Strecke gekürzt wurde, statt den geplanten 6500HM wurden es am Schluss 5189Hm. Hirtenhunde hinderten die Athletinnen das Gebiet zu überqueren.

 

Swiss Alps 100

Auf der gesamten Strecke gibt es insgesamt neun Verpflegungsposten. An sechs Orten sind Betreuung und Übergabe für persönliche Verpflegung erlaubt. Andrii wurde an fünf Orten betreut. Der Parcour führt nach einem ersten Aufstieg am Aletschgletscher vorbei. In Niederwald traf Andrii zu ersten Mal auf seine Crew. Schneller Wechsel der Flaschen und weiter ohne Pause. In Reckingen hat er seine Stöcke und neue Getränke in Empfang genommen. Von da hiess es wieder bergauf nach Chäserstatt, nächster Treffpunkt mit den Betreuern. Von da ging es ein Tal weiter nach Binn. Hier kommt Fabiana Fenuta zum Einsatz, sie ist die Begleitung über 1700Hm auf- und abwärts. 

Swiss Alps 100

Mit dem Ziel noch bei Tageslicht auf dem Breithorn zu stehen, sind die Zwei auf die Strecke. Dank der Begleitung von Fabiana auf dem letzten langen Auf- und Abstieg kam Andrii nicht in ein Stimmungstief.
Beim Abstieg, welcher steil und herausfordernd war, mussten die beiden Läufer mit Stirnlampe rennen. Ein hartes Stück Arbeit für die Beine und auch den Kopf.

Gegen 00:30 sind die beiden in Mühlebach angekommen. Da hiess es noch 7km bis zum Ziel. Mit einem Adrenalinschub ist Andrii ins Ziel ‚geflogen‘. 18:59:37, siebter in seiner Agegroup. Super happy über seine Leistung und seine Crew.

Es war ein Erlebnis der Extraklasse und eine unglaubliche Leistung! Herzliche Gratulation zum Finish!