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Oscar Lopez qualifiziert sich am Ironman 70.3 Belgrad für die WM 2026

Oscar Lopez, Laufcoach bei MY sport, überzeugte beim Ironman 70.3 in Belgrad mit einer Gesamtzeit von 4:29:45. Damit erreichte er den hervorragenden 5. Rang in der Kategorie M45-49 und sicherte sich das Ticket für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft 2026 in Nizza. Nach dem Wettkampf meinte er: ‚Dieses Mal standen die Sterne gut, um mich zu qualifizieren. Ich konnte in allen drei Disziplinen solide abliefern und bin sehr glücklich.‘

Ironman 70.3 Belgrad

Heisse Bedingungen prägen den Greifenseelauf

Der Greifenseelauf forderte den Teilnehmenden in diesem Jahr alles ab. Die grosse Hitze führte dazu, dass viele Läuferinnen und Läufer kollabierten oder das Rennen vorzeitig beenden mussten. Trotz der schwierigen Umstände zeigte Jael Singer eine starke Leistung. Sie absolvierte den Halbmarathon in 1:43:28, was einem Schnitt von 4:54 min pro Kilometer entspricht. Damit belegte sie den 48. Rang in der Altersklasse W20 und den 130. Platz von insgesamt 2512 Finishern.
Ebenfalls am Start mit einer top Zeit Gavin Harte 1:30:02 und Patrick Seiler 1:32:58!

Daniel Martin feiert erfolgreiches Ironman-Debüt in Italien

Beim Ironman Italy Emilia-Romagna in Cervia stellte sich Daniel Martin erstmals der Langdistanz. Mit einer Zielzeit von 10:18:58 meisterte er die 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und den abschliessenden Marathon in beeindruckender Manier. In der Kategorie M40-44 belegte er den 60. Rang und zeigte mit einem konstanten Lauftempo von 5:11 min pro Kilometer eine sehr starke Leistung. Sein gelungenes Debüt macht Lust auf weitere Einsätze über die Ironman-Distanz.

Starker 12. Rang trotz schwieriger Vorbereitung

Ironman Weltmeisterschaft Nizza 2026: Bei perfekten Bedingungen im Süden Frankreichs startete Alex Gröbli in sein zweites WM-Abenteuer. Nach Platz 10 im Jahr 2023 erreichte er diesmal den 12. Rang und zeigte einmal mehr seine Klasse auf höchstem Niveau. Zwar bedeutete dies zwei Plätze weiter hinten, doch mit einem Augenzwinkern erinnerte er daran, dass er inzwischen auch zwei Jahre älter sei.

Solides Schwimmen im warmen Mittelmeer

Das Schwimmen fand im 25 Grad warmen Mittelmeer ohne Neoprenanzug statt. Für einen kurzen Moment sorgte eine verlorene Schwimmbrille für Hektik, doch dank einer aufmerksamen Helferin konnte Alex mit seiner eigenen Brille ins Rennen gehen. Das Schwimmen verlief stabil, auch wenn eine Begegnung mit einer Qualle kurz vor dem Ende für ein schmerzhaftes Brennen sorgte.

Radfahren auf höchstem Niveau

Die Radstrecke in Nizza gilt als eine der schönsten, aber auch anspruchsvollsten im Ironman-Zirkus. Technische Passagen und schnelle Abfahrten fordern ständige Konzentration. Alex nutzte sein Vorjahresrennen als Referenz und konnte das Tempo von 2023 praktisch identisch bestätigen. Mit der sechstschnellsten Radzeit seiner Altersklasse setzte er ein starkes Ausrufezeichen. Das Scheibenrad erwies sich als Vorteil und das sonore Wummern gab zusätzlich Motivation.

Lauf mit Fragezeichen – und viel Herz

Die Vorbereitung auf den Marathon war nicht optimal. Nach Problemen mit einem Schienbeinkantensyndrom konnte Alex fünf Wochen lang nicht laufen und begann erst spät wieder vorsichtig auf dem Laufband. Lange Läufe waren tabu, was sich im letzten Teil des Rennens bemerkbar machte. Umso erfreulicher war es, dass er den Marathon stabil durchziehen konnte und mit seinem Resultat mehr als zufrieden war.

Blick nach vorn

Nach dieser intensiven Erfahrung stehen für Alex nun zwei bis drei Wochen Regeneration an, bevor er sich auf das nächste große Ziel vorbereitet: die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Marbella Anfang November.

Ironman Weltmeisterschaft Nizza 2026

Sabina Fenner stürmt aufs Podest am Jungfrau Marathon

Sabina Fenner glänzte am Jungfrau Marathon 2025 in Interlaken mit einer beeindruckenden Leistung. Über 42,195 Kilometer und rund 200 Höhenmeter auf den flacheren Abschnitten sowie fast 2000 Höhenmeter insgesamt erreichte die MY sport Elite-Athletin den sensationellen zweiten Rang in ihrer Altersklasse. Die Bedingungen waren nahezu ideal: Sonnenschein, angenehme 15 Grad beim Start und bis zu 22 Grad am Nachmittag sorgten für ein stimmungsvolles Berglauf-Erlebnis vor der eindrucksvollen Kulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau. Fenner bestätigte damit ihre Form, die sie bereits in den vergangenen Monaten mit starken Auftritten bewiesen hatte. Besonders in Erinnerung blieb ihre Teilnahme an der Ironman-Halbdistanz-WM in Neuseeland, wo sie über 113 Kilometer eine herausragende Leistung zeigte. In Interlaken bewies sie erneut Ausdauer, mentale Stärke und taktisches Geschick, womit sie ihre Position als eine der konstantesten Athletinnen im MY sport Team unterstrich.

Adi Vogel trotzt Blitz und Donner bei der Swiss Ultracycling Challenge

Auch auf dem Rad gab es für MY sport Grund zur Freude. Bei der Swiss Ultracycling Challenge 2025 stellte Adi Vogel seine Ausdauerfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis. Die Strecke führte über 1000 Kilometer und forderte mit 15’000 Höhenmetern nahezu alles von den Teilnehmenden. Startpunkt war Ulrichen, danach ging es über zahlreiche Checkpoints quer durch fast alle Kantone der Schweiz. Vogel liess sich selbst von extremen Wetterbedingungen nicht stoppen. Regen, Blitz, Donner und sogar Hagel am Glaubenbielen machten die Challenge zu einem Abenteuer, das über vier Tage höchste Konzentration verlangte. Trotz dieser widrigen Umstände blieb Vogel motiviert und entschlossen. Mit seinem unerschütterlichen Durchhaltewillen meisterte er die Belastungen von langen Nächten, wechselndem Terrain und steilen Pässen. Sein Resultat darf als grandiose Leistung bezeichnet werden und reiht sich in seine eindrucksvolle Serie an Ultradistanz-Erfahrungen ein.

Alpenbrevet 2025: MY sport Athleten bezwingen die Alpenpässe

Für weitere Höhepunkte sorgten die MY sport Athleten am Alpenbrevet 2025 in Andermatt. Das traditionsreiche Rad-Event lockte erneut hunderte Teilnehmende an und führte über legendäre Alpenpässe wie Grimsel, Furka und Susten. Mit dabei waren auch Paulo Isidro, Remo Hägni sowie zahlreiche Selfcoaching-Athleten, die gemeinsam die anspruchsvollen Strecken in Angriff nahmen. Gefragt waren nicht nur Kletterstärke, sondern auch Ausdauer und taktische Disziplin, um die zahlreichen Höhenmeter erfolgreich zu bewältigen. Das Team meisterte die Herausforderung eindrucksvoll, was zu einem rundum erfolgreichen Tag für alle Beteiligten führte. Die Resultate zeigen, wie stark und vielseitig die MY sport Community aufgestellt ist – von erfahrenen Spitzenathleten bis hin zu motivierten Selfcoaching-Teilnehmenden.

Ein perfektes Sportwochenende mit Sonne, Spannung und starken Leistungen

Ironman Thun 2025 – Perfekte Bedingungen und starke Auftritte

Thun zeigte sich von seiner besten Seite. Mit 17,3 Grad war der See zwar kühl, dafür aber ruhig und klar. Das Wetter blieb den ganzen Tag über sonnig und nicht zu heiss, was insgesamt perfekte Rahmenbedingungen für den Ironman Thun 2025 bedeutete. Die frische Wassertemperatur forderte die Athleten allerdings heraus, denn bereits beim Schwimmen kam es zu Krämpfen und klammen Händen, die den weiteren Rennverlauf beeinflussten.

MY sport AK Athleten

Auch Reto Frei war bis zum Laufen sehr stark unterwegs, doch auf der Marathonstrecke machten seine Beine plötzlich dicht und er hatte das Gefühl, kaum mehr vom Fleck zu kommen. Trotzdem kämpfte er sich tapfer ins Ziel. 11:53:03, Rang 63.

Ironman Thun 2025

Gabi Boo musste schon im See gegen Krämpfe ankämpfen, kam mit klammen Händen auf das Rad und war gezwungen, vorsichtig zu fahren, um weitere Probleme zu vermeiden. Ihre grosse Stärke zeigte sie jedoch auf der Laufstrecke, wo sie den Marathon in einer beeindruckenden Konstanz absolvierte. Zielzeit 12:58:40, Platz 10.

Witold Fudali hatte sich das ambitionierte Ziel gesetzt, den Ironman unter 10 Stunden zu beenden. Dieses Ziel verpasste er knapp, doch mit einer Endzeit von 11:15:56 Stunden erreichte er den 57. Rang und unterstrich seine Ausdauer und seinen Willen.

Hugo Kopp war lange hervorragend unterwegs und zeigte sich stark bis in die Marathonphase. Auf den letzten beiden Runden musste er Tempo herausnehmen, kam jedoch als 17. mit 12:40:37 Stunden ins Ziel und war überglücklich mit seinem Resultat.

Am Ende erreichten alle MY sport Athleten das Ziel und bewiesen mit ihren Leistungen, dass sie sowohl in der Breite als auch in der Spitze stark aufgestellt sind. Die Mischung aus persönlichen Bestleistungen, kämpferischen Durchhaltewillen und Freude am Wettkampf machte den Ironman Thun 2025 zu einem echten Highlight der Saison.

Pro Athlet Cometta

Patrick Commetta, Pro Athlet von MY sport, lieferte ein starkes Rennen ab und erreichte den 13. Rang im Profifeld. Nach einem guten Start im Wasser konnte er sich lange in einer Gruppe halten, verlor dann jedoch den Anschluss. Auf dem Rad überzeugte er mit einer der besten Fahrzeiten des Tages und belegte dort Rang 9. Beim Laufen begann er stark, musste auf den letzten Runden jedoch etwas Tempo herausnehmen. Grund dafür waren eine dreiwöchige Laufpause sowie eine Magenverstimmung zwei Wochen vor dem Wettkampf. Mit seiner Gesamtzeit von 8:30:54 Stunden zeigte er dennoch eine Top-Leistung und sieht sich nach den erfolgreichen 70.3-Rennen klar auf dem richtigen Weg als Profi.

Triathlon Uster 2025 – Tradition wohin man blickt

Beim Triathlon Uster, einem festen Highlight im Zürcher Oberland, waren die Athleten erneut stark vertreten. Etyenne Schnurr schwamm bei der Seeüberquerung, schwimmen gehört zu ihrer Lieblingsdisziplin. Frédéric Herrmann (Jahrgang 1976) erreichte bei der Halbdistanz nach 5:15:50 Stunden das Ziel (Rang 18). Vor allem seine starke Radzeit (2:43:05) unterstrich seine gute Form. Harald Barthel (Jahrgang 1971) lieferte eine konstante Leistung mit 5:35:00 Stunden und einem soliden Lauf von 1:46:13 Stunden, er beendete das Rennen auf Platz 27.

Matterhorn – Ultraks – Trailrunning in neuer Dimension

Beim Matterhorn Ultraks erreichte das Event mit über 4 600 Angemeldeten einen neuen Teilnehmerrekord – die grösste Austragung in seiner Geschichte. Jael Singer gab ihr Trailrunning-Debüt mit der 9-km-Strecke über 1’150 Höhenmeter in 2:22:33 Stunden. Sie erreichte in ihrer Kategorie Women W20 den 18. Platz und landete insgesamt auf Rang 53 bei den Frauen – ein sensationeller Einstieg ins Trailrunnig.

Melissa Magliana und Harald Barthel zeigen starke Leistungen bei ihren Sommerwettkämpfen

Nach dem Ironman 70.3 wusste Melissa Magliana nicht genau, wie es sportlich weitergehen sollte. Trainer Dan Aeschlimann machte ihr den Vorschlag, zur Abwechslung einmal Trailrunning auszuprobieren – eine neue Disziplin für sie. Die Idee gefiel ihr auf Anhieb und so meldete sie sich für den Engadin Ultra Trail 2025 an.

Bei strahlendem Wetter und perfekten Bedingungen ging sie über die 23-Kilometer-Strecke an den Start – etwas mehr als ein Halbmarathon, was gut zu ihrem Trainingsumfang passte. Die Vorbereitung, unter anderem mit Trailruns nach Vorschlägen von Dan und dem strukturierten Training in Rapperswil, zahlte sich aus. Sie fühlte sich wohl, hatte Spass am Rennen und war begeistert von der neuen Erfahrung. Sie finishte mit einem super Ergebnis: 6. Rang AK. Es war mit Sicherheit nicht ihr letzter Trailrun – als Nächstes plant sie einen Start an einem Lauf auf der Lenzerheide Ende September.

Auch MY sport Athlet Harald Barthel blickt zufrieden auf seinen Wettkampf zurück. Beim Erlanger Triathlon überzeugte er mit einer starken Leistung: Das Schwimmen ohne Neoprenanzug lief hervorragend. Besonders das Gefühl, mit vielen Gleichgesinnten gleichzeitig zu starten, hat ihn motiviert. Auf dem Rad hatte er den Eindruck, mehr Energie als beim letzten Mal investiert zu haben, was sich durch die äußeren Bedingungen erklären lässt. Beim Laufen fand er dann in einen sehr guten Rhythmus mit einem Schnitt von 4:51 Minuten pro Kilometer. Auch die Ernährung funktionierte diesmal optimal – 100 Gramm auf dem Rad, 50 Gramm beim Laufen. Der Erfolg spricht für sich: Platz 3 in seiner Altersklasse und ein abgehakter Punkt auf seiner Bucket List.

Sein Fazit: ‚Ich bin mega happy! Vielen lieben Dank für die tolle Betreuung und Geduld in den letzten Jahren.‘

Engadin Ultra Trail 2025 und Erlanger Triathlon

Pro-Triathlet Patrick Cometta triumphiert bei der Mitteldistanz in Genf und bereitet sich trotz gesundheitlicher Herausforderungen intensiv auf den Ironman Thun vor.

Patrick Cometta meldet sich eindrucksvoll zurück. Nach dem Ironman Klagenfurt gönnte sich der Pro-Triathlet eine Erholungswoche in den Dolomiten. Die Pause tat gut. Gut regeneriert stieg er direkt wieder ins Training ein – mit Blick auf sein grosses Saisonziel: den Ironman Thun.

Nach drei Wochen fokussierter Vorbereitung wagte Cometta einen Formtest. Bei der Mitteldistanz in Genf zeigte er seine Klasse. Er kam als Erster aus dem Wasser und setzte sich gegen zwei weitere Profis aus der Westschweiz durch. Den Vorsprung verteidigte er auf dem Rad. Auf der Laufstrecke blieb er kontrolliert und entschlossen. In einem souveränen Finish sicherte er sich den Gesamtsieg in Genf – ein starkes Ausrufezeichen auf dem Weg zum Ironman Thun.

Patrick Cometta Ironman Thun

Doch die hohe Belastung hatte Folgen. Der Körper reagierte mit ersten Ermüdungserscheinungen. Knieprobleme zwangen ihn zu einer Laufpause. Stattdessen liegt der Trainingsfokus nun auf Schwimmen und Radfahren.

Patrick Commetta Ironman Thun

‚Es ist gerade eine Herausforderung, die richtige Balance zu finden‘, sagt Cometta. ‚Ich will den Körper fordern, aber nicht überfordern.‘ Der Countdown zum Ironman Thun läuft. Er hofft, die Beschwerden bald in den Griff zu bekommen.

Bleibe über den Trainingsalltag und die Renneinsätze unserer MY sport Athleten auf dem Laufenden: Weitere Athleten-News

Adi Vogel bezwingt das 3 Peaks Bike Race – 8 Tage von Wien nach Nizza

Das 3 Peaks Bike Race ist ein selbstversorgtes Ultra-Cycling-Rennen von Wien nach Nizza – eine Strecke, die drei alpine Schlüsselpunkte durchquert und hohe körperliche wie mentale Anforderungen stellt. Adi Vogel stellte sich der Herausforderung solo – und beendete das Abenteuer nach acht intensiven Tagen erfolgreich.

Der Start verlief vielversprechend, auch die Nächte waren gut nutzbar zur Regeneration. Regenphasen auf der Strecke forderten seine Motivation, besonders hart wurde es in der Schweiz, als sich Sherman’s Neck – eine schmerzhafte Überlastung des Nackens – bemerkbar machte. Die Folge: Anpassung der Fahrweise, verringerte Etappenlänge.

Ein Schlüsselmoment war der Colle delle Finestre, ein steiler Anstieg mit 8 bis 12 Prozent und Gravel-Abschnitten – im Dunkeln. Nach der Abfahrt fand Vogel spontan Unterschlupf in einem Wintergarten, wo ihn der Besitzer mit Kaffee und Gipfeli versorgte.

Nach 8 Tagen erreichte er Nizza – müde, aber glücklich. Eine starke mentale und physische Leistung, die für sich spricht.

Platz 5 für Katharina Röer in Luxembourg – starkes Rennen mit Luft nach obenettkämpfen

Beim Ironman 70.3 in Luxembourg bestätigt Katharina Roer ihre gute Form und sammelt wertvolle Erkenntnisse für die nächsten Rennen

Beim Ironman 70.3 Luxembourg erreichte Katharina Roer den fünften Platz in einem stark besetzten Feld. Ob dieses Resultat für den erhofften Slot reicht, bleibt noch offen – die sportliche Entwicklung ist jedoch deutlich erkennbar.

Auf dem Rad musste sich Roer am Anstieg bewusst zügeln, viele Athletinnen und Athleten überholten auf diesem Streckenabschnitt. Trotz Zurückhaltung zeigte sie sich mit ihrer Tagesform sehr zufrieden – die Beine fühlten sich über das gesamte Rennen hinweg stark an.

Der Wechsel in die Laufdisziplin gelang nahezu optimal: keine brennenden Oberschenkel, ein dynamischer Start in den Halbmarathon mit einem Tempo von etwa 4:40 Minuten pro Kilometer. In der zweiten Runde folgte ein leichter Einbruch, während die dritte Runde vor allem von mentaler Stärke geprägt war.

Auch die Verpflegung funktionierte reibungslos – ein Aspekt, der im Hinblick auf kommende Rennen weiter Sicherheit gibt. Insgesamt zieht Roer ein positives Fazit: Fortschritte sind klar erkennbar, das Fundament für den nächsten Leistungssprung ist gelegt.

Miguel Benito finisht die Tortour 500 km solo

Die Tortour 500 gilt als Klassiker im Ultracycling – 500 Kilometer mit über 6000 Höhenmetern nonstop durch die Schweiz. Miguel Benito startete in der Solokategorie und beendete das Rennen erfolgreich.

Mit Ausdauer, Struktur und mentaler Stärke bewältigte er die langen Stunden im Sattel, meisterte steile Anstiege und blieb auch nachts fokussiert. Eine Leistung, die zeigt, wie viel in ihm steckt – und wie konsequent er seine Ziele verfolgt.

Indoor vs. Outdoor Radfahren, welches ist das bessere Training?
Indoor-Training auf einem Smart Trainer bietet klare Vorteile: Du hast strukturierte Vorgaben, kannst zielgerichtet trainieren und deine Wattwerte präzise im richtigen Bereich halten – vorausgesetzt, dein metabolisches Profil ist korrekt erfasst. Dadurch kannst du dich optimal auf deine Trainingsziele konzentrieren und dein Leistungspotenzial gezielt steigern.
Doch sobald du draussen unterwegs bist, entfallen diese klaren Vorgaben. Du musst dein Pacing selbst steuern und auf äussere Einflüsse wie Wind, Gelände und Verkehr reagieren. Die Herausforderung besteht darin, das strukturierte Indoor-Training auf die unvorhersehbare Realität der Strasse zu übertragen.

Dieser Blog gibt dir wertvolle Tipps, wie du den Übergang vom Indoor- zum Outdoor-Training optimal meisterst.

Pacing und Hügel: So vermeidest du unnötige Intensitäten

Wenn man nach der Indoor-Saison wieder draussen fährt, fällt oft auf, dass das Gefühl für die tatsächlich getretene Leistung fehlt (wie viel Watt man effektiv tritt). Gerade Einsteiger neigen dazu, kleine Hügel oder Anstiege zu schnell anzugehen, indem sie zu viele Watt treten, um möglichst schnell oben zu sein. Das führt dazu, dass sie weit aus dem Grundlagenbereich herauskommen und ungewollt zu viele hochintensive Belastungen in ihr Training einbauen.

Um dies zu vermeiden, solltest du bewusst vorausschauend fahren: Wenn du auf einen Hügel zufährst, schalte frühzeitig herunter, rolle entspannt in den Anstieg hinein und nimm gezielt Druck heraus. Ziel ist es, mit einer gleichmässigen, kontrollierten Belastung über den Hügel zu kommen, anstatt den Energiespeicher unnötig früh zu leeren. Besonders für Anfänger ist dies ein wichtiger Punkt, um effizienter und ausdauernder zu fahren.

Pacing für fortgeschrittene Fahrer: Wattwerte richtig steuern

Auch fortgeschrittene Fahrer machen zu Beginn der Saison oft denselben Fehler: Hügel werden mit zu hoher Intensität angefahren, und bei längeren Anstiegen fällt die Leistung oben abrupt ab, weil die Belastung nicht gleichmässig verteilt wurde. Um dies zu vermeiden, ist es essentiell, die eigenen Wattwerte am Berg zu kennen und kontrolliert zu fahren.

Ein guter Richtwert für das Grundlagentempo am Berg liegt bei etwa 2 bis 2,5 Watt pro Kilogramm Körpergewicht. Die Schwellenleistung – also das Tempo, das du an deiner anaeroben Schwelle treten kannst – liegt oft bei 3 bis 4 Watt pro Kilogramm. Falls deine VO2max unter 50 liegt, solltest du darauf achten, dass dein Grundlagentempo etwa bei 2 Watt/kg bleibt und deine Schwellenleistung nicht über 3 Watt/kg hinausgeht.

Beispiel: Ein 70 kg schwerer Athlet mit einem VO2max von 48 ml/min/kg sollte im Grundlagentempo GA1 etwa 120-140 Watt treten, während seine Schwellenleistung bei ca. 210 Watt liegt. Eine 50 kg Athletin fährt entsprechend mit etwa 80-100 Watt im Grundlagentempo und rund 150 Watt an der Schwelle. Eine gute Pacing Vorgabe am Berg wäre dann um die 180 Watt, was in etwa dem GA2 entspricht und über mehrere Stunden aufrechterhalten werden kann. Wobei zu beachten gilt, dass eine Dauerleistung an der Schwelle ca. 75min Aufrechte aufrechterhalten werden kann. Bei einer 50 kg Athletin wäre die GA2 Vorgabe dann um die 120-130 Watt. Durch diese Werte kannst du deine Pacing-Strategie optimieren und vermeiden, dass dir bei langen Anstiegen plötzlich die Energie ausgeht.

Intensitätssteuerung im wöchentlichen Training

In den wöchentlichen Trainingseinheiten geht es nicht nur darum, ausschliesslich im Grundlagenbereich zu fahren, sondern auch gezielt Intensitäten zu setzen – abhängig von deinen individuellen Zielen. Trainierst du auf lange Rennen, über drei Stunden, dann liegt der Fokus meist auf Intervallen rund um die Schwelle. Planst du eher kurze, intensive Wettkämpfe, dann solltest du deine anaerobe Kapazität gezielt trainieren.

Eine gute Faustregel für die Intensitätsverteilung lautet: Nicht mehr als 90 bis maximal 120 Minuten pro Woche über der Schwellenleistung fahren. Das bedeutet, wenn die Schwellenleistung bei 3 Watt pro Kilogramm Körpergewicht liegt, sollte der 70 kg Athlet nicht mehr als 75 bis 90 Minuten pro Woche über 210 Watt fahren. Für die 50 kg Athletin bedeutet das, nicht über 150 Watt hinauszugehen, für mehr als 75 bis 90 Minuten. Diese Begrenzung hilft dir, Überlastung zu vermeiden, dein Training effektiv zu steuern und eine kontinuierliche Leistungssteigerung zu gewährleisten.

Vorsicht beim Herzfrequenz-Monitoring

Beim Training mit Pulsgurt (Herzfrequenz-Monitoring) solltest du beachten, dass die Herzfrequenz immer verzögert auf Belastungen reagiert. Ein hoher Kraftaufwand führt sofort zu einem Anstieg der Wattwerte, doch die Herzfrequenz steigt erst nach einigen Sekunden an. Daher ist es wichtig, dies in dein Pacing einzubeziehen. Wenn du dein Training primär über die Herzfrequenz steuerst, solltest du eher defensiv fahren und darauf achten, dass du nicht mehr als eine Stunde pro Woche über deiner Schwellen-Herzfrequenz verbringst.

Die Herzfrequenz eignet sich hervorragend zur Trainingsanalyse: Sie gibt wertvolle Hinweise darauf, ob die Intensität gepasst hat, wie gross das Herz-Kreislauf-Delta war und liefert wichtige Rückschlüsse auf die Erholung. Allerdings ist sie als unmittelbare Steuerungsgrösse, während der Aktivität, oft weniger präzise als subjektive Belastungswahrnehmung und Wattwerte. Nutze sie daher vorrangig zur Trainingskontrolle und weniger als direktes Steuerungsinstrument für dein Pacing.

Fazit: Erfolgreiches Training draussen und drinnen kombinieren

Überlege dir genau, welche Trainingsziele du verfolgst und setze die entsprechenden Intensitäten gezielt ein. Achte darauf, Hügel nicht zu aggressiv anzugehen, um dich nicht frühzeitig zu erschöpfen. Gehe defensiv in Anstiege hinein und versuche, deine Wattwerte möglichst konstant bis zum Ende des Berges zu halten. Gleichzeitig ist es essentiell, genügend Zeit im Grundlagenbereich zu verbringen, um deine aerobe Basis weiterzuentwickeln. 

Nutze Wattwerte als primäres Steuerungselement und verwende die Herzfrequenz vorrangig zur Analyse. Behalte im Blick, dass längere Intervalle im Schwellenbereich sinnvoll sind, aber eine Überlastung durch zu viele hochintensive Minuten vermieden werden sollte. Durchdachtes Pacing und eine bewusste Trainingssteuerung helfen dir, langfristig stärker und effizienter zu werden – egal ob auf der Rolle oder draussen auf der Strasse.

Indoor vs. Outdoor Radfahren

Es ist wieder da; das kalte und oft auch nasse Wetter. Ein paar einfache Schuhüberzüge reichen nicht mehr um die Füsse warm zu halten. Gibt es spezielle Rennradschuhe für den Winter die ich mit Überschuhen kombinieren kann, damit kalte Füsse für mich kein Thema sind? Was gibt es für Tricks?

Radfahren im Winter ohne kalte Füsse!

Radfahren im Winter kann durchaus Spass machen, denn die Natur wird komplett anders erlebt als im Sommer, Frühling oder Herbst. Die Füsse (und auch Hände) sind bei kalten Temperaturen leider oft der limitierende Spassfaktor. Sie setzten den Trainingseinheiten ein Ende, wenn sie nicht genügend geschützt werden.

Möglichkeiten gegen kalte Füsse

Es gibt spezielle, gefütterte und/oder knöchelhohe Winterradschuhe, diese schützen allerdings nur bis etwa null Grad. Wird es kälter, muss man seine Füsse zusätzlich mit einem guten Schuhüberzug schützen. Zu beachten dabei ist, dass es im Winter bei Schnee auch häufig nass werden kann und man sich auch noch davor schützen muss.

Tipps und Tricks

Bei Regen oder wenn es sehr kalt ist, kannst du ganz einfach mit einem Plastiksack zwischen Schuh und Schuhüberzug eine weitere günstige Isolierung herstellen, welche die Füsse warm und trocken hält. Wichtig dabei ist aber, dass der Plastiksack über den Schuh kommt und nicht direkt am Fuss getragen wird. Ein paar Löcher im Plastiksack auf der Oberseite vom Fuss platziert, wirken gegen ein zu starkes Schwitzen unter der Hülle.

Socken

Am Fuss selber können Gore-Tex- oder Thermo-Socken als zusätzlicher Temperatur- und Wetterschutz dienen. Die Gore-Tex Variante bewährt sich oft nicht, da der Fuss zu sehr ins schwitzen kommt und dann durch den Fahrtwind abkühlt.

Heizung für die Füsse

Es gibt beheizbare Akku-Schuheinlagen oder beheizbare Socken, diese sind relativ teuer, beheizbare Socke kosten rund 300 Franken, können aber perfekt eingestellt werden. Diese können perfekt an die aussen Temperaturen angepasst werden. Auf dem Markt gibt es auch günstigere Versionen. Sogenannte Fusswärmer Wärmebeutel, ab 3-10 Franken, im Fachmarkt z. B. Trophy Bike erhältlich. Diese geben für ein paar Stunden Wärme ab – so bleibt das Radfahren auch im Winter ein Genuss. Gerade für das MTB fahren eine gute Lösung, wo du ab und zu auch ein paar Schritte laufen musst und Schuhüberzüge nicht so praktisch sind.

Was ziehe ich sonst noch auf dem Rad an?

Im Gegensatz zum Lauftraining um den Gefrierpunkt braucht es auf dem Rad ein bis zwei zusätzliche Bekleidungsschichten mehr. Ziehe dich nach dem ‚Zwiebelprinzip‘ an. D.h. mehrere Schichten, welche du nach bedarf an- oder ausziehen kannst.

Adi Vogel

 

Mach dich bereit für einen Tag voller Spass, Teamgeist und MTB!

Bevor das Jahr zu Ende geht, steht ein Highlight vor der Tür! Wir laden dich zu einem entspannten Team Event ein, welcher Spass, Genuss und Biken vereint. Wir freuen uns auf einen gemütlichen Nachmittag und ein tolles gemeinsames Erlebnis! 

Ablauf

Treffpunkt: Veloladen Urdorf, Velo Lade Urdorf, Steinackerstrasse 2, 8902 Urdorf 
(keine Parkplätze vor dem Velo Lade, diese sind bis Ladenschluss für die Kunden reserviert)

Ablauf

14:00 bis 15:00 Gemütliche MTB-Ausfahrt. Die Strecke verläuft hauptsächlich über breite Kieswege, damit alle sicher und entspannt mitfahren können. Unser Ziel ist es, den Nachmittag zu geniessen und dir einen MTB-Technik Input zu geben.
Um 16:00 Athletikinputs für dein Wintertraining mitnehmen beim Team Event im Dezember.

Ab 17:00 Special: Freue dich auf den Einblick in die Saison von unserem Triathlon-Profi Patrick Cometta sowie den Rückblick Hawaii 2024 von unserem Elite-Athleten Alex Gröbli!

Danach erwartet dich ein Apéro mit Pizza und alkoholfreiem Bier. Zudem kannst du die Teamkleider für deine Saison 2025 anprobieren, neue Produkte für 2025 entdecken und einige MTB-Modelle testen! Freue dich auf das einmalige Team Event.

Anmeldung

Der Anlass ist kostenfrei. Wir freuen uns auf einen sportlichen Tag – bei jedem Wetter! Melde dich an und sei dabei – wir freuen uns, gemeinsam mit dir das Saisonende zu feiern. Es wird ein grossartiger Team Event.

Wir freuen uns auf einen spannenden Tag mit dir!
Dan und Kathi

Team Event