Wenn ein Herzenswunsch in Erfüllung geht – Ein Bericht über Wille, Leiden und Abenteuer

Kathi Menziger hat am TRANSPORTUGAL Europcar Race 2018 die Ziellinie überquert: TRANSPORTUGAL Europcar Race ist ein MTB Rennen à 8 Etappen. Start im Norden von Portugal in Chaves, Ziel am südwestlichsten Punkt Europas in Sagres. Es gibt nur eine Gesamtklassierung, dem Alter und Geschlecht wird in Form eines Zeitbonus Rechnung getragen.

Die Route wird jedem Teilnehmer aufs Garmin geladen, dann heisst es: follow the black line!
Pro Rennen werden maximal 100 Teilnehmer zugelassen. Jede Etappe endet an einem
neuen Ort. Ein Staff von über 30 Personen begleitet die Tour: ein Team von Mechanikern,
Streckenposten, Masseuren und Masseurinnen, Köchinnen, Kofferträger, einer Ärztin und
Sanitätern. Dieses Team macht das Rennen zusätzlich zu einem unvergesslichen Anlass.

Fakten

935km, 15’570 Hm, 66:39:44 Stunden auf dem Bike, 5kg Wettkampfnahrung in Form von
Pulver und Gel. 7 Frauen und 81 Männer sind gestartet. 6 Frauen und 67 Männer haben alle
Etappen in der vorgegebenen Zeit geschafft.

Traum

Schon seit ein paar Jahren habe ich das MTB Etappenrennen verfolgt, davon geträumt
einmal selber die Ziellinie in Sagres zu überqueren.

Jedes Jahr habe ich bei der Wettkampfplanung mit Dan Aeschlimann Transportugal als Ziel
angegeben und die Antwort war jedes Mal die gleiche: «Bei diesem Rennen hast du keine
Chance». Vor 2 Jahren war die Antwort endlich: «Du kannst es probieren».

Vorbereitung

So begann das MTB Wintertraining, unzählige Male bin ich mit Dan die Albisrunde gefahren.
Oft mit Schnee, bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt.

Mit unendlicher Geduld hat Dan mich vorbereitet, unzählige Male liess er mich schwierige Passagen wiederholen, nach Stürzen aufstehen als sei nichts geschehen, weiterfahren auch wenn ich lieber gestreikt hätte. Dan hat mich angetrieben, motiviert, physisch, mental und taktisch aufs Rennen vorbereitet.

In den MY sport Camps konnte ich meine Form aufbauen, die Ernährung erproben, trainieren und weiterfahren, auch wenn ich müde war.

Pascal Hänggi und das Team von Trophy Bike hat mich bei der Ausrüstung und meinen 1000 Fragen dazu unterstützt. Mein auf mich angepasstes Scott Bike und die restliche Ausrüstung war perfekt.

Je näher der Start kam, desto nervöser wurde ich. Werde ich es schaffen? Und könnte ich mein Bike reparieren, wenn nötig? Dies waren meine grössten Sorgen. Day by day, step by step; jede geschaffte Etappe würde ich als Erfolg werten. Es müssen ja nicht alle Etappen sein, das Abenteuer und Mitmachen zählt.

Bei der Ankunft in Chaves, Startort der ersten Etappe, hat dann die Freude teilzunehmen endlich überhand gewonnen. Am Abend vor dem Start fand ein umfassendes Briefing statt. Das Rennen und die Regeln wurde besprochen, anschliessend die 1. Etappe vorgestellt. Und um mich zu beruhigen hatte ich noch mein persönliches Briefing mit Dan.

Start

Am Sonntag war es so weit, dank meinem Zeitbonus war ich die Zweite, die auf die Strecke geschickt wurde. Alleine am Start zu stehen war bei jeder Etappe ein spezielles Gefühl. Danach folgten die anderen Teilnehmer in mehr oder weniger grossen Gruppen. Die erste Etappe lief nach Plan. ‘To follow the black line’ war einfach und die Landschaft eindrücklich, die Zeit verging schnell. Irgendwann hat Felix mich eingeholt und wir sind den Rest der Etappe zusammen gefahren, so war es für jede Etappe geplant.

Die cut-off Zeit konnten wir gut einhalten und ich schaute zuversichtlich auf Tag 2. Doch zuerst mussten wir noch ein paar Kilometer ins Hotel fahren wo ein feines Buffet auf uns wartete. Die Bikes wurden von den Mechanikern gereinigt und für den nächsten Tag vorbereitet.

Etappen

Nach dem Buffet habe ich mich für den nächsten Tag vorbereitet: Bidons waschen und füllen, Gels in den Rucksack packen, Kleider bereitlegen, Koffer packen. Duschen, Nachtessen, Next-Stage Meeting, Massage und dann endlich schlafen. Nach jeder Etappe immer der gleiche Ablauf.

Die 2. Etappe verlief ebenfalls nach Plan. Für die letzten Kilometer mussten wir noch etwas Gas geben, die Zeit wurde schon etwas knapper. Wie sich am Ziel herausstellte wurde der cut-off nach Hinten verschoben, weil der Tagessieger länger brauchte. Die definitive cut-off Zeit konnte man jeweils beim letzten Kontrollposten erfragen. Dass dies für mich noch entscheidend sein würde, sollte ich schon am nächsten Tag erfahren.

Die 3. Etappe endete auf dem höchsten Berg und war die Etappe mit den meisten Höhenmetern. Über 3200Hm. Alles lief wie jeden Tag als Zweite am Start, alleine, irgendwann von Felix eingeholt, zusammen weiterfahren. Beim letzten Kontrollpunkt haben wir Wasser getankt und die Bidons für den letzten Aufstieg vorbereitet. 15km und 1000Hm, danach eine 5km lange Abfahrt, das sollte noch zu schaffen sein, der cut-off wurde nach hinten verlegt. Step by step immer die Uhr und Durchschnittsgeschwindigkeit im Blick ging es Meter um Höhenmeter vorwärts.

Die Durchschnittsgeschwindigkeit sank, die Zeit wurde knapp und knapper und der Biker, der mir stetig folgte, war nicht ein Konkurrent, sondern Tiago mit dem Besen-Bike. Wie ein Hirte trieb er seine Schafe weiter. Die Erschöpfung war gross, aber mein Kampfgeist war geweckt, es musste einfach reichen! Endlich war der Peak sichtbar. Die Jungs im Pick-Up, unterwegs als Streckenposten, haben das Auto quer zur Strasse gestellt sind rausgesprungen, haben mich angefeuert und haben mir die kürzeste Linie über den Peak gezeigt, 5km runterfahren, wie es Dan mir beigebracht hat, und durchs Ziel 23 Sekunden vor dem cut-off. Ich war so erschöpft und glücklich, dass ich nur noch geweint habe. Es war der emotionalste Moment des ganzen Rennens.

Die Ziellinie

Die restlichen Etappen konnte ich alle mit genügendem Zeitpolster beenden. Die Reise führte durch Bäche, verbrannte Wälder, Kuhherden, über kleinere Berge, unendliche Ebenen und vorbei an Blumen in allen Farben ans Meer und schlussendlich zum ersehnten Ziel am südwestlichsten Punkt Europas: Sagres.

Die Siegesfeier war der 2. emotionalste Moment des Rennens: Felix und ich wurden zusammen gewürdigt und es gab eine Standing Ovation für uns. Herzlichen Dank an Alle die mich unterstützt haben.

Danke, thank you, obrigada!

Big thanks goes to the TRANSPORTUGAL Europcar Race Staff. The organization, the friendship
and the shared emotions helped me make my dream come true!

Thanks Pascal Hänggi und Trophy Bike Team für den technischen Support, mein Scott Bike
und das restliche Material war top und bestens zusammengestellt. Den Crashkurs: wie
repariere ich mein Bike in der Wildnis, habe ich zum Glück nicht gebraucht, hat mir aber
Sicherheit gegeben. Es war Rock’n’Roll!

TRANSPORTUGAL war mein Herzenswunsch, deshalb geht mein spezieller Dank an
meinen Coach Dan Aeschlimann von MY sport. Er hat es erst möglich gemacht, dass ich das
Rennen fahren konnte. Seine Vorbereitung war vom Feinsten: physisch, bike-technisch,
mental und taktisch, alles perfekt. Alle diese Komponenten waren nötig um mit einem Finisher-Shirt nach hause zu kommen.

Ich freue mich auf neue Herausforderungen und Abenteuer!
Mai 2018, Kathi646

Foto credits @Pedro Cardoso, Felix Peyer, Flor Zack, Philippe Egger

FCZ ist Cup-Sieger und das MY sport Trophy bike war fleissig bei Wettkämpfen und den finalen Vorbereitungen für den Ironman 70.3 Switzerland Rapperswil.

Vielen Dank Willi für den Trainingday! Wir freuen uns auf den Trainingday für den Ironman und 5150 Zürich.

Es hat noch freie Plätze: Anmeldung hier: SportsNow

Bravo, erholt euch gut und Guten Start in die neue Woche!


Rennsteiglauf in Thüringen

Unsere Elite Athletin Anine Hell finishte den Halbmarathon am Rennsteiglauf  in einer Zeit von 01:29:07 und steht einmal mehr auf dem Podium, herzliche Gratulation zum 3. Platz over all. Von Position 6 ab Kilometer 8 hat sich Anine auf den 3. Platz gekämpft. Für den 2. Rang haben ihr 15 Sekunden gefehlt. Dabei galt es 820Hm auf einem legendären Trail zu überwinden um dann als eine von 16’000 Teilnehmenden ins Ziel zu fliegen.

Die Form für die Mitteldistanz am 24. Juni stimmt!


16. Triathlon Frauenfeld

Einige unserer Teamathleten waren in Frauenfeld am Start und ebenfalls auf dem Podium

Elite Athleten: Yves Möri, Long Distance Männer AK 18-34, 7. Platz, Overall 11. und Monika Frank, Long Distance Frauen AK 35-44, 4. Platz, Overall 19.

Challenger: Edith Kägi, Short Distance Frauen AK 55+, 1. Platz, Overall 40.


Duathlon Zofingen

Auch hier ging es um Sekunden: Sandro Brawand hat um 12 Sekunden das Podest verpasst und wurde in der Short-Distanz  in seiner AK und Overall 4.


Winterthur Marathon

Roger Kern wurde am Halbmarathon 9. mit einer Zeit von 1:22:59


Tour de Kärnten

Unser Elite Athlet Michael Pfanner nahm vergangene Woche im Sinne eines wettkampfmässigen Trainingslagers an der Tour de Kärnten teil. Die 6 Etappen bestanden aus einem Einzel- und Bergzeitfahren, sowie vier weiteren eher gebirgigen Etappen. Im Total rund 450km und 8000 Höhenmeter.

Die erste Hälfte der Woche war vor allem geprägt durch Pech und Pannen: Eine geschlossene Bahnschranke und ein doppelter Defekt liessen so das angepeilte Top 50-Resultat in der Gesamtwertung nicht zu. Mit Rang 47 in der 5. Etappe und Rang 30 im Bergzeitfahren gelangen dann doch noch zwei erfreuliche Ergebnisse.

Herzliche Gratulation und Guten Start in den Alltag in Bern, Michu.

VLamax – Glykolytische Leistung –

Hast du dich schon mal gefragt …

  • Was bestimmt die Leistungsfähigkeit an der anaeroben Schwelle?
  • Warum haben verschiedene Athleten einen unterschiedlichen Bedarf an Kohlenhydraten?
  • Warum haben Athleten eine unterschiedlich gute Fettverbrennung?
  • Und wieso gibt es diese Unterschiede trotz gleicher Schwellenleistung?
  • Wie stellen Athleten ihre Renngeschwindigkeit sowie Attacken Leistung im Wettkampf über die Wettkampfdauer sicher? Um immer wieder optimale Leistung zu gewährleisten, obwohl dies eine extrem hohe Anforderung an die Energiebereitstellung bedingt?

… wenn dich diese Fragen interessieren, dann sollte die Verwendung des Messparameters VLamax dir – in den meisten Fällen – Antwort auf diese Fragen geben.

Eine hohe VLamax zeigt sich in guter Leistungsfähigkeit in schnellkräftigen Sportarten wie Sprints. Andererseits, ist eine hohe VLamax mit einer erhöhten glykolytischen Flussrate bei submaximalen Intensitäten verbunden. Das führt zu einem vermehrten Kohlenhydratverbrauch, einer langsamerer Regeneration aus der Laktatanhäufung, einer verlangsamten Energieverbrennung aus den gespeicherten Fettsäuren und einer niedrigeren Leitungsfähigkeit an der anaeroben Schwelle.

Lese dazu auch VLamax das fine-tuning des coaching oder das Interview mit Sebastian Weber von INSCYD

Was sagt der Coach ?

In etablierten Sportarten wie Schwimmen, Triathlon und Radfahren hat die Anwendung der VLamax als eine Messgröße zur Bestimmung der athletischen Leistungsfähigkeit geholfen, neue trainingswissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen. In den letzten zehn Jahren fast unbeachtet, ist die VLamax heute ein Schlüssel für die Leistung zum Erfolg.

Der private Coach des Titelverteidigers Jan Fordeno heißt Dan Lorang. Frodeno ist eine Ikone in der Triathlonszene und der heißeste Favorit auf den WM Titel der Ironman Langdistanz in Kona, Hawaii 2017. Frodeno und Lorang arbeiten seit einigen Jahren zusammen, mit INSCYD auf der Suche nach dem letzten Korn zur Perfektion. Lorang ist überzeugter Anwender der VLamax – hört selbst.

Bei MY Sport hast du nun die Chance eine Leistungsdiagnostik wie die Profis durchzuführen. Hierbei wird dir Laktat entnommen und die Auswertung gibt Aufschlüsse über deinen Fett- sowie Kohlenhydrat Metabolismus. Die Bestimmung deiner glykolytischen Energie ist wichtig im Zusammenhang mit deiner Steuerung deiner Trainingsbereiche.